Colorado: Kein Anstieg beim Cannabiskonsum

  • Veröffentlicht am: 17. Februar 2017 - 16:20
  • Von: Michael Knodt

Die Zahl derer, die innerhalb der letzten 30 Tage (30-Tage-Prävalenz) Cannabis konsumiert haben, ist in Colorado seit 2009 gleich geblieben. Ein  Bericht des Gesundheitsministeriums in Colorado mit dem Titel "Kontrolle gesundheitlicher Auswirkungen von Marihuana in Colorado: 2016" schlussfolgert: "Der Cannabiskonsum von Erwachsenen und Jugendlichen stagniert seit der Legalisierung sowohl bei der Zahl der Konsumenten als auch bei deren Konsumfrequenz." Zudem stellt der Bericht fest, dass "der tägliche oder nahezu tägliche Konsum von Cannabis bei Erwachsenen viel seltener vorkommt als der von Alkohol oder Tabak." Auch sei die Zahl der Vorfälle, bei denen Cannabis aus Unachtsamkeit in Kinderhände gelangt sei, in Colorado stark rückgängig. Auch die Zahl jugendlicher Cannabiskonsumenten in Colorado weicht dem Papier zufolge kaum vom US-Bundesdurchschnitt ab. Laut einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums vom Sommer 2016 ist die 30-Tage-Prävalenz jugendlicher Cannabiskonsumenten in Colorado mit 21,2 Prozent im Vergleich zu 2011 (22 Prozent) sogar leicht gesunken.

Die Behauptungen, eine Regulierung von Cannabis führe zu mehr Konsum, sind angesichts der vielen Statistiken, die Colorados Regierung seit drei Jahren sammelt und veröffentlicht, kaum noch haltbar.

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Kommentare

Bei solchen Nachrichten wird es mir doch ganz warm ums Herz. Wenn jetzt nur noch bestimmte Deutsche Politiker ihre Faktenresistenz ablegen könnten. :-)

Übrigens auch sehr schön, wie der Artikel um 4:20 am Nachmittag veröffentlicht wurde.

+ nicht nur unser land hat schulden : finanz - banken - rettung, jetzt nato - renovierungskosten, . . .
+ jeden tag, seit der zeiten nach helmut schmidt,
muss die brd sparen !
die schwarze null veranlasst permanent,
soziale ausgaben zu reduzieren.

nach dem brexit hat die eu immer noch keine :
finanz - trans - aktions - steuer.

also müssen neue einnahme - möglichkeiten gefunden werden,
ohne weiteren sozial - abbau unternehmen zu müssen.

keiner von uns, kein politiker kommt auf die idee,
mal herüber zu colorado ( oder zu den niederlanden ) zu schauen.
ocer besser: die erfolge von colorado bzw. der niederlanden werden hier ignoriert,
absichtlich !!!

Also ich kann nicht bestätigen das kein Politiker rüber schaut. Kein Unions Politiker gibt es zu, bei dehnen ist eh Hanf und Malz verloren, Hopfen haben sie genug. Aber mittlerweile schaut auch die SPD genauer hin, vermutich geht es um Stimmvieh Fang, aber den Linken und ganz besonders die Grünen die ihren Antrag bereits gestellt haben, sind da ganz andere, neue, von uns ständig geforderte Sichtweisen angekommen.
Ich kann es wirklich nicht nachvollziehen. Seit Jahren jammern wir alle rum, "Oh die doofen Grünen, man die dumme SPD, die dämliche Linke" und so weiter, bewegen die sich endlich glaubt ihnen keiner. Was los mit euch? Wollt ihr im ewigen Verbot verweilen? Oder geht es hier um Politiker Bashing mit ganz anderen Beweggründen?
Ich sage eich, wird der nächste Bundestag Rot,Rot,Grün wird Cannabis schneller legal als es vielen lieb ist. Man muss dann schnell sein um sein bisheriges Geschäft auf komplett legal umstellen. Growshops werden mit sicherheit wieder Samen verkaufen dürfen, ich könnte mir Rabattschlachten vorstellen. Wenn es der Politik zu Bunt wird, braucht es wieder regeln, die auszuhandeln sollte man dann den DHV Profis überlassen.

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