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Kommentar des Hanfverbandes zur Debatte um den Cannabis Social Clubs Antrag – Teil 5: Frank Tempel (DIE LINKE.)

Georg Wurth kommentiert in einem Video die Reden zum Antrag “Legalisierung von Cannabis durch Einführung von Cannabis-Clubs”. Hier Teil 5: Frank Tempel (DIE LINKE.). Die Abstimmung fand am 17.01.2013 statt.

Quelle: Deutscher Bundestag, Nutzungsbedingungen und Originaldatei.

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Kommentare

2 Antworten zu „Kommentar des Hanfverbandes zur Debatte um den Cannabis Social Clubs Antrag – Teil 5: Frank Tempel (DIE LINKE.)“

  1. Anonymous

    RE: Kommentar des Hanfverbandes zur Debatte um den Cannabis Soci
    Inhaltlich finde ich Herrn Tempels Beitrag zutreffend, sicher hat er das Thema gut recherchiert. Grosser Dank an ihn und sein Bemühen an dieser Stelle.

    Ich stimme zu, dass es klug von ihm war, gleich mit Nachdruck darauf hinzuweisen, um welche Frage es geht, nämlich, ob das Verbot funktioniert oder nicht, und nicht irgendwelchen anderen Erwägungen.

    Er wirkt auf mich als Redner insgesamt sehr echauffiert und geradezu aufbrausend. Viele Steilvorlagen der Gegenredner, die zuvor das Wort hatten, hat er jedoch nicht genutzt, um ihnen das Wort im Munde herumzudrehen. Fast alle Sachargumente der Gegenredner zuvor waren entweder gelogen, voreingenommen, verfälscht oder eine Kombination daraus – die Gegenrednerinnen haben es ihm da wirklich einfach gemacht.

    Ich bin auch kein guter Redner, daher tu ich mir schwer, seine Leistungen hier zu kritisieren.

    Dennoch denke ich, in derselben kurzen Zeit, in der er geredet hat, hätte man viele dieser Steilvorlagen aufgreifen, auf den Kopf stellen und diese damit, wie Du in Deinen Kommentaren, als das entlarven können, was sie sind: nämlich Lügen und haarsträubende Versuche, offensichtliche Widersprüche zwischen Ideologie und Realität durch Appelle an das Empfinden des Zuhörers als Notwendigkeiten (alternativlos) glaubwürdig darzustellen.

    Diese Entlarvung findet im Bewusstsein des Zuhörers statt, nicht im Saal. Das ist mehr wie Billard über Bande spielen und das beherrscht er in meinen Augen nicht.

    Bei Deinen Kommentaren fielen mir dagegen in der Tat einige mehr Widersprüche in der Scheinargumentation seiner Vorredner auf, als bei seiner.

    Sicher, ich habe es jetzt einfach, hier vom Schreibtisch aus, wie Du, das ganze mit einem Schmunzeln zu kommentieren.

    Bei dieser Debatte waren die Gegenredner die eindeutig besseren Redner, auch wenn sie inhaltlich zwar vorwiegend Unsinn von sich gegeben haben, diesen aber sehr geschickt und glaubwürdig verpackt haben. Ich denke, das darf man durchaus sagen.

    Der Schluß, bei dem er die Ablehnung des Antrags vorwegnimmt, geradezu wie ein trotziges Kind, finde ich ganz besonders ungeschickt.

  2. Anonymous

    RE: Kommentar des Hanfverbandes zur Debatte um den Cannabis Soci
    Inhaltlich finde ich Herrn Tempels Beitrag zutreffend, sicher hat er das Thema gut recherchiert. Grosser Dank an ihn und sein Bemühen an dieser Stelle.

    Ich stimme zu, dass es klug von ihm war, gleich mit Nachdruck darauf hinzuweisen, um welche Frage es geht, nämlich, ob das Verbot funktioniert oder nicht, und nicht irgendwelchen anderen Erwägungen.

    Er wirkt auf mich als Redner insgesamt sehr echauffiert und geradezu aufbrausend. Viele Steilvorlagen der Gegenredner, die zuvor das Wort hatten, hat er jedoch nicht genutzt, um ihnen das Wort im Munde herumzudrehen. Fast alle Sachargumente der Gegenredner zuvor waren entweder gelogen, voreingenommen, verfälscht oder eine Kombination daraus – die Gegenrednerinnen haben es ihm da wirklich einfach gemacht.

    Ich bin auch kein guter Redner, daher tu ich mir schwer, seine Leistungen hier zu kritisieren.

    Dennoch denke ich, in derselben kurzen Zeit, in der er geredet hat, hätte man viele dieser Steilvorlagen aufgreifen, auf den Kopf stellen und diese damit, wie Du in Deinen Kommentaren, als das entlarven können, was sie sind: nämlich Lügen und haarsträubende Versuche, offensichtliche Widersprüche zwischen Ideologie und Realität durch Appelle an das Empfinden des Zuhörers als Notwendigkeiten (alternativlos) glaubwürdig darzustellen.

    Diese Entlarvung findet im Bewusstsein des Zuhörers statt, nicht im Saal. Das ist mehr wie Billard über Bande spielen und das beherrscht er in meinen Augen nicht.

    Bei Deinen Kommentaren fielen mir dagegen in der Tat einige mehr Widersprüche in der Scheinargumentation seiner Vorredner auf, als bei seiner.

    Sicher, ich habe es jetzt einfach, hier vom Schreibtisch aus, wie Du, das ganze mit einem Schmunzeln zu kommentieren.

    Bei dieser Debatte waren die Gegenredner die eindeutig besseren Redner, auch wenn sie inhaltlich zwar vorwiegend Unsinn von sich gegeben haben, diesen aber sehr geschickt und glaubwürdig verpackt haben. Ich denke, das darf man durchaus sagen.

    Der Schluß, bei dem er die Ablehnung des Antrags vorwegnimmt, geradezu wie ein trotziges Kind, finde ich ganz besonders ungeschickt.