Krankenkassen gegen Patienten | DHV-Video-News #120

  • Veröffentlicht am: 21. April 2017 - 18:57
  • Von: Georg Wurth

Krankenkassen gegen Patienten | DHV News #120

Die Hanfverband-Videonews vom 21.04.2017

• 420: Erstes legales Smoke-in - Patienten fordern Toleranz
• Global Marijuana March Anfang Mai
• Kanada: Regierung bringt Legalize-Gesetz ins Parlament
• Ausschreibung für Medizinalhanfanbau in Deutschland
• ICBC - Business & Cannabis
• Krankenkassen gegen Patienten
• Der Paritätische: Cannabispolitik ändern - Jugend schützen
• Junge Union Osnabrück für Legalisierung
• Lindenstraße - Beimers Deal
• Termine

420: Erstes legales Smoke-in - Patienten fordern Toleranz

Global Marijuana March Anfang Mai

Kanada: Regierung bringt Legalize-Gesetz ins Parlament

Ausschreibung für Medizinalhanfanbau in Deutschland

ICBC - Business & Cannabis

Krankenkassen gegen Patienten

Der Paritätische: Cannabispolitik ändern - Jugend schützen

Junge Union Osnabrück für Legalisierung

Lindenstraße - Beimers Deal


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Kommentare

Was ist eigentlich mit der Meldung von der Regulierung/Lösung der Hintertürproblematik in niederländischen Coffeeshops geworden? Fake-News?

Ansonsten bitte weiter so! Vielen Dank für Eure Arbeit!

Dazu gibt es leider noch keine Neuigkeiten nach der Wahl. Sobald wir was hören, hört ihr´s..
- Georg

Wurde abgelehnt!(natürlich)
Siehe: http://keinwietpas.de/2017/04/20/wietwet-stoesst-auf-ablehnung-in-der-ersten-kammer/

Barmer Ablehnung Kostenübernahme Cannabis bei Krebspatient

Erhalten habe ich eine Ablehnung mit der Begründung:

"Der MDK kommt in seiner Stellungnahme zu dem Ergebnis, dass die vom Gesetzgeber formulierten weichen, teilweise unbestimmten Kriterien nicht auf Ihren konkreten Einzelfall zutreffen. Somit ist eine Kostenübernahme durch die Barmer leider nicht möglich."

Mehr wird als Begründung nicht aufgeführt.

Zu meiner Person: - Ich bin 36 Jahre alt Ausnahmeerlaubnisinhaber seit Ende 2015, mein Antrag auf Eigenanbau beim Bfarm bleibt weiterhin aufrecht.

Meine Krankheiten:

1. Hodenkrebs (kompletter Hodenverlust!) (als schwere Behinderung anerkannt vom Landratsamt)
2. 3x Chemotherapie (Flüssig)
3. Nebenwirkungen Testosteron Medikament, wird täglich eingenommen (als schwere Behinderung anerkannt vom Landratsamt)
4. Hyperhidros Grad 3 (Austherapiert) -> Ausnahmeerlaubnis (als schwere Behinderung anerkannt vom Landratsamt)
5. Persönlichkeitsstörung (als schwere Behinderung anerkannt vom Landratsamt)
6. Fatigue
7. Tinitus
8. Stressstörungen
usw......................

Mein Schwerbehinderungsgrad liegt bei 60%, ohne Befristung, anerkannt durch Landratsamt, Hyperhidrose, Hodenverlust+tägliche Hormongabe & Persönlichkeitsstörung.
Am Telefon wurde mir gesagt meine Erkrankungen wären nicht schwer genug, schriftlich bekomme ich dass natürlich nicht. Alleine die Persönlichkeitsstörung ist ähnlich wie ADHS eine schwere Erkrankung, wird als solches auch in Listen geführt genau wie der Tinnitus.
Liste schwere Krankheiten:
1. https://sozialversicherung-kompetent.de ... licht.html
2. https://ec.europa.eu/health/major_chron ... iseases_de

Die von mir eingereichen Unterlagen u.a. von Dr. Grotenhermen werden kurz erwähnt, die Befunde jedoch nicht berücksichtigt! Ebenfalls das Schreiben vom Landratsamt (Schwerbehinderung), sowie ein Schreiben der Hautklinik an der ich an der Botox Studie teilgenommen habe, bezügl. der Hyperhidrose, wird keine Aufmerksamkeit geschenkt. Der MDK empfiehlt eine komplette Operative Entfernung der Schweißdrüsen, davon wird in dem Schreiben der Hautklink eindeutig abgeraten!

Die Begründung alleine ist laut dem neuen Gesetz überhaupt nicht zulässig, erstens dürfen die nur in Begründeten Ausnahmefällen ablehnen. Zweitens müssen die einen wichtigen Grund für die Ablehnung benennen. Vor dem neuen Gesetz wurde mir vorgeworfen meine Erkrankungen wären nicht tödlich verlaufen, welches Leben ist nicht tödlich verlaufend? Jetzt bin ich nicht schwer erkrankt, die haben recht ich bin Chronisch erkrankt, das ist noch viel schlimmer. Meiner Meinung nach, sitzen die wirklich Kranken als Angestellte bei der Krankenkasse.
Mein Anwalt schreibt den Widerspruch diese Woche noch, was haltet Ihr davon?!?!

Nicht zu fassen ! In Sachen Hanf ist vieles mit normalem Menschenverstand nicht mehr zu erfassen. Dein Fall schlägt aber wohl ein neues Kapitel auf. Verklage die Bande. Vor einigen Jahren hat es bei der Verordnung von Krankentransporten ähnliche Zustände gegeben. Ein Arzt stellte ein Rezept für einen Ktransport aus, die Kasse musste genehmigen bzw ablehnen. Und hat halt sehr häufig abgelehnt. Trotz der vom Arzt bescheinigten Notwendigkeit.

Diese Praxis wurde dann per Klage eingestellt. Und ich fürchte fast, egal ob medizinisch oder Freizeitanwendung, in Sachen Hanf hilft nur der Weg über die Gerichte. Besonders bitter für Kranke, die ja nun mal andere Sachen um die Ohren haben, als sich um die grundsätzliche Beschaffung von Medikamenten kümmern zu müssen. Schade das ich nicht bei der Barmer bin... ich würde meine Mitgliedschaft sofort kündigen.

Nichts anderes als so ein erbärmliches Verhalten/Vorgehehen habe ich von diesem babylonischem System erwartet!
Wenn schwerkranke Menschen erst ihr Recht auf medizinische Hilfe vor Gericht erstreiten müssen, was für ein System ist das dann?
Ach ja, unser hochgelobtes demokratisches Rechtssystem, wo ein jedermann zu seinem Recht kommt(wenn er/sie denn genug Geld hat).
Es wird doch oft behauptet Germoney hätte eine christliche Gesellschaft, kranken Menschen die Medizin zu verweigern die ihnen hilft, erscheint mir aber nicht besonders christlich zu sein.
Ganja Smoker werden per Gesetz zu Kriminellen gemacht, wer ist denn hier der Kriminelle, der harmlose Konsument oder derjenige der kranken Menschen Hilfe verweigert?
Tut mir leid, aber ich glaube diesen Polit(r)ik(s)ern schon lange nicht mehr.
Jah Bless

Hallo,hab auch eine Absage bekommen von der DAK,nach dem ich nach 7 Wochen Mal nachgefragt hab was nun sei? 5 Wochenfrist überschritten somit ist die Leistung genehmigt! Dann wurde sofort das Gutachten angefordert was noch beim MDK war,und 2Tage später war die Absage da mit der Begründung Es seien nicht alle Therapien ausgeschöpft! Hab fast alle Schmerzmittel inklusive Opiate hinter mir und alles was die im Angebot hatten an Cortison usw! Eine Stationäre Schmerzbehandlung mit Suchtbehandlung wäre zu empfehlen! Anamnese Abhängigkeitserkrankung Cannabis und Morphintyp!
Was soll ich in der Suchtklinik?
Hätten die Mal richtig gelesen dann wüsste der MDK das ich nur Cannabis gegen meine Schmerzen und ADHS nehme. Bei Patienten die keine Opiate versucht haben schreiben sie in der Absage das selbe,ausser das noch keine Empfehlung für die Suchtklinik dabei steht!
Reine Willkür,mein Rechtsanwalt legt Widerspruch ein und notfalls vor das Sozialgericht!

S 36 KR 359/17 ER Das hilft dir sicher weiter,die Krankenkassen müssen zahlen,die versuchen nur Zeit zu schinden!

Juhu, endlich Abhilfe!
Am Arxxx. Aufgrund schwerer psychischer Erkrankung behandel ich mich seit 2 Jahren selbst, nachdem ich mit verordneten Tabletten nicht mal mehr geradeaus laufen konnte, geschweige am Leben teilnehmen. Jetzt kann ich wenigstens meinem Job noch nachgehen. Heute Gespräch mit Arzt gehabt. Zusammenfassend, Gesetz ist bekannt, aber niemand weiß was Sache ist, niemand traut sich Verordnung auszustellen, und die Apos können auch nix liefern. Das könne alles noch Monate dauern und ob ich unter der passenden Erkrankung leide ist auch nicht klar. Aha. Die ganze Hoffnung also umsonst. Wirklich ein trauriger Witz!

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