Neue Umfrage: Zustimmung zur Legalisierung von Cannabis innerhalb eines Jahres drastisch gestiegen

Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 16.11.2015

Ein Jahr nach unserer letzten Umfrage haben wir wieder eine Umfrage von Infratest Dimap durchführen lassen.
Bei gleicher Fragestellung ist die Zustimmung zur Legalisierung von Cannabis von 30 auf 42 Prozent gestiegen! Das ist der höchste bisher in einer repräsentativen Umfrage ermittelte Wert.
Außerdem glauben 51 Prozent der Befragten, dass Cannabis in Deutschland für Erwachsene in einigen Jahren legal erhältlich sein wird. 

Vor einem Jahr hatte der Deutsche Hanfverband mit seinen Kino-Spots die bisher größte PR-Kampagne für eine vernünftige Cannabispolitik in Europa gestartet. Etwa 2,7 Millionen mal wurden die Spots in Kinos und auf Youtube angeschaut und es gab viel Medienresonanz. Die erneute Umfrage sollte auch den Erfolg dieser Maßnahme messen. 

Dazu DHV-Sprecher Georg Wurth:

12 Prozent mehr Zustimmung zur Legalisierung als vor einem Jahr - das zeigt die ungeheure Dynamik, die das Thema zur Zeit hat. Viele Fachleute haben sich in den letzten Monaten für die Legalisierung ausgesprochen. Von Strafrechtsprofessoren bis zur Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen ist man sich einig, dass wir in Sachen Cannabis neue Wege gehen müssen. Der wortgewaltige Richter Andreas Müller hat viele zum Nachdenken gebracht. In Anbetracht der Entwickungen in den USA und Uruguay glaubt offenbar mittlerweile eine Mehrheit der Deutschen, dass die Legalisierung nur noch eine Frage der Zeit ist.
Wir gehen davon aus, dass auch wir mit den Spots und anderen Aktionen zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Wir werden uns weiter bemühen, die Bevölkerung davon zu überzeugen, dass ein Schwarzmarkt der falsche Ansatz ist. Wenn das so weitergeht, haben wir bald eine Mehrheit für Cannabis-Fachgeschäfte.

Doch schon heute sehen wir die Politik im Zugzwang. Es gibt keine Experten mehr, die die Kriminalisierung der Konsumenten befürworten. Selbst der ausgewiesene Cannabisgegner Professor Rainer Thomasius spricht sich dafür aus, für den Besitz kleiner Mengen zum Eigenverbrauch keine Strafen mehr zu verhängen. 

Außerdem ist es an der Zeit, die Auswirkungen eines regulierten Cannabismarktes in kleinem und zeitlich begrenztem Umfang zu prüfen. Wenn eine Mehrheit der Deutschen in absehbarer Zeit mit einer Legalisierung von Cannabis rechnet, sollten Modellprojekte genehmigt werden, wie sie von Friedrichshain/Kreuzberg, Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Münster und Bezirksparlamenten in Frankfurt und Köln gefordert werden.

Infratest Dimap fasst die Ergebnisse wie folgt zusammen:

Deutsche offener gegenüber legalen und regulierten Cannabis-Erwerb

  • Die Ermöglichung eines legalen und regulierten Erwerbs von Cannabis findet in Deutschland weiterhin keine Mehrheit. Allerdings ist binnen eines Jahres die Offenheit gegenüber Ideen zur Cannabis-Legalisierung nach dem Vorbild anderer Länder gewachsen: Vier von zehn Bundesbürgern (42 Prozent) würden derzeit die Einrichtung von Fachgeschäften begrüßen, in denen Volljährige, Cannabis legal und reguliert erwerben können. Im Oktober 2014 war es ein knappes Drittel der Bundesbürger (30 Prozent). Sechs von zehn (57 Prozent) lehnen weiterhin legale Einkaufsmöglichkeiten ab, nach 68 Prozent im vergangenen Jahr.
  • Politische Mehrheiten für den legalen Erwerb von Cannabis durch Volljährige finden sich in den Reihen der Bundestagsparteien nach wie vor allein bei den Anhängern von Grünen (67 Prozent) und Linken (56 Prozent). Bei den Anhängern der SPD (44:55 Prozent), vor allem aber bei den Wählern der Union (29:70 Prozent) überwiegt die Ablehnung dagegen jeweils deutlich.

Hälfte der Deutschen rechnet mit Cannabis-Legalisierung in Deutschland in einigen Jahren

  • Die Erwartungen der Bundesbürger an die künftige Entwicklung der Rechtssituation gehen sichtbar auseinander: Die eine Hälfte (51 Prozent) glaubt, Cannabis wird in Deutschland in einigen Jahren legal für Erwachsene erhältlich sein, während sich die andere Hälfte (47 Prozent) dies nicht vorstellen kann.
  • Mit einer langfristigen Legalisierung von Cannabis in Deutschland rechnen vor allem Anhänger von Grünen (64 Prozent) und Linkspartei (65 Prozent). Bei den Unions-Anhängern überwiegt demgegenüber die Ansicht, Cannabis wird auch in einigen Jahren nicht legal erwerbbar sein (44:54 Prozent). Die SPD-Wähler sind in ihrer Erwartungshaltung (51:47 Prozent) gespalten.

 

In den Anhängen stellen wir alle Daten zur Umfrage zur Verfügung. Daraus geht auch hervor, dass es bei den Altersgruppen 18 bis 59 keine großen Meinungsunterschiede gibt. Erst bei der Generation 60+ sinkt die Zustimmung zur Legalisierung deutlich. Außerdem steigt die Zustimmung mit höherem Bildungsgrad und Einkommen. 

Sonderthemen: 

Kommentare

Zähle mich auch zu den 51 % Prozent die glauben das Cannabis bald Legalisiert wird. Hätte aber nicht gedacht das die Zustimmung mit höherem Bildungsgrad und Einkommen zunimmt. Das die über 60 jährigen dies aber vehement ablehnen ist jedoch noch zu verstehen.

Hallo,
ich wollte nur kurz anmerken, dass ein Anstieg der Zustimmung zur Legalisierung von 30 auf 42 Prozent nicht 12 Prozent, sondern ganzen 40 Prozent mehr entspricht. Wenn man bei der 12 bleiben will, dann sind es 12 Prozentpunkte mehr. Aber es muss ja nicht weniger klingen als es ist ;).

Wäre es nicht gut mehr Fragen einzubinden? Bei der 18er Frage hätte ich auch mit 'eher nicht' gestimmt, bei 21 Jahren wäre die Antwort aber eine andere gewesen.

Das ist auch eine Kostenfrage. Jede einzelne Frage wird extra abgerechnet. Eine Legalisierung ab 21 streben wir auch nicht an, das wäre weit von der Realität entfernt und würde zu viele Menschen weiter auf den Schwarzmarkt schicken.

Also "Volljährige" = ab 18, so verstehe ich es, aber ich fände sowas sollte erst ab 21 sein, zur eigenen Sicherheit

Aus der Sicht einer Person >21 nachzuvollziehen, aber eben mit wenig Empathie für Jüngere. Wir trauen 16 Jährigen den Umgang mit Bier und Wein zu und 18 Jährigen den Umgang mit hartem Alkohol und KFZ ohne Leistungsbeschränkung. Ist es wirklich ein Problem diese Leute im Umgang mit Cannabis nicht mehr zu kriminalisieren?

Es geht mir mehr darum, dass für das Gehirn sicherer ist, man sagt zwar mit 18 ist man erwachsen, aber die Entwicklung ist er mit 21 abgeschlossen, wobei mir jetzt einfällt, dass es nur Halbwissen ist, aber wenn es jemanden wirklich interessiert kann derjenige danach suchen (googeln ist so ein blödes Wort), sorry das ich das jetzt nicht mache, aber ich mir fallen die Augen gleich zu

Zu wessen Sicherheit? Meinst Du die unter 21 Jährigen gehen besser zum Dealer?

Zur Sicherheit der unter 21 jährigen (warum 21? Kannst du über uns nachlesen)
Ich würde mir eher wünschen, dass sich nach einer legalisierung die Jugendlichen gedulden können bis sie alt genug sind, wenn es ab 18 wäre, gäbe es ja immer noch unter 18 jährige die gerne Gras rauchen oder es gerne täten, dann würden sie entweder jemanden fragen der ihnen etwas besorgt oder zum Dealer gehen, aber ich kenne keinen Dealer der an unter 18 jährige verkauft, das hört man doch gern oder und wer weiß, vielleicht würde sich der Markt überhaupt nicht mehr lohnen, für die, die die Wahre nach Deutschland bringen, weil einfach nicht mehr genug Nachfrage besteht um das Risiko zu decken, das hängt glaube ich sehr vom Preis ab, da sich die meisten eh keine Gedanken machen ob ihr Zeug sauber ist oder nicht, bis es dann zu spät ist.

Sorry, falls das schlecht formuliert ist oder sich Rechtschreibfehler eingeschlichen haben, es ist schon so spät

Einen schönen Tag wünsche ich

Der Stress, den unsere Gesellschaft bei Minderjährigen auslöst durch gestresste Eltern, das Bildungssysstem und so weiter, stört die Hirnentwicklung, daß manche Kids dann zu neuroprotektivem Cannabis greifen, um sich zu Entspannen, ist dann die Folge.
Das Cannabis an sich, als Substanz der Hirnentwichlung schadet, ist bei derzeitigen Stand der Wissenschaft reine Spekulation, und blendet wunderbar die eigene Verantwortung der Gesellschaft aus.
Man kann doch jungen Menschen, die täglich karzinogene Autoabgase in die Atemluft gepumpt bekommen, nicht erzählen, daß Cannabis jetzt das große Problem sei in ihrem Leben.
Nein, das große Problem sind Menschen, die sie nicht akzeptieren wie sie sind, und mit Abstinezforderungen unter Umständen noch mehr Stress auslösen.

Trotzdem müssen Minderjährig nicht noch, während ihre Hormone und das Gehirn sich anordnen einen Neurotransmitter von außen dazu bekommen, dass das Gehirn durcheinander bringen kann (nicht muss) ist ja wohl einleuchtend. Ich hab ja auch nichts dagegen, ich würde es auch gut finden, wenn es keine Strafverfolgung geben würde, aber wenn man es schon legalisiert, dann zumindest so, das man auch wirklich jedes Risiko vorbeugt und ich finde das wird erst ab einer Abgabe an 21+ erreicht, wenn du es nicht so findest, ist es ja völlig in Ordnung, wenn es nur um mich ginge, würde ich auch ab 18 bevorzugen, weil es mir selbst eigentlich egal ist, Hauptsache ich komme nicht ins Gefängnis, weil ich etwas tue was mir gefällt (mal davon abgesehen, dass ich bald damit aufhöre), aber man kann ja nicht immer egoistisch denken, besonders, wenn es so einen Umfang hat.

Der einzelne individuelle Mensch steht im Vordergrund, schließlich geht es um jeden sein eigenes Endocannabinoidsystem. (schon in der Muttermilch sind Cannabinoide, unsere Biologie funktioniert nur mit Cannabinoiden, THC wirkt ähnlich wie das vom Körper produzierte Anandamid, dies ist eine bemerkenswert Korrelation, eine Pflanze die uns Stoffe gibt die wir zum Leben brauchen, auch die essentiellen Fettsäuren des Hanfsamens benutzt unser Körper um Endocannabinoide herzustellen.Unsere Biologie beruht darauf durch Cannabinoide Hunger zu bekommen, Nahrung aufzunehmen, um Cannabinoide herzustellen, um wieder Nahrung aufzunehmen, der Kreislauf des Lebens wie Tag und Nacht, Ebbe und Flut, Hunger und Satt.)
Cannabis sind einige Menschen in dieser modernen Zivilisation überhaupt am Leben, und er ist kann auch lebensrettend und fördernd für jüngere Menschen sein, hier sollte zuerst im Sinne der Akzeptanz geschaut werden warum der einzelne als Individuum konsumiert, und daß ihm dann auf Basis einer unvoreingenommenen Diagnose, der Konsum mit medizinischer Begleitung sogar explizit ermöglicht wird.
Ich meine es ist an der Zeit die positiven Aspekte von Cannabis in all ihren Facetten Allen zu Gute kommen zu lassen zum Besten für alle.
Wenn jemand konsumieret hat das auch seinen Grund, genauso wie wenn jemand es nicht will, die Unterschiede liegen in der Biologie begründet, genauso wie bei der Hautfarbe oder dem Geschlecht. Es geht hier um grundlegende Menschenrechte, die so genannte Legalisierungsbewegung ist eine Menschenrechtsbewegung.
Jemanden in seiner Neigung zu begrenzen, die körpereigene Cannabinoidversorgung durch Pflanzen aufzustocken, welche Stoffe enthalten, die essentiell für die Homöostase der Biologie sind, (also von Nährwert, der einzuschätzen ist wie der von essentiellen Fettsäuren und Vitaminen, was antioxidative und neuroprotektive Eigenschaften im Vergleich mit THC und den anderen Phytocannabinoiden angeht), ist also unter Umständen, und unter Berücksichtigung der biologischen Bedürfnisse eines Jeden, schädlicher, als der Konsum selbst.
Doch die Probleme die junge Menschen durch die Prohibition bekommen, sind in benahe jedem Fall stärker als die durch den bloßen Konsum. Durch den Stress komsumiert ein großer Prozentsatz dann erst recht und noch mehr. ein kleiner Teil lässt sich vielleicht abschrecken, ob das jetzt genau die sind, denen Cannabis schadet kann niemand pauchal beantworten.
Fazit: Nur in einer nicht prohibitiven Umgebung kann Cannabis sinnvoll genutzt werden, negative Effekte können durch offenen Erfahrungsaustausch, Wissensvermittlung wie Saver-use, Set Setting Dosis und eine allgemeine Enttabuisierung der Thematisierung des Konsums in der Öffentlichkeit vermieden werden, und die positiven können endlich zum Besten eines Jeden, und damit auch für alle genutzt werden.
Wir sprechen hier jedenfalls um eine der ältesten und vielseitigsten Nutzpflanzen der Welt, sie gibt uns Nahrung, Obdach und Schutz. Cannabis ist Medizin, Cannabis ist ein Erbe unserer Vorfahren, die Prohibition ist in jeglicher Hinsicht obsolet.
In dem Maße, wie die Menschen allein das Wissen um den Nährwert und die medizinischen Eigenschaften wiederentdecken, werden sie das Unrecht des Verbotes erkennen.

Schönes Wochende

*"Dank Cannabis sind einige Menschen in dieser modernen Zivilisation überhaupt noch am Leben, und er kann auch lebensrettend und fördernd für jüngere Menschen sein, hier sollte zuerst im Sinne der Akzeptanz geschaut werden warum der einzelne als Individuum konsumiert, und daß ihm dann auf Basis einer unvoreingenommenen Diagnose, der Konsum mit medizinischer Begleitung sogar explizit ermöglicht wird. " Soll es heißen.

Doch diese Dealer gibts leider zu Hauf, und das was sie verticken ist teuer und schlecht.. Aber sind wir mal ehrlich wer kennt einen Alkohol Dealer?

Super!
Es muss von der Bevölkerung kommen, bevor sich was in der Politik ändert.

Wenn die Umfrage so eindeutig ist, macht es da nicht Sinn ein Volksbegehren aus der Legalisierung zu machen. Schließlich leben wir doch in einer Demokratie und wenn diese 42%, alle eine Unterschrift dazu abgeben würden, könnte der Bundestag das auch nicht länger ignorieren oder?
Vielleicht kann der DHV ja ein Formular zum Download bereitstellen, dass zu Hause ausgedruckt, unterschrieben und per Post bei dem DHV gesammelt wird.
Der DHV könnte dann ja stellvertretend den Antrag auf Volksbegehren zu Legalisierung bei der Bundesregierung einreichen.
So, oder so ähnlich?

Nunja, das deutsche Recht sieht keine Volksbegehen auf Bundesebene zu - und NOCH haben wir eben keine Mehrheit...

Das "so ähnlich" nennt sich Petition, ist schon einige Male gelaufen, und wenn Du Bock hast darfst Du selbst eine einreichen - geht heutzutage sogar online.

Auch wenn bei uns kein Krieg herrscht, leben wir noch lange nicht in einer Demokratie.
Die Demokratie gibt es in Deutschland nur wenn Wahlen sind. Vorher und nachher haben wir relativ wenig demokratischen Einfluß, wie ja alle Versuche bislang gezeigt haben. Gegen Tausende von Unterschriften reicht ein "Mortler"- Satz und schon ist die Demokratie wieder dahin.

Was sich da in einem Jahr getan hat, ist erstaunlich.

Selbst die "schlechtesten" Werte (29% pro Legalisierung bei Union-Wähler, 44% der Union-Wähler mit skeptischer Erwartungshaltung) hätte ich vor ein paar Jahren noch für kaum vorstellbar gehalten.

Das ist zu einem guten Teil ein Ergebnis Eurer Arbeit!
Dafür kann man Euch auch mal beglückwünschen und sich bedanken!
Statt sich über Lobby-Arbeit anderer aufzuregen macht Ihr einfach selber welche...

Euer ideologiefreier und nüchterner Ansatz macht es den Gegner doppelt schwer, weil man mit irgendwelchen Kiffer-Klischees und Vorurteilen gegen Euch einfach nicht punkten kann.
Das ist die Basis, überhaupt auf eine argumentative Ebene zu kommen.
Alles im Selbstbewusstsein, dass je sachlicher die Diskussion verläuft umso besser unsere Chancen sind - wir haben einfach die besseren Argumente.
Wer sich der Diskussion entzieht, wie Mortler, sieht mehr und mehr schlecht aus.
Wenn das so weiter geht, werdet Ihr und sie im Laufe des nächsten Jahres auch mal eine Einladung in eine grössere Talk-Show wie Jauch, Illner, Plasberg usw. bekommen.
Dem wird sich Mortler dauerhaft nicht entziehen können.
Auf die Umfragen danach bin ich jetzt schon gespannt...

Daneben trägt sicher auch die Entwicklung in den USA stark zum Ergebnis bei und natürlich die Diskussion um medizinisches Marijuana.
Aber auch bemerkenswert ist die Wandlung in der Medienlandschaft, wo sogar FAZ und WELT die Frage nicht ohne Verständnis behandeln. Und die ZEIT entwickelt sich in der Frage langsam zum Pendant der New York Times.

Sieht gut aus!

Nur Mut. Der CDU-Waähler ist im Schnitt 59 Jahre alt. Mutter Natur wird diese ignorante Horde bald schon ausgedünnt haben.

Also, mir wird es eh immer ein Rätsel bleiben, wie es möglich sein kann, dass eine Pflanze, die "ein Geschenk Gottes", an uns Menschen ist, um uns bei unsrer Weiterentwicklung zu unterstützen, verboten sein kann!
Vor Allem, da es sich um ein Verbot handelt, dass von Menschen ausgesprochen wurde und nicht von Gott!
Wie kann ein Gesetz - das von Menschen festgelegt wurde - überhaupt ernst genommen werden?
Also: ich nehme es schon ernst, nur um das klarzustellen, aber ich halte es für ein Unding und eine
Sache der Unmöglichkeit...das kann einfach nicht sein!
Woher kann sich ein Mensch das Recht herausnehmen, ein Verbot auszusprechen, das nicht an seine Kinder gerichtet ist?
Ich bin der Meinung, ausschließlich Eltern sollten das Recht haben, ihren Kindern etwas zu verbieten, aber Erwachsene untereinander - eben Nicht!
Denn, jeder Erwachsene ist doch selbst sein Vormund und entscheidet für sich, was er seinem Körper zuführt oder nicht!
Der Mensch hat einfach kein Recht, etwas zu verbieten, das Gott erschaffen hat, um uns etwas Gutes zu tun!
Gebt doch bitte, endlich das Hanf frei!

Ich freue mich sehr über den Sinneswandel in der Bevölkerung. Dennoch bleibe ich wenig optimistisch was eine Legalisierung angeht. Unsere Politiker machen keine Politik für uns sondern für sich selbst. Was das Volk will, kommt entweder nicht oben an und falls doch interessiert es sie nicht. Ich sage nur Umgehungsstrasse in Erding. Das will keine Sau. Nahezu jeder Erdinger und Nachbarn hat sich dagegen entschieden und Mehrheitlich gegen diese Strasse gestellt. Ergebnis: Sie wird gebaut. "Petitionen sind ja nur richtungweisend und nicht bindent!" heißt aus politischen Kreisen.

Aber es heißt halt leider auch "Vater"land! Denn "Mutti" würde ja nie so mit seinen Kindern umgehen. :-)

Ich bin seit 8 Jahren Schmerzpatient (KiteUnfall=Bandscheibenvorfall, Wirbelsäulenschaden), aber eben nicht austherapiert, weil ich mich weigere Opiate und ähnliches zu mir zu nehmen.

Daher finde ich natürlich keinen Arzt und in Bayern ja sowieso schon 2 mal nicht, der mir hilft eine Genehmigung zu bekommen. Die wollen lieber dass ich erstmal schön Opiat abhängig werde. Allein schon die Tatsache, dass ein Arzt mich legal vergiften darf ich mich aber nur illegal heilen muss, zeigt einem doch wie der Hase läuft.
Dieser Hase ist schwarz bis schwarzbraun, hat ne rot/grüne Schusssichere Weste an und kackt sogar dem, ohne weiteren Folgen dem bösen christlichen Wolf ins Essen.

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