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Hanfverband kritisiert Bayerns Vorgehen gegen Cannabis-Konsumenten


Meldung des DHV vom 30. 3. 2006

Die Pressemitteilung des DHV “Bund soll jetzt für einheitliche Einstellungspraxis sorgen” vom 10.03.2006 wurde von der Nachrichtenagentur ddp als Grundlage für mehrere Meldungen verwendet.
Wie wir erst jetzt erfahren haben, entstand so auch eine Meldung, die sich mit den Auswirkungen der Studie “

Hier die Meldung, die z.B. von Yahoo-News veröffentlicht wurde.

Berlin (ddp-bay). Der Deutsche Hanf-Verband (DHV) wirft der bayerischen Justiz «unmenschliches und undemokratisches» Vorgehen gegen Cannabis-Konsumenten vor. Im Freistaat fänden sich Betroffene immer wieder «wegen geringster Vergehen» vor dem Richter wieder, sagte Verbandschef Georg Wurth am Sonntag der Nachrichtenagentur ddp in Berlin. Er verwies auf eine neue Studie des Freiburger Max-Planck-Instituts, wonach es in Deutschland regional «erhebliche Unterschiede» bei der Strafverfolgung von Cannabis-Konsumenten gebe, obwohl das Bundesverfassungsgericht schon 1994 eine bundesweit einheitliche Regelung angemahnt habe.

Der Hanf-Verband forderte die Bundesregierung auf, «unverzüglich für eine bundeseinheitliche Regelung zu sorgen, die eine echte Entkriminalisierung von Cannabis-Konsumenten darstellt. Wurth betonte: Auf keinen Fall sollen die bayerischen Verhältnisse auf das ganze Land übertragen werden. Rechtschaffende Hanffreunde werden dort wie Schwerverbrecher behandelt. Besser sollte die liberale Haltung von Schleswig-Holstein überall angewendet werden, regte er an. In allen Bundesländern sollten also relativ hohe Werte bei der Definition einer “Geringen Menge” Cannabis angesetzt werden. Nur so könne dem Umstand Rechnung getragen werden, dass Hanfkonsum kein Verbrechen sei.

(ddp)

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