Blei und Quecksilber im Gras -Konsumenten vergiftet

  • Veröffentlicht am: 26. Februar 2009 - 14:27
  • Von: deradmin
 

Eine neue Serie von Warnungen erreicht den DHV. Bayrische Cannabiskonsumenten haben sich eine Bleivergiftung zugezogen. Im Raum Celle bei Hannover ist jemand mit einer Quecksilbervergiftung nach Cannabiskonsum im Krankenhaus gelandet.

Schon am letzen Freitag hatten wir per Aktuelles-Meldung und Pressemitteilung eine Warnung über das Blei im bayrischen Gras veröffentlicht. Seitdem haben uns einige Fragen dazu erreicht und die Informationen haben sich verdichtet.

Der erste Hinweis kam von einem bayrischen Cannabiskonsumenten in der Nähe von München, der sich mit Vergiftungssymptomen in Behandlung begeben hat. Einem seiner Freunde aus dem Raum Regensburg, der das gleiche Material geraucht hat, wurden vom Hausarzt hohe Bleiwerte im Blut attestiert. Der Informant geht davon aus, dass das Material darüber hinaus erheblich verbreitet ist. Inzwischen haben wir Gewissheit, dass in einer Grasprobe des Betroffenen tatsächlich Blei enthalten war. Dabei ist besondere Vorsicht geboten, weil handelsübliche Blei-Schnelltests die Gefahr nicht ohne weiteres erkennen. Scheinbar sind die Bleipartikel mit einem weiteren Streckmittel eingekapselt. Die Partikel hinterlassen aber die typischen "Bleistiftstriche", wenn man sie über Papier reibt. Vorsicht, nicht mit den Händen anfassen!
Es empfielt sich, das Gras bei Verdacht mit dem Taschenmikroskop zu betrachten. Wir haben Bilder veröffentlicht, wie das bayrische Bleigras konkret unter einem solchen Mikroskop aussieht. Gewissheit sollte es bringen, das Gras an die zuständige Apotheke in Viersen zum Test zu schicken. Wer solches Gras geraucht hat oder Symptome einer Bleivergiftung bei sich feststellt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen!

Das ist aber noch nicht alles. Ein weiterer Informant aus Baden-Württemberg berichtet von einer Cadmium-Vergiftung nach Konsum von Cannabis. Das Laborergebnis einer Grasprobe steht noch aus.

Ganz neu ist nun auch noch die Information, dass in Celle bei Hannover ein Cannabiskonsument nach dem Konsum einer relativ geringen Menge Marihuana eine Quecksilber-Vergiftung erlitten hat und im Krankenhaus liegt. Es gibt dort einen weiteren Betroffenen und im Krankenhaus abgegebenes Gras wurde wohl tatsächlich positiv auf Quecksilber getestet!

Wann wacht die Politik endlich auf? Nur Cannabis aus lizensierten Fachgeschäften und legaler Eigenanbau können diesen Giftmischern das Handwerk legen!

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