Hanfverband begrüßt ersten Cannabisanbau in Deutschland

Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 01.11.2015

Der Deutsche Hanfverband begrüßt die Ankündigung der Bundesregierung, eine Cannabisagentur einzurichten. Das ebnet den Weg für den ersten Anbau von medizinischem Cannabis in Deutschland und hilft nicht nur den Patienten, sondern ermöglicht auch neue wirtschaftliche Perspektiven für Deutschland.

Die Einrichtung einer Cannabisagentur ist eine alte Forderung des DHV. Nur so kann die Abhängigkeit Deutschlands von Importen beendet und die Versogungssicherheit für die Patienten gewährleistet werden. 

"Ein leichterer Zugang zu Cannabis als Medizin und die Zahlung durch die Krankenkassen waren längst überfällig. Dass die Bundesregierung das Thema jetzt aber gleich konsequent zuende denkt und die Produktion in Deutschland ermöglicht, erfreut und überrascht. Endlich ist die deutsche Wirtschaft nicht mehr von der internationalen Entwicklung abgekoppelt und kann eine eigene Cannabisindustrie entwickeln. Bei uns melden sich immer mehr interessierte Unternehmer, die sich für die Produktion von medizinischem Cannabis interessieren. Wir rechnen mit massiv steigender Nachfrage nach Cannabis als Medizin", so DHV-Sprecher Georg Wurth.

Der DHV fordert aber weiterhin, dass Patienten auch selbst Cannabis anbauen dürfen, wenn sie das wollen. Das entlaste die Krankenkassen und ermögliche jedem Patienten eine Verwendung der für ihn passenden Cannabissorte. Außerdem sollen möglichst viele Patienten von der neuen Regelung profitieren, nicht nur Schmerzpatienten. Die Bandbreite von Cannabis im medizinischen Einsatz sei groß, wie auch die bisherigen Ausnahmegenehmigungen für diverse Krankheiten zeigten. 

Kommentare

Hallo,
dies ist eine wunderbare Nachricht für schwerkranke Patienten, wie ich eine bin. Einzig müsste noch die Ausnahmegenehmigung unbedingt weg.

Die Gründe
z.B
ich 100% schwerbehindert mit einer aussergewöhlichen Gehbehinderung und schwer chronisch krank mit Morbus Cohn (fast vollständige Entfernung (subtotale Kolektomie) des Dickdarms und Teilstücke des Dünndarm etc., ausserdem bin ich Glaukom Patientin (beide Augen) und habe einen völlig kranken Rücken, durch 48 jahre Cortison-Einnahme, bin also auch Schmerzpatientin.
Ich bin 64 Jahre alt, finde keinen Arzt der mir bei der Ausnahmegenehmigung hilft, in oder um Nürnberg. Ich bin krankheitsbedingt, nicht in der Lage bis zu Herrn Dr, Grothenhermen in Rüthen oder überhaupt weiter weg zu fahren und habe auch mit meiner Krankenrente nicht die finanziellen Mittel, für den Arzt, wie auch für die Ausnahmegenehmigung oder z.B Fahrtkosten etc. zu den kompeten Ärzten.
Die Ausnahmegenehmigung muss deswegen unbedingt für Patienten weg. Ich bin mir sicher, dass es mehreren ältere, schwerkranke Patienten mit dem gleichen Problemen gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Petra Rivera

Im Prinzip kann jeder Arzt hier helfen und Dr. Grotenhermen steht hier auch immer wieder Kollegen mit Rat und Tat bei.

Die wichtigsten Informationen zu diesem Thema gibt es in unserer Broschüre  https://hanfverband.de/themen/medizin/ratgeber-fuer-patienten

Wenn man als Schmerzpatientin bereits austherapiert ist und dies auch entsprechend dokumentiert ist, dann ist die Ausnahmegenehmigung relativ leicht erhältlich und für den Arzt kaum Aufwand.

Gratuliere!!! Ein riesen Fortschritt.

Die Schaffung einer Cannabis-Agentur ist ebenfalls eine der zentralen Forderungen des Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin und findet sich wiederkehrend im Schreiben der SCM-Sprecherin Gebhard ans BMG vom 30.05.2015, aber ebenso im Feedback von Patienten und Sympathisanten als eventuelle Möglichkeit der Einflussnahme auf die Ausgestaltung der angekündigten Regulierung.

http://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de/cannabis-neuregelungen-bitte-patientenbeduerfnisse-ausgerichtet

Yeah, yeah, yeah! Endlich kommt was in Bewegung, wie schon der DHV sagt, längst überfällig!!! Und die Regierung braucht Geld, um die Sozialleistungen, die nun enorm ansteigen, zu leisten. Und wenn dann demnächst Cannabis-Clubs, Vergabestellen, usw. für ALLE Raucher zu Verfügung stehen, kommt ordentlich Geld in den Staatssäckel. Ein Gramm gutes Cannabis (Jack Herer) kostet in der Großproduktion nur 0,50 €!!!!!!! Dann noch 4,50 € Steuern drauf, und alle sind glücklich, mit dem 5 € Preis. Oder?

Bei mir tauchte sofort die Frage auf: mischt die Pharmaindustrie hier schon mit? Wenn ja, in welchem Umfang? Wenn nein, ab wann wird sie mit ihren Mitteln (Lobbyisten) aktiv?

Frau Mortler setzt sich schon seit geraumer Zeit dafür ein dass Patienten ihre Medizin bekommen ;) und wenn man schaut von wem der Antrag eingereicht wurde wird man wenig überrascht sein. Nicht ausser Acht zu lassen dass in D. die Union bestimmt wer hier was mit Cannabis machen darf. Ebenso will die Union ja nicht ihre Lobbylisten veröffentlichen. SPD, Linke, Grüne schon, aber nirgends tauchen Thc-Pharm oder bionorica auf. Die unterstützen mit allergrößter Wahrscheinlichkeit die Union.

Hey ich bin mir sicher das die Pharmaindustrie nicht will das Cannabis legal als Medizin verbreitet wird. 1. Würden diese dann eine Menge an Geld verlieren weil diese natürliche Medizin uns nicht wieder krank macht. Somit werden wir dann nicht erneut Kunden. 2. Glaube ich nicht das die Union irgendwelche THC- Lobbyisten hat da die Union zu dem Cannabiskonsum abstand halten wollen. Bzw nicht wollen das es legalisiert wird.

Kann dess ganze tatsächlich auch nur noch als das für erste wirkliche Zeichen deuten, dass die Wende jetzt nicht mehr aufzuhalten sein wird. Dank Euch, schätze ich mal in 3-6 Jahre reicht mir maximal ein e " Schlafstörung " und dann bitte einfach auf dem Heimweg von meinem Hausarzt, nur noch einmal kurz zu Apotheke, dann in Ruhe erstmal Frühstück, danke Euch! !!

Genau....
auch bei Tourette, Krebs, Parkinson gab es sehr positive Berichte über Cannabis-Therapie.
Guter Anfang also... aber doch erstmal nur ein Anfang.

Es ist mir unverständlich, wie die Bundesregierung (offenbar noch auf Anregung der Fachleute um Fr. Mortler) auf einmal den Menschen dieses Rauschgift auch noch auf Rezept ausstellen will.

Cannabis ist bekanntermassen - und so wird es seit Jahrzehnte propagiert - eine Einstiegsdroge, die zu Psychosen und sozialer Verelendung führt. Statt der Verharmlosungs-Propaganda hinter her zu laufen sollte man immer wieder darauf hinweisen, wie gefährlich der Cannabis-Konsum ist und welche Folgen er hat.

Kranken Menschen nun dieses Suchtgift bereit stellen zu wollen ist doch wohl an Zynismus kaum noch zu überbieten!
Wenn diese Konsumenten dann, gezwungenermassen, mit der Zeit nach "härterem Stoff" verlangen - wird dann Fr. Mortler auch bereit sein den nächsten Schritt zu gehen und den Kranken Heroin, Kokain oder Meth verschreiben zu wollen?!

Hat man denn alles vergessen, was man seit den 60er Jahren weiss???

Ist das konsequent auf der einen Seite Leute wg. 10 Gramm Rauschgift zu verfolgen und dann auf der anderen Seite Menschen das Zeug gleich in 100-Gramm-Paketen zB. zur "Anregung des Appetits" zu verschreiben?
Ist das Verhältnismässig?
Sind denn die zu erwartenden Nebenwirkungen (Sucht, Verlangen nach höherer Dosis oder härteren Drogen, Psychose, Antriebslosigkeit, Zerstörung des Gehirns uvm.) nicht um so viel stärker als die zu erwartenden kleinen Effekte?
Wo liegt der Sinn den Menschen ein süchtig machendes und die Psyche zerstörendes Gift zu verabreichen - damit man ein wenig mehr Appetit hat?

Ich bin entsetzt über diese "Politik", die auch noch von der Drogenbeauftragten (die es doch besser wissen müsste!) unterstützt wird! Hier werden, um der Cannabis-Lobby einen Gefallen zu tun, Kranke zu Versuchskaninchen!

Wenn man dann in zwei Jahren mit den Patienten umzugehen hat, die durch das Suchtgift zu immer und immer höheren Dosen greifen müssen und in die Heroin-Abhängigkeit geraten oder wg. ihrer Halluzinationen psychotisch geworden sind oder gar aus dem Fenster gesprungen bzw. an einer Überdosis gestorben, wird man vielleicht endlich "nüchtern".

Die ganze Aufklärungsarbeit von Fr. Mortler wird durch diese Entscheidung auf den Kopf gestellt.

Das macht keinen Sinn!

Fr. Mortler, von der ich bisher sehr viel gehalten habe weil sie in dieser Zeit des Verharmlosungs-Wahns eine der wenigen vernünftigen Stimmen ist, macht sich in meinen Augen mitschuldig daran, Menschen denen es eh schon elend geht, noch weiter ins Elend zu treiben. Mit Rauschgift löst man keine Probleme. Man schafft sich damit nur zusätzliche.

Wie kann man ruhig schlafen, wenn man auf der einen Seite gerechtfertigterweise versucht dieses verdammt Gift, dass immer mehr um sich greift (ein Beweis seiner Gefährlichkeit!) zu bekämpfen um dann auf der anderen Seite ausgerechnet den Schwachen und Kranken das Teufelszeug ans Bett zu liefern?!

Fr. Mortler und das BMG fallen mit dieser Entscheidung allen in den Rücken, die sich um Aufklärung bemühen! Gerade die Abgabe an die Schwachen in unserer Gesellschaft, die wahrscheinlich auch psyschich unter einem besonderen Druck stehen, treibt Menschen nur noch tiefer ins Elend.

Ich bin nun wirklich auch kein Kind von Traurigkeit; trinke am Feierabend, am Wochenende und im Urlaub auf ja auch gerne mal ein paar Bierchen oder ein, zwei Flaschen Wein mit Freunden.

Aber jetzt den Gammlern durch die Hintertür eine Art Rechtfertigung für ihren Drogen-Wahn zu geben ist einfach widerlich. Man sollte die Gesellschaft vor den Drogen schützen anstatt sie zu verschreiben.

Ironie off

Kurz war ich schockiert.... bis zur Signatur.

Du kennst anscheinend schmerzen nicht, so fleißig hier über Moral schreibst.
Mfg
Buba

Das was du das schreibst ergibt gar keinen Sinn.
Wenn du im 10-20 Sekunden takt zucken würdest, von 7 Nächten höschtens 2-3 Nächte schlafen würdest, unkontrolliert Schimpfwörter und Geräusche von dir geben würdest und noch dadurch den Apetitt verlieren würdest und du nur noch ein riesen Schmerzpacket bist weil deine Muskulatur sich zusammenzieht , dann auch noch ein Haufen Medikamente eingenommen hast die nicht helfen oder das gegenteil bewirken und dich nicht mehr auf die Straße traust weil die Leute einen wie ein Außerirdischen ansehen dann weist man was schmerzen sind und es geht noch schlimmer . Hör auf den Moralapostel zu spielen , die anderen zu kritisieren und als Gammler zu beleidigen.
Jeder hat seine Probleme der eine mehr der andere weniger.
MFG
DER NETTE MANN VON NEBEN AN.

ich hoffe, dass die Regierung von den Vorurteilen, die Sie teilweise in ihrem Text erläutert haben abrückt!

Erstens mal ist Hanf eine ganz normale Pflanze aus der Familie der Hanfgewächse, zu der übrigens auch Hopfen gehört, kein Rauschgift, weil THC (der Hauptwirtkstoff) nicht giftig ist und weil der menschliche Körper selbst THC herstellt. Hanf ist eine Pflanze, die auf allen Kontinenten wächst und jede Pflanze hat ihren nutzen. Ein Verbot macht meiner Meinung kein Sinn, weil meiner Meinung nach jeder Mensch das Recht haben sollte Pflanzen zu konsumieren und zu kultivieren. Oh Mann die Vorurteile!!!!!!!!!!!! Hat ein vernunftbegabter Mensch also kein Recht auf Hanf ?

Es ist mir schleierhaft wie sie noch hinter dem Mond leben seinen sie doch so Nett und Informieren sie sich doch mal richtig über Cannabis bevor sie solche Aussagen machen und bitte nicht am Stammtisch Zb. Krebs Cannabis wie viel Personen sollen noch Elendig sterben nur um paar Personen noch reicher zu machen eine solche Ignoranz habe ich schon lange nicht mehr erlebt ich hoffe für sie das es sie nicht mal selbst erwischt denn eine Statistik sagt jeder 2 bekommt in seinem Leben Krebs dann können sie mal anfangen zu zählen aber vielleicht haben sie dann Glück und erwischen einen Arzt der nicht so denkt wie sie und hat sich Informiert so wie viele hier denen es um ihre Gesundheit und Heilung geht ich drücke ihnen die Daumen
Martin Emser

Entschuldigung, Sie haben es absolut nicht verstanden und werden es wahrscheinlich auch nie!
Ihre Argumentation ist von vorgestern! Sie habens ja selbst formuliert, mit Ihrer Angabe, seit den 60er!
Die Einstiegsdroge ist übrigens nachweislich Nikotin und Alkohol! Sie müssten es doch wissen, welche Unmengen das Volk in den 60er/70er und 80er Jahre gesoffen hat. Hauptsache legal, ist die Rechtfertigung dieser Konsumgesellschaft.

Die Einrichtung einer Cannabisagentur ist HUMBUG und der prinzipiellen legalisierung nicht zuträglich! Es gibt auch keine staatl. Beaufsichtigung wer was wann wieviel an Wein - Bier Brötchen - Burgern -Chips Schokoflocken - etc. kauft und konsumiert... Des Stattes aufgabe ist die AUFKLÄRUNG und nicht die Vergabe und Beschaffung! AUFKLÄRUNG vllt Kontrolle was Inhaltsstoffe angeht wenn als Genussmittel... Warum hackt ihr so auf der harmlosesten aller Pflanzen rum?!? Warum wollt ihr immer wen diskreminieren???

Das Un- Einheitsabkommen verlangt eine Agentur.

Siehe auch Staatliche Cannabisagenturen im nationalen und internationalen Drogenrecht

https://hanfverband.de/Nationales-und-internationales-Drogenrecht-und-St...

verstösst trotzdem gegen MENSCHENRECHT!!! Eure ÜBERREGULIERUNG ist lächerlich!! Wenn Menschen sich über die Natur stellen... Ich fordere jeden Weinbauern,jeden schnapsbrenner einzusperren!! wenn wir alle gleich sind dann richtig!!

Genau, Gärtnern ist keine Straftat. Die stärksten Giftpflanzen darf jeder besitzen und anbauen, und natürlich kann man sich und andere damit Vergiften.
Hanf und Mohn als Beispiel sind als Kulturpflanzen zudem noch ein Erbe unserer Vorfahren.
Wer das ausklammert oder nicht erkennt, kann nicht glaubhaft Menschenrechte einfordern.
Und da hakt es ganz gewaltig bei der UN, das Einheitsabkommen gehört gestrichen, oder zumindest dahingehend überarbeitet, daß es die Freiheit und Rechte des Einzelnen und der Gesellschaft nicht einschränkt.
Mit dem Hanfverbot machen die Staaten sich zum Verbrecher gegen die Menschenrechte, genauso wie wenn Wein verboten wäre.

DHV glaubt ihr das der Besitz jetzt entkriminalisiert wird mit der Änderung des BTM ?

Nicht für normale Konsumenten, hier geht es nur um Medizin. 

Ein Gesetzentwurf des Gesundheitsministerium, Frau Mortler lässt grüßen ;) "Die Cannabisagentur schreibt den voraussichtlichen Bedarf an Medizinalhanf nach den Vorgaben des Vergaberechts aus, vergibt in wettbewerblichen Verfahren Aufträge über die Belieferung mit Medizinalhanf an Anbauer und schließt mit diesen zivilrechtliche Liefer- beziehungsweise Dienstleistungsverträge", steht laut Welt am Sonntag in der Begründung des Gesetzestextes.

Die Einteilung der Stoffgruppe bleibt die gleiche. Die Pharmaindustrie presst nun den letzten Cent raus und hält das Verbot weiterhin aufrecht. Ein völlig eigennützlicher Vorgang bzw. schritt in Verstaatlichung und Monopolisierung. Anstatt die Stoffgruppe aus dem BtmG zu nehmen. Denn dann hätte auch die Wirtschaft und jeder andere normale Bürger was davon. So aber nicht. Ob Konsum, Vertrieb, Anbau, Herstellung von zig versch. Produkten usw. wird alles ausgebremst und erstmal unter großen Firmen und Konzernen aufgeteilt, angefangen bei der Pharmaindustrie. Die der eig. Grund des aufrechterhalten des Verbotes ist.

Besser als ich dachte, trotzdem noch nicht genug. Ich frage mich, wo der Haken sitzt. Wie Frau Mortler hier Missbrauch der Krankenkassen verhindern möchte.

Warum Haken? Die Krankenkassen werden gezwungen die achso teure Medizin zu erstatten.(auf den Preis bin ich gespannt) Der Staat rechnet ja damit dass es mehr Patienten geben wird. Folge: Gelde in die Staatskasse. Denn die Bundesregierung baut auf geheiss von Frau Mortler an. Wieder nur Amtsmissbrauch zur Bereicherung auf kosten von Kranken....

Die Bundesregierung wird wohl nicht selbst anbauen, sondern Lizenzen vergeben.

Und wer führt den Anbau durch? Die Kassen? Würde mich mal interessieren ob und wo man sich melden muss um daran mitzuwirken? Würde das unter staatlicher oder privater Aufsicht angebaut werden? Das sind in der Tat neue Geschäftszweige fragt sich nur wer das Geschäft übernimmt.

Landwirte und freunde von Frau Mortler.

Erstmal muss der Gesetzesentwurf veröffentlicht und verabschiedet werden. Dann muss die Cannabisagentur aufgebaut werden und konkrete Details für die Ausschreibung ausgearbeitet werden. Erst dann wissen wir genau, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen. 

Wo kann man den Gesetzesentwurf nachlesen?

noch gar nicht. Er ist noch nicht veröffentlicht worden. Wir halten euch auf dem Laufenden...

Ich bin Mitte 20 leide am Reizdarmsyndrom, Cannabis hilft mir aber ich würde es niemals unter diesen Bedingungen bekommen von dem her bringt das Gesetz sehr vielen Menschen leider gar nichts.
Wir bräuchten Kalifornische Verhältnisse auch wenn viele darüber lachen aber wenn jemand z.b. Rückenschmerzen hat und Cannabis hilft ihm warum verdammt nochmal sollte man es demjenigen verbieten.

Warum überhaupt jemandem Cannabis verbieten?

Es gibt Menschen in Deutschland mit einer Ausnahmegenehmigung und der Diagnose Reizdarm oder auch Morbus Crohn.

Die wichtigsten Informationen zum Thema Ausnahmegenehmigung gibt es in unserer Broschüre  https://hanfverband.de/themen/medizin/ratgeber-fuer-patienten

Bitte was?!...

Das ist jawohl das schlimmste was hätte passieren können.. Also wird dass Urteil im Sinne der Patienten wieder aufgehoben, welche Ihr Gras unter bestimmten Umständen selber anbauen dürften?!?!

also wenn TTIP kommt, was wohl so sein wird, dann ist die Legalisierung dadurch ja fast ausgehoben!

Wenn jetzt nämlich ein Investor hier "gross" aufbaut weil er gross abschöpfen will, dann kann er die eventuelle Legalisierung verklagen und damit selbige verhindern..

was zum... kann man da nur sagen! Der Eigenanbau ist dadurch wohl für immer ILLEGAL

Den heilungsfördernden Biophilia Effekt mit maximaler Terpenaufnahme durch die Gegenwart lebendiger Pflanzen und freie Sortenwahl gibt es nur beim Heimanbau für die, die das können, oder machen lassen können.
Apotheken können Labore vermitteln, die die Ernte überprüfen, untersuchen, testen und nach Wunsch (ver-) be-strahlen und steril verpacken.
Ja, warum sollte die Agentur nicht auch Homegrows von Patienten lizensieren.

Ja, es ist und bleibt ein Anbauverhinderungsgesetz

Da ich Patient bin, hier meine Frage. Wann übernimmt die Kasse die Kosten ? Private Kostenübernahme ist nämlich sehr teuer !

Die Kostenübernahme durch die Krankenkassen  soll in diesem Gesetz ebenfalls geregelt werden, wie genau, wann und zu welchen Bedingungen sind leider noch ebenso wie der Rest. Deswegen empfehle ich bis dahin die eigenen Krankenkasse über diese Urteil https://hanfverband.de/nachrichten/news/brandenburg-vorlaeufige-kostenue... zu einer Übernahme zu bewegen und auch vor dem Sozialgericht auf dieser Grundlage zu klagen.

Wenn TTIP kommt kann dann nicht theoretisch jeder gewerblich in den Anbau einsteigen? Muss laut TTIP, wenn ein Markt für etwas vorhanden ist, dieser nicht den Investoren zugänglich gemacht werden?

Das weiß wohl zur Zeit noch niemand so genau. Zumindest solange Cannabis auch innerhalb der USA nicht vollständig legal ist, dürfte das Argument aber vermutlich nicht ziehen..

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt

Lange, sehr lange hat es gedauert, bis die derzeitige Regierung den ersten Schritt aus den Abgründen des finsteren Mittelalters gewagt hat.

Leider gibt es immer noch sehr viele Menschen in Deutschland, die wegen ihrer Unkenntnis Angst und Abneigung gegen Cannabis verspüren, die noch starke Zweifel haben, ob eine Legalisierung gerechtfertigt wäre, oder gar positive Auswirkungen auf Mensch und Natur haben könnte.

Jahrzehntelange Falschinformation hat dazu geführt, dass sich ein völlig falsches Bild über Hanf in den Köpfen festgesetzt hat. Es sind nicht wenige, die mit falschen Zungen weiterhin ihr Gift verspritzen – und nicht wenige von diesen hätten vor 500 Jahren bei einer Hexenverbrennung in der ersten Reihe gestanden.

Doch es besteht Hoffnung, dass sich die Meinung zum Thema Cannabis auch in Deutschland in den aufgehetzten, belogenen Köpfen ändern wird. Andere Länder haben es vorgemacht: Uruguay, U.S.A. und Kanada haben bereits einen großen Schritt aus dem Schatten der Ignoranz gemacht. Auch Mexiko steuert in Richtung Legalisierung. Australien und immer mehr europäische Länder sind auf den Zug aufgesprungen, zumindest was die medizinische Legalisierung betrifft.

Es steht zu erwarten, dass in Deutschland, welches nach außen hin ein liberales, soziales und modernes Land zu sein vorgibt, selbst ein paar Abgeordnete aus der schwarzen Fraktion langsam aber allmählich aus ihrem langen, finsteren Schlaf erwachen.
Immerhin wurde mit der Regelung, Cannabis als Medizin verwenden zu dürfen, ein Anfang gemacht. Man kann nur hoffen, das dies ein Ende der verknöcherten, verkrusteten Denkweise zum Thema Cannabis einläutet.

Gerade ein Land wie Deutschland mit seiner „braunen“ Vergangenheit, mit der Ausgrenzung und Vernichtung von Abermillionen von Menschen, sollte eigentlich Vorreiter eines toleranten Umdenkens sein, anstatt etliche Millionen mündige Bürger weiterhin wie geistesgestörte Verbrecher zu behandeln und zu verfolgen.

Ein aufgeschlossenes Deutschland sollte nicht die letzte Bastion einer engstirnigen Sichtweise werden, sondern endlich aus dem zähen, abgestandenen Quark falscher Informationen und kranker Einflüsterungen kommen und seinen Mitbürgern mehr Zu/Ver-trauen schenken.

Es gibt noch unzählige Möglichkeiten, was man aus Hanf alles herstellen kann. Nicht nur in medizinischem Bereich, sondern auch auf wirtschaftlicher Basis zeigt Hanf enormes Potenzial. Durch die Prohibition war die Forschung der Inhaltsstoffe und Eigenschaften der Hanfpflanze bis heute eher verpönt oder unerlaubt. Eine Förderung hierzu fand quasi nicht oder wenn, nur sehr begrenzt statt.
Wenn sich Regierung und andere Mitverantwortliche endlich mal aus dem multimoralischen Sumpf bewegen würden, und wenn sie diese Forschung unterstützten, statt zu unterbinden, könnten wir in unmittelbarer Zukunft mit unglaublichen, noch ungeahnten Ergebnissen rechnen, die für das ganze Land von großem Nutzen sein würden.

LEGALIZE IT – GIVE PEACE A CHANCE !!!

Die Rätsel des Lebens,

die vielen, sie scheinen sich hier zu einem einzigen zu vereinen,
ein Weg, der verändert -- mich und auch Dich,
ein jeder von uns trägt die Lösung in sich !
.
Wie lange dauert es zu zählen ?
Wie fern ist der fernste Stern ?
Wie oft mußt du die Zwiebel schälen,
bis du entdeckst den Zwiebelkern ?
.
Was weiß vom Jahr die Eintagsfliege ?
Was weißt Du von der Ewigkeit ?
Ist Freisein Wahrheit oder Lüge ?
Lebst Du ganz in deiner Zeit ?
.
Was Du suchst, das scheint verloren,
weil jeder denkt, er sei davon getrennt.
.
Es wird jedoch in jedem neu geboren,
der sich als "'Eins mit Allem'" kennt.
.
Wer außen sucht an fremden Orte
nach dem, was immer in ihm war,
der findet viele schöne Worte,
doch kommt der Wirklichkeit nicht nah.
.
>> Was ist, das war -- was wird, wird sein. <<
.
In der Legalisierung von Cannabis liegen unverzichtbare Lösungen
für die Menschen, die wissen, das es ihnen hilft.
Es werden in naher Zukunft eher Lösungen gefunden werden, welche
die Verbote oder Unklarheiten zu Cannabis lockern und klären.
Das hoffe ich weiterhin mit Euch !
Frank

Es wäre interessant den genauen Gesetzesentwurf zu sehen, da ich auch glaube dass es eher ein Eigenanbauverhinderungsgesetz ist wegen der Prozesse gegen die Eigenanbauverweigerung vom BfArM die jenes verloren hat und deren Berufungsfrist jetzt irgendwie abläuft (auch wenn es da sicher Leute gibt, die sich mit dem Ablauf bei den Gerichten besser auskennen).
Falls es in dem Entwurf nur darum geht, den Menschen die bisher als Schmerzpatienten eine Ausnahmegenehmigung besitzen das Cannabis auf Kassenkosten zu bezahlen finde ich das keinen wirklichen Fortschritt.
-Wie gut Planwirtschaft funktioniert haben wir ja in der DDR gesehen (nicht böse gemeint, aber natürlich ist eine eigene Cannabisagentur besser und zuverlässiger als das Mittel aus dem Ausland zu beziehen).
-Es müssten Patienten im Zweifelsfall weiter lange Zeit unnütz leiden, um als austherapiert zu gelten und Cannabis bekommen zu dürfen (Ich habe nirgends gelesen, dass sich am Verfahren etwas ändern soll bzw. Cannabis als gleichberechtigtes Mittel wie andere Medikamente verwendet werden kann).
-Falls es nur um Schmerzpatienten geht verbaut man weiterhin vielen anderen den Zugang bzw. (Ärzten) die Möglichkeit, mit dem Mittel Erfahrungen zu sammeln wie gut es bei anderen Krankheiten wirkt (Tourette, Morbus Crohn, grüner Star, Alkoholiker die nicht loskommen usw.), auch um vernünftig festzustellen ob es wirklich die Wunderpflanze ist oder in manchen Bereichen überschätzt wird.
-Falls es bei der Ausnahmegenigung bleibt und es sich weiterhin um eine "ärztlich begleitete Selbsttherapie" handelt bleibt auch die Führerscheinproblematik unverändert bestehen. Wie weit eine Teilnahme in so einer Situation sinnvoll ist und wer das beurteilen soll ist die andere Frage (ich bin kein Fan von der MPU....).

Den Cannabisanbau begrüße ich auch, aber wenn dieses Gesetz einen vernünftigen (medizinischen) Umgang mit dem Mittel nochmal 10 Jahre verzögert ist es kein wirklicher Fortschritt.

Viell. kann ja jemand mit einem Link darauf antworten, ich habe den Gesetzesentwurf bisher nicht gefunden.

Der Entwurf ist noch nicht verfügbar. Wir warten auch gespannt darauf..

Brauchen schmerzpatienten dann noch die ausnahmegenemigung? Und ab wann kann mann das erste rezebt nehmem? Lg

Der Entwurf ist noch nicht verfügbar. Wir warten auch gespannt darauf..

Geile Sache raucher hier gerade mein Teil! Ich bin voll high!

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