Video: Richter Müller beschimpft die Kiffer

  • Veröffentlicht am: 11. Januar 2016 - 15:26
  • Von: Georg Wurth

Richter Müller beschimpft die Kiffer

Jugendrichter Andreas Müller kämpft seit Jahren für die Rechte der Cannabiskonsumenten. Nun kommt er zum DHV-Interview, um die Kiffer zu beschimpfen. Es ist ein starkes Statement geworden.

Du willst den DHV unterstützen? Hier kannst du spenden oder dich als Fördermitglied mit einem regelmäßigen Beitrag anmelden.

Kommentare

Sehr gutes Video!
Hat mich nachdenklich gemacht denn ich finde Müller hat recht!
Also, handeln Leute!

Recht hat er !! Egal wieviel ihr macht wenn nicht mehr Leute mit machen geht nichts voran !! Wer macht sich in neumarkt opf stark für dhv ?? Gibt es denn da ??

Georg Wurth schrieb:

Ja ist schon richtig aber die Tatsache das Personen die offen dazu stehen werden auch immer noch gerne verfolgt was in der heutigen Zeit an moderne Hexenjagd erinnert .) und ich drücke die Daumen das es EV auch zur einer Freigabe von 3 bis 5 pflanzen pro Wohneinheit kommt damit die jagt auf die Leute die EV auch etwas mehr mit der Pflanze verbinden auch mal aufhört
LG Indika

Hallo Indika

Also uns ist kein Fall in Deutschland bekannt, in dem jemand nur wegen seiner öffentlich geäußerten Meinung Pro-Cannabislegalisierung durch die Polizei oder andere staatliche Behörden Probleme bekommen hätte. Kein einziger, in mittlerweile 14 Jahren unserer Arbeit...

Ich hatte mal einen "Hanfblatt"-Aufkleber am Auto und wurde prompt mehrfach von der Polizei in meine Atome zerlegt.
Ich kann nur davor warnen, sich als Konsument allzu weit aus dem Fenster zu lehnen, wenn man seine Pappe, seine Kinder, seine Wohnung, seine Arbeit behalten will.

Das stimmt, das habe ich mißverständlich formuliert. Also uns ist kein Fall bekannt, in dem jemand wegen seiner geäußerten Meinung Pro Legalisierung von Cannabis im Nachhinein in einer anderen Situation durch die Polizei gezielt verfolgt wurde. In dem Moment wo man ein Hanfblatt oder ähnlich eindeutige Kennzeichen am Auto oder der Person trägt, ist man natürlich für manche Polizisten ein rotes Tuch.

Deine Geschichte würde mich interessieren, wenn du magst schick uns mal eine Email, wie das genau ablief mit dem Hanfblatt am Auto...

Behördliche verfolgung nicht, aber arbeitgeber, familie und soziales umfeld reagieren da meist nicht so gelassen!! nicht wegen klisches wie dem "verplanten kiffer" sondern weil man eine straftat begeht und nunmal gegen das gesetz verstößt.

Das öffentliche Engagement für die Legalisierung ist keine Straftat. Und für all jene, die Angst haben, dass das eigene Umfeld eins und eins zusammenzählen könnte, gibt es eben auch Möglichkeiten sich unsichtbar zu engagieren. Z.B. bei offiziellen Bundestagspetitionen oder bei uns im Verband.

Florian Rister schrieb:
Hallo Indika

Also uns ist kein Fall in Deutschland bekannt, in dem jemand nur wegen seiner öffentlich geäußerten Meinung Pro-Cannabislegalisierung durch die Polizei oder andere staatliche Behörden Probleme bekommen hätte. Kein einziger, in mittlerweile 14 Jahren unserer Arbeit...


Ich meine da auch weniger die Polizei .) sondern eher private Person die einen Konsumenten oder einen homegrower gleich als dealer abstempeln
Das kann in kleinen Stätte schnell zum Lauffeuer werden
Damit plage ich mich selber schon seid Jahren ab und es bedarf viel Redegewandtheit sich von so einem Vorurteile frei zu sprechen
Gerade nach einer Haus Durchsuchungen auch wenn nichts gefunden wird steht der Hanf konsument oder klein selbst Versorger blöde da .)
Und die stätige angst das die 2 bis 3 pflanzen in der Abstellkammer gefunden werden könnten ist immer recht stressig..... was mit einer freigabe von paar pflanzen für den Eigenbedarf oder hobby grower viel stress abbauen würde gerade bei den Leuten die nun mal eine Pflanze als einen Haustier vorziehen.) lg

Genau aus dem Grund sollte man für den DHV spenden oder Sponsor werden, das erfährt niemand aber es kümmert sich jemand darum das sich was ändert. Es ist schon viel geschehen, es braucht noch sehr viel mehr.

Was hat sich denn genau in den letzten Jahren für Konsumenten geändert? Ich sehe nur, dass mehr über das Thema gesprochen wird. Trotzdem wird es von den alt eingesessenen Gegnern belächelt und zurückgewiesen. Ich werde genau so verfolgt wie eh und je. Und daran konnte auch der DHV nichts ändern. Für den größten Anteil der Konsumenten geht es um die Freigabe als Genussmittel. Hier tat sich rein gar nichts. Ich sehe die Wahrscheinlichkeit höher irgendwann den Lottojackpot zu gewinnen, als legal in Deutschland Marihuana zu besitzen.

Es wird mehr über das Thema geredet. Das ist genau der Punkt. Eine so umwälzende Veränderung kommt nicht von heute auf morgen, das ist ein langfristiger Prozess. Aber wir nähern uns gesellschaftlichen und politischen Mehrheiten und dann wird sich auch endlich konkret etwas für die Konsumenten verbessern. Du merkst doch auch, dass sich die Sicht auf das Thema ändert, z.B. in den Medien, aber auch bei den Leuten, mit denen man so spricht. Das ist eine notwendige Voraussetzung für die Legalisierung und ich denke, dass der DHV seinen Teil dazu beiträgt. 

Eine "Richter-Müller-Partei" muss her!

Soeben das Interview mit Andreas Müller gesehen. Eine Überlegung, die mich schon länger beschäftigt, und, da im Interview die spezielle Situation in Bayern angesprochen wurde, kann mir vielleicht von euch Aufklärung zuteil werden: Kann es sein, dass die Bierbrauerlobby auch für die ablehnende Haltung einiger Politiker mitverantwortlich ist?
Bin sehr neugierig, ob Einflussnahme in diesem Sinne und gegen jede Vernunft womöglich nachweisbar ist.
Danke für eure Arbeit und ein ganz herzlicher Gruß - Harald

Direkte politische Lobbyarbeit der Alkohol-Industrie ist nicht nachweisbar. Vielleicht liegt das auch daran, dass das bisher nicht nötig war, weil die Legalisierung bisher eh nicht absehbar war. Vielleicht ändert sich das bald. In den USA haben Bierbrauer jedenfalls schon bei Volksabstimmungen Kampagnen gegen die Legalisiereung unterstützt. 
Davon abgesehen gibt es sehr viele Verstrickungen von Politikern mit Brauern, Winzern etc. Was da so im Hintergrund besprochen wird, ist natürlich wenig transparent. 

Ich hab das video noch nicht ganz angeschaut, aber den Spruch "Ihr seht ja, ein Richter kann auch Mitglied werden"... Ja klar, du kiffst ja auch nicht Richter Müller, aber schonmal daran gedacht das wenn man seine Meinung äußert, das das Problem Führerschein immernoch bestehen bleibt??? Wenn sie dir als Person nicht mehr viel machen können, dann gehen sie auf den Führerschein, das kostet unter Umständen den Arbeitsplatz und dann geht der Trubel erst mal los. MPU die eh die Hälfte nicht besteht, Arbeitslosigkeit und und und. Wenn man nicht raucht ist es einfach zu sagen das man das Maul aufmachen soll

Man muss kein Konsument sein, um im DHV Mitglied zu werden. Insofern ist die Mitgliedschaft auch kein Hinweis auf einen eventuellen Konsum oder damit zusammenhängendes Verhalten. Ich weiß aber von unseren jährlichen Treffen: Es gibt auch aktive Cannabiskonsumenten im DHV sowie unter den öffentlich aktiven Hanfbefürwortern. Auch die erleiden keine Repressionen, genausowenig wie nicht-konsumierende DHV-Mitglieder.

So ein Quatsch, wegen seiner Meinung wird niemand verfolgt, man muss ja nicht rumschreien das man den DHV oder eine andere Organisation unterstützt. Oder weißt du wer alles aus deiner Umgebung die CDU unterstützt? Gedanken sind frei.

ja also ich sehe es wie er hey. aber die meisten machen sich halt keine gedanken um das was sie da rauchen. sie rauchen es einfach. das interesse an der politik darum ist leider zu klein. das sehe ich auch in meinem freundeskreis. wobei die, die mit mir täglich kiffen natürlich nicht so sind.

Recht hat er schon der Müller! Aber nach der Cannabis Debatte in NRW habe ich persönlich die Hoffnung aufgegeben weil unsere Politiker alle heuchler sind !!!

Viele Kiffer sind halt wirklich sehr eingeschüchtert vor der Verfolgung.
Ich werde mich trotzdem mal dazu überreden, wenigstens beim DHV mitzumachen.
Und Herr Müller: Das Problem ist ja nicht, dass der Job gefährdet wird, weil man pro Legalisierung ist, sondern weil man aktiver Konsument ist, und man deswegen um alles in der Welt möglichst anonym bleiben möchte. Aber ich verstehe den Kern ihrer Aussage. Von nichts kommt nichts.
Am besten vorübergehend mal abstinent sein aber dafür umso lauter werden - wäre der bessere Weg.

möchte dir ausdrücklich zustimmen, weil ich auch aus Bayern komme. Da wird Cannabis-Consum (und erst recht der Anbau!) nach wie vor als Kapitalverbrechen angesehen, so ganz kurz hinter Mord oder Vergewaltigung. So handelt auch die Polizei. Wer mit geringsten Mengen (1Joint) erwischt wird, hat sofort eine HD am Hals, wo einem seine komplette Privatsphäre um die Ohren gehauen wird.

Richter Müller unterschätzt auch den gewaltigen Verfolgungsdruck, der ganz speziell in Deutschland und besonders extrem in Bayern herrscht. Mei, die CSU kommt halt gedanklich nicht aus den 70ern heraus, bzw weigert sich, zu erkennen, das ihr Feindbild seit Jahzehnten überholt ist (vor allem von der Wissenschaft).

Haha, "Niemand wird gefeuert werden"... der kennt meinen Chef nicht xD

Dann sag deinem Chef nichts davon, oder kann er Hellsehen und weiß wenn du dem DHV sagen wir 4,20 Euro spendest oder besser noch Privatsponsor wirst. Nein da wird nichts passieren, was soll die Panikmache?

Schließe mich Herrn Müller an!

Obwohl ich seit über zehn Jahren hanfabstinent lebe, bekenne ich mich zu meiner damaligen 13-jährigen Konsumzeit. Die Gründe hierfür liegen an der diskriminierenden Führerscheinregelung für Cannabiskonsumenten, meiner Rolle als Eriehungsberechtigter und einer Vorbildsfunktion im Berufsleben. Abgefunden habe ich mich damit aber nicht und ich werde bis zum letzten klaren Gedanken dagegen ankämpfen!

Seit 16 Jahren bombardiere ich Politiker mit Protestbriefen zur Strafverfolgung.
Ich habe mich mit dieser Ungerechtigkeit auch als Ex-Kiffer nie abfinden können!

In all diesen Jahren sehe ich die erste ernsthafte Chance hin zu einer Regulierung, wie es Sie in dieser Form in den letzten 40 Jahren nicht gegeben hat. Dies ist mit ein großer Verdienst des DHV.

Die USA verlassen peu a peu ihren Irrsinn im Krieg gegen die Drogen.
Kanada wird dieses Jahr komplett legalisieren, das sind Steilvorlagen und Zeitfenster zur Aktion auch für uns in Europa.
Man könnte sich getrost zurücklehnen, einen anstecken und Bob Dylans "The times they´re a changin" nölend anstimmen.
Geht aber leider nicht von alleine, zu einem Wandel braucht es Idealisten, Lobbyisten und Aktivisten. Namenhafte Personen aus Politik, Justiz haben ihre Stimmen für uns alle erhoben. Und genau jene brauchen jetzt eure Unterstützung. Die Vertreter der Hanfszene war nie besser bestellt, bzw. aufgestellt!

Leider sehe ich auch bei den Konsumenten im Freundes-, Bekannten und Kollegenkreis sehr viele, welche weiter in der Illegalität konsumieren, sei es als Konsument oder als Patienten, ohne sich in irgendeiner Weise zu engagieren.

Habt ihr Angst vor einem Outing in der Gesellschaft, dann spendet wenigstens an den DHV, akzept!
Seid ihr dazu bereit euch zu eurem Konsum zu bekennen schließt euch uns an!
Werdet Supporter, schreibt euren Unmut an Politiker, geht auf Demos, gründet Ortsverbände.

Nach unzähligen Anfragen an die Politik, vom Landtagsabgeordenten bis zum Bundespräsidenten habe ich in den meisten Fällen eine Antwort erhalten. Viele Politiker sind aufgeschlossen, trauen sich aber nicht zu mehr öffentlichem Engagement da eure Resonnance fehlt.

Liebe Leute investiert doch aml einen Zwanziger weniger für euer Gras oder Dope und spendet an eure Interessenvertretung, den DHV.

Herr Müller wird sicher kein messianischer Parteiführer für Deutschlands Kiffer,
wählen gehen die meisten wohl eh nicht. Der DHV und er brauchen eure Rückendeckung!

Es bringt nix im Verbotenen weiter zu konsumieren und auf sein Glück zu bauen, nicht dabei (sei es im Verkehr oder sonstwo) auf zu fliegen oder das uns ein freier Hanfmarkt auf dem Silbertablett serviert wird!

Die Zeit ist reif für den Wandel, nutzt die Zeit vor der nächsten Bundtestagswahl und bezieht Position und wir werden die Freiheit zurück bekommen die uns Anslinger genommen hat!

Also wenn ich sehe mit wie viel Herzblut dieser RICHTER für den DHV und die Legalisierung von Cannabis eintritt schäme ich mich für meine bisherige Untätigkeit!

Ich habe zu diesem thema nur eine frage wie kann ich denn als privat person aktiv werden für die legalisierung in deutschland/schleswig holstein
Mfg euer lieblingsleon

Hallo Leon

Hier sind fünf einfache Möglichkeiten uns zu unterstützen, damit sich hier in Deutschland bald etwas ändert an den Hanfgesetzen:

-In DHV-Ortsgruppen und anderen regionalen Gruppen beteiligen:
http://hanfverband.de/aktiv-vor-ort

-DHV-Privatsponsor werden: http://hanfverband.de/index.php/aktiv-werden/privatsponsor-werden

-Eine einmalige Spende an den DHV leisten http://hanfverband.de/index.php/spenden

-Flyer verteilen, die gibt es hier zum Selbstkostenpreis http://shop.hanfverband.de/

-Im Forum an Online Projekten mitarbeiten http://hanfverband.de/forum

Natürlich kann man sich auch außerhalb unseres Verbandes für die Legalisierung einsetzen:

-In Parteien für eine liberale Drogenpolitik stark machen
-Auf Demonstrationen wie die Hanfparade Berlin, die Dampfparade Köln oder den Global Marijuana March gehen
-In anderen lokalen Gruppen organisieren und aktiv werden
-Mit Freunden und Familie über die Legalisierung und den DHV sprechen

In unserem Portal "Aktiv werden" bieten wir weitere Möglichkeiten, sich ohne finanzielle Beiträge zu engagieren:
https://hanfverband.de/themen/aktiv-werden

Wir würden uns auch über deine Unterstützung freuen, denn nur gemeinsam sind wir stark!

Recht hat er!
Nun ist das Volk gefragt!
Rumhängen und abwarten bringt nichts!
Also anpacken!

Dass die Angst vor Repression bei einem nicht-anonymen Engagement für die `Legalisierung´ unbegründet sein soll, halte ich leider für eine sehr gewagte Behauptung! Dies ist für Abstinente sicherlich zutreffend, für den durchschnittlichen, regelmäßigen Gelegenheitskonsumenten jedoch wohl kaum! Selbst wenn das soziale Umfeld (Familie/Vorgesetzte) entspannt ist und auch strafrechtlich sicherlich nichts zu befürchten ist, so droht doch immer noch - wie schon in vorherigen Kommentaren angeschnitten wurde - von verwaltungrechtlicher Seite die subjektive Apokalypse in Form des langfristigen, präventiven Fahrerlaubnisentzuges durch die Führerscheinbehörde!
Auch in meiner Stadt machen die uniformierten Freunde und Helfer regelmäßig und explizit groß angelegt Jagdt auf Kiffer im Straßenverkehr. Dabei geht es ihnen gar nicht darum, akut berauschte Verkehrsteilnehmer zu erwischen (was ja vollkommen begrüßenswert wäre!). Den erfolgsorientierten Staatsdienern reicht es schon vollkommen, wenn der Verkehrsteilnehmer auf Grund einer (wissenschaftlich zwar keineswegs haltbaren) Interpretation von THC-Carbonsäurewerten im Blut (reines, nicht psycho-aktives Abbauprodukt) nach automatischer Weiterleitung der Erkenntnisse an die Führerscheinbehörde, durch diese als `regelmäßiger Konsument´ eingestuft werden kann, dem deshalb natürlich zwangläufig die `generelle Eignung´ zum Führen eines Fahrzeugs abgesprochen wird. Für den Hanffreund, der vielleicht 4-5 Mal in der Woche den speziellen abendlichen Spaziergang der Phantasie genießt, aber der seiner Meinung nach immer eine ausreichende Trennung zwischen Konsum und Verkehrsteilnahme eingehalten hat, bedeutet dies in der Regel: Pustekuchen! Präventiver Entzug der Fahrerlaubnis, Abstinenznachweise, MPU! Und streng genommen ist jeder Polizist dazu verpflichtet, ALLE Erkenntnisse, die einen Cannabiskonsum betreffen, auch solche, die in keinem Zusammenhang zum Straßenverkehr stehen, an die Führerscheinbehörde weiterzuleiten. Dazu kann ganz streng genommen auch schon `bagatellisierendes´ Verhalten zählen, wie - wenn man an den `richtigen´ Gesetzeshüter gerät - ich es hier gerade zeige!
Meiner Meinung nach trenne ich zwar strikt und ausnahmslos (und ohne mich dabei verbiegen zu müssen) jede Form der psycho-aktiven Beeinträchtigung von der aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, jedoch bin ich mir recht sicher, dass für mich jederzeit bei einer Kontrolle auf Grund der aktuell gültigen (rechtsstaatsunwürdigen, weil wissenschaftlich nicht haltbaren) Interpretationsweise meiner Blutwerte durch die Behörden, mein bisheriges Leben zu Ende wäre! Lappen weg - Job weg - Haus weg - ...
So sehr ich Herrn Müller für sein deutliches Engagement auch dankbar bin und hoffe, dass er weiterhin, auch in der besonders zuletzt gezeigten Intenstät, für die Wahrheit kämpft und nicht müde wird, ich kann und werde meinen Teil - wie auch bisher - doch (gezwungener Maßen) lieber anonym zur Sache beitragen! Sorry, Herr Müller, ich bin sofort mit offenem Visier dabei, sobald wir in Deutschland realistische Grenzwerte für Cannabis im Straßenverkehr haben! Bis dahin schieße ich weiterhin leider nur aus der Deckung!

Bravo Herr Müller,Sie haben absolut Recht.
Ich vermisse aber den Aufruf an alle Ärzte die Cannabis verschreiben könnten,denn Die haben ja garnichts zu befürchten.
Es wird Zeit daß die Ärzte aus Ihrem Versteck rauskommen,es sollte endlich eine Bundesweite Adressenliste mit Ärzten die Cannabis verschreiben könnten erstellt werden.
Ich bin 56 Jahre alt und leide seit 10 Jahren an Psychosomatischen Störungen,Panikattacken,Appetitlosigkeit, Übelkeit usw.und finde keinen Arzt der mir in meiner Stadt Cannabis verschreibt.
Ich bin Stinksauer daß ich mir Cannabis auf illegale Weise zu überteuerten Preisen (16,5 € pro Gramm)organisieren muß.
Vielen Dank an den DHV,macht weiter so

Ich gebe Herrn Müller natürlich recht, jemand der zuviel Angst hat sich öffentlich an Pro-Hanf Aktivitäten zu beteiligen sollte wenigsten finanziell versuchen, diverse im Video genannte Vereine/Gruppierungen zu unterstützen, das ist eigentlich ein MUSS!
Die Angst zwingt mich selbst allerdings auch dazu unterhalb des Radars zu fliegen, wie weit es mit der Rechtstaatlichkeit in diesem Land steht, zeigen zu genüge die vielen Busts einiger Growshops mit anschließenden Hausbesuchen, wo es sich zum Großteil um Eigenbedarfsgrower handelt(e).
Klar ziehe ich meinen Hut vor Herrn Richter Müller, allerdings gehe ich davon aus das er aktuell weder kifft noch selbst anbaut, jemand der eines der zuletzt genannten Dinge tut muss in diesem Land bedauerlicherweise damit rechnen vom Staat mit aller macht gef***t zu werden.
So lange ich noch mit dem Entzug der Fahrerlaubniss rechnen muß weil man bei mir einen Krümel Gras gefunden hat oder 1 Woche nach dem letzten Konsum der Blutwert noch Abbaustoffe anzeigte, sofern man mir mit Polizeigewalt und richterlichen Blankobeschluss einen Hausbesuch abstattet weil ich in einem legalen Onlineshop ein paar legale Dinge wie z.B Blumentöpfe kaufe, so lange werde ich weiterhin vorsichtig agieren (müssen).
Aber ich bin Privatsponsor beim DHV, viel. auch bald Mitglied bei LEAP.

Du hast völlig Recht. Jeder muss für sich überlegen, auf welchen Wegen er oder sie sich für die Legalisierung einsetzen kann. Für jeden werden sich unterschiedliche Wege anbieten, was uns eint, ist das Ziel...

So gerne ich es sehen würde, dass Cannabis frei gegeben wird und zwar so weit, dass ich in einen Laden gehen kann und das Zeug kaufen kann - hier, in diesem Video wird darum geworben, eine neue Lobby aufzubauen. Lobbyisten, die Politiker dafür bezahlen, dass sie Gesetze im Sinn der Lobby ausrichten.
Ist das der Weg, den die Befürworter von Cannabis gehen wollen?

Lobbyismus ist jede Form der politischen Interessenvertretung, das hat erstmal nichts damit zu tun, Politiker mit Geld gefügig zu machen. Auch Greenpeace macht Lobbyismus. Und der DHV. 

Lethargie und fehlende Motivation bei Kiffern? Kann ich kaum glauben.

Ich werd einen teufel tun und mich öffentlich als pro person outen. wir leben mittlerweile nahe am überwachungsstaat. ich hab keine lust mein job/fahrerlaubnis oder meine wohnung zu verlieren. ich stecke aber immer nen 10er oder 20er in die DHV box wenn ich im "gärtnerladen" bin. aber bei der momentanen lage werd ich mich net öffentlich als pro person outen, leider muss man repressalien befürchten. meine paranoia geht sogar soweit das ich eure seite nur über TOR besuche und ob die email adresse zu mir geht oder auch nicht das weiss nur ich.

Es gibt einen Unterschied zwischen öffentlichem Outing, und Privatsponsoring beim DHV. Dennoch: Ich kann deine Bedenken durchaus nachvollziehen, der Überwachungsstaat hat sich wirklich heftig entwickelt in den letzten 10-15 Jahren...

Hallo erst mal,
Deinen Aussagen ist nichts mehr hinzuzufügen.
Endlich mal jemand, der Arschtritte vergeben kann, die das Gefühl
von "Sauer" übermitteln und dem Zuhörer mal ins Gewissen reden.
Du kannst nicht die ganze Arbeit alleine leisten.
Du hast aber damit viel erreicht, neue Unterstützer ins Boot zu holen.
Du hast Dir die Leber freigeredet,für das ich Dir vollen Respekt zolle.
Jetzt muss ich doch mal schauen, wie ich hier auch Mitglied werden kann.
Und Du bist daran schuld. ;-)
Vielen Dank und weiter so.
Gruß Grondie

Der Mann hat absolut recht. Es geht hier auch gar nicht primär um Cannabis. Es geht darum, seine Meinung öffentlich zu vertreten. Unser Problem ist doch, dass jeder ein Held ist - im Internet. Und dann haben wir noch ein anderes Problem in unserer Gesellschaft. Unser Verständnis von Freiheit und Demokratie wird immer engstirniger, unsere Äußerungen und Handlungen, wohlgemerkt im analogen Leben, werden immer ängstlicher. Eines muss wieder in die Köpfe der Deutschen rein: Denkverbote im Sinne eines sich selbst überwachenden und tadelnden Über-Ichs und ebenso sich selbst verordnete Maulkörbe haben nichts, aber auch garn nichts mit dem zu tun, was unser Grundgesetz verlangt.

Ich finde den Mann einfach genial. Er nimmt kein Blatt vor dem Mund. Er steht zu seiner Aussage, unterstützt uns und daher hat er klar das Recht sich kritisch zu äußern. Wenn es eine Herzensangelegenheit ist redet man eben Tacheles! Genial ehrlich und er hat ja nicht ganz Unrecht. Wenn jeder Kiffer einfach 10-20 Euro per Monat spendet wäre das Ding für den Staat gelaufen. Geld siegt. 1-2 Gramm weniger im Monat und das dann spenden. Also das Geld xD
Wer Freiheit und Toleranz haben will sollte auch etwas dafür tuen. Lethargie ist uncool.

Gruß Wilhelm

Wurde schon mehrfach erwischt aber unterstütze keine legalisierungsbewegung --- (und ganz sicher auch keinen hochgradig unsympathischen staatsdiener der bücher verkaufen will!)

warum ? weil es keine bewegung gibt die es sich zu unterstützen lohnt. der dhv ist im prinzip der verlängerte arm der grünen in der hanfszene, und somit nicht nur nutzlos sondern meiner meinung nach sogar extrem kontraproduktiv. weil er die vorhandenen geldmittel nur für mimimi-aktionen wie hanfnews, petitionen, demos,etc verballert.

georg ist halt ein braver parteisoldat der sich mehr seiner partei als seinen geldgebern verpflichtet fühlt...

passt aber zur situation der kiffer in D, mit uns machen alle was sie wollen, sogar die von uns selbst bezahlte "lobby" )))

Dann warte doch einfach ab bis du das nächste Mal erwischt wirst... Etwas anderes bleibt dir in deiner Gedankenwelt scheinbar nicht übrig. Tut mir Leid für dich.

elsa schrieb:
...passt aber zur situation der kiffer in D, mit uns machen alle was sie wollen...

Und genau durch solche Menschen wie dir können sie es auch, immer schön ganz tief den Kopf in den Sand stecken damit man auf keinen Fall gesehen wird.
Du scheinst die Funktionsweise einer Demokratie nicht ganz verstanden zu haben (ob diese in Schland so noch intakt ist sei mal dahingestellt),entscheidend ist das, was die Mehrheit der Bevölkerung will und diese gilt es erst einmal zu erreichen.
Dahingehend macht Herr Müller seine Öffentlichkeitsarbeit einfach herrvorragend, aus seiner Position herraus sich so mit Herzblut zu engagieren verdient einfach nur Respekt, ihm der Geldmacherei zu bezichtigen ist einfach nur übel und zeugt von einer arg verbitterten Seele.
Ohne Organisationen wie "NORML" und "LEAP" in den USA hätte es auch dort kein Umdenken gegeben, der staatlich erlaubte medizinische Gebrauch in Californien seit Ende de 20 Jhd. hat den Stein ins Rollen gebracht, nachdem auch in der Praxis die Skeptiker (bis auf die Prohibitionsfanatiker (wie auch unser Herr Prof. Thomasius einer ist) von der Harmlosigkeit und dem hohen medizinischen Potential überzeugt wurden.
Allerdings kann man deine Verbitterung auch gut verstehen wenn man sieht, wie hier mit aller Macht seitens der Executive gegen die Kiffer vorgegangen wird, doch ein Zurückziehen ins Schneckenhaus bringt bestimmt keine Verbesserung der aktuellen Situation.
Schau dir mal die Reportage "45 Minuten, Canabis für Alle?" in der Mediathek an wie eine Drogenbeauftragte Fr. Mortler langsam anfängt im "Sturme zu wanken", und vergleiche dieses Interview mit ihren Auftritten vor weniger als einem Jahr, selbst sie stottert mittlerweile etwas von einer benötigten Mehrheit.
Danke Herr Müller und DHV und allen die sich aktiv oder passiv unterstützend für ein Ende der Prohibition einsetzen.

http://highway-magazin.de/news/deutschland/item/164-nrw-kiffende-polizistin-wehrt-sich-gegen-entlassung

Das kommt dabei raus, wenn man den Worten von Herrn Müller folgt

[quote=Thorsten] http://highway-magazin.de/news/deutschland/item/164-nrw-kiffende-polizis... Das kommt dabei raus, wenn man den Worten von Herrn Müller folgt[/quote]

Dein Vergleich hinkt: Den eigenen Konsum gegenüber den eigenen Kollegen, noch dazu Polizeibeamten, zu erwähnen, ist etwas ganz anderes als sich öffentlich oder nicht-öffentlich für die Legalisierung einzusetzen.

Neuen Kommentar schreiben