Verzögerung bei Medizin-Gesetz | DHV-Video-News #104

  • Veröffentlicht am: 9. Dezember 2016 - 16:31
  • Von: Georg Wurth

Verzögerung bei Medizin-Gesetz | DHV News #104

Die Hanfverband-Videonews vom 09.12.2016  • Medizin-Gesetz verschoben • Düsseldorf: Tagung zu Cannabis-Modellprojekt • Schweiz: Viele interessierte Konsumenten für Modellprojekt • DHV-Weihnachtsspendenkampagne • Termine

Medizin-Gesetz verschoben

Düsseldorf: Tagung zu Cannabis-Modellprojekt

Schweiz: Viele interessierte Konsumenten für Modellprojekt

DHV-Weihnachtsspendenkampagne


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Kommentare

Das ist ein Witz. Diese Verzögerung ist das allerletzte liebe Bundesregierung!

Wenn es über die Legalisierung gesprochen wird,dann sollen alle erwachsene davon profitieren und wer es nicht mag dann sollen die Leute Hände davon weglassen.
Die ganze gerede erinnert mich an Kindergarten.

jetzt melden sich auch noch diese Pharisäer von der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. zu Wort, um den Gesetzentwurf zu blockieren. Die wollen alle nur unser Bestes, nämlich unser Geld. Die werden doch von der Pharmaindustrie finanziert und deshalb wird der Fokus auf Fertigarzneimittel gelegt.Ich bin seit 16 Jahren Schmerzpatient und war schon bei mehreren Ärzten, die diesem Verein angehören. Wenn man denen erzählt, dass man sich selbst mit Cannabis behandelt und dabei gute Erfolge erzielt, wird man als Drogensüchtig eingestuft und von jeder weiteren Behandlung ausgeschlossen. Das ist die Realität, nichts anderes. Die stecken einen dann in eine psychosomatische Klinik, stellen dich mit Psychopharmaka ruhig und lassen dich drei Monate mit Praktikanten Körbe flechten, Bilder malen und mit Tondreck rumkneten, weil es einfach Geld bringt. Dann erzählen sie dir, dass Schmerz im Kopf entsteht.Die haben gar kein Interesse daran irgendeine Besserung oder gar Heilung herbeizuführen, warum auch, bringt ja kein Geld.

Eine Verbreitung als Arzneimittel ist ein wichtiger erster Schritt zur Legalisierung.

Daher auch für nicht medizinische Anwender:

poststelle@bmg.bund(dot)de

Könnt ihr bitte eure aktuellen Finanzen (Einnahme-Überschussrechnung) auch in der DHV-Finanzen-Kategorie ergänzen? Ich Spende gerne für einen guten Zweick, aber nur an Organisationen, deren Finanzen offen liegen.

Ja, stimmt, sorry. Es war das ganze Jahr so viel los, dass ich einfach nicht dazu gekommen bin. Jetzt habe ich zumindest die Datei für 2015 mal in der Kategorie ergänzt. Hier ist der direkte Link zur Einnahme-Überschussrechnung 2015:

https://hanfverband.de/sites/hanfverband.de/files/euer_2015_ohneadresse.pdf

Mal sehen, ob ich noch den Erkärtext dazu schaffe, bevor sowieso schon die Zahlen für 2016 am Start sind..

Die einzige Zahl, die wirklich erklärungsbedürftig ist, betrifft meine Privatentnahmen und -einlagen. Das sieht nach einem relativ hohen Einkommen aus. Aber ein großer Teil der Entnahmen war noch für die Zahlung der Einkommensteuer auf die Millionärswahl nötig. Bei mir ist ein wesentlich geringeres Einkommen übrig geblieben. Die EÜR ab 2016 werden das wieder genau abbilden. 

Habe als Kleinsponsor mal eine Frage: Was wird der DHV nun unternehmen, um dieser erneuten Verzögerung einer gesetztlichen Regelung für Patienten entgegen zu wirken. Was ist hier die Strategie, was ist geplant, gibt es konkrete Aktionen des DHV, um auf die Not der Patienten aufmerksam zu machen.

Danke für Ihre Antworten.

Erstmal schauen, woran die Verzögerung liegt und wie lange sich das hinzieht. Wie ich im Video gesagt habe, ist es kein Drama, wenn es im Januar durch den Bundestag geht. Dann gibt es faktisch gar keine Verzögerung, weil der Bundesrat sich sowieso erst im Februar damit befassen kann. 
Sollte sich die Verzögerung allerdings länger hinziehen, werden wir uns geeignete Reaktionen überlegen, z.B. eine Pressemitteilung und eine Protestaktion..

Eine Protestaktion fände ich Wünschenswert. Hier wird offensichtlich wieder einmal der Fortschritt absichtlich hinausgezögert. Das könnte Ende 2017 in eine Situation münden á la "Rainer Thomasius hat uns, dank seines umfassenden Sachverstandes, eines Besseren belehrt". Bleibt bitte am Zahn der Zeit und verfallt nicht in eine bedarfsberatende Begutachterrolle.

Nette Berichterstattung von blick.ch, ständig von "Kiffern" die Rede.
Ob die auch schreiben würden, dass beim Weinfest "2000 Säufer" zu Besuch waren?

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