DNA-Untersuchung wegen eines Joints | DHV-Video-News #140

  • Veröffentlicht am: 13. Oktober 2017 - 18:30
  • Von: Georg Wurth

DNA-Untersuchung wegen eines Joints | DHV News #140

Die Hanfverband-Videonews vom 13.10.2017

• Cannabispetition 2017 - 30.625 Unterschriften
• DHV-Konferenz: weitere Speaker
• Führerschein-Kampagne: Jetzt Postkarten an Abgeordnete schicken
• Wahlanalyse Niedersachsen
• Cannabis-Vollextrakt soll bald erhältlich sein
• Niederlande wollen legalen Anbau testen
• Oregon verteilt Cannabissteuern
• DNA-Untersuchung wegen eines Joints
• Termine

Cannabispetition 2017 - 30.625 Unterschriften

DHV-Konferenz: weitere Speaker

Führerschein-Kampagne: Jetzt Postkarten an Abgeordnete schicken

Wahlanalyse Niedersachsen

Cannabis-Vollextrakt soll bald erhältlich sein

Niederlande wollen legalen Anbau testen

Oregon verteilt Cannabissteuern

DNA-Untersuchung wegen eines Joints


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Kommentare

Textvorschläge für die Postkarten zur Führerscheinkampagne findet ihr hier:

DHV, 13.10.2017: Führerschein: Unterstützt uns und schreibt euren Abgeordneten!

https://hanfverband.de/nachrichten/blog/fuehrerschein-unterstuetzt-uns-und-schreibt-euren-abgeordneten

Cannabiskonsum birgt ja Gefahren in sich. Das kann man kaum bestreiten.
Das fast allerletzte Argument der Legalisierungsgegner ist jetzt, dass nach einer Legalisierung die Menschen anfangen zu denken: "Ist doch legal, also geht auch keine Gefahren von aus." und die Zahlen des problematischen Konsums in die Höhe schnellen.

Also erstens kennen die Menschen die Gefahren sehr gut, schon alleine wegen der Propaganda. Die Qualität dieses Wissens ist zwar meist bescheiden, aber daran kann man trotz oder gerade nach einer Legalisierung gut daran arbeiten.

Zweitens ignorieren die Menschen bekannte Gefahren sowieso. Da sind sie Meister drin. Sonst gäbe es nicht so viele Verkehrstote und Alkoholabhängige. Cannabis an sich hat das nicht als Alleinstellungsmerkmal. Auch die Illegalität hält die Menschen nicht vom Konsum ab.

Der Hauptpunkt ist aber, dass nur weil eine Gefahr von ausgeht, dies nicht als Begründung für ein Verbot ausreicht. Sonst müssten zwangsweise Bergsteigen, Bungeejumping, Fensterputzen und sogar die viel bemühten Messer verboten werden.
Mit vollem Magen Schwimmen gehen ist legal, also rein mit der Schweinshaxe und ab auf das 5-Meter-Brett! Mit Vollgas gegen die Wand, wozu gibt es Airbags! ... nee, so läuft das nicht.

Als erwachsener Mensch kann ich eigenverantwortlich entscheiden, welches Risiko ich eingehen will und welches nicht.

Was für Gefahren wären das denn eigentlich? Tödliche Überdosierungen gibt es nicht, körperliche Abhängigkeit auch nicht. Welche Gefahren bestehen denn dann für einen Menschen, der vielleicht schon jahrzehntelang konsumiert? Psychische Abhängigkeit wäre das einzige was mir als "Gefahr" nach "problematischen" Konsum noch einfallen würde, sehr gefährlich...

Um doch noch mal kurz zu antworten, nur ein paar Links zu den Seiten des DHV:

https://hanfverband.de/inhalte/cannabis-wirkung-nebenwirkungen-und-risiken
https://hanfverband.de/nachrichten/news/risiken-des-cannabiskonsums-video

Im zweiten Link ist auch der letzte Kommentar von Peter Meyer interessant. Menschen sind doch sehr unterschiedlich und gehen mit den Dingen unterschiedlich um. Manche vertragen Cannabis nicht so gut und lassen es lieber. Andere vertragen Alkohol nicht so gut und rauchen lieber Gras. Wieder andere hätten mit Beidem einen problematischen Konsum und da ist es doch besser, wenn sie kiffen. Gut ist es trotzdem nicht.

Laut Musik hören, das Treppenhaus vollstinken und Frau und Kinder schlagen.
oder
Laut Musik hören, das Treppenhaus vollstinken und Frau und Kinder volllabern.
Besser ist nicht immer gut. ;-)

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