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Wahlanalyse zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2026

Am 22.03.2026 findet in Baden-Württemberg die Landtagswahl statt. Die zukünftige Regierung wird weiterhin erheblichen Einfluss darauf haben, wie das Bundesland mit Anbauvereinigungen umgeht oder sich bezüglich der Einrichtung von Modellprojekten positioniert. Daher haben auch Landtagswahlen konkrete Auswirkungen für Hanffreunde in den betreffenden Bundesländern.

Wir haben für euch wie immer die drogenpolitischen Positionen in den Wahlprogrammen analysiert, unsere Wahlprüfsteine verschickt und uns das politische Handeln der Parteien in der letzten Legislaturperiode angeschaut. Die ausführliche Wahlanalyse zur Landtagswahl gibt es für alle, die es ganz genau wissen wollen. Nachfolgend findet ihr die Zusammenfassung der Wahlanalyse.

Eindeutiger Sieger unseres Wahlchecks für Rheinland-Pfalz sind die Grünen. Die Partei überzeugt mit dem besten Wahlprogramm und hat darin als einzige Partei das Thema Cannabis adressiert. Auch bei den Antworten auf unsere Wahlprüfsteine und im Hinblick auf die parlamentarischen Aktivitäten überzeugen die Grünen durch die Bank. Einzige eindeutige Wahlempfehlung für alle Hanffreunde! 

Mit deutlichem Abstand folgt die Linke auf Platz zwei und das obwohl sie in ihrem Wahlprogramm keinerlei drogenpolitischen Inhalte präsentiert. Dafür überzeugen die Antworten auf unsere Wahlprüfsteine. Als Newcomer ohne parlamentarische Erfahrung in RLP müssen die Linken ihr drogenpolitisches Profil noch deutlich nachschärfen. Daher gibt es nur eine eingeschränkte Wahlempfehlung für Hanffreunde.

Die SPD enttäuscht auf ganzer Linie. Schwaches Wahlprogramm, enttäuschende Antworten auf unsere Wahlprüfsteine und in der Regierung vom grünen Koalitionspartner drogenpolitisch auf Linie gehalten. Die Sozialdemokraten agieren mutlos und überängstlich. Auch wenn die SPD nicht zurück zur Prohibition will, raten wir Hanffreunden von ihrer Wahl ab! 

Die Freien Wähler RLP stehen für einen restriktiven Umgang mit Cannabis. Das zeigen neben den Antworten auf unsere Wahlprüfsteine auch die parlamentarischen Aktivitäten der Partei. Das Wahlprogramm ist schwach und erwähnt Drogen nur in Zusammenhang mit Kriminalität. Zumindest scheinen die FW jedoch nicht die Entkriminalisierung in Frage zu stellen. Für Hanffreunde trotzdem nicht wählbar.  

Die AfD und die CDU stehen für eine Rückkehr zur Prohibition und wollen das CanG möglichst abschaffen. Beide Parteien lassen zudem eindeutig erkennen, dass ihnen praktische Drogenpolitik fernab von pauschalen Verboten ziemlich egal ist. Die beiden Parteien sind sowohl für Hanffreunde als auch für Menschen, denen seriöse Drogenpolitik ein Anliegen ist, absolut unwählbar.


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