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Video: Repressionsfall 4: Axel Junker

Der DHV dokumentiert Fälle staatlicher Verfolgung von Hanffreunden.
Im vierten Fall erklärt Axel Junker, warum er sich für Cannabis als Medizin einsetzt und wie es dazu kam, dass er für acht Hanfpflanzen zu einem Jahr Gefängnis verurteilt wurde.

Axel Junker wendet sich nicht zum ersten Mal an die Öffentlichkeit, um auf sein Anliegen aufmerksam zu machen.
Er möchte Cannabis als Medizin für sich anbauen, da es ihm gegen seine Schmerzen und gegen die Entzündungsformen seiner Hepatitis C sehr gut hilft. Mit der öffentlichen Verbrennung seines Kunstwerkes “Torso” wollte Axel Junker auf die unsinnige Drogenpolitik – wie sie derzeit in Deutschland herrscht – aufmerksam machen. Denn es sollte möglich sein, Cannabis zur medizinischen Eigentherapie anzubauen oder zu besitzen.
Durch eine Selbstanzeige brachte er die Presse mit ins Spiel. Acht blühende Pflanzen wurden bei ihm – ohne richterlichen Hausdurchsuchungsbefehl – vor den Augen der Presse beschlagnahmt:

 

 

 

Die Organisationen, die Axel in dem Video nennt, sind hier zu finden:

Internationale Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoidmedikamente, IACM

Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin, SCM

Damalige DHV-Meldungen zu Axels Kunstaktion:

Kunstaktion und Selbstanzeige für Cannabis als Medizin
Meldung des DHV vom 27. 9. 2006

Eilmeldung: Prozess wegen Kunstaktion und Cannabis als Medizin
Meldung des DHV vom 15. 8. 2007

 

Bild des bei der Kunstaktion brennenden Torso

 

Auch das SCM beschreibt Axels Fall ausführlich auf seiner Homepage.

 

Weitere Videos zeigen wir im DHV-Themenbereich:

Videos von Repressionsfällen

 

Dieses Video ist Teil einer DHV-Kampagne zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten. Weitere Informationen dazu in unserem Themen-Bereich:

Schluss mit Krimi. Cannabis normal.
Eine Kampagne des Deutschen Hanf Verbandes

DHV-Anzeige: Schluss mit Krimi. Cannabis normal.