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Video: Vorträge von Georg Wurth und Maximilian Plenert zu Drogenpolitik

Am 25. & 26. Mai 2013 fand in Berlin die “Entheovision 5 – 10 Jahre Forschung & Erfahrung” statt. Georg Wurth, der Geschäftsführer des Deutschen Hanf Verbandes sprach über internationale Drogenpolitik, insbesondere mit Blick auf Cannabis. Der DHV-Mitarbeiter Maximilian Plenert AKA bewusstseinsbeweger referierte über Gedankengefängnisse in der Drogenpolitik. Beide Vorträge sind als Video frei verfügbar.

Georg Wurth: Internationale Drogen- und Cannabispolitik

Maximilian Plenert: “Gedankengefängnisse in der Drogenpolitik”

Der Umgang der Gesellschaft mit Drogen ist geprägt von einer verzerrten Wahrnehmung auf die Substanzen selbst und ihre Konsumenten. Wie kaum ein anderer politischer Bereich ist die Drogenpolitik von Ideologie, Dogmen und Mythen beherrscht. Die Wissenschaft und die Drogenhilfe helfen mit das System der Drogenverbotspolitik zu reproduzieren. Die Mehrheit der Menschen, der Politik und Fachleute sind Insassen von Gedankengefängnissen ohne die Mauern zu sehen. Eine verkürzte oder auf einzelne Substanzen beschränkte Kritik führt nur in eine scheinbare Freiheit, dabei ist es eigentlich nur der nächste Gefängnishof. Grundlage einer emanzipatorischen und wissenschaftlichen Drogenpolitik muss deswegen die fundierte Analyse dieser Gedankengefängnisse sein. Im Vortrag werden u.a. Abstinenzdogma, Substanzismus und die Gefängnisse vermeintlicher Ausbrecher diskutiert.