Hanfverband reagiert auf falsche Unterstellung von Prof. Holm-Hadulla

  • Veröffentlicht am: 9. Februar 2018 - 18:04
  • Von: Georg Wurth

Am Mittwoch, den 07.02., hat Professor Holm-Hadulla in der Sendung SternTV den Deutschen Hanfverband massiv angegriffen. Der DHV habe ein Plakat produziert und in Fußgängerzonen aufhängen lassen, das unbewiesene medizinische Wirkungen von Cannabis verspricht. Er sagte in diesem Zusammenhang, dieses Verhalten des DHV sei kriminell. Das angesprochene Plakat stammt aber gar nicht vom DHV. Deshalb fordern wir Herrn Holm-Hadulla auf, solche Falschbehauptungen zu unterlassen.

In diesem Zusammenhang habe ich Herrn Holm-Hadulla eben folgende E-Mail geschickt:

Sehr geehrter Herr Holm-Hadulla!

Vorgestern haben Sie in der Diskussionsrunde bei SternTV behauptet, der Deutsche Hanfverband habe ein Plakat veröffentlicht und "in mehreren Fußgängerzonen aufhängen lassen", auf dem einem Menschen mit "einem göttlichen Finger" eine Cannabispflanze gereicht wird und auf dem behauptet werde, Cannabis helfe gegen AIDS und andere Krankheiten.

Dieses Plakat haben Sie auch schon in Ihrem Vortrag beim Workshop der Uni Göttingen im November 2016 gezeigt, wo Sie ebenfalls behauptet haben, es sei ein Plakat des DHV.

Mit Ihrer Behauptung, das sei kriminell, machen Sie aus dieser Behauptung ein schweres Geschütz.

Ich teile Ihnen hiermit mit, dass dieses Plakat nicht vom Deutschen Hanfverband erstellt und auch nicht plakatiert wurde. Uns war dieses Plakat gar nicht bekannt, bevor Sie es erwähnt haben. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie beim Betrachten des Plakats nicht bemerkt haben, dass es nicht von uns stammt, zumal ein Logo auf dem Plakat eine andere Urheberschaft auf den ersten Blick deutlich macht. Ich muss davon ausgehen, dass es sich um eine böswillige Unterstellung handelt.

Deshalb fordere ich Sie hiermit auf, die Unterstellung, dieses Plakat stamme von uns, in Zukunft zu unterlassen, ebenso wie gegebenenfalls andere böswillige Unterstellungen.

Mit freundlichen Grüßen
Georg Wurth

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Edit 25.03.2018:

Wie auch in den Kommentaren ersichtlich wird, hat sich herausgestellt, dass eine DHV-Ortsgruppe das angesprochene Plakat bei einigen Infoständen in einem Aufsteller genutzt hat. Auch wenn Herrn Holm-Hadullas Behauptung im oben verlinkten Vortrag, der DHV habe das Plakat in mehreren Fußgängerzonen "plakatieren lassen", stark übertrieben ist, stimmt demnach seine konkrete Aussage bei Stern TV, dass der Deutsche Hanfverband "Plakate in den deutschen Fußgängerzonen aufhängt..."

Das Plakat selbst ist uns mittlerweile bekannt und selbst wenn es nicht von uns stammt, haben wir daran nichts zu beanstanden. Holm-Hadulla sagt bei SternTV, es sei kriminell zu behaupten, Cannabis helfe bei AIDS und Epilepsie. Bei beiden Krankheiten wird Cannabis allerdings tatsächlich erfolgreich als Medizin angewendet. Für beide Indikationen gab es vor der Gesetzesänderung auch Ausnahmegenehmigungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Bei AIDS hilft Cannabis gegen Übelkeit, Abmagerung und Schmerzen, bei Epilepsie kann Cannabis die Anfallhäufigkeit reduzieren.

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Kommentare

Endlich darf ich hier den "Stern" als mit die größte Lachnummer der deutschen Medienlandschaft kommentieren. Bei dem guten Mann kann ich nur vorschlagen auf jeden Fall die Dissertation zu prüfen oder vielleicht auch die Zurechnungsfähigkeit wenn er bei diesem Format sein Taschengeld aufbessern möchte. Aus eigenen Beobachtungen kann ich bestätigen das Cannabis gegen Dummheit helfen kann. Es unterstützt Reflexion und Kreativität und kann in maßen zu einer positiven Charakterentwicklung führen.

Das mit der Charakterbildung kann ich nur bestätigen. Vor langer Zeit, es ist über 20 Jahre her, war ich ein ein kleiner dummer Nazi und glaubte alles zu wissen. Heute nach über 18 Jahren Konsum gehe ich mit offenen Augen durch die Welt. Ich weiß, das ich nicht alles weiß und entdeck selbst heute noch 1000 neu Dinge, weil ich offen für diese Welt bin. Ich habe alle Vorurteile dem Unbekannten abgelegt und gehe nicht mehr hasserfüllt durchs Leben. Canabis hat mich verändert. Eindeutig zum positiven. Ich gehe arbeiten hab Frau und Kind, alles dank Canabis... es regt zum nachdenken an und öffnet dich für das unbekannte. MfG Pepe

Von mir 100% Zustimmung. Ich hatte Frau und Kind zwar schon vor Cannabis, doch kann ich bestätigen, daß die "Nebenwirkungen" des Cannabis u.a. Weltoffenheit, Pazifismus und Steigerung der eigenen Kreativität sind.

Ich würde zumindest eine öffentliche Entschuldigung und Richtigstellung verlangen. Wieviele Menschen denken jetzt falsch über den DHV. Bitte lasst diese Anschuldigung nicht so im Raum stehen. Ich möchte nicht das andere denken ich unterstütze eine kriminelle Vereinigung!

Das sollte man auch gleich den Pfeifen von Stern TV zugänglich machen. Vielleicht brennt beim ein oder anderen Redakteur ja doch noch so viel Licht im Oberstübchen, dass sie es sich beim nächsten Mal etwas genauer überlegen, bevor sie solch „seriöse Experten“ und Verleumder wie Holm-Hadulla einladen.

Ohne jetzt eskalieren zu wollen... Anbei ein kleiner Auszug aus dem entsprechenden Gesetzestext zum Thema Verleumdung (findet man sogar auf Wikipedia). Herr Professor Holm-Hadulla sollte sich diesen vielleicht mal zu Gemüte führen... Verleumdung in der Öffentlichkeit ist alles andere als eine Bagatelle. Wenn man ihn deswegen tatsächlich vor Gericht scheuchen würde, könnte es unter Umständen passieren, dass er sich wünschen würde, stattdessen lieber nur mit ein paar Beuteln Gras erwischt worden zu sein. ;) Zitat: Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Der ganze Beitrag war leider ein Krampf und dem Prof. gab man viel Zeit seinen Mist Kund zu tun. Immer wieder Schade wenn so etwas dabei raus kommt.

Ergänzender Hinweis: Gegen solch eine Falschaussage kann man auch eine Einstweilige Verfügung erwirken oder eventuell ein Klage wegen Verleumdung anstreben. Lieben Gruß Manuel www.baumfrei.de

Von einen professor hätte ich viel mehr erware! Wenn diser besagte professor sich schon mit cannabis beschäftigt, so kann ich ja wohl erwarten das es diplomatisch bleibt und der Sache nach geht! Das cannabis gegen Aids helfen soll habe ich schon vor 20 Jahren gelesen. Wenn herr Holm das anzweifeln möchte, so ist es dann fair und richtig eine Studie darüber im Auftrag zu geben! Ich würde mich nich wundern wenn cannabis auch gegen Aids hilft! Aber villeicht gibt es ja auch aids Patienten die über ihre Krankheit mit cannabis berichten können. Herr holm ich fordere sie auch auf vernünftig und diplomatisch zu bleiben!

Es hilft natürlich nicht gegen AIDS, aber lindert sehr wohl einige Symptome und einige können wieder essen. Wer aus diesen Fakten ein Helmittel spinnt, ist selber schuld, hat aber nichts mit dem DHV zu tun und ich würde tatsächlich nicht nur eine Mail schreiben, sondern eine Unterlassungserklärung mit Geldstrafe Androhung über einen Anwalt schicken lassen sowie eine Abmahnung und das gamze öffentlich. Die Prhobitionisten ziehen ihre Harten Bandagen an, jetzt geht es ums ganze.

Wenn die Argumente ausgehen, müssen "alternative Fakten" herhalten. Ihr macht einen guten Job.

Ich kann wegen des "vielerorts in Fußgängerzonen verbreiteten Plakate" nur zu einer Anzeige gegen unbekannt wegen übler Nachrede (§186 StGB) und Verleumdung (§187 StGB) zu Lasten des DHV raten. Wer weiß was die Polizei so alles bei ihren Ermittlungen herausfinden wird? Möglicherweise wären die Ergebnisse dann ja ne noch größere Story bei SternTV wert und ebenso wäre es möglich dass sich die Prohibitionisten in gewisser Weise, durch die Veröffentlichung dieser "Plakate des DHV", selbst ins Knie geschossen haben.

Ich würde auch juristisch dagegen vorgehen. Auf jeden Fall eine Unterlassungserklärung unterzeichnen lassen. Die PR wäre mehr wert als das Plakat.

Yep. So isses. Was die Legalisierungsgegener unter dem Stichwort "Gesundheitsschutz" so aufführen spottet sowieso jeder Beschreibung. Oh die armen Kinder, oh die armen Jugendlichen, oh die zugekifften Erwachsenen die nichts mehr auf die Latte bekommen. Ich könnte kotzen, zumal der DHV GENAU diesen unbeschränkten Zugang an Cannabis für Kinder und Jugendliche unterbinden will. Das die gleichen Politiker-Typen aber kein Problem damit haben wenn mit deutschen Waffen im Ausland Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsenen in Fetzen geschossen werden, dass in Afghanisten die uns gewogenen Warlords und somit deren Mohnfelder mit Waffengewalt geschützt werden und dass diese Warlords sich auch oftmals Kindersexsklaven halten (sowas erfährt man aber nicht aus den deutschen Medien), dass der Leo 2 gerade von Türken gegen kurdische Christen eingesetzt wird, DAMIT haben die Damen und Herren Politiker der ach so christlichen Volkspartei keine Probleme. Genauso wenig haben die Probleme damit ihre heilige Schrift mit Füßen zu treten (Genesis 1:29). Wie scheinheilig ist das denn? Ich brauch jetzt was zur Beruhigung.

Klasse gemacht. man kann sich nicht alles gefallen lassen. Diese selbsternannten Moralapostel die wie wild um sich schlagen,nur das sie Aufmerksamkeit bekommen kann man getrost als ewig gestrig und in einer Zeitblase gefangen beschreiben.der Mensch ist nicht für Stillstand gemacht und diese Leute wollen genau das. Wer weiß wer alles Kohle von den pharmas kriegt um solchen Müll zu reden. Wäre ich Manager bei irgendeinem Pharmariesen würde ich eine starke Lokomotive vor den zug spannen und nicht die Gleise zerbrechen.

Gleich Anzeigen. Wenn es sofort ersichtlich war / ist, dass das Plakat nicht von euch stammt, dann ist er ein verdammter Lügner und will euren Ruf schädigen!

Trolle sind real!!! Zuletzt gesicht, das Exemplar "Holm-Hadulla", in der Sendung SternTV.

Einige "Wahrheiten" die mir auch aufgefallen sind, werden von Hr. Prof. Holm-Hadulla verbreitet: In dem hier verlinkten Vortrag beim Workshop der Uni Göttingen im November 2016. (den ich zum ersten Mal sehe) Behauptet Er (05:20min.) Zitat: ... andere Anwendungen die angeführt werden, sind allerdings grobe fahrlässige Irreführungen, z. B. bei psychischen Störungen, Epilepsie und AIDS.. was ist denn mit dem Erfolge in der Behandlung der Patientin Charlotte Figi, die an einer schweren Form von Epilepsie leidet und für die extra eine Cannabispflanze gezüchtet wurde die nur wenig THC enthält, bekannt geworden unter Charlotte´s Web? Nachzulesen auf Wikipedia. https://de.wikipedia.org/wiki/Charlotte%E2%80%99s_Web ((...wiki/Charlotte´s_Web) Hanfstrain)) Gibt es eigentlich einen Weg die Nachfahren von prominenten Musikern, von dem schamlosen Gebrauch in den Vorträgen des Professors zu unterrichten? Da Behauptungen aufgestellt werden die nicht Wahr sind :( Ab 13:00 wird vom Aphatie-(A-Motivations-Syndrom) gesprochen, auch ein Mythos, der Überholt und nicht Bewiesen ist: http://drugscouts.de/de/lexikon/amotivationales-syndromamotivationssyndrom und Dr. med. Franjo Grotenhermen dazu http://www.cannabislegal.de/studien/fgt_amotiv.htm ab 21:20 wird über Intelligenzminderung gesprochen, in der Form: wenn Sie einen IQ von 130 haben und der auf 120 absinkt, schaffen sie auch noch das Studium.. 10 Punkte, da hat wohl einer die Twin-Studie nicht gelesen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28734078 im gleichen Satz: oft schauen auch Cannabis-Dauerkonsumenten mit 40 zurück und sagen: Das es in ihren persönlichen Beziehungen und beruflichen Erfolgen, hätte Besser laufen können...ROFL Reflektiern da eigene schlechte Erfahrungen durch? ;) Für mich pers. ist der Satz ein Lachschlager, im Gegensatz zum Herrn Prof. Holm-Hadulla, konnte ich mich mit 46J. privatisieren(kein Frührentner!), und brauch im Gegensatz zu Ihm nicht mehr zu Arbeiten. Wenn, dann nur noch zum Vergnügen, weil der Lohn dann mein komplettes Taschengeld ist. Unentgeldlich helfe ich aber auch gerne :) Für die denen es nicht so gut geht, gebt nicht auf... das Leben hält noch viele "Wunder" parat :) Ich Drück Euch die Daumen :) =================== Andere Quellen: Auf dem Beitrag von Cicero, stimmt schon die reisserische Überschrift nicht: „Kiffen schrumpft das Hirn“ https://www.cicero.de/kultur/cannabislegalisierung-kiffen-schrumpft-das-hirn Das ist ein Mythos, wenn es eine Droge gäbe die das Gehirn schrumpft, würde man vor dem Konsum der nächsten Dosis schon sterben Da selber vom DHV, kennt ihr den Link schon ;) letzten Eintrag lesen :) (für die, die es noch nicht kennen) http://hanfverband-forum.de/viewtopic.php?p=37702&sid=8413d69f85957a0af684a89983eeafe6 im gleichen Cicero-Artikel noch eine Diskrepanz: Nach seiner eigenen Aussage im Cicero-Artikel, hat Holm-Hadulla 1965 im Alter von 14Jahren gekifft. Zitat: Haben Sie damals selbst gekifft? Natürlich haben wir gekifft. 1965 war ich 14 Jahre alt, als die ersten Haschisch und Marihuana rauchten. Damals idealisierte der Kult-Film „Easy Rider“ Cannabis. 1965 "Easy Rider" ? WIRKLICH? Der Film kam erst 1969 heraus https://de.wikipedia.org/wiki/Easy_Rider

Sorry für den Textwirrwar.. hab Absätze gemacht.. aber irgendwie funktioniert das nicht :(

Was für eine Frechheit von ihm!!! Öffentlich entschuldigen sollte er sich dafür!

Ich habe mich erst über das freundliche Schreiben gewundert, finde es jedoch sehr gut und diplomatisch. Vor allem aber wird es die Situation für Herrn Holm-Hadulla erheblich verschlechtern, wenn er weiterhin an dieser Behauptung festhält. In dem Fall solltet Ihr die zivil- und strafrechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Danke

ich finde man sollte herr holm das öffentlich klarstellen lassen am besten auch wieder bei stern tv. sollte er dies verweigern wäre eine klage vom dhv gegen ihn wohl der einzig richtige weg!

Seit der Jauch weg ist unterirdische Sendung wie fast alle Sendungen bei RTL, ausgenommen Spiegel TV.

Cannabis ist sehr gut erforscht! Gerade bei psychischen Störungen, die oft auch eine Depression mit sich bringt, die bei Aids natürlich auch eine Folgeerscheinung ist, birgt die starke Appetitanregung Vorteile. Der Hauptvorteil, meiner Meinung, überhaupt liegt allerdings in den Sorten die Glücklich machen und Ängste unterbinden. Dazu muss eine genaue Klassifizierung und Dosierung stattfinden. Set und Setting zählt nach wie vor. Dies ist mittlerweile nicht mehr in den Kinderschuhen und kann bald genau, an den Werten, an viele Krankheiten angepasst werden. Die Pharmaindustrie sollte anfangen zu erzittern :-) P.S. Außerdem: Alles was Glücklich macht wirkt Lebensverlängernd, dies sagt jeder Arzt.

"Seit der Jauch weg ist... ", seit der Jauch weg ist? Aber der ist doch noch da! Er ist sogar Inhaber dieser Fake News Firma i&u TV, die stern tv produziert.

Sehr geehrte Damen und Herren vom Deutschen Hanfverband, für die Verwechslung eines Plakats, von dem mir fälschlicher Weise gesagt wurde, dass es vom Deutschen Hanfverband stamme, mit Ihrer Website "Bei welchen Krankheiten kann medizinisches Cannabis angewendet werden", möchte ich mich entschuldigen. Aufgrund der Angaben auf Ihrer Website hatte ich die mir vom Hanfverband Rhein-Neckar zugesandten Studien über die Wirksamkeit bei HIV-Infektionen und Epilepsien 2016 überprüft. Ich konnte besten Wissens und Gewissens keine Wirksamkeit bei diesen Erkrankungen feststellen. Darauf bezog sich meine Aussage bei SternTV, dass ich es für fahrlässig halte, wenn man öffentlich behauptet, dass Cannabis bei diesen Erkrankungen helfe. Etwas grundsätzlich Anderes ist es, wenn man feststellt, dass Cannabis bei Schmerzen im Rahmen einer AIDS Erkrankung angebracht sein kann. Möglicher Weise kann Cannabis zur Beruhigung auch bei Epilepsien eingesetzt werden. Das müsste man wissenschaftlich untersuchen. Wenn allerdings jemand aufgrund irreführender Informationen auf die Idee kommt, dass Cannabis AIDS oder eine epileptische Erkrankung beheben könnte und deswegen seine Medikamente absetzt, kann dies tödlich sein. In der Sendung konnte ich leider nicht klarstellen, dass ich die medizinische Anwendung von Cannabis entschieden befürworte, insbesondere bei schweren Schmerzzuständen. Das entscheidende Problem ist aus meiner Sicht, dass eine schrankenlose Vermarktung zu früherem Beginn und häufigerem Gebrauch mit den bekannten Schäden bei Kindern und Jugendlichen führt. Dies zeigen die von mir im Buch "Verantwortungsvoller Umgang mit Cannabis" zitierten Studien. Mit freundlichen Grüßen Rainer M. Holm-Hadulla

Wie kommen Sie auf "schrankenlose Vermarktung"? Übrigens wird die Legalisierung zu mehr Jugendschutz führen als die jetzige chaotische Situation.

In Anbetracht Ihres Bildungsgrades ist die Aktion nichtsdestotrotz hochpeinlich, Herr Professor. Vielleicht sollten sie sich mit ein paar Doktoren Ihres Fachbereiches kurzschließen, um Ihre Assoziationsfähigkeit zu reflektieren.

"Das entscheidende Problem ist aus meiner Sicht, dass eine schrankenlose Vermarktung zu früherem Beginn und häufigerem Gebrauch mit den bekannten Schäden bei Kindern und Jugendlichen führt." Lieber Herr Holm-Hadulla, das entscheidende Problem aus meiner Sicht ist, dass Sie sich anstatt offizieller Studien, auf Ihr Bauchgefühl oder fragwürdige Quellen verlassen. Es gibt langfristige Studien aus den Niederlanden, genauso wie kurzfristige aus den USA. Kennen Sie die nicht oder ignorieren Sie diese, weil Sie Ihre Behauptung nicht bestätigen? Ihre Vorgehensweise irritiert mich wirklich sehr, das ist kein seriöses wissenschaftliches Arbeiten, zumal Sie Ihre falschen und teilweise unverschämten Behauptungen mehrfach getätigt haben.

Hallo, und erstmal Danke für die Entschuldigung! Ich hoffe, Sie können auch die teilweise sehr emotionalen Reaktionen mancher Nutzer nachvollziehen. Cannabiskonsumenten sind täglich Verunglimpfung, Verleumdung, Diskriminierung und zu guter Letzt Kriminalisierung ausgesetz, und deswegen leider stark vorbelastet. Mit einen ehrlichen Irrtum rechnet schon niemand mehr. Ich habe auch noch ein paar Fragen und Punkte, die mich interessieren: 1. Wenn ich das richtig verstanden habe, beziehen Sie sich auf diese Seite: https://hanfverband.de/faq/bei-welchen-krankheiten-kann-medizinisches-cannabis-angewendet-werden Hier behauptet aber niemand, dass es sich um eine Liste der Krankheiten handelt, gegen die Cannabis, klinisch erprobt, hilft. Tatsächlich wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich eben nicht um eine solche handelt, sondern um eine Liste der Krankheiten, für die das BfArM Ausnahmegenehmigungen erteilt hat. Auch kann man bei dem Umstand, dass der Hanfverband Rhein-Neckar Ihnen auf Anfrage eine Studie zugeschickt hat, die unabhängig vom Hanfverband erstellt wurde, wohl kaum von einer "schrankenlose Vermarktung" sprechen. Was genau werfen Sie konkret dem Hanfverband, oder auch dem Hanfverband Rhein-Neckar, vor? Wie müsste besagte Website verändert werden, um ihren Ansprüchen zu genügen? 2. Warum konnten Sie in der Sendung nicht klarstellen, dass Sie die medizinische Anwendung von Cannabis befürworten? 3. Haben Sie vor, sich, abgesehen von diesem Beitrag, öffentlich bei dem Hanfverband zu entschuldigen? Vielleicht sogar in einem Format mit ähnlicher Reichweite wie SternTV? 4. Befürworten Sie die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel? Mir scheint dies der einzige Weg, die von Ihnen genannten Probleme zu beseitigen. "Schrankenlose Vermarktung" - trifft das nicht viel eher auf das zu, was heute kriminelle Drogendealer schon seit vielen Jahren machen? Ich würde mich über eine Antwort freuen. Mit freundlichen Grüßen Roman T. PS: Ich bin in keiner Weise im DHV involviert, sondern nur ein interessierter Leser und Befürworter der Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken.

Sehr geehrter Herr Professor, Sie schreiben "... von dem mir fälschlicher Weise gesagt wurde, dass es vom Deutschen Hanfverband stamme...". Ich frage mich wie ein hoch intelligenter Mensch es über sein Gewissen bringen kann, Behauptungen zu verbreiten ohne diese VORHER auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen? So etwas ist mir unbegreiflich. Das gab es zwar schon des öfteren, aber es ging nie gut aus. Als Beispiel das jeder kennt fällt mir sofort Gen. Colin Powell ein, der mit Fläschchen voll Milchpulver und selbstgemalten Bildchen die UNO Vollversammlung von den mobilen Chemiefabriken im Irak überzeugen wollte. Wie gesagt: das ging nicht gut aus (Wie jeder Krieg). Für seine Reputation nicht und für die hunderttausende Toten erst recht nicht. Übrigens. Der DHV ist ganz und gar nicht für eine schrankenlose Vermarktung von Cannabis. Die einzigen die so etwas wollen und auch praktizieren ist, war und bleiben die Typen vom Schwarzmarkt. Sie unterstützen mit Ihren Worten und Taten also kriminelle Gruppen, denen es scheißegal ist an wen sie ihren gestreckten/gepanschten Stoff verkaufen. Denken Sie nicht dass es bessere Wege gibt als gleich den den Kriegspfad zu beschreiten? Die bisherigen Handlungen des Staates in Sachen Sucht.- und Rauschmittel waren jedenfalls ein Griff in Klo. Was mich brennend interessieren würde ist, wie viele Cannabisnutzer, die ja mehr oder weniger zwangsweise ihrer "Sucht" stellen müssen, auf eine Bleivergiftung untersucht wurden? Keiner. Stimmts? Blei ist nämlich ein beliebtes Streckmittel bei div. Cannabisdealern. Durch die auftretenden Vergiftungserscheinungen hat der erfahrene Dealer dann auch gleich die Möglichkeit ein weiteres seiner Mittelchen an den Süchtigen zu bringen. Hm, klingts bekannt?

Nach dem blamablen Auftritt immerhin so etwas ähnliches wie eine Entschuldigung ... Ihre anderen falschen Behauptungen und Beschuldigungen in Büchern, Vorträgen – oder eben in der sternTV-Sendung – nehmen Sie aber nicht zurück, Herr Holm-Hadulla?

Sehr geehrter Herr Holm-Hadulla, erstaunlicherweise kann ich als Legalisierungbefürworter weiten Teilen ihres Beitrages "Cannabis, ein harmloses Genussmittel? [...]" zustimmen. Es ist eine interessante Zusammenstellung verschiedener, stichhaltiger Argumente gegen eine Legalisierung. Die Lesbarkeit (und das Lesevergnügen) nimmt durch die individuellen und zum Teil subjektiven Bezüge zu, diese beinhalten aber auch meinen größten Kritikpunkt: Die Verallgemeinerung, dass "Eine große Anzahl der regelmäßig Cannabis Konsumierenden chronisch krank werden." (S.23) Da ich mich seit nun 2 Jahrzehnten für eine Legalisierung einsetze sind mir eine große Anzahl regelmäßiger Konsumenten bekannt, jedoch sehr wenige (durch Cannabiskonsum) erkrankte Menschen. Ich vermute, dass Sie als praktizierender Arzt im wesentlichen von kranken Menschen konsultiert werden. Ihr subjektiver Erfahrungshorizont ist damit ein gänzlich anderer, eine Verallgemeinerung wie die oben zitierte dadurch jedoch nicht zwingend richtig. Beste Grüße Pascal Drisch

Das eigentliche Problem besteht darin dass belesene Sesselpupser glauben die Materie zu kennen ohne sich richtig zu informieren. Es gibt genügend Studien welche beweisen, dass Cannabis bei vielen physischen und auch neurologischen Erkrankungen helfen kann. Ich werde meinen Kindern auch nicht erzählen wie gefährlich Cannabis ist damit sie feststellen es ist gar nicht so schlimm und dann glauben mit Heroin hätte ich sie genauso belogen. Wenn man bedenkt dass alle gefährlichen Drogen in der Pharmaindustrie verwendet werden und Alkohol erlaubt ist, fragt man sich wer Ihnen den Auftritt bezahlt hat. Fakt ist, dass bei einer regulierten Abgabe keine Verunreinigungen mehr im Gras wären und somit nicht nur die Jugend mehr Schutz hätte...

Ach herrje, Herr Holm-Hadulla, da haben Sie sich ganz ausversehen vertan. Nun ja, was soll man auch von jemandem erwarten, der im Jahr 2016 (!) nach bestem Wissen (!) und Gewissen (!!!) keinerlei Wirkungen von Cannabis bei Epilepsie (!) feststellen konnte.

Ach, das noch, Herr Holm-Hadulla, vielen Dank für den Hinweis auf Ihr schönes Buch, das unter https://www.amazon.de/Verantwortungsvoller-Umgang-mit-Cannabis-psychosoziale/dp/3863953282/ref=sr_1_11?s=books&ie=UTF8&qid=1518629335&sr=1-11 bei Amazon einzusehen und zu bewerten ist. Schade, dass ich keinen Amazon-Account habe... aber vielleicht wirft ja einer der anderen Mitlesenden einmal einen Blick in Ihr Buch und schreibt anschließend eine faire Bewertung?

Wenn sie hier ihren Fehler einsehen, dann wäre es doch nur konsequent,dies auch im nächsten Stern TV zu korrigieren, denn dort sind die Zuschauer, welchen sie falsche Infos gegeben haben und somit den Hanfverband ins falsche Licht gerückt haben. "In der Sendung konnte ich leider nicht klarstellen, dass ich die medizinische Anwendung von Cannabis entschieden befürworte, insbesondere bei schweren Schmerzzuständen." Auch sollte hier eine Korrektur erfolgen! Einer Heilpflanze, welche 3000 Jahren den Menschen gedient hat, fast jegliches Heil-Potenzial abzusprechen, entbehrt jeder Grundlage. Wer setzt sich für eine "schrankenlose Vermarktung" ein. Haben sie als Prof. diese reißeriche Sprache nötig ??

(Dieses Forum unterstützt leider keine Absätze. Eine besser lesbare Version finden Sie hier: https://pastebin.com/raw/KRartr01) Hallo, und erstmal Danke für die Entschuldigung! Ich hoffe, Sie können auch die teilweise sehr emotionalen Reaktionen mancher Nutzer nachvollziehen. Cannabiskonsumenten sind täglich Verunglimpfung, Verleumdung, Diskriminierung und zu guter Letzt Kriminalisierung ausgesetz, und deswegen leider stark vorbelastet. Mit einen ehrlichen Irrtum rechnet schon niemand mehr. Ich habe auch noch ein paar Fragen und Punkte, die mich interessieren: 1. Wenn ich das richtig verstanden habe, beziehen Sie sich auf diese Seite: https://hanfverband.de/faq/bei-welchen-krankheiten-kann-medizinisches-cannabis-angewendet-werden Hier behauptet aber niemand, dass es sich um eine Liste der Krankheiten handelt, gegen die Cannabis, klinisch erprobt, hilft. Tatsächlich wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich eben nicht um eine solche handelt, sondern um eine Liste der Krankheiten, für die das BfArM Ausnahmegenehmigungen erteilt hat. Auch kann man bei dem Umstand, dass der Hanfverband Rhein-Neckar Ihnen auf Anfrage eine Studie zugeschickt hat, die unabhängig vom Hanfverband erstellt wurde, wohl kaum von einer "schrankenlose Vermarktung" sprechen. Was genau werfen Sie konkret dem Hanfverband, oder auch dem Hanfverband Rhein-Neckar, vor? Wie müsste besagte Website verändert werden, um ihren Ansprüchen zu genügen? 2. Warum konnten Sie in der Sendung nicht klarstellen, dass Sie die medizinische Anwendung von Cannabis befürworten? 3. Haben Sie vor, sich, abgesehen von diesem Beitrag, öffentlich bei dem Hanfverband zu entschuldigen? Vielleicht sogar in einem Format mit ähnlicher Reichweite wie SternTV? 4. Befürworten Sie die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel? Mir scheint dies der einzige Weg, die von Ihnen genannten Probleme zu beseitigen. "Schrankenlose Vermarktung" - trifft das nicht viel eher auf das zu, was heute kriminelle Drogendealer schon seit vielen Jahren machen? Ich würde mich über eine Antwort freuen. Mit freundlichen Grüßen Roman T. PS: Ich bin in keiner Weise im DHV involviert, sondern nur ein interessierter Leser und Befürworter der Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken.

Nachtrag Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Holm-Hadulla, - niemand der klarem Verstand ist behauptet, dass Cannabis für irgendeine Krankheit DAS Heilmittel ist. Wohl aber gibt es zahlreiche Studien aus z.B. Israel, USA und Canada, die bestätigen dass Cannabis bei div. Krankheiten hilfreich sein kann. Hilfsmittel =/= Heilmittel. - Bei starken Schmerzzuständen hilft Cannabis nur begrenzt. Ihre Kollegen verschreiben dbzgl. sowieso lieber MST und/oder div. Psychopharmaka. Das kann ich jedenfalls anhand eigener Erlebnisse behaupten (und auch beweisen). Angefangen bei Valoron über MST? Kein Problem. Hydromorphon? Kein Problem. Pregabalin? Kein Problem. Benzos? Kein Problem. Cortison? Wieviel darfs denn sein? Aber Cannabis? Auf keinen Fall, denn davon werden sie abhängig und bekommen womöglich noch Psychosen. /s Gott sei Dank kann das mit den pharmazeutischen Produkten nicht passieren s/, und die 5 verlorenen Jahre im Dauertran - naja, die hat meine Frau (und somit die Familie) verloren und nicht die Ärzte. Ich habe noch deutlich die mitfühlenden Aussagen so mancher Klinikärzte im Ohr: "Da müssen sie eben durch" und "Habe ich Medizin studiert oder sie?" oder "Es MUSS psychosomatische Ursachen haben, denn im Blut ist nichts nachweisbar". Sehr hilfreich und vor allem sehr tröstend. Am Schluß und nach 10 Jahren Untersuchungsmarathon war es dann Morbus Bechterew, trotz neg. HLA-B27. Da war die Wirbelsäule aber schon hinüber. Uuups, wer konnte das auch nur ahnen? - Stimmt, Sie haben völlig recht. Die schrankenlose Vermarktung IST wirklich das Hauptproblem. Warum setzen Sie sich dann dafür ein dass diese schrankenlose Vermarktung weiterhin Bestand haben kann? Verstehe ich nicht. Der Schwarzmarkt (schrankenlose Vermarktung) ist da und der bleibt leider auch. Zumindest bis auch wir uns nen kleinen Duterte anschaffen. Entspräche das eher Ihren Vorstellungen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Also müssen andere Lösungen her. Der Umgang Portugals in Sachen Rausch.- und Suchtmittel bzw. Abhängigen wäre hier als Positivbeispiel zu nennen. Es ist zwar (noch) nicht das Gelbe vom Ei, aber es ist momentan das gelbeste :-) Auch wenn es durchaus noch Entwicklungspotenzial hat. Dieses ewige "Es ist illegal weil es verboten ist" ist jedenfalls nicht der richtige Weg. - Streiche Backfire-Effekt, setze Aufgeschlossenheit. Sie wissen doch dass die Medizin keine exakte Wissenschaft ist. Darum ist das gestern erlernte heute oftmals völlig veraltet. Verschreiben Sie etwa noch Rosenpillen gegen Depressionen, so wie es Ihre Kollegen vor 100 Jahren noch taten? Bestimmt nicht. Hoffe ich wenigstens. Quecksilber soll ja der Gesundheit ziemlich abträglich sein. DAVON hätten Sie aber keinen Ihrer damaligen Kollegen überzeugen können. Abschließend möchte ich noch erwähnen dass ich es für sehr anständig von Ihnen halte, wenn Sie sich hier auf diesem Wege für einen begangenen Fehler entschuldigen. Das reicht aber leider nicht. Wie wäre es mit einer persönlichen Richtigstellung bei SternTV? Dann würde wenigstens die Relation wieder stimmen.

Wir werden bis auf Weiteres auf rechtliche Schritte verzichten und schauen, ob wir in direkter Kommunikation mit Herrn Holm-Hadulla einen fruchtbaren wissenschaftlichen Austausch hinbekommen.

Also ich weiß nicht... Ich habe mir gerade den Vortrag des Herrn auf Youtube angeschaut und mir standen die (mir noch verbleibenden) Haare ein bischen zu Berge. Ich denke kaum, daß da was sinnvolles bei rauskommen kann, wenn man sich mit diesem Mann unterhält. Das hat ungefähr soviel Wert, wie sich mit unserer noch-Drogenbeauftragten Mortler zu unterhalten. Das kann man auch einfach weglassen und erspart sich somit das Gefühl gegen Lernresistenz angekämpft zu haben. Dummerweise haben solche Leute mehr Reichweite, als der DHV insgesamt. Die tumbe Masse hört natürlich dann auf den Professor, denn der ist ja "staatlich geprüft" und wird es wohl wissen. In meinen Augen, hat der Herr scheinbar 50 Jahre lang allen Blödsinn rund um Drogen wie ein Schwamm aufgesaugt und gibt diese Informationen nun in konzentrierter Form, völlig unreflektiert, wieder. Ohne eigene Recherche und wissenschaftlich fundierte Beweise. Irgendwas zusammentragen, was andere mit oder ohne Vorsatz verzapft haben, ist keine Recherche. Das untergräbt unsere Arbeit für die Legalisierung ganz massiv. Wir müssen dann den Leuten erklären, die diesem Herrn gelauscht haben, daß dieser lediglich zur Verunsicherung beigetragen hat und sie nicht alles glauben sollen, was so in den Medien erzählt wird. Wir wissen ja alle, daß im Fernsehen nur die Wahrheit gezeigt wird... ;-) Wie auch immer, mit solchen Leuten an der (gegnerischen) Front, können wir noch lange auf die Legalisierung warten. Solche Leute haben zu verantworten, daß harmlose Cannabiskonsumenten kriminalisiert werden, Patienten wirksame Medizin vorenthalten wird und Dealer sowie Pharmaindustrie so weiter machen können, wie bisher. Echt traurig...

[quote=Georg Wurth]Wir werden bis auf Weiteres auf rechtliche Schritte verzichten und schauen, ob wir in direkter Kommunikation mit Herrn Holm-Hadulla einen fruchtbaren wissenschaftlichen Austausch hinbekommen.[/quote] Ich würde dem in bester Trumpmanier, so richtig eins zwischen die Hörner geben. Verklagen, abmahnen etc. aus vollen feuern Rohren. Nimmt irgendjemand von den Prohibitionisten Rücksicht auf uns, ne. Auge um Auge,Zahn um Zahn, etwas Anderes verstehen die nicht. Und sollte es an der Kohle scheitern, könnte man ja einen ausserordentlichen Spendenaufruf machen. Ich wäre gerne bereit meinen Obulus dazu beizutragen und vermutlich auch viele Andere, wenn ich mir die Kommentare durchlese. Mit Vernunft und Goodwill richtet man gegen diese Leute gar nichts aus. Oder hat sich der gute Prof. schon öffentlich entschuldigt?

Eine strafbewehrte Unterlassungsverfügung mit Richtigstellung in gleicher Reichweite währe die angemessene Reaktion gewesen. Das MIMIMI von euch ist zahnlos und wenig überzeugend. Vielleicht solltet ihr euch mit dem Rechtsweg auseinandersetzen. Wenn ihr euch so durchsetzt, hat es weiterhin den erzieherischen Effekt, dass die getroffene Person es sich beim nächsten Mal verkneifen wird Lügen zu verbreiten.

Sehr geehrte Damen und Herren, um die Diskussion zu versachlichen, möchte ich darauf hinweisen, dass ich durch persönliche und schriftliche Information davon ausgehen musste, dass das in Rede stehende Plakat vom Deutschen Handverband stammt. Herrn Wurth liegt mein Schriftverkehr über das Plakat mit dem Sprecher des Hanfverbandes Rhein-Neckar vor, in dem dieser eindeutig von "unserem Plakat 'Cannabis als Medizin'" spricht. Er hat mir auch die Links zu den Studien über AIDS/HIV und Epilepsie geschickt. Diese Studien habe ich genau geprüft. Nach dieser Prüfung konnte ich keinerlei Wirksamkeitsnachweise bei diesen Erkrankungen finden. Ich habe bereits erwähnt, dass es gefährlich ist, wenn Patienten aufgrund irreführender Informationen ihre medizinisch notwendigen Medikamente absetzen. Davon bleibt natürlich unberührt, dass Cannabis bei Schmerzen im Rahmen einer AIDS-Erkrankung oder bei Spannungszuständen im Rahmen einer Epilepsie angebracht sein kann. Dies müsste man genauer untersuchen. Mein Vorwurf der verharmlosenden Werbung bezog sich darauf, dass unbewiesene Heilungsversprechen gemacht wurden, ohne Nennung der Nebenwirkungen und Risiken. Im medizinischen Bereich sieht man dies üblicherweise als grob fahrlässig an.

Ich bin Medizinstudent,der nur durch die Hilfe und Unterstützung vom Prof.Holm-Hadulla sein Studium weiter machen konnte und kurz vor sein Abschluss steht. Prof. Holm-Hadulla war und ist nicht nur für mich sondern für viele Studenten immer da.Ein hervorragend Arzt. vielen Dank Prof.Holm-Hadulla

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