Gesetzentwurf zu Cannabis als Medizin: Die Widerstände der Interessenverbände

  • Veröffentlicht am: 22. Februar 2016 - 15:11
  • Von: Michael Knodt

Die Bundesregierung hatte einige Interessenverbände aufgefordert, eine Stellungnahme zur geplanten Gesetzesänderung, die den Zugang für Patienten erleichtern und auch medizinische Cannabisblüten verkehrsfähig machen soll, abzugeben. Während die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) und der Apothekerverband auch die Abgabe von pflanzlichem Cannabis begrüßen, wollen die Bundesärztekammer (BÄK) und der Spitzenverband der Krankenkassen (GKV) Medizinal-Blüten am liebsten gar nicht mehr in der Apotheke sehen.

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) begrüßt den Referentenentwurf grundsätzlich, sieht jedoch mögliche Probleme bei der Dosierung von Blüten sowie einigen Applikationsformen. Deshalb solle sichergestellt werden, dass

"bei jeder Applikation gleich hohe Wirkstoffmengen aufgenommen werden und das im Cannabis überwiegend als Säure vorliegende ∆ 9-THC durch ausreichende Hitzezufuhr (180 bis 190°C) in das pharmakologisch wirksame phenolische ∆ 9-THC umgewandelt wird, wie beispielsweise bei der Inhalation mittels Verdampfern/Vaporisatoren."

Backen und andere lebensmittelähnliche Aufnahmeformen sollen ebenso wenig empfohlen werden wie das Rauchen, das der Apothekerverband nicht nur bei medizinischem Cannabis grundsätzlich ablehnt. Um genauere Dosieranleitungen und Aufnahmeformen zu entwickeln, bietet die ABDA dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ihre Unterstützung an.

Die Bundesärztekammer (BÄK) möchte pflanzliches Cannabis am liebsten ganz außen vor lassen, wie ihr Vorsitzender Frank Ulrich Montgomery bereits vor einem Jahr angekündigt hatte.

"Die Bundesärztekammer und die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) begrüßen grundsätzlich das Vorhaben des Bundesministeriums für Gesundheit, eine erweiterte Verordnungsfähigkeit cannabinoidhaltiger Arzneimittel zu schaffen. Eine Verordnungsfähigkeit von Cannabis in Form von getrockneten Blüten und Extrakten wird jedoch abgelehnt,"

heißt es in der aktuellen Stellungnahme. Der entsprechende Paragraf wurde in dem Papier der BÄK komplett zusammengestrichen und durch einen eigenen Vorschlag ersetzt, der lediglich Fertigpräparate und Rezeptursubstanzen berücksichtigt.

Fertigpräparate kosten viel mehr

Die Krankenkassen wollen Medizinal-Blüten auch zukünftig nicht bezahlen und werfen den Apotheken zu hohe Gewinne vor.

"Da es sich bei der Abgabe in der Apotheke um eine Abgabe von Stoffen in unveränderter Form handelt, würde gemäß Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) ein Aufschlag von 100 Prozent auf den Einkaufspreis der Apotheke berechnet“,

  den die Kassen als „unangemessen hoch“ bezeichnen. Dabei wird allerdings nicht erwähnt, dass Sativex für die Versicherung und somit die Gemeinschaft der Versicherten bei gleicher Wirkstoffmenge ungefähr vier mal so teuer, Dronabinol sogar acht mal so teuer ist wie die gleiche Wirkstoffmenge in Form von Bedrocan-Blüten. Zudem erwähnen die Kassen nicht, dass sehr viele Apotheken zugunsten der Patienten derzeit auf mögliche Gewinne verzichten und die Bedrocan-Blüten mit einer sehr niedrigen Gewinnspanne veräußern. Es kommt aber noch dicker: Wer schon einmal wegen Substanzmissbrauch auffällig geworden sei, soll bei der Verschreibung grundsätzlich außen vor bleiben.

"Nein, Cannabis kann ich Ihnen nicht verschreiben. Als das noch verboten war, sind Sie doch mal beim Konsumieren erwischt worden und mussten anschließend zur MPU. Steht so in den Unterlagen, tut mir Leid".

Auch die Höchstmenge solle weitaus niedriger als im jetzigen Entwurf liegen:

"Statt wie geplant bei 100 g Cannabis in Form von getrockneten Blüten soll die Höchstmenge bei 1000 mg Cannabis in Form von getrockneten Blüten mit standardisiertem Wirkstoffgehalt (bezogen auf den Δ9-Tetrahydrocannabinol-Gehalt)“ liegen,"

zitiert die "apotheke adhoc" aus der Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes.

Die Sicht der Betroffenen gibt die Stellungnahme der ACM am treffendsten wider:

"Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) begrüßt die Pläne der Bundesregierung zur Erleichterung des Zugangs der Bevölkerung zu einer Therapie mit Cannabis bzw. auf Cannabis basierenden Medikamenten. Insbesondere begrüßt sie die Pläne zur Verschreibungsfähigkeit von Cannabisblüten, Möglichkeiten zur Erstattungsfähigkeit von Cannabis basierten Medikamenten sowie den Aufbau einer Cannabis-Agentur zur Sicherstellung der Versorgung mit Medizinal-Cannabisblüten in Deutschland. Nach Auffassung der ACM sollte die Entscheidung über eine Therapie mit Cannabis basierten Medikamenten im Dialog zwischen Arzt und Patient über mögliche Ansätze zur Behandlung schwerer Erkrankungen erfolgen. Insbesondere sollte diese Entscheidung bzw. diese Behandlungsoption nicht von den finanziellen Ressourcen der betroffenen Patienten abhängen. [...],"

schreibt der ACM-Vorsitzende Dr.Franjo Grotenhermen in der Stellungnahme.

Der Deutsche Hanfverband wurde übrigens nicht zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert, obwohl DHV-Sprecher Georg Wurth im Mai 2012 als Sachverständiger zu dem Thema bei einer Anhörung im Bundestag geladen war.

Es bleibt spannend

Es ist also noch gar nicht so sicher, ob der Status von medizinischen Cannabisblüten wirklich geändert wird. Bis der Gesetzentwurf im Parlament verabschiedet wird, werden die jeweiligen Interessenverbände in Berlin die Zeit nutzen, ihn ihren Vorstellungen so gut wie möglich anzupassen. Sollten sich die Lobbyisten von BÄK und GKV bezüglich Medizinal-Hanfblüten durchsetzen, stünden den gut 500 anerkannten Cannabis-Patienten sowie der hohen Dunkelziffer derer, die ihre Selbsttherapie illegal durchführen (müssen), schwere Zeiten ins Haus. Deshalb heißt es jetzt, bei der weiteren Entwicklung bis zum fertigen Gesetzesvorschlag ganz genau hinzusehen. Andererseits lassen die Gerichtsurteile der letzten Jahre der Regierung wenig Spielraum dafür, die Blüten komplett außen vor zu lassen.

Kommentare

Meiner Meinung nach haben sich die Bundesärztekammer (BÄK) und der Spitzenverband der Krankenkassen (GKV) mit ihren Aussagen als korrupte, pharmaindustrietreue Interessenverbände entlarvt.
Wer billige Medikamentvarianten mit fadenscheinigen, gar verlogenen Argumenten verbieten will und teurere Pharmaprodukte fördern will ist doch von dieser ultramächtigen Lobby bezahlt worden. Ist ja im Gesundheitswesen gang und gebe, sich von der Pharmaindustrie schmieren zu lassen..
Oder sie haben anderstweitige idologische Beweggründe.
Das man aber immer gleichbleibende THC Dosierungen zu sich nehmen muss oder die Blüten "kein reine Medikament" sei ist aber völliger Quatsch bzw. kein Argument weil das nicht relevant ist. Einen Schmerzpatienten oder Krebspatienten interessieren leichte Wirkstoffschwankungen eher weniger. Und bei den Patienten die ich kenne, die heute schon Apotheker Blüten konsumieren, reicht die Wirkung völlig aus um ihre Schmerzen bzw. Tourette Symptome komplett auszuschalten. Da braucht es kein überteuertes Pharmaprodukt. Das hören sie natürlich nicht gerne ;-) Auf der anderen Seite wird es auch weiterhin cannabinoidhaltige Pharmaprodukte geben und nötig sein, je nach Anwendung.
Aber von vorn herein gleich eine Arznei-Variante auszuschließen ist einfach unseriös und unprofessionell. Zudem finde ich es von der BÄK und der GKV ziemlich anmaßend und hinterwäldlerisch, über solche Dinge so unwissend zu entscheiden, obwohl die Blütenform bereits Millionen Patienten auf der ganzen Welt hilft..nicht nur in den USA oder Israel

Ich stimme Ihnen vollkommen zu ! Besser hätte man es nich auf den Punkt bringen können !

Ich kann verstehen das man Leute die gegen das BtmG verstoßen haben nicht teilnehmen lassen möchte. Aber das ist in meinen Augen ganz klar ein Verstoß gegen die Gleichbehandlung. Cannabis für jeden. Punkt, aus, Äpfel, Amen.

Warum sollten Menschen die bisher ja garkeine legale Möglichkeit hatten , sich Cannabis gegen Ihre Leiden zu beschaffen und deshalb mit dem Gesetz in Konflickt gekommen sind von JETZT an pauschal von der Versorgung ausgeschlossen werden ? So ein Schwachsinn ... !!!

Das ist wieder eine Logik vom feinsten . Kranke Menschen die aufgrund eines fehlenden legalen Zugangs zu Cannabis , mit dem BTMG in Kontakt gekommen sind "müssen dann leider draußen bleiben" . Welcher Depp sich das wohl wieder ausgedacht hat ?! Wahnsinn .... !!!

Ich seh das eher als typischer Debattenbeitrag - dass man diese Ideen umgesetzt bekommt, glaubt in den entsprechenden Häusern doch eh kein Mensch. Man gibt Positionen ab, und nachher kommt ein Kompromiss heraus. Kein Mensch geht mit seinen Minimalforderungen in eine Verhandlung.

Ich denke ein Hintergrund dabei, gerade bzgl. auf Blüten, ist eher:
Das ist ein wichtiger, vielleicht entscheidender Schritt in Richtung totaler Legalisierung.
Das wissen die Beteiligten.
Denn von all den Märchen über Cannabis wird ja nichts mehr bleiben, wenn man erst einmal tausende Patienten über Jahre mit Cannabis versorgt.
Die Erfahrungen werden von den Contra-Argumenten nichts mehr übrig lassen.
Und das sind dann harte Fakten, Zahlen, Statistiken usw.
Wenn man dann nicht einen Haufen Schizophrene oder Psychotiker oder Hardcore-Süchtige vorzuweisen hat wirds sehr, sehr schwer Cannabis anders zu bewerten als zB. Aspirin. Es wird ja irgendwann jeder, der Gras heute für Teufelszeug hält, jemanden in der Bekanntschaft oder Verwandtschaft haben, der es verschreibt bekommt.

Wenn man die schlimmen Fälle, die nach der Contra-Propaganda zu erwarten wären, aber dann tatsächlich reihenweise hätte, würde der Skandal auf der anderen Seite liegen: Konnte man das nicht vorher wissen?

Doch, doch... Man weiss... Selbst Mortler wird das wissen...
Darum versucht man wohl auch, die Anwendungsgebiete so stark einzugrenzen.
Um das Offensichtliche noch ein wenig länger im Obskuren halten zu können.

Natürlich wissen die Verantwortlichen das, die fliegen ja nicht blind durch die Welt.
Die werden genauer als wir wissen, was zB. Californien für Erfahrungen hat.
Wären die negativ, wäre eine Zulassung in Deutschland völlig absurd. Käm kein Mensch auf die Idee.

Das ist die Zwickmühle.

Man ist gewissermassen dazu gedrängt, Erfahrungen zu machen, die dem entgegen stehen was man politisch will. Und ich denke, der politische Wille hängt hier sehr davon ab von dem, wie man in dieser Frage die Wählerschaft einschätzt. Versuch mal in einem sächsischen CDU- oder bayerischen CSU-Ortsverein mit dem Thema zu kommen. Die teeren und federn Dich. Noch. Die wissen es nicht besser, aber das wird sich ändern.

Der jetzige Weg ist gut und wird erfolgreich sein.
Auf der einen Seite Aufklärung der Öffentlichkeit.
Passiert hier, aber auch die Massenmedien berichten immer und immer wohlwollender.
Parallel dazu stabile Zahlen aus den Erfahrungen mit Medizinalblüten.

Es ist unaufhaltsam.

Tut mir nur um die Leid, die in den Jahren bis dahin das Pech haben erwischt zu werden.
Das ist die Schweinerei. Da werden Menschen ruiniert, Polizisten zur sinnlosen Arbeit gezwungen und Gerichte weiterhin mit überflüssigen Verfahren belästigt.

Aber ich denke, hinter den Kulissen weiss man schon längst, worauf es hinaus laufen wird.
Da wird der eine oder andere sogar schon seine Gedanken haben, wie sich aus der dann neuen Situation Gewinn ziehen lässt...

"Geld, Geld, Geld, regiert die Welt" (Mr. Krabs)
solange die blüten weniger profit bringen als die tabletten oder ähnliche präparate, wird man sie nicht unterstützen und falls möglich verhindern. ich habe leider keine lösung aber wer herausfindet wie man aus den blüten mehr geld macht als aus den tabletten, der wird die gesetze ändern können. man müsste eventuell die tabletten extrem billig herstellen können und ein starken konkurrenzkampf im markt verursachen. ich finde es gibt hier und da mal moralisch motivierte menschen, aber ihre macht geht unter der masse an schwarzen schafen unter. jedoch will jedes schwarze schaf kohle. das sollte man immer bedenken wenn man einen einfluss in der welt haben möchte. ich denke generell dass hampf erst dann legal wird wenn insgesamt mehr kohle damit zu machen wäre. zurzeit macht man aber mehr kohle wenns illegal ist. ich sag nur: alte menschen und medikamentensucht = geldmaschine

Um etwas als Medikament zuzulassen, braucht es unter anderem entsprechende Studien.
Mehrphasige, mulitnationale, aufwändige, teure Studien.
Wenn da keine positiven Ergebnisse rauskommen, dann wird ein Medikament nicht zugelassen.
Studien sind unabdingbar.

Diese werden idR initiiert und finanziert (nicht durchgeführt!) von Pharma-Firmen.

Wenn wir heute überhaupt ernsthaft über die Zulassung von Blüten reden,
dann ist das auch ein Ergebnis von Jahren wissenschaftlicher Forschung, die es ohne Pharma-Firmen niemals gegeben hätte.

Da werden, wie bei jedem anderen Medikament, erst einmal über Jahre ein paar Millionen investiert, bevor man überhaupt weiss, ob sich damit ein Cent verdienen lässt.
Da werden regelmässig diese paar Millionen auch mal komplett versenkt.
Will man schnell reich werden, ist das ein ziemlicher Umweg.
Das ist bei Naturwissenschaftler, die ein halbes Leben in ihre Ausbildung stecken, sowieso nicht allzu oft der Antrieb.
Geld bekommen die sowieso.

Da ist dann der wissenschaftliche Ehrgeiz, die Neugier und die Aussicht auf Autorschaft bei entsprechenden Peer-Review-Papers für die tatsächlich Beteiligten die Hauptmotivation.
Leute mit der entsprechenden Qualifikation können sich sowieso aussuchen, wo sie arbeiten. Die Firmen kriechen denen hinterher, nicht umgekehrt.
Die sind nicht so abhängig, wie man denkt.

Der wissenschaftliche Aspekt und Ehrgeiz geht bei dieser, leider sehr weit verbreiteten Betrachtung, völlig unter. Als ob es nur ums Geldverdienen ginge...
Als ob sich Chemiker und Biologen den Kopf zerbrechen, wie man endlich eine bestimmte Krankheit in den Griff bekommt, damit ihre Firma bessere Bilanzen hat...
Da gibts Leute, die interessiert das wirklich, was sie tun...
Mit rein kommerzieller Motivation kommst Du überhaupt nicht an die Jobs, wo sich diese Dingen entscheiden.
Ich denke sogar, mit so einer Motivation packt man nicht mal ein Bio- oder Medizin- oder Chemie-Studium.

Schau einfach mal an, was aktuell an Studien zu Cannabis läuft, da ist einiges zu Blüten (smoked bzw. vaporized Cannabis uä.) dabei.

https://clinicaltrials.gov/ct2/results?

Warum gibts diese Studien?
Die werden von Pharma im Auftrag gegeben und bezahlt. Da zwingt die keiner zu.
Aber eben wegen der Konkurrenz kann man sich gar nicht leisten, einen Trend zu verpennen und nachher auf einem Haufen teurer Medikamente zu sitzen, die dann kein Mensch kauft.
Manchmal ist es übrigens auch "moralisch", dafür zu sorgen, dass der Laden nicht pleite geht und ein paar tausend Väter und Mütter ihren Job verlieren.

Die Forschung und die Investitionen von Pharma-Firmen haben eine ernsthafte Diskusion über Cannabis mMn überhaupt erst ermöglicht. Die medizinischen Anwendung hat eine ernsthafte und wissenschaftliche Auseinandersetzung erst ins Rollen gebracht.
Ginge es nur um den Genussmittelaspekt, wären wir längst nicht da wo wir sind.

Wird Hanf einmal in Deutschland legal (und jeder Tag bringt uns diesem Ziel näher!),
dann haben die Pharma-Firmen mit ihrer Forschung einen gewaltigen Anteil daran.

Klar steht die Pharmaindustrie da inter das es nicht erlaubt wird stellt euch doch mal vor man könnte Leute auf dauer heilen zb. von Krebs wie viel Milliarden Euro geht da ihnen verloren meine Erfahrung ist jeder Krebspatients kommt nach paar Jahren wieder und einige schaffen es dann auch nicht das ist eine große Sauerei obwohl sachte geforscht wird einige Sorten von Cannabis können die Krebszellen zum platzen bringen was Normalerweise eine Killerzelle machen sollte aber nicht schafft und so würden alle Krebszellen zerstört werden aber wie viel Milliarden Euro gehen da wider verloren und auch den Lobisten schaut mal die Proktologen werden zuerst mal von der Pharmavertreter auf gesucht wenn sie eine Praxis auf machen was wird ihnen empfohlen was beide das meiste Geld bringt und nicht was das beste für die Patzenden ist ist doch Logisch aber muß das so bleiben hängt doch an uns oder nicht
Schöne Grüße an Alle

Eine Menge Zündstoff

Das die Versicherungen nicht zahlen möchten liegt auf der Hand.

Wer einen Eintrag, wegen Substanzmissbrauchs aus der Vergangenheit hat, soll kein Cannabis bekommen.
Das ist ein starkes Stück.

Aus wessen verkalkten Birne ist dieser Vorschlag denn gebröselt?

Von was für Einträgen sprechen wir da überhaupt?
-Etwa Einträge, wenn die Polizei einen mit Cannabis erwischt hatte?
-Wenn man mal rechtskräftig verurteilt wurde?
-Oder wenn man mal (freiwillig) eine Alkoholentgiftung besuchte und beim Blutbild auch Cannabis nachgewiesen wurde?

Die haben ja wohl ein Rad ab!

Anstatt 100 g Cannabis nur 1000 mg THC?!?
Bei Cannabis mit 16% THC sind das nur 6,25 g Cannabis.
Das ist 1/16tel im Vergleich zu den 100 g.
Miese Quote.
Die Härtefälle müssen dann täglich zur Apotheke.

Die sollen sich mal nicht so anstellen.
Knospen für Kranke, wenn es ihnen hilft.

Das kann man nicht tolerieren. Es finden sinnlose Debatten statt und die Patienten tragen weiterhin die Kostem und zwar auf allen Ebenen ( Kosten, Verfügbarkeit) . Es handelt sich dabei Medikament mit weitem Spektrum, mit wenigen/ keinen Nebenwirkungen. Es ist zudem preiswert.... Die Gesundheit der Bürger sollte doch im Vordergrund stehen. Meine Meinung: Eine riesen Sauerei. Gesetze werden im Tagesrhytmus durchgewunken, teilweise ohne dass die Öffentlichkeit davon notiz nimmt, aber Cannabis ist ein furchtbar kompliziertes Thema? Lächerlich liebe Bundesregierung !

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