Cannabis als Medizin: Immer mehr Fortbildungsangebote für Ärzte

  • Veröffentlicht am: 1. Juni 2017 - 15:35
  • Von: Jochen Eichelmann

Am 10. März 2017 trat das Gesetz für Cannabis als Medizin in Kraft. Das Gesetz macht es für Ärzte deutlich einfacher, Cannabis als Medikament zu verschreiben. Darüber hinaus gibt es nun auch die Möglichkeit der Kostenerstattung durch die Krankenkassen. Was zunächst einen wichtigen und riesigen Schritt für Cannabispatienten darstellt, muss sich aber in der Praxis erst noch beweisen. Viele Patienten haben trotz der neuen Gesetzeslage große Probleme dabei, einen Arzt zu finden, der ihnen medizinisches Cannabis verschreibt.

Auch für viele Ärzte ist das Thema Neuland und sie haben zum Teil große Vorbehalte, ihren Patienten das „neue“ Medikament zu verordnen. In vielen Gebieten in Deutschland gibt es bis heute kaum Ärzte, die ihre Hemmungen gegenüber medizinischem Cannabis überwinden und dessen Potential in der Medizin erkennen.
Aber das Interesse innerhalb der Ärzteschaft steigt zunehmend. So gibt es beispielsweise auf der Homepage der Bundesärztekammer immer mehr Fortbildungsangebote für Ärzte, die sich für medizinisches Cannabis interessieren und Kenntnisse in diesem Bereich erwerben oder verbessern möchten. Diese positive Entwicklung ist sehr begrüßenswert und es bleibt zu hoffen, dass Patienten bei der Suche nach passenden Ärzten entlastet werden und medizinisches Cannabis bald zur Normalität in deutschen Arztpraxen wird. Da aber vielleicht nicht alle Ärzte von diesen Angeboten erfahren, kann es für Patienten nie schaden, ihren behandelnden Arzt proaktiv auf vorhandene Fortbildungsangebote hinzuweisen.

Kommentare

Es hat sich NIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIICHTS GEÄNDERT. Der Schwarzmarkt floriert erst recht. Ich bekomme Heute besseres Gras als vor einigen Jahren und ich kann Heute fast jeden Ansprechen und kann in 5 Minuten für 10 Euro das Gramm was klar machen (plus das der Dealer auch noch gleich fragt ob ich noch andere Sachen brauche). Ich bin es Leid. Ihr habt alle Fertig und merkt es noch nicht mal. Grün war an der Regierung und Merkel holte sich Kretschmann ins Boot und schon stürzen die ab. Gras kostet seitdem ihr es hier bewerbt ja leider auch nochmal 10 Euronen das Gramm mehr in der Apotheke. Ich brauche kein sog. Med. AUSNAHME GRAS von Gröhe. Das ist einfach nur noch Entwürdigend. Hört auf in sog. Traum Sphären zu schweben. Am med. Dienst der Krankenkasse kommt ihr niemals vorbei. Macht den Schwer kranken keine Hoffnungen wo sie keine erwarten können. Ihr seid toll das Ihr euch einsetzt, aber das ihr da was falsch macht scheint offensichtlich zu sein. Und jetzt erwarte ich das alltägliche „Rebashing“ von Euch, die mir sagen ich sollte doch „Ey nicht alles so fuckin' negativ sehen, ich müsste nur bla und bläh zum Murks und Orks“.... Kotz.

Erstens: (Richtige) Interpunktion und vollständige Sätze sind kein Verbrechen und erleichtert das Lesen. Zweitens: Keiner bestreitet einen Schwarzmarkt und die Verfügbarkeit von Cannabis, dass macht eine Legalisierung aber nicht obsolet (siehe Duden). Drittens: Freut mich zu hören, dass Du gesund bist, andere Mitmenschen brauchen aber Medizinhanf. Viertens: Die Legalisierung wird kommen. Die Frage ist nur wann und ja, es geht zu langsam voran aber dein "Bashing" bringt keinem was, engagiere Dich doch mal dafür und schreib nicht nachts stoned und/oder besoffen was in ein Forum an eine Stelle, wo es 5 Tage dauert bis Dir einer antwortet. Was dich (fünftes) wahrscheinlich voll nervt, ey.

Wenn ich auf meine Rechtschreibfehler angesprochen werden möchte schreibe ich demnächst meine Kommentare bei Langenscheids, die sind da wesentlich kompetenter.

@Marcus Aurelius dann lies mal das Gesetz ordentlich. MDK's wehren sich im Moment, aber das Gesetz verpflichtet zum zahlen vor Gericht werden die (in den allermeisten Fällen) den Kürzeren ziehen! Was willst du mit Schwarzmarktgras wenn du Patient bist solltest du für deine Medikamente die du BRAUCHST nicht bezahlen müssen, das Morphium kriegt man schließlich auch von der Versicherung bezahlt

Es wird hierzulande niemals eine echte Legalisierung von Herb ähnlich wie bei Alkohol geben, allerhöchstens vielleicht mal eine "Regulierung", wo dann bis ins kleinste Detail geregelt wird wo und wann man seine 1-2g pro Tag abholen kann. Natürlich nur nach vorheriger Registrierung, damit die Staatsmacht auch jederzeit nachprüfen kann ob man ja kein Gramm zu viel im Haus hat. Eigener Anbau wird es natürlich auch nicht geben, und das Ganze werden sie dann "Freigabe von weichen Drogen" nennen und sich gegenseitig für ihr neues Gesetz auf die Schulter klopfen. So sehe ich das.

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