Bundestagswahl 2021: Zeit für Legalisierung!

Berlin, 02.07.2021 -  Mit Blick auf die Bundestagswahl startet der Deutsche Hanfverband (DHV) heute die Kampagne “Zeit für Legalisierung!”. Abgesehen von CDU/CSU und AfD werben alle anderen bisher im Bundestag vertretenen Parteien mit der Legalisierung von Cannabis in ihren Wahlprogrammen. Selbst die SPD will die besten Regeln dafür durch eine legale Abgabe in Modellprojekten erproben. Die Verbotspolitik ist krachend gescheitert!

Der DHV kündigt einen bundesweiten Aktionstag und eine Plakatkampagne an. Zwei Motive betonen, dass die Legalisierung von Cannabis den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert. “Zeit für Legalisierung!” heißt es auch auf Flyern, Postkarten und Aufklebern, die ab sofort über den DHV-Online-Shop vertrieben werden. Zudem fordert der Verband seine mehrere hunderttausend Follower in den sozialen Netzwerken auf, die Kandidatinnen und Kandidaten ihres Wahlkreises zu kontaktieren, um das sofortige Ende des unsinnigen und schädlichen Cannabisverbots einzufordern.  Für August kündigt der DHV einen Wahlcheck an, der Hanffreunden eine Orientierung bei der Wahl geben soll.

“Cannabis ist bereits Wahlkampfthema in Medien und Sozialen Netzwerken. Jetzt wollen wir mit unserer Aktion dafür sorgen, dass die Legalisierung auch in den  Koalitionsverhandlungen über die Ziellinie kommt”,

so DHV-Geschäftsführer Georg Wurth zum Start der Kampagne.

 

 

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Kommentare

“Cannabis ist bereits Wahlkampfthema in Medien und Sozialen Netzwerken. Jetzt wollen wir mit unserer Aktion dafür sorgen, dass die Legalisierung auch in den Koalitionsverhandlungen über die Ziellinie kommt”,

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe einen CBD Fachhandel in der stadt. Hauptstraße 2 große schaufenster und schon sehr bekannt verfolgt und gehasst von den Hanf Diskriminieren, Politikern usw da viel am schreiben bin und am kämpfen gegen die Diskriminierung und das Rassistische Vorgehen bzgl Hanf. Ich möchte noch einen Draufsetzen und es groß machen mit plakaten flyern usw. Es besteht auch die möglichkeit an meine Säulen welche vom Geschäft stehen Banner aufzuhängen. Alle Autofahrer und Laufkundschaft würden es mitkriegen. Instagram fast 9500 follower FB fast 5000 usw

Über Ihre Rückmeldung und unterstützung für uns alle würde ich mich sehr freuen

Viele Grüße

Euer Adam Kleszcz

von CBD K TOWN

Schöne Idee.
Nur hoffentlich wird das nicht so ein Rohrkrepierer, wie die "Promi-Aktion".
Groß angekündigt und nichts gekommen.
Ein anderer Punkt:
Ihr wollt seriös rüberkommen. Dann lasst in euren News die Beleidigungen, den Sarkasmus und die Überheblichkeit weg und berichtet neutral und unvoreingenommen. Einfache professionelle Berichterstattung.
Ist nicht böse gemeint, aber so wie bisher bringt Euer Engagement nicht viel.

Ich finde die News sind durchaus seriös. Alle Inhalte basieren auf Fakten, Quellen werden genannt. Gelegentlicher Sarkasmus und/oder Ironie sollten in diesem Format erlaubt sein. Die News wollen und sollen ja auch unterhalten.

Der Hanfverband betreibt wichtige Lobbyarbeit und ist keiner journalistischen Neutralität o.ä. verpflichtet.

Dem ist zuzustimmen. Das, was man so liest und hört in letzter Zeit, rutscht mehr und mehr in Populismus und infantilem Rumgemecker über Nichtigkeiten ab .... und das geht bis hin zu Anhörungen im Bundestag. Mehr diplomatisches kluges Vorgehen wäre ratsam ...

Habe mal für den Wahlkreis Main-Spessart die Kandidaten angeschrieben.
Bin überrascht, das die Antwort des Grünen-Kandidaten negativ ausfiel:
"...da muss ich sie leider enttäuschen. Ich werde mich nicht zwingend für die Legalisierung von Cannabis für Erwachsene einsetzen. Das Thema ist komplexer als ihre Forderung ..."
Man sieht, auch mit den Grünen muss es nicht zwangsläufig dazu kommen.
Linke und FDP waren mit ihren Parteien auf einer Linie ...
CDU, SPD keine Antwort.
LG
Beggo

Die Grünen haben schon mal eine Totalwende bzgl. Legalisierung hingelegt. Sie werden es wieder tun, wenn sie sich dadurch Macht ergaunern können.

Ich habe es auch versucht und eine ähnliche Antwort bekommen.
Momentan gäbe es viel wichtigere Themen. Außerdem wären einfache Konsumenten ja bereits entkrimminalisiert, die Verfahren würden ja meist eingestellt.
Den Grünen kann man in der Beziehung definitiv nicht glauben.
Das ganze ist reinste bauernfängerei.
Selbst wenn alle umliegenden Länder legalisieren, wird hier immernoch nichts passieren.
Langsam verzweifel ich.

Hier in Nordhessen sieht es da positiver aus. Mein grüner Abgeordneter hat geantwortet auf mein Schreiben und sich positiv geäußert. Für Selbstbestimmung und gegen Repression. Er ist bisher der Einzige der geantwortet hat. CDU und Links bisher keine Antwort. Ich denke ich gebe dem Boris gern die Chance nach Berlin zu gehen um in unserer Sache etwas zu unternehmen.
Hanfige Grüße
FraFra

Standard Antwort der CDU nach 5 Minuten:

vielen Dank für Ihre Email!

Aus Gründen des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung und des einzelnen Konsumenten hat die Unionsfraktion bisher eine Legalisierung der Verwendung, Herstellung, Export/Import von Drogen, inklusive Cannabis, abgelehnt. Änderungen sind nicht geplant. Auch für mich sprechen die bekannten Erkenntnisse gegen eine Legalisierung.

Die Gesundheitsgefahren bei Cannabismissbrauch bei Jugendlichen und Heranwachsenden sind medizinisch erwiesen. Ein regelmäßiger und häufiger Cannabiskonsum kann die Hirnleistung und das Gedächtnis verschlechtern. Abhängig vom Konsumverhalten zeigen sich zum Teil erhebliche Beeinträchtigungen bei Lern- und Erinnerungsleistung, sowie anderen kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit und Denkleistung. Cannabis ist ein Risikofaktor für schwere psychische Erkrankungen, vor allem Psychosen. Unter Cannabis treten häufiger zum ersten Mal manisch-depressive Symptome auf, wie sie bei bipolaren Störungen beobachtet werden. Das Risiko hierfür ist dreimal so hoch wie bei Nichtkonsumenten. Cannabis erhöht das Risiko für Angststörungen und Depressionen. Ein chronischer Cannabiskonsum erhöht das Risiko für Atemwegserkrankungen.

Aufgrund der gesundheitlichen Gefahren, die vom Cannabiskonsum ausgehen, setzen wir auf die präventive Wirkung der Strafandrohung. Damit werden die Verfügbarkeit und Verbreitung von Cannabis eingeschränkt. Unsere Drogenpolitik verfolgt einen ausgewogenen Ansatz zur Prävention, Beratung und Behandlung sowie der Bekämpfung von Drogenkriminalität. Die WHO hat im Februar 2019 klargestellt, dass Cannabis weiterhin unter das UN-Suchtübereinkommen von 1961 fällt und sich dessen Verwendung ausschließlich auf medizinische und wissenschaftliche Zwecke beschränken solle.

Bei Medizinalcannabis erfolgt der Einsatz aus therapeutischen Gründen. Der medizinische Nutzen wird dabei von einem Arzt höher eingeschätzt als die Nebenwirkungen.

Mit freundlichen Grüßen
Josef Rief

Glaubt hier noch irgendjemand an diese Legalisierung ?
Mittlerweile dürfte doch jeder gecheckt haben, dass man das einfach nicht haben will.

Bestraft mich wie ihr wollt, ich kiffe trotzdem weiter !

christian schrieb:
Glaubt hier noch irgendjemand an diese Legalisierung ?
Mittlerweile dürfte doch jeder gecheckt haben, dass man das einfach nicht haben will.

Einfach Grün wählen. Dann klappt das schon. Ich bin dabei!

Macht Steuern, Loide. Grüne auch mega transatlantisch, New York macht auch wegen Steuern. Nach Corona.

Georg ist hierfür top prädestiniert. Rafft ihr es nicht?

Ich fürchte, es ist entgegen der stimmungsvollen Ankündigungen, Vorausschauen, etc. noch nicht an der Zeit. Bitte schürt nicht all zu viele Hoffnungen, die dann wieder enttäuscht werden (müssen), aber lasst uns vereint auf der Sachebene durch gute Argumente und Beharrlichkeit am Ball bleiben. Ich drücke jedenfalls alle vorhandenen Daumen & wünsche viel Glück (bzw. Erfolg) für die Aktion!

Das Gegenteil ist Richtig. Noch Nie war die Zeit zum Legalisieren von Cannabis so gut wie Jetzt. In DE konsumieren etwa 10 Millionen Menschen Illegal Cannabis vom Schwarzmarkt. Etwa 100 Tonnen pro Jahr ohne Steuern und Qualitätskontrolle. Cannabis ist die beliebteste illegale Droge. Es wird Zeit, das die Politik es gesetzlich regelt, dass Personen ab 18 Jahren es legal kaufen (30 Gramm/Tag), besitzen und konsumieren können. Alles Andere ist Menschenrechtswidrig. Die Jugend würde dadurch besser geschützt werden.

Argumente auf der Sachebene vorbringen? Was tun Hanfaktivist:innen den anderes seit... Aeonen... Gerade das schafft ja den Frust, dass trotz bester Argumente, tausender Studien, etc von Seiten der Politik immer wieder dieselben alten Argumente bemüht werden. Mein Drogenberater ist Leiterder Fachstelle Sucht in der Nachbarstadt. Er war Vorsitzender eines Gremiums aus Medizinern, Suchtberatern und Psychologen, die die Bundesregierung bzgl der Drogenproblematik unterstützen sollten. Er hat mir von einem Gespräch erzählt, vorne ein Mann von der Cdu, sie alle haben Argumentiert wie der Teufel, für und wider vorgebracht... Der Mann von der Cdu wirkte die ganze Zeit abwesend, erst bei einer Stelle wäre er aufgeschreckt: als einer der Berater erzählte, auf wieviel die Steuermehreinnahmen sich wohl belaufen würden. Solange ich mein medizinisches Cannabis Privat bezahlen muss, weil ich, als ehemaliger, starker Alkoholiker und Meth-Konsument, erstmal alle möglichen Benzos durchprobieren müsste, kann doch etwas nicht stimmen... ach ich muss jetzt aufhören, über die letzten 23 Jahre hat sich da ganz schön was angestaut, ich finde dann kein Ende mehr. Gebt die Hoffnung nicht auf, Zeiten ändern sich... Ach, nur eins noch... wie oft musste ich anfang der 00er Jahre vom bösen hölländischen, wahlweise, "Turbo"- oder "Horror"-Cannabis lesen, welches ja so gefährlich für den Konsumenten wäre, wahrscheinlich für Leute, die Absinth aus Masskrügen trinken... naja, egal... warum bekomme ich denn eigentlich dieses "Horror"- Cannabis in seiner perfektion, als Bedrocan a.k.a. Jack Herer aus der Apotheke? Fällt dieser Widerspruch noch wem auf?

Für Eure Aktionen braucht Ihr mehr Reichweite, viel mehr. Drogenpolitik muss Wahlkampfthema werden. Anders als Ihr behauptet ist es das bei weitem nicht. Man muss schon gezielt nach Meldungen dazu suchen, das muss besser werden.
Wie wäre es mit einer Kooperation mit einflussreichen Youtubern? Zum Beispiel mit Rezo... Seine "Zerstörungsvideos" erreichen ein Vielfaches im Vergleich zu Euren Videos/Nachrichten. Schon wenige Stunden nach der Veröffentlichung findet man Artikel dazu bei der Tageschau, dem Spiegel und ähnlichen Seiten mit wirklich großer Reichweite.
Viel erfolg!

Wie wäre es mit einer anderen Herangehensweise: Cannabis wird in Deutschland definitiv nicht legalisiert werden. Egal was im Ausland passiert oder diverse Studien an positiven Effekten belegen.
Wie wäre es sich auf die negativen Auswirkungen der legalen Drogen zu konzentrieren. Die wirtschaftlichen Folgekosten sind unfassbar!
Wenn nun eine, sagen wir "anti Alkoholbewegung" aktiv wird, kann ich mir gut vorstellen, dass es mehr Aufmerksamkeit generiert und mehr Menschen zum Nachdenken bringt und so die aktuelle Drogenpolitik deutlicher hinterfragt wird.
Im übrigen müsst ihr massiv an eurer Reichweite arbeiten. In meinem Bekanntenkreis wäret ihr ohne meine Hinweise absolut unbekannt.
Und eine letzte Sache noch: bitte unterlasst diese Beleidigungen in euren Nachrichten, wegen solcher Aussagen habt ihr unter anderem den Kontakt zur Regierung (bzw. Drogenbeauftragten verloren. Wenn ich mir ansehen, wie ihr mit Frau Ludwig umgeht, würde ich auch nicht mehr mit euch diskutieren. Bei Beleidigungen und "Karikaturen" würde ich mich auch jeder Diskussion verweigern.

Jedermann schrieb:
Wie wäre es mit einer anderen Herangehensweise: . Wenn ich mir ansehe, wie ihr mit Frau Ludwig umgeht, würde ich auch nicht mehr mit euch diskutieren. Bei Beleidigungen und "Karikaturen" würde ich mich auch jeder Diskussion verweigern.

Ich finde es nicht beleidigend die Frau als Unwissend und Themenfremd zu bezeichnen, denn das ist sie. Sie besitzt keinerlei Expertise auf dem Gebiet der Drogen, was vom Regierungssprecher bestätigt wurde. Sie ist eine Beleidigung für alle Hanfaktivisten die sich mit dem Thema auskennen. Die CSU-CDU und AFD gehören nicht in die Regierung.

mal besser andersrum!
Frau Ludwig ist seit ihrem Amtsantritt (Herbst 2019) jeglicher Diskussion aus dem Wege gegangen, der DHV wollt' es lange nicht so wahrhaben(, ich schon). Das Aufzeigen von Inkompetenz (sei sie nun innert oder aufgezwungen, und stur weiterpraktiziert!) ist keine Beleidigung, aber dafür ist Cannabis Wahlkampfthema, gut so.
mfG  fE

Wir alle wissen doch, dass mit unseren Parteien die im Parlament vertreten sind niemals eine Legalisierung im Sinne der Vernunft und für das Wohl der Menschen kommen wird. Wenn sie kommt, dann nur sehr beschränkt, und zwar so, dass möglichst viel Geld generiert wird. Eigenanbau wird, wenn überhaupt, nur in geringem Maße möglich sein.

Wir müssen uns damit abfinden, mit den Politikern die uns in den letzten Jahrzehnten regiert haben, keine vernünftige Legalisierung eintreten wird. Machen wir uns nichts vor.

Darum ist es Zeit, andere neue Parteien die Chance zu geben, ihr Versprechen einzulösen. Es gibt mehrere Parteien die in letzter Zeit sehr stark geworden sind und vielleicht sogar über 5% der Stimmen kommen. Die haben sehr gute Argumente und Ideen, nicht nur was das Cannabis-Thema angeht. Ich jedenfalls, werde die alten Parteien nicht mehr wählen, das habe ich lange genug getan, jetzt reicht es!

Schluss mit den Lügen, und ran an den Speck!

das hauptproblem ist eher das cannabislegalisierung immer nur BEIWERK bei den kleinen und grossen parteien ist..

grüne : kernthema klima
spd : kernethema was soziales und gender?
fdp : kernthema freihet steuern
cdu : kernthema ???weiter so? rückwärts?
afd : kernthema ???keine ahnung hoffe die sind bald weg.
linke : kernthema ???

bis auf cdu und afd hat so ziemlich jede partei als beiwerk was mit cannabis stehen.

die problematik ist der platzhirsch seit 16 jahren gibt dem koalitionspartner als kompromiss sein kernthema aber cannabis darf dann nicht mehr. so einfach ist das. das ist bei den kleinst partein nicht anders.... am ende gilt HAUPTSACHE dabei und macht haben.

die einzige möglichkeit wäre die AMPELkoalition 3/4 parteien in der regierung die cannabis als beiwerk haben.

"afd : kernthema ???keine ahnung hoffe die sind bald weg."

wieso hoffst du, dass die bald weg sind, wenn du nicht das kernthema kennst ?
Hört sich erstmal nach simplen Nachgeplappere an.

Da die afd in Sachen Hanf noch schlimmer ist als die CDU hoffe ich das sie bald weg sind. Wäre die afd pro Cannabis und ich meine so richtig pro Cannabis wäre es eine Überlegung wert.

Übrigens habe ich das auch bei den linken im kernthema mit ? ??? Eingesetzt da ist es dann kein simples nachgeplapper?

Viele Grüße

konnte mein voriges kommentar nicht beenden wegen arbeit lol..

eigentlich wollte ich noch auf die richtigen beiträge warten bei CDU und AFD von den drogenpolitischen sprechern wie spd grüne etc.

Ich habe am AFD stand hier in meinem stadtteil nach cannabis gefragt.

antwort: das ist sehr sehr schädlich und gehört nicht zur deutschen Kultur.
meine antwort: AHA... alkohol ist noch viel viel schädlicher, ich könnte mich wenn ich wollte jetzt hier sofort zu tode saufen aber ich kann mich nicht zu tode kiffen. Und wenn sie schon keine Ahnung von der "Deustchen Kultur" haben... die Kartoffel kommt aus südamerika und die Hexenverbrennung können wir ja dann auch gleich wieder einführen. ich wurde dann zum wieter gehen aufgefordert. eine sacheliche diskussion war hier nicht ansatzweise möglich.

jetzt zum CDU stand....

Bin ich mit dem Lastenfahrrad( ja die grossen wie in den niederlanden) vorgefahren..

CDU Mann breites grinsen drauf...

ich sag: gucken sie mal das hätten die grünen gern.
er (lachend): ist doch scheisse oder?
ich: ja ist scheisse wenn man von der CDU dazu gezwungen wird sich zu entscheiden für maximale erniedrigung in form von MPU oder fahrerlaubniss verlust, obwohl man sich verkehrstechnisch 20jahre+ nichts hat zu schulden kommen lassen. und das auch nur weil man der meinung ist seine ideologie anderen aufdrücken zu wollen.
das ging noch paar mal hin und her, sehr sachlich aber ohne ergebniss.

hier geht es um hanf und nix anderes und da haben mir CDU wie AFD rein garnix zubieten.

viele grüsse

Sie sprechen mir aus der Seele. Ich sehe es genauso.
Ich habe mich viele Jahre für eine Legalisierung eingesetzt. Recht schnell kam ich mir wie Don Quichott vor: ein Kampf gegen Windmühlen.
Ich glaube nicht mehr an eine Legalisierung in naher Zukunft. Es wäre schön, wenn es wirklich Wahlkampfthema wäre. Aber im Gegensatz zum DHV sehe ich das nicht.
Fragen an Abgeordnete enden mit 90% mit der gleichen Antwort: wir haben wichtigere Probleme... Besonders häufig bekam ich von den Grünen solche Antworten. Das ist alles nur Heuchelei.
Wenn ich die Debatten zu dem Thema im Bundestag sehe, denke ich folgendes: waren jetzt alle Fraktionen vollständig anwesend, die angeblich pro Legalisierung wären, wäre das Thema schon gegessen. Aber meist ist der Bundestag bei solchen Debatten Recht leer oder sie sind spät in der Nacht.

Jetzt muss ich leider ein wenig Kritik am DHV üben: Ihr lobt euch ständig über den grünen Klee: Ihr seid in Debatten dabei, Ihr seid als Gutachter geladen, ihr sollt in Ausschüssen eure Meinung/Einschätzung abgeben, etc. Was habt Ihr erreicht? Nichts!
Im Gegenteil, in vielen Teilen ist es schlimmer, als vor 10 Jahren. Deshalb bin ich auch kein Mitglied mehr bei Euch.
Nach meinem Empfinden seid ihr nicht besser, als der Rest: Nur viel heiße Luft, sonst nichts. Was ist aus Euren große angekündigten Aktionen geworden? Drei Plakate sind nichts!
Aber diese Kritik richtet sich allgemein an die Konsumenten: geht endlich auf die Straße, seid laut, seid sichtbar (aber bitte seriös!).

Noch eine letzte Kleinigkeit: Bitte, bitte macht Mal eine Fortbildung in Sachen Öffentlichkeitsarbeit, Ihr kommt leider nicht wirklich seriös rüber. Also neutrale Berichterstattung ohne Beleidigungen oder Sarkasmus. Die Fakten sprechen für Euch, da braucht ihr solche Mittel nicht.

Echt clever. Man kann euch nicht bei Google bewerten. So kann man Kritik auch ausweichen. Gerne hätte ich bei Google eine Warnung hinterlassen: wer Geld für die Legalisierung spenden möchte, sollte dies bei jedem Aktivisten tun, nur nicht bei Euch. Bei wirklich jedem ist eine Spende sinnvoll angelegt, aber ihr labert nur und macht nichts... Naja nun hat Andreas Müller meine Spende bekommen.

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Thema "Legalisierung von Cannabis".

Die SPD hat mit einem im Februar 2020 verabschiedeten Positionspapier zu Cannabis eine Neujustierung unseres Ansatzes für eine wirkungsvolle Entkriminalisierung von Endkonsumenten vorgenommen. Nachzulesen ist unsere Position im Detail nochmals hier: https://www.spdfraktion.de/system/files/documents/positionspapier-cannabis-neue-wege-gehen-20200211.pdf

Wir wollen damit den Bundesländern das Recht einräumen, in ihren Kommunen Modellprojekte zur regulierten Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu ermöglichen, um so eigene Erfahrungen im Umgang hier in Deutschland zu sammeln. Wir erkennen damit die gesellschaftlichen Realitäten an und betonen erneut ausdrücklich das Scheitern einer einseitigen Kriminalisierung von Cannabisendkonsument*innen.

Wir sind als Fraktion überzeugt davon, dass nur die Erkenntnisse von Modellprojekten dabei helfen können, die Diskussion um Cannabis als Genussmittel endlich unideologisch zu führen. Es ist unser erklärtes Ziel, die Bevölkerung bei diesem hoch umstrittenen Thema mitzunehmen.

Den Vertreter*innen einer rigiden Verbotspolitik auf der einen Seite und den politischen Anwält*innen einer Legalisierungspolitik auf der anderen Seite wollen die SPD-Abgeordneten Fakten liefern, um am Ende zu notwendigen und vor allem tragfähigen Entscheidungen in Sachen Cannabis für die Zukunft zu kommen.

Klar ist aber auch: Es muss auch kurzfristig Entlastung bei den Betroffenen geben. Deshalb will die SPD-Fraktion den Cannabisbesitz bis zur jeweiligen geringen Menge in den Bundesländern nicht mehr generell unter Strafe stellen, sondern lediglich als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld ahnden.

Wir als SPD werden uns in jedem Fall weiter für eine Aufhebung der Verbotspolitik einsetzen - so haben wir es auch in unserem Wahlprogramm festgeschrieben:

"Wie Alkohol ist auch Cannabis eine gesellschaftliche Realität, mit der wir einen adäquaten politischen Umgang finden müssen. Verbote und Kriminalisierung haben den Konsum nicht gesenkt, sie stehen einer effektiven Suchtprävention und Jugendschutz entgegen und binden enorme Ressourcen bei Justiz und Polizei. Eine regulierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene soll in Modellprojekten von Ländern und Kommunen erprobt werden können, begleitet durch Maßnahmen der Prävention, Beratung und Behandlung im Jugendbereich. Zudem werden wir bundeseinheitlich regeln, dass der Besitz kleiner Mengen von Cannabis strafrechtlich nicht mehr verfolgt wird." (Zukunftsprogramm der SPD, S. 52).

Es kommt nun auf die Bundestagswahl an und ich hoffe, dass die Stimmen der Wähler*innen im Land es der SPD ermöglichen, ein progressives Regierungsbündnis unter Olaf Scholz anzuführen - damit wir uns in den vier Jahren von der Verbotspolitik endgültig verabschieden können. Mit dem jetzigen Koalitionspartner CDU/CSU war dies bisher nicht zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Gerster

Frage:
Welche Partei setzt sich am meisten für die Rechte nüchterner Autofahrer ein?

Kleine Info zur SPD (Scholz):
https://highway420.de/news/olaf-scholz-spd-kiffen-keine-gesunde-sache/

Kein echter Fortschritt in Sicht... :-(

Man sollte Alkohol und Tabak auch verbieten und genauso behandeln wie Cannabis, vor allem im Strassenverkehr.

Willkommen in meiner Welt.

Hallo zusammen,

ich habe mich viele Jahre an der Diskussion beteiligt und erlebt, dass man mit respektvollen und sachlichen Beiträgen weit mehr Verständnis und Nachdenken auf der Gegenseite (und bei Unentschlossen) auslöst, als mit sarkastischen, polemischen und allzu plakativen Statements.

Letztere führen schnell zu verhärteten Fronten, bestätigen nur die Vorurteile der Anderen und enden in regelrechten Troll-Schlachten...

Leider bin ich da nicht sehr gut drin, wie man an meiner Frage auf Abgeordnetenwatch.de erkennt:

“Cannabis: Fachhandel oder Schwarzmarkt?

Sehr geehrte(r)... ,

wofür setzen Sie sich ein, wenn es um Cannabis geht?

Für Legalisierung mit Jugend- und Verraucherschutz, Arbeitsplätzen, Steuereinnahmen, Beendigung unverhältnismäßiger Strafverfolgung, sowie einer Entlastung der Polizei und Staatsanwaltschaft?

Oder sollten wir mit Hilfe von gut gemeinter Abstinenzpolitik und entsprechenden Verboten den Umgang mit Cannabis weiter der Heimlichkeit und dem undurchsichtigen Interessengemenge des Schwarzmarkts überlassen?"

Mit so einer unausgewogenen Frage kriegt man dann auch nur bei einem von vier Politikern eine Antwort...
(bislang hat nur Herr Grimm von den Grünen bestätigt, dass sie legalisieren wollen)

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