Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren | DHV-Video-News #165

  • Veröffentlicht am: 18. Mai 2018 - 16:41
  • Von: Georg Wurth

Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren | DHV-News #165

Die Hanfverband-Videonews vom 18.05.2018

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

  • Neuer Rekord bei Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten
  • Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren
  • Fazit zum GMM 2018
  • TK bezweifelt Wirksamkeit von Cannabis als Medizin
  • Termine

Neuer Rekord bei Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten

Mortler will Hanffreunde entkriminalisieren

Fazit zum GMM 2018

TK bezweifelt Wirksamkeit von Cannabis als Medizin


Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden!



Termine der kommenden zwei Wochen

 

Sonderthemen: 

Kommentare

"Abhängigkeit (umgangssprachlich Sucht) bezeichnet in der Medizin das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung einer Persönlichkeit und beeinträchtigt die sozialen Chancen eines Individuums." Wikipedia.

Auch wenn es nun ein Schritt in die richtige Richtung ist, sehe ich dabei ein Problem. Und das Problem heißt "Gleichheitsgrundsatz". Wird der Vater auch zur Kasse oder Psychoschnack gebeten, wenn er dabei beobachtet wird wie er am Samstagmorgen Bierkästen ins Auto läd? Wohl kaum. Warum sollte derselbe Vater nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren durchlaufen müssen, nur weil er mit Cannabis angetroffen wird? Wie gesagt; Es geht ja nicht um den Konsum, sondern nur um den Besitz. Warum sollte das eine Ordnungswidrigkeit sein, wenn doch die öffentliche Ordnung dadurch in keinster Weise gestört wird? Der öffentliche Konsum in der Nähe von Schulen und Kindergärten, ok. Darüber kann man reden. Aber der bloße Besitz? Smartphone.- und KFZ-Nutzung kann auch (verhaltens)abhängig machen. Hier ist aber eine Ordnungswidrigkeit erst fällig, wenn man z.B. aufs Handy starrend bei rot über die Straße geht. Oder bekam schon jemand ein Ordnungsgeld aufs Auge gedrückt nur weil er ein Handy in der Tasche hatte, oder ein Auto in der Garage steht? Eben.

Nein. Das ganze funktioniert nur verfassungskonform wenn der Gebrauch ALLER Sucht.- und Rauschmittel in der Ahndung gleichgestellt werden und vor allen Dingen KEINE STRAFTATEN mehr darstellt. Denn sind wir mal ehrlich; angefangen vom Kaffee/Tee über Nikotin, Zucker, Alkohol, Handy.- und Autonutzung (Nutzung nicht strafbar obwohl es eine stärkere Abhängigkeit/Sucht bewirkt als es Cannabis je könnte), bis hin zum Heroin, Krokodil und Meth, alles macht mehr oder weniger abhängig. Nehmt eurem pubertären Ableger mal das Handy weg, oder schickt Mutti (oder geht selbst) zu Fuß zum Einkaufen, dann wisst ihr was ich meine. Oder veranstaltet mal als Test ne kleine vegetarische Geburtstagsparty ohne Alkohol. Wird bestimmt ein Erfolg :-D

Eine neue öffentlich Diskussion zum Thema Abhängigkeit/Sucht ist schon längst überfällig. Dann würde wahrscheinlich 99,9% der "nicht abhängigen" Mitmenschen ein Flutlicht aufgehen.

So mal eben der TK mit Kuendigung gedroht. Homoepathie ist in Ordnung, aber Cannabis unwirksam?!

Die scheinen etwas doof zu sein, daß sie sich Arzneimittelexperten als bezahlte Lüger ranholen -
schau mal da rein https://forum.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/showthread.php?7-Cannabis-bei-Borderline-St%F6rung&p=9038#post9038

Ich habe da ein gutes Argument gegen die Marlene Mortler. Dieses Weib macht vor allem eines: Sie steht dem Wirtschaftszweig Cannabis im Weg rum! Die Frau kostet NUR Geld. Wegen derer Politik werden Millionen von Steuergeldern verbrannt. Weil Polizei und Justiz im "Krieg gegen die Drogen" mit reingezogen werden. Für einen fraglichen Nutzen. Cannabis boomt gerade in Kanada und USA und Deutschland bekommt diesbezüglich den Arsch nicht hoch! Weil die Jugend geschützt werden muss. Mehr fällt der Frau an Argumenten nicht ein. Die Drogenpolitik dieser Frau und ihrer Partei zerstört nicht nur Existenzen mit ihrem Verfolgungswahn sondern kostet auch eine ordentliche Stange Geld. Geld das Investoren ins Ausland tragen.

Jede Wette: Sobald das irgendwelchen Geschäftsleuten klar wird, wird die Frau zurückrudern müssen! Aber das kann sie halt nicht von jetzt auf nachher. Es muss nur mal genug Geld den Bach runtergegangen sein. Wetten das sich die Gesetze dann ganz schnell ändern? Und "Jugendschutz" und "Sorgen um die Gesundheit der Bürger" sind wenn es um Kohle geht dann ganz schnell vergessen. Sind eh nur Argumente für diejenigen die von der Materie keinerlei Ahnung haben.

Gehen Drogendelikte runter scheibt sich die Frau das als Erfolg ihrer Politik auf die Fahnen. Gehen sie nach oben, wie es, gerade bei Cannabis, der Fall ist, dann sind sofort die Cannabis-Beführworter mit ihrer Verharmlosung schuld. Das ist eben Politik: Den Splitter im Auge des Anderen sehen, nicht aber das eigene Brett vor dem Kopf!

Wenn DIE Frau zurückrudert, dann nicht weil sie einsichtig geworden ist. Sondern weil Menschen die Geld machen wollen (und der Staat verdient ja mit) ihr auf die Füße treten!

Die Legalisierung kommt. Weil es Menschen gibt die damit Geld machen wollen! Aber das darf man natürlich so nicht sagen. Mal sehen was sie dann so beim zurückrudern zusammenstammelt.

PS: Damit man weiß von was ich rede...
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/euro-am-sonntag-exklusiv-frankfurt-intern-kiffen-for-performance-5910432

Neuen Kommentar schreiben