DHV-Kampagne: Cannabiskonsumenten werden staatlich verfolgt

Pressemitteilung des DHV vom 13.09.2010

Der Deutsche Hanf Verband startet eine Kampagne, um die staatliche Verfolgung von Cannabiskonsumenten publik zu machen und eine öffentliche Diskussion über Sinn und Unsinn der Kriminialisierung normaler Bürger anzuregen.
Der DHV wird dabei finanziell vom OPEN SOCIETY INSTITUTE unterstützt; die PR-Kampagne gestaltet die Werbeagentur Berlin.


Viele Politiker und Medienvertreter glauben immer noch, Cannabiskonsumenten seien entkriminalisiert. Sogar einige Konsumenten glauben, man könne in Deutschland relativ problemlos kiffen - bis zum bösen Erwachen.

Der DHV wird konkrete Fälle dokumentieren, bei denen Konsumenten unverhältnismäßig hart bestraft wurden oder den Führerschein verloren haben, ohne berauscht gefahren zu sein. Die Werbeagentur Berlin filmt Menschen, die einfach skurrile Geschichten und Erlebnisse mit der Staatsmacht zu erzählen haben, die von Polizisten wie Schwerverbrecher behandelt, unsinnig überwacht, kontrolliert und belästigt wurden. Sie alle sind Opfer im staatlichen Kampf gegen den Hanf.

Den Anfang macht der Fall von Toni Leon, dem der Führerschein entzogen wurde, weil er nüchtern, aber mit unwirksamen Restmengen des Cannabis-Wirkstoffs THC im Blut Auto gefahren ist.

Die vor allem in Bayern übliche Praxis, wegen ein paar Gramm Cannabis gleich Fotos und Fingerabdrücke von den Betroffenen zu machen und Hausdurchsuchungen zu veranstalten, wird der DHV rechtlich überprüfen.

Die Verfolgung von Cannabiskonsumenten ist schmerzliche und teilweise bizarre Realität in Deutschland, allem Gerede um die Einstellung von Strafverfahren bei "geringen Mengen" Cannabis zum Trotz. Das will der DHV klar machen und zur Diskussion stellen.

DHV-Anzeige: Schluss mit Krimi. Cannabis normal.


Dazu dient die DHV-PR-Kampagne "Schluss mit Krimi. Cannabis normal." Es gibt über 3 Millionen aktuelle Cannabiskonsumenten in Deutschland, über 12 Millionen haben Cannabis zumindest probiert. Cannabis ist keine exotische Randerscheinung, sondern für einen großen Teil der Bevölkerung normal. Diese Leute sind keine Verbrecher und sollten auch nicht so behandelt werden.

Nach einer repräsentativen EMNID-Umfrage, die der DHV in Auftrag gegeben hat, spricht sich eine Mehrheit der Deutschen für eine liberalere Cannabispolitik aus. Vor allem mit der derzeitigen Verfolgung von Cannabiskonsumenten sind die Befragten nicht einverstanden.

Die Zeit ist reif für einen entspannteren Umgang mit Hanf. Schluss mit Krimi!

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Betroffene, die bereit sind, der Öffentlichkeit ihre Geschichte zu erzählen, melden sich beim Hanfverband:
info@hanfverband.de

oder bei der Werbeagentur Berlin, Leonie Franke:
lf@werbeagentur-berlin.de


Mehr zum Thema:

DHV-Thema zur Kampagne: Schluss mit Krimi. Cannabis normal.
Mit konkreten Änderungsvorschlägen des DHV.
Mit Infos und weiterführenden Links zur Kampagne.

DHV-Cannabis-Blog, 13.09.2010: Video: Repressionsopfer Toni Leon

Kommentare

Einfach Top!

Daumen hoch für diese Aktion, hoffen wir nur das sie in der Bevölkerung die nötige Resonanz erhalten wird. Auch euer erstes Thema spricht mir aus der Seele. Auch ich musste meine Fahrerlaubnis abgeben wegen 4,5 ng/ml Blut (aktives THC). Ich habe mich immer gesträubt dicht zu fahren und hab es auch meines Erachtens nach nie getan, leider sehen die Behörden das anders. Das Thema ist es auf jeden Fall wert mal wieder behandelt zu werden. Hoffen wir mal, dass es (die gesamte Aktion ned nur die Fleppen) Wirkung zeigt und diese unsinnige Kriminalisierung ein Ende findet... oder wenigstens reduziert werden kann.

Gruß

Hallo erstmal, ich bin wirklich froh, dass es euch gibt. ich gehöre zwar nicht zu den regelmäßigem konsumenten, wurde mir aber wirklich liberalere behandlung wünschen. Die angst vor der behandlung als krimineller durch den staat, aber noch viel schlimmer durch manche freunde und verwandte, durch blankes ungewissen und den glauben an die rechtfertigung des verbotes geschuldet, stellt neben dem problem der verunreinigung ein großes problem für mich dar.

Die überflüssig harte bestrafung erscheint mir manchmal nur noch wie ein verzweifelter versuch, in einzelfällen authorität auszudrucken, obwohl der “krieg“ schon längst verloren ist.

Moin, moin,

so sehr ich Euch auch in der Sache der Kampagne recht gebe, glaube ich dennoch dass hier zu kurz gegriffen wird. Und zwar weil der Diskurs um die Repression als singuläres Phänomen im luftleeren Raum und nicht im gegebenen sozialen Kontext geführt wird. Berücksichtigt man diesen wird vielleicht auch eher verständlich wie es zur Repressionspraxis kommt und dass die Verantwortlichen in der Politik eben nicht schlichtweg doof oder unaufgeklärt sind. Ein paar Stichpunkte:

- Demokratie und Macht
Das Problem hierbei ist nicht einmal die gefürchtete Systemfrage, sondern vielmehr der Umstand, dass es mittlerweile einen relativ engen hegemonialen Konsnes gibt innerhalb dessen sich notwendigerweise sämtliche politischen Akteure bewegen müssen, sofern sie sich nicht Extremismus vorwerfen lassen möchten. Substanzielle Änderungen - sehr wohl noch im Rahmen des Grundgesetzes - sind damit nicht mehr möglich. Hinzu kommt die Orientierung der etablierteren Parteien am Medianwähler, so dass diese Parteien auch inhaltlich immer weiter zusammenrücken und damit noch weniger Spielraum für Veränderungen haben. Weiter wäre über die demokratietheoretische Qualität innerparteilicher Gremien nachzudenken, sowie über Fraktionszwang und die Frage welchen Einfluss Lobbygruppen und Parteispenden haben. Gerade bei letzterem werden die Assymetrien der Potentiale zu zivilgesellschaftlicher Einflussnahme offfensichtlich. (Einfach mal das Budget vom DHV mit dem PR-Topf von RWE, Bayer oder der INSM vergleichen.)

- Versicherheitlichung
Generelle starke Tendenzen zu Überwachung und Repression seit den Anschlägen vom 9.11. und damit einhergehender Anpassungsdruck. Hanf-Konsum, der ja nun wirklich lange Zeit geradezu Symbol für Non-Konformismus war fällt dabei natürlich besonders aus dem Raster. Dass die Folgen dieser Entwicklung nicht nur für Hanffreunde sondern gesamtgesellschaftlich dramatisch sind dürfte offensichtlich sein. (Als Beispiel neben den allgegenwärtigen Kameras und Securities seine hier mal zwei Cops angeführt die mir kürzlich in unserem Hbf über den Weg liefen: Beide in Riot-Uniform, einer mit MP5 (was noch Standardausrüstung ist), der Andere mit G3. Was passieren würde, wenn so ein Geschütz in einer gut gefüllten Bahnhofshalle abgefeuert wird will ich mir eigentlich gar nicht ausmalen. Dennoch scheint derartiges mittlerweile leider Normalität zu sein.)

- Rechtsruck
Zunehmende Konjunktur rechts-populistischer Hetze, die in den vergangenen Jahren zunächst bei unseren europäischen Nachbarn zu beobachten war (zB Wilders, Minarett- und Verschleierungsverbote, französische Roma-Politik, ...) und die mit der von Sarrazin angestoßenen 'Debatte' nun auch - was absehbar war - hierzulande angekommen ist. Naheliegend dass das Wählerpotential, das hinter diesen Tendenzen steckt, nicht allzugroße Sympathien für Kiffer hegt.

- Fazit
Getreu dem Motto "man sollte schon deshalb nicht kiffen weil es verboten ist", wird unter den gegebenen Umständen auch die Repressionspraxis etwas verständlicher. Wer bereit ist Gesetze zu übertreten - nur für eine doch eher kurzes Vergnügen - mag sonstigem Subversivem nicht abgeneigt sein da er ja damit doch Ignoranz gegenüber dem Gewaltmonopol recht offensichtlich demonstriert hat. Prävention ist also angezeigt.
Warum aber reagieren die Parteien nicht, wenn doch die EMNID-Umfrage ~60% Befürworter einer Lockerung belegt? Ganz einfach, weil es partei-taktisch rational ist. Die Hanffrage bleibt erheblich polarisierend. Unternimmt eine Partei nichts, sind zwar einige Hanffreunde enttäuscht, allerdings messen nur sehr wenige diesem Punkt so viel Bedeutung bei, dass die Konsquenzen beim Wahlverhalten Signifikanz erreichen. Würde man nun politische Aktivität entfalten, wären unter den 40% der Hanfgegner eine vermutlich sehr viel größere Gruppe, die sich von der 'Drogen-Partei' abwenden würde.

- Und nun?
Trotz all dieser Negativentwicklungen scheint eine Entkriminalisierung/Legalisierung sicher. Sowohl internationale wie deutsche Entwicklung deuten in diese Richtung, ebenso die Zustimmungsraten der Bevölkerung. Demnach müsste es schon reichen ein bis zwei Politikergenerationen abzuwarten (8-16 Jahre) und durch Lobbyarbeit mag dies sichher auch zu beschleunigen sein. Fraglich bleibt in wie weit das allein als Fortschritt zu werten wäre, wenn die oben aufgeführten Tendenzen ungebrochen fortgeschrieben werden. Nötig wäre also ein breiter, emanzipatorischer Widerstand über alle Politikfelder der die Verhaftung an 'Mitte' und status quo aufzubrechen vermag und in dem selbstverständlich auch eine Neuorientierung in der festgefahrenen Drogenpolitik ihren Platz haben muss.


Ich hoffe das bietet einige Denkanstöße und freue mich auf Reaktionen.

Ich schlage vor, dass wir gemeinsam gegen integrationsunwillige Migranten kiffen.
Geimeinsam mit Frau DIngens ( Name enfallen) bedröhnen wir uns gegen die Mobilmachung der Polen seit März 1939.
Wir können auch gerne zusammen ien neue Partei gründen und uns voll viel völkisches Weed reinziehen. Wer nicht mitmacht ist kein richtiger Deutscher

„Moin, moin,

so sehr ich Euch auch in der Sache der Kampagne recht gebe, glaube ich dennoch dass hier zu kurz gegriffen wird. Und zwar weil der Diskurs um die Repression als singuläres Phänomen im luftleeren Raum und nicht im gegebenen sozialen Kontext geführt wird. Berücksichtigt man diesen wird vielleicht auch eher verständlich wie es zur Repressionspraxis kommt und dass die Verantwortlichen in der Politik eben nicht schlichtweg doof oder unaufgeklärt sind. Ein paar Stichpunkte:“
-Politiker einfach als doof zu betiteln ist sicher nicht der Richtige Weg. Jedoch ist dies nicht nur als „Unwissen“ oder Unvermögen des Autors zu werten, sondern stellt für mich vor allem einen emotionalen Ausdruck dar, welcher garnichtmal so unbegründet ist. Sicherlich mangelt es nicht durch die Bank weg an aufgeklärten Politikern , jedoch schleicht sich bei mir der Verdacht ein, dass dies in den für uns entscheidenden Ämtern nicht immer der Fall ist (ob man es nicht besser weiß oder wissen will ma dahingestellt), was einen dann schon verärgern kann. Ein kleines Beispiel liefern einem die teils sehr widersprüchlichen Aussagen unserer Drogenbeauftragten Frau Dyckmans (teilweise Header dieser Seite). Auf Basis dieses Hintergrunds sind solche vorschnellen Äußerungen für mich wenigstens nachvollziehbar. Auch zeugen für mich viele der gegebenen Antworten, auf DHV-Protestmailer oder auf Anfragen verschiedener Fraktionen im Bundestag, nichtgerade von übermäßiger Fachkompetenz oder objektiver Beurteilung des Sachverhaltes.
„- Demokratie und Macht“
-Erlaube mir die Äußerung das für diesen Punkt auch der Titel „Demokratie im Kapitalismus“ oder „Parteien – Dienstleister der Lobby?“ gepasst hätte. Sicherlich hätten diese Titel auch schonwieder einen Hang zum Extremismus, jedoch muss Kritik auch mit dem nötigen Nachdruck geäußert werden um Wirkung zu zeigen. Persönlich stört mich ein solch Krasser Ansatz wenig, sofern er nicht in die falsche Richtung (Rechtsextremismus oder Volksverhetzung) geht. In unserer Gesellschaft ist es nun mal leider so dass kann und hätte Aussagen im Nichts verhallen. Wobei du sicherlich Recht hast, auch ich erhoffe mir keine gravierenden Veränderungen von den „großen“ Parteien, aus den von dir genannten Gründen. Ehe man etwas Falsches macht tut man lieber gar nix, oder versucht es so zu verpacken das es keine großen Wellen schlägt.
„- Versicherheitlichung“
-Sicherlich ist es eine Möglichkeit die Sicherheit im Land bzw. des Landes zu stärken in dem man Überwachung und Repression großschreibt und so seine rechtlichen Muskeln spielen lässt. Eine andere, möglicherweise bessere, ist es allerdings sich mit der Kritik mündiger Bürger objektiv Auseinanderzusetzen, seinen Standpunkt darzustellen und zu erläutern. Dies ist meinem Empfinden nach bezüglich der Hanf-Lobby nicht unbedingt der Fall, obwohl in dieser ja nicht nur dumme & faule Kiffer vertreten sind. Außerdem hat die größte Koalitionspartei in unserem Land der letzten Jahre, meiner Meinung nach, durch ihre Entscheidung sich an diversen Kriegen zu beteiligen eindrucksvoll bewiesen das für sie Sicherheit nicht unbedingt vor finanziellen Interessen steht.
„- Rechtsruck“
Ein wahres Übel, wobei man sich gerade bei unserer Vergangenheit hier eine andere Einstellung erwünscht hätte. Der einfachste Weg scheint auch im 21ten Jahrhundert den anderen die Schuld zu geben.

„- Fazit“
Was man diesen Gesetzesbrechern aber zu Gute halten ist, dass sie sich ernsthaft bemühen an ihrer Situation etwas zu ändern ;). Nein ernsthaft, ich möchte nicht behaupten das jeder der kifft sich Gedanken über sein Vergehen macht oder gemacht hat. Auch unter Konsumenten mangelt es an Aufklärung, manche vertreten die Auffassung, dass eine Legalisierung Gras nur verteuern würde. Jedoch kann ich für mich behaupten mir über meinen Verstoß sehr wohl Gedanken gemacht zu haben und es ist ok für mich weil ich damit niemand anderen Schade (in aller Kürze definiert). Von einer Legalisierung oder sagen wir lieber einem Schritt in diese Richtung verspreche ich mir vor allem eine bessere rechtliche Situation, weniger Schädigung durch Streckmittel und eine bessere Prävention die bei den Konsumenten auch ankommt.
„- Und nun?“
Auch ich bin der Meinung das alles nur eine Frage der Zeit ist. Ich bin aber des weiteren der Meinung, dass dies nicht von alleine passiert. Sollte die Sache nicht einen internationalen Anstoß bekommen, so müssen wir uns bei der derzeitigen Regierung wohl noch ein wenig Gedulden. Diese Zeit kann man ja nutzen um seinen Standpunkt objektiv zu erklären und ein wenig zur Aufklärung im Land beizutragen. Mit den angesprochenen allgemeinen politischen Veränderungen befinde ich mich im Einklang, jedoch muss auch der Rahmen dieser Seite beachtet werden. Ziel ist weniger ein Politikforum als eine Plattform / Sprachrohr für Legalisierungsbefürworter. Außerdem soll man ja nicht gleich Krasse Veränderungen, ähnlich dehnen einer Revolution, erwarten. Es gäbe auch schon kleine Veränderungen zu unternehmen die einigen Randgruppen in diesem Land das Leben einfacher machen würden. Dies würde insgesamt über kurz oder lang auch zur Verbesserung der allgemeinen politischen Situation beitragen. Hierzu noch ein Zitat eines Liedermachers „in breiten Köpfen ist mehr Platz für Toleranz“.
Grüße
Ps: hoffe ich hab die Kommentare mit meinen Ausführungen ned zu sehr zugespammt ;)

So... hört sich ja alles ganz gut an, aber macht ihr euch wirklich die Mühe und steckt wirklich arbeitszeit in das Projekt ? :-? ? Die letzte Petition lief im März 2010 und Ihr habt da auch keine "Werbung" für gemacht, obwohl es ja nur in eurem Sinne liegen kann :-? . Dann habe ich immer noch keine Bestätigung erhalten, das meine Protestmail angekommen seie :-? . Ich habe ohne euch in meinem Namen einen Protestbrief geschrieben, der auch sehr freundlich beantwortet wurde :-* . Man muss nur ein wenig "machen" statt zu "erzählen" . Nehmt euch mal selber beim Wort.

Kann meinem Vorredner nur zustimmen,nehmt euch mal selber beim Wort. Mir scheint es tatsächlich so, das die Prioritäten beim Deutschen Hanf Verband im Erhalt der eigenen Arbeitsplätze liegen.
Vergleicht man die Hanfverb.Website z.B. in Punkto aktualität und Bandbreite der Themen mit Hanfinfo.ch (übrigens ein Privates Projekt)dann wird man feststellen das diese wesentlich mehr bietet ohne jemanden dafür zu bezahlen.Hab letztes Jahr einen Vortrag von Steffen Greyer geshen sollte eigentlich um die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Hanfs gehen. Waren aber letztendlich nur ein paar oberflächliche Oberflächliche Infos, der Rest war Werbung für sein neues Buch....
Während des Vortrags meinte Herr Geyer, das immer Freiwillige Helfer gesucht werden. Darauf habe ich mich bei ihm gemeldet aber bis Heute keine Antwort. Mittlerweile hab ich begriffen das mit Helfern finanzielle Helfer gemeint sind....Also tatkräftige Hilfe nein Danke aber Geld immer her......

[quote name="ioioio"]So... hört sich ja alles ganz gut an, aber macht ihr euch wirklich die Mühe und steckt wirklich arbeitszeit in das Projekt ? :-? ?[/quote]
selbstverständlich. Aber bedenke, dass der DHV ein sehr kleiner Laden ist, wir haben keinen Riesen-Mitarbeiter-Stab. Wenn wir 2.000 statt 200 private Unterstützer hätten, könnten wir auch mehr Zeit in Projekte stecken.

[quote name="ioioio"] Die letzte Petition lief im März 2010 und Ihr habt da auch keine "Werbung" für gemacht, obwohl es ja nur in eurem Sinne liegen kann :-? .[/quote]
Ich nehme an, du meinst die Petition, die im November 2009 anlief. Ich habe sie im Blog erwähnt, aber sie war, naja, deutlich suboptimal formuliert, s.
http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1160-erste-cannabispeti...
Ich hatte Zweifel, dass das so erfolgversprechend ist. Ich hoffe aber, dass wir noch in diesem Halbjahr eine weitere Petition starten.

[quote name="ioioio"] Dann habe ich immer noch keine Bestätigung erhalten, das meine Protestmail angekommen seie :-? . Ich habe ohne euch in meinem Namen einen Protestbrief geschrieben, der auch sehr freundlich beantwortet wurde :-* . Man muss nur ein wenig "machen" statt zu "erzählen" . Nehmt euch mal selber beim Wort.[/quote]
Eine Teilnahme beim Protestmailer ist besser als keine mail zu schreiben. Die mails werden wahrgenommen, auch wenn sie nicht beantwortet werden. Klar ist aber auch, dass eine individuelle Email mehr Gewicht hat, das schreiben wir ja auch im Protestmailer dazu. Wenn dich unser Protestmailer angeregt hat, einem Politiker auch selbst eine eigene mail zu schreiben, freut mich das. Ich hoffe, das das noch mehr Leute machen - und dass ihr trotzdem auch beim nächsten Protestmailer wieder dabei sein werdet, der auch noch diesen Monat starten soll.

[quote name="Dominik"]Mir scheint es tatsächlich so, das die Prioritäten beim Deutschen Hanf Verband im Erhalt der eigenen Arbeitsplätze liegen.[/quote]
Das ist das Erfolgsgeheimnis des DHV. Dadurch, dass wir hier ein bescheidenes Einkommen erhalten, ist die über Jahre kontinuierliche und regelmäßige Arbeit überhaupt erst möglich. Könnten wir unsere Jobs hier nicht halten, könnten wir den DHV zumachen und die Legalize-Bewegung würde zurückfallen ins Zeitalter des ausschließlich ehrenamtlichen Agierens. Letzteres hat allerdings auch seine Berechtigung und wenn dir das Konzept des DHV nicht gefällt, engagiere dich am besten bei einem der Partnervereine des DHV:
http://hanfverband.de/index.php/sitemap/1213-partner-des-deutschen-hanf-...

[quote name="Dominik"]
Vergleicht man die Hanfverb.Website z.B. in Punkto aktualität und Bandbreite der Themen mit Hanfinfo.ch (übrigens ein Privates Projekt)dann wird man feststellen das diese wesentlich mehr bietet ohne jemanden dafür zu bezahlen.[/quote]
Hanfinfo.ch ist kein privates Projekt. Es gehört zu Chanvre-Info, einem Betrieb, der mit Nutzhanfproduktion bzw. -produkten sicherlich wesentlich mehr Umsatz macht als der DHV und ich bin sicher, dass diese Seite nicht ehrenamtlich betrieben wird. Du findest hanfinfo.ch auch unter den DHV-Firmensponsoren:
http://hanfverband.de/index.php/sitemap/1212-firmensponsoren-des-deutsch...

[quote name="Dominik"]
Hab letztes Jahr einen Vortrag von Steffen Greyer geshen sollte eigentlich um die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten des Hanfs gehen. Waren aber letztendlich nur ein paar oberflächliche Oberflächliche Infos, der Rest war Werbung für sein neues Buch....
Während des Vortrags meinte Herr Geyer, das immer Freiwillige Helfer gesucht werden. Darauf habe ich mich bei ihm gemeldet aber bis Heute keine Antwort. Mittlerweile hab ich begriffen das mit Helfern finanzielle Helfer gemeint sind....Also tatkräftige Hilfe nein Danke aber Geld immer her......[/quote]
Steffen arbeitet seit November 2009 nicht mehr beim DHV. Wende dich mit deiner Kritik an ihn: usualredant.de

Also in Deutschland denken viele, dass es so etwas nicht geben darf, also gibt es so etwas auch nicht. Gibt es doch. Siehe Kindesmissbrauch. Tatsache ist dass ich mich, auch als Nichtraucher, in Ländern, die damit liberaler umgehen, wohler fühle. Bei uns färbt ja schon der Alkoholismus auf Nichttrinker ab. Nüchtern ist übrigens am besten. Guten Tag Deutschland.

Ich finde das ganze gut, denn nur kann man den im Kopf weitverreisten Politikern auch mal zeigen, dass wir Ihre und ich meine wirklich Ihre Politik nicht mehr mitmachen. Es ist nicht so das die Entscheidungen die diese Großkopferten Dekadenten, für uns machen, nö alles was ihre Handlungen angeht ist reinster Egoismus, und geschieht nur aus Eigenliebe, und desswegen wirds Zeit endlich mal das Zeppter selbst in die Hand zunehmen. Wir leben in Dekomkratie, doch das ganze kommt mir eher wie groß Diktatur vor. 320 bestimmen, 80 Millionen führen aus, dabei sollte es andersherum sein. Wir sagen was wir wollen, die fangen an sich Ideen einfallen zu lassen ;). Peace

[quote name="elmar"]Also in Deutschland denken viele, dass es so etwas nicht geben darf, also gibt es so etwas auch nicht. Gibt es doch. Siehe Kindesmissbrauch. Tatsache ist dass ich mich, auch als Nichtraucher, in Ländern, die damit liberaler umgehen, wohler fühle. Bei uns färbt ja schon der Alkoholismus auf Nichttrinker ab. Nüchtern ist übrigens am besten. Guten Tag Deutschland.[/quote]

Man nannte sie auch konservativ.

Grüße

, und desswegen wirds Zeit endlich mal das Zeppter selbst in die Hand zunehmen. Wir leben in Dekomkratie, doch das ganze kommt mir eher wie groß Diktatur vor. 320 bestimmen, 80 Millionen führen aus, dabei sollte es andersherum sein. Wir sagen was wir wollen, die fangen an sich Ideen einfallen zu lassen ;). Peace[/quote]
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Die Status Qo Diktatur!!!
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....
Nehmt das Ernst es ist 5 vor 12, und das ist kein Paranoya Geschwätz, das sind Fakten. :cry:

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