Mailkampagne: Vermittlungsausschuss verhindern!

Die Mailaktion ist damit beendet und die Links wurden deaktiviert.

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Verschiedene Landesminister haben sich öffentlich für einen Aufschub des Inkrafttretens des CanG am 1.4. ausgesprochen und wollen dies durch die Anrufung des Vermittlungsausschusses im Bundesrat erreichen. Das würde zu einer anhaltenden Verfolgung und Kriminalisierung von Konsumenten führen. Eine weitere Verzögerung ist nicht hinnehmbar und könnte die Umsetzung des Gesetzes insgesamt noch kippen. Daher rufen wir euch erneut zu Mailaktionen auf!

Direkt zu den Mailaktionen:

Nachdem das CanG im Bundestag verabschiedet wurde, kündigten einige Landesminister ihren Widerstand gegen das Inkrafttreten des Gesetzes im Bundesrat durch eine Anrufung des Vermittlungsausschusses an. So erklärte NRW-Justizminister Limbach, dass er eine Notbremse gegen das Inkrafttreten des CanG zum 1.4. organisiere. Auch aus Hamburg kam von der grünen Justizsenatorin Gallina Kritik an der Umsetzung des CanG zum 1.4. Es brauche “mehr Zeit, um das Vorhaben erfolgreich umsetzen zu können”. Ähnliche Äußerungen tätigten auch der grüne Gesundheitsminister Manfred Lucha aus Baden Württemberg, die SPD-Justizministerin Wahlmann aus Niedersachsen sowie Justizminister Mertin (FDP) und Inneminister Ebling (SPD) aus Rheinland-Pfalz.

Kritik an einer weiteren Verzögerung des CanG seitens der Länder kam hingegen auch von Vertretern der Justiz. Die Neue Richtervereinigung “ruft den Bundesrat sowie die Justiz- und Innenminister der Bundesländer auf, einer bundeseinheitlichen Entkriminalisierung des Cannabiskonsums nicht länger im Wege zu stehen.” Und auch der 45. Strafverteidigertag forderte “die Länder auf, die angekündigte Blockade aufzugeben und dem Gesetz zuzustimmen.” Kritisch zum Vorgehen der Landesminister äußerten sich ebenfalls die Organisation LEAP Deutschland (Law Enforcement Against Prohibition) und die Wissenschaftler des Schildower Kreis.

Durch eine weitere Verschleppung des CanG um ein halbes Jahr fielen allerdings bundesweit weitere 90.000 Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten an, die anschließend wiederum durch die Justiz bearbeitet werden müssten. Zudem könnte eine zeitlich ausufernde Diskussion im Vermittlungsausschuss das CanG insgesamt noch zum Scheitern bringen. Die Gegner des Gesetzes haben bereits angekündigt, jegliche Möglichkeiten zu nutzen, um das Gesetz noch zu verhindern. Eine Dauerblockade im Vermittlungsausschuss bis in die nächste Legislaturperiode dürfen die Grünen als älteste Legalize-Partei Deutschlands nicht zulassen! Daher fordern wie alle Hanffreunde auf, alle grünen Landtagsabgeordneten der unten genannten Bundesländer mit dieser Mailaktion zu kontaktieren, um eine Anrufung des Vermittlungsausschusses zu verhindern!

Bild zeigt den Bundesrat. Unterschrift: Legalisierungsbremse Bundesrat?

Viele Bundesländer haben sich bisher nicht eindeutig öffentlich geäußert, wie sie im Bundesrat bezüglich einer möglichen Anrufung des Vermittlungsausschusses abstimmen wollen. Wir haben alle bisher positiven öffentlichen Äußerungen zum Vermittlungsausschuss zusammengetragen.

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Hinweise zu den Links:

Wenn du die Links anklickst, öffnet sich eine E-Mail mit einem vorbereiteten Text an alle Mitglieder der Grünen-Fraktion im jeweiligen Landtag. Auch an uns geht eine Kopie, damit wir wissen, wie viele E-Mails verschickt wurden. (Wir nutzen die Mail-Kopien ausschließlich zum Zählen der Mails, keine darüber hinausgehende Datenverarbeitung/-verwendung.) Wenn ihr wollt, könnt ihr den unten genannten Text verändern, ansonsten einfach euren Namen darunter setzen und abschicken.

Wichtiger Hinweis: Bei einigen funktioniert der mailto-Link leider nicht (z.B. Chrome scheint als Browser problematisch zu sein). Beim ersten Link sind die Adressen mit Kommata getrennt und beim zweiten per Semikolon. Probiert also ruhig beide Links aus – jedes Emailprogramm ist anders. Falls das bei euch trotzdem nicht funktioniert, so müsst ihr die Emailadressen aus einer dieser beiden txt-Dateien kopieren und in euer Adressfeld einfügen.

Grüne Baden Württemberg

Wappen Baden-Württemberg
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Anschreiben BW

Betreff: Grüne Baden Württemberg: Verräter oder Retter des Cannabisgesetzes?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr irritiert über die Nachrichten, dass ausgerechnet die Grünen nun für eine weitere Verzögerung des Cannabisgesetzes sorgen wollen – ganz vorne dabei die Grünen in Baden Württemberg mit ihrem Gesundheitsminister Manfred Lucha.

Es wäre eine große Enttäuschung, wenn es durch die traditionsreichste Legalize-Partei in Deutschland zu noch mehr Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten, zu noch mehr Führerscheinentzügen und MPUs für Cannabiskonsumenten kommen sollte.

Die Grünen haben genug Kompromisse gemacht bei diesem Gesetz. Es ist unnötig repressiv und bürokratisch. Trotz aller Schwächen ist dieses Gesetz aber ein großer Schritt nach vorn. Endlich wird Schluss gemacht mit der massenhaften Strafverfolgung einfacher Cannabiskonsumenten. 

Von SPD-Ministern kam schon lange auf Landesebene Widerstand. Doch die Grünen haben in dieser Situation die einmalige Gelegenheit, durch ihre Regierungsbeteiligungen gegen diesen Widerstand das CanG im Bundesrat reibungslos und unverzüglich passieren zu lassen. Und genau das erwarte ich auch von den Grünen!

Seit Antritt der Ampel-Regierung sind weit über 300.000 Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten eröffnet worden. Es reicht! Eine Verschiebung des Inkrafttretens um ein halbes Jahr würde zu weiteren fast 90.000 Strafverfahren gegen Konsumenten führen! Selbst wenn diese Strafverfahren bis Oktober eingestellt werden sollten, muss die Polizei bis dahin trotzdem Strafverfahren eröffnen. Es würden weiterhin Bürger stigmatisiert und kriminalisiert. Auch die Angleichung von Cannabis und Alkohol in der Fahrerlaubnisverordnung würde um ein weiteres halbes Jahr verschoben. Das kostet Führerscheine und viel Geld für MPUs.

Die Begründung, dass Justizbeamte strafrechtlich dafür belangt werden könnten, weil Altfälle zu spät bearbeitet werden, halte ich nicht für stichhaltig. Denn sie handeln in diesen Fällen weder vorsätzlich noch im Einzelfall wissentlich.

Ein Großteil der angeblich zehntausenden Verfahren, die durch die Entkriminalisierung kleinerer Eigenverbrauchsdelikte neu aufgerollt werden müssen, dürften nicht vollständig abbezahlte Geldstrafen betreffen. In diesen Fällen wird nach einer späten Aufarbeitung eher eine Rückzahlung als eine Entschädigung fällig werden.

Und wenn in einzelnen Fällen tatsächlich Betroffene entschädigt werden müssen, weil sie zu spät aus der Haft entlassen wurden, dann wird das der Staatskasse nicht das Genick brechen, sondern Gerechtigkeit herstellen.

Unter dem Strich senden die Grünen gerade das Signal: Uns ist es wichtiger, die Arbeitsbelastung der Staatsanwälte auf einen längeren Zeitraum zu strecken als 90.000 Strafverfahren zu verhindern. Kritik an diesem Vorgehen kommt auch aus der Justiz selbst. Die Neue Richtervereinigung “ruft den Bundesrat sowie die Justiz- und Innenminister der Bundesländer auf, einer bundeseinheitlichen Entkriminalisierung des Cannabiskonsums nicht länger im Wege zu stehen.”  Und auch der 45. Strafverteidigertag forderte “die Länder auf, die angekündigte Blockade aufzugeben und dem Gesetz zuzustimmen.” 

Ihr habt jetzt endlich die Möglichkeit, diese wichtige Reform nicht nur Lauterbach zu überlassen, sondern gegen alle Widerstände das CanG sicher durch den Bundesrat zu bringen, ohne weitere Verzögerung. Alles andere wäre ein Verrat an eurem Parteiprogramm. Das wird euch über viele Jahre Stimmen aus der Community kosten.

Lasst euch feiern oder verderbt es euch mit einem erheblichen Teil eurer Stammwähler.

Mit freundlichen Grüßen

Grüne Hamburg

Wappen Hamburg
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Anschreiben Hamburg

Betreff: Grüne Hamburg: Verräter oder Retter des Cannabisgesetzes?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr irritiert über die Nachrichten, dass ausgerechnet die Grünen nun für eine weitere Verzögerung des Cannabisgesetzes sorgen wollen – ganz vorne dabei die Grünen in Hamburg mit ihrer Justizsenatorin Gallina. 

Es wäre eine große Enttäuschung, wenn es  durch die traditionsreichste Legalize-Partei in Deutschland zu noch mehr Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten, zu noch mehr Führerscheinentzügen und MPUs für Cannabiskonsumenten kommen sollte.

Die Grünen haben genug Kompromisse gemacht bei diesem Gesetz. Es ist unnötig repressiv und bürokratisch. Trotz aller Schwächen ist dieses Gesetz aber ein großer Schritt nach vorn. Endlich wird Schluss gemacht mit der massenhaften Strafverfolgung einfacher Cannabiskonsumenten. 

Von SPD-Ministern kam schon lange auf Landesebene Widerstand. Doch die Grünen haben in dieser Situation die einmalige Gelegenheit, durch ihre Regierungsbeteiligungen gegen diesen Widerstand das CanG im Bundesrat reibungslos und unverzüglich passieren zu lassen. Und genau das erwarte ich auch von den Grünen!

Seit Antritt der Ampel-Regierung sind weit über 300.000 Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten eröffnet worden. Es reicht! Eine Verschiebung des Inkrafttretens um ein halbes Jahr würde zu weiteren fast 90.000 Strafverfahren gegen Konsumenten führen! Selbst wenn diese Strafverfahren bis Oktober eingestellt werden sollten, muss die Polizei bis dahin trotzdem Strafverfahren eröffnen. Es würden weiterhin Bürger stigmatisiert und kriminalisiert. Auch die Angleichung von Cannabis und Alkohol in der Fahrerlaubnisverordnung würde um ein weiteres halbes Jahr verschoben. Das kostet Führerscheine und viel Geld für MPUs.

Die Begründung, dass Justizbeamte strafrechtlich dafür belangt werden könnten, weil Altfälle zu spät bearbeitet werden, halte ich nicht für stichhaltig. Denn sie handeln in diesen Fällen weder vorsätzlich noch im Einzelfall wissentlich.

Ein Großteil der angeblich zehntausenden Verfahren, die durch die Entkriminalisierung kleinerer Eigenverbrauchsdelikte neu aufgerollt werden müssen, dürften nicht vollständig abbezahlte Geldstrafen betreffen. In diesen Fällen wird nach einer späten Aufarbeitung eher eine Rückzahlung als eine Entschädigung fällig werden.

Und wenn in einzelnen Fällen tatsächlich Betroffene entschädigt werden müssen, weil sie zu spät aus der Haft entlassen wurden, dann wird das der Staatskasse nicht das Genick brechen, sondern Gerechtigkeit herstellen.

Unter dem Strich senden die Grünen gerade das Signal: Uns ist es wichtiger, die Arbeitsbelastung der Staatsanwälte auf einen längeren Zeitraum zu strecken als 90.000 Strafverfahren zu verhindern.

Ihr habt jetzt endlich die Möglichkeit, diese wichtige Reform nicht nur Lauterbach zu überlassen, sondern gegen alle Widerstände das CanG sicher durch den Bundesrat zu bringen, ohne weitere Verzögerung. Alles andere wäre ein Verrat an eurem Parteiprogramm. Das wird euch über viele Jahre Stimmen aus der Community kosten.

Lasst euch feiern oder verderbt es euch mit einem erheblichen Teil eurer Stammwähler.

Mit freundlichen Grüßen

Grüne NRW

Wappen NRW
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Anschreiben NRW

Betreff: Grüne: Verräter oder Retter des Cannabisgesetzes?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr irritiert über die Nachrichten, dass ausgerechnet die Grünen nun für eine weitere Verzögerung des Cannabisgesetzes sorgen wollen – allen voran die Grünen in NRW mit ihrem Justizminister Limbach. 

Es wäre eine große Enttäuschung, wenn es  durch die traditionsreichste Legalize-Partei in Deutschland zu noch mehr Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten, zu noch mehr Führerscheinentzügen und MPUs für Cannabiskonsumenten kommen sollte.

Die Grünen haben genug Kompromisse gemacht bei diesem Gesetz. Es ist unnötig repressiv und bürokratisch. Trotz aller Schwächen ist dieses Gesetz aber ein großer Schritt nach vorn. Endlich wird Schluss gemacht mit der massenhaften Strafverfolgung einfacher Cannabiskonsumenten. 

Von SPD-Ministern kam schon lange auf Landesebene Widerstand. Doch die Grünen haben in dieser Situation die einmalige Gelegenheit, durch ihre Regierungsbeteiligungen gegen diesen Widerstand das CanG im Bundesrat reibungslos und unverzüglich passieren zu lassen. Und genau das erwarte ich auch von den Grünen!

Seit Antritt der Ampel-Regierung sind weit über 300.000 Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten eröffnet worden. Es reicht! Eine Verschiebung des Inkrafttretens um ein halbes Jahr würde zu weiteren fast 90.000 Strafverfahren gegen Konsumenten führen! Selbst wenn diese Strafverfahren bis Oktober eingestellt werden sollten, muss die Polizei bis dahin trotzdem Strafverfahren eröffnen. Es würden weiterhin Bürger stigmatisiert und kriminalisiert. Auch die Angleichung von Cannabis und Alkohol in der Fahrerlaubnisverordnung würde um ein weiteres halbes Jahr verschoben. Das kostet Führerscheine und viel Geld für MPUs.

Die Begründung, dass Justizbeamte strafrechtlich dafür belangt werden könnten, weil Altfälle zu spät bearbeitet werden, halte ich nicht für stichhaltig. Denn sie handeln in diesen Fällen weder vorsätzlich noch im Einzelfall wissentlich.

Ein Großteil der angeblich zehntausenden Verfahren, die durch die Entkriminalisierung kleinerer Eigenverbrauchsdelikte neu aufgerollt werden müssen, dürften nicht vollständig abbezahlte Geldstrafen betreffen. In diesen Fällen wird nach einer späten Aufarbeitung eher eine Rückzahlung als eine Entschädigung fällig werden.

Und wenn in einzelnen Fällen tatsächlich Betroffene entschädigt werden müssen, weil sie zu spät aus der Haft entlassen wurden, dann wird das der Staatskasse nicht das Genick brechen, sondern Gerechtigkeit herstellen.

Unter dem Strich senden die Grünen gerade das Signal: Uns ist es wichtiger, die Arbeitsbelastung der Staatsanwälte auf einen längeren Zeitraum zu strecken als 90.000 Strafverfahren zu verhindern.

Ihr habt jetzt endlich die Möglichkeit, diese wichtige Reform nicht nur Lauterbach zu überlassen, sondern gegen alle Widerstände das CanG sicher durch den Bundesrat zu bringen, ohne weitere Verzögerung. Alles andere wäre ein Verrat an eurem Parteiprogramm. Das wird euch über viele Jahre Stimmen aus der Community kosten.

Lasst euch feiern oder verderbt es euch mit einem erheblichen Teil eurer Stammwähler.

Mit freundlichen Grüßen

SPD Niedersachsen

Die SPD Niedersachsen blockiert alle Mails der Mailaktion und leitet sie an uns weiter. Daher bitten wir euch, euer Anliegen telefonisch bei den Landtagsabgeordneten vorzutragen. Hier findet ihr die Telefonnummern der Fraktionsvorsitzenden. Alle weiteren Telefonnummer der Mitglieder des Landtags findet ihr hier: Mitglieder des SPD-Fraktion. Das Anschreiben unten könnt ihr als Gesprächsleitfaden nutzen.

Telefon:
Tonne, Grant Hendrik (Fraktionsvorsitzender), Tel: 0511 3030-4035 (Büro)
Bratmann, Christoph (Stellv. Vorsitzender), Tel: 0531 4809823 (Büro)
Immacolata Glosemeyer (Stellv. Vorsitzende), Tel: 05361 8905291
Lesemann, Dr. Silke (Stellv. Vorsitzende), Tel: 0511 1674-342 (Wahlkreisbüro)
Politze, Stefan, (Stellv. Vorsitzender), Tel: 0511 1674341 (Wahlkreisbüro)
Watermann, Ulrich (Stellv. Vorsitzender), Tel: 05151 1073397 (Wahlkreisbüro)
Zinke, Sebastian (Stellv. Vorsitzender), Tel: 05161 4810-703

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Anschreiben Niedersachsen

Betreff: Kein Vermittlungsausschuss wegen CanG!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr irritiert über die Nachrichten, dass Landesregierungen nun für eine weitere Verzögerung des Cannabisgesetzes sorgen wollen – ganz vorne dabei die SPD Niedersachsen mit ihrer Justizministerin Kathrin Wahlmann.

Es wäre eine große Enttäuschung, wenn es dadurch zu noch mehr Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten, zu noch mehr Führerscheinentzügen und MPUs kommen sollte.

Das Gesetz ist unnötig repressiv und bürokratisch. Trotz aller Schwächen ist es aber ein großer Schritt nach vorn. Endlich wird Schluss gemacht mit der massenhaften Strafverfolgung einfacher Cannabiskonsumenten.

Seit Antritt der Ampel-Regierung sind weit über 300.000 Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten eröffnet worden. Es reicht! Eine Verschiebung des Inkrafttretens um ein halbes Jahr würde zu weiteren fast 90.000 Strafverfahren gegen Konsumenten führen! Selbst wenn diese Strafverfahren bis Oktober eingestellt werden sollten, muss die Polizei bis dahin trotzdem Strafverfahren eröffnen. Es würden weiterhin Bürger stigmatisiert und kriminalisiert. Auch die Angleichung von Cannabis und Alkohol in der Fahrerlaubnisverordnung würde um ein weiteres halbes Jahr verschoben. Das kostet Führerscheine und viel Geld für MPUs.

Die Begründung, dass Justizbeamte strafrechtlich dafür belangt werden könnten, weil Altfälle zu spät bearbeitet werden, halte ich nicht für stichhaltig. Denn sie handeln in diesen Fällen weder vorsätzlich noch im Einzelfall wissentlich. So sehen das auch Rechtsanwalt Konstantin Grubwinkler (1) und Staatsanwalt Simon Pschorr (2).

Ein Großteil der angeblich zehntausenden Verfahren, die durch die Entkriminalisierung kleinerer Eigenverbrauchsdelikte neu aufgerollt werden müssen, dürften nicht vollständig abbezahlte Geldstrafen betreffen. In diesen Fällen wird nach einer späten Aufarbeitung eher eine Rückzahlung als eine Entschädigung fällig werden.

Und wenn in einzelnen Fällen tatsächlich Betroffene entschädigt werden müssen, weil sie zu spät aus der Haft entlassen wurden, dann wird das der Staatskasse nicht das Genick brechen, sondern Gerechtigkeit herstellen.

Unter dem Strich sendet die SPD gerade das Signal: Uns ist es wichtiger, die Arbeitsbelastung der Staatsanwälte auf einen längeren Zeitraum zu strecken als 90.000 Strafverfahren zu verhindern. Kritik an diesem Vorgehen kommt auch aus der Justiz selbst. Die Neue Richtervereinigung “ruft den Bundesrat sowie die Justiz- und Innenminister der Bundesländer auf, einer bundeseinheitlichen Entkriminalisierung des Cannabiskonsums nicht länger im Wege zu stehen.” (3) Und auch der 45. Strafverteidigertag forderte “die Länder auf, die angekündigte Blockade aufzugeben und dem Gesetz zuzustimmen.” (4)

Bitte stellen Sie sich nicht gegen Ihre eigene Bundestagsfraktion, gegen Ihren Bundesgesundheitsminister Lauterbach und gegen Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland! Verhindern Sie den Vermittlungsausschuss und sorgen Sie dafür, dass das CanG unverzüglich in Kraft treten kann!

Mit freundlichen Grüßen

(1) https://youtube.com/shorts/C6Uv9on_Ap8

(2) https://twitter.com/PschorrSimon/status/1765049141833441344

(3) https://www.neuerichter.de/cannabislegalisierung-vollenden-rechtssicherheit-schaffen/

(4) https://www.lto.de/recht/juristen/b/strafverteidigertag-dokumentation-hauptverhandlung-v-leute-cannabis-bundesrat-richterbund/

SPD und FDP Rheinland-Pfalz

rheinlandpfalz
Jetzt mitmachen! (Komma)

Jetzt mitmachen! (Semikolon)

Anschreiben Rheinland-Pfalz

Betreff: Kein Vermittlungsausschuss wegen CanG!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr irritiert über die Nachrichten, dass Landesregierungen nun für eine weitere Verzögerung des Cannabisgesetzes sorgen wollen – ganz vorne dabei FDP und SPD in Rheinland-Pfalz mit Justizminister Herbert Mertin und Innenminister Michael Ebling. 

Es wäre eine große Enttäuschung, wenn es dadurch zu noch mehr Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten, zu noch mehr Führerscheinentzügen und MPUs kommen sollte.

Das Gesetz ist unnötig repressiv und bürokratisch. Trotz aller Schwächen ist es aber ein großer Schritt nach vorn. Endlich wird Schluss gemacht mit der massenhaften Strafverfolgung einfacher Cannabiskonsumenten.

Seit Antritt der Ampel-Regierung sind weit über 300.000 Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten eröffnet worden. Es reicht! Eine Verschiebung des Inkrafttretens um ein halbes Jahr würde zu weiteren fast 90.000 Strafverfahren gegen Konsumenten führen! Selbst wenn diese Strafverfahren bis Oktober eingestellt werden sollten, muss die Polizei bis dahin trotzdem Strafverfahren eröffnen. Es würden weiterhin Bürger stigmatisiert und kriminalisiert. Auch die Angleichung von Cannabis und Alkohol in der Fahrerlaubnisverordnung würde um ein weiteres halbes Jahr verschoben. Das kostet Führerscheine und viel Geld für MPUs.

Die Begründung, dass Justizbeamte strafrechtlich dafür belangt werden könnten, weil Altfälle zu spät bearbeitet werden, halte ich nicht für stichhaltig. Denn sie handeln in diesen Fällen weder vorsätzlich noch im Einzelfall wissentlich. So sehen das auch Rechtsanwalt Konstantin Grubwinkler (1) und Staatsanwalt Simon Pschorr (2).

Ein Großteil der angeblich zehntausenden Verfahren, die durch die Entkriminalisierung kleinerer Eigenverbrauchsdelikte neu aufgerollt werden müssen, dürften nicht vollständig abbezahlte Geldstrafen betreffen. In diesen Fällen wird nach einer späten Aufarbeitung eher eine Rückzahlung als eine Entschädigung fällig werden.

Und wenn in einzelnen Fällen tatsächlich Betroffene entschädigt werden müssen, weil sie zu spät aus der Haft entlassen wurden, dann wird das der Staatskasse nicht das Genick brechen, sondern Gerechtigkeit herstellen.

Unter dem Strich senden FDP und SPD gerade das Signal: Uns ist es wichtiger, die Arbeitsbelastung der Staatsanwälte auf einen längeren Zeitraum zu strecken als 90.000 Strafverfahren zu verhindern. Kritik an diesem Vorgehen kommt auch aus der Justiz selbst. Die Neue Richtervereinigung “ruft den Bundesrat sowie die Justiz- und Innenminister der Bundesländer auf, einer bundeseinheitlichen Entkriminalisierung des Cannabiskonsums nicht länger im Wege zu stehen.” (3) Und auch der 45. Strafverteidigertag forderte “die Länder auf, die angekündigte Blockade aufzugeben und dem Gesetz zuzustimmen.” (4) Auch LEAP Deutschland (5) und das Expertennetzwerk Schildower Kreis  (6) fordern eine sofortige Umsetzung des CanG und gehen dabei auf die juristische Frage der Aufarbeitung der Altfälle ein. 

Bitte stellen Sie sich nicht gegen Ihre eigene Bundestagsfraktion und gegen Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland! Verhindern Sie den Vermittlungsausschuss und sorgen Sie dafür, dass das CanG unverzüglich in Kraft treten kann!

Mit freundlichen Grüßen

(1) https://youtube.com/shorts/C6Uv9on_Ap8

(2) https://twitter.com/PschorrSimon/status/1765049141833441344

(3) https://www.neuerichter.de/cannabislegalisierung-vollenden-rechtssicherheit-schaffen/

(4) https://www.lto.de/recht/juristen/b/strafverteidigertag-dokumentation-hauptverhandlung-v-leute-cannabis-bundesrat-richterbund/

(5) https://leap-deutschland.de/pressemitteilung-leap-deutschland-e-v/

(6) https://schildower-kreis.de/offener-brief-bunderat-cang/

Linke und SPD Mecklenburg-Vorpommern

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Jetzt mitmachen! (Semikolon)

Anschreiben Mecklenburg-Vorpommern

Betreff: Kein Vermittlungsausschuss wegen CanG!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr irritiert über die Nachrichten, dass Landesregierungen nun für eine weitere Verzögerung des Cannabisgesetzes sorgen wollen – ganz vorne dabei Linke und SPD in Mecklenburg Vorpommern mit Justizministerin Jacqueline Bernhardt und Gesundheitsministerin Stefanie Drese. 

Es wäre eine große Enttäuschung, wenn es dadurch zu noch mehr Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten, zu noch mehr Führerscheinentzügen und MPUs kommen sollte.

Das Gesetz ist unnötig repressiv und bürokratisch. Trotz aller Schwächen ist es aber ein großer Schritt nach vorn. Endlich wird Schluss gemacht mit der massenhaften Strafverfolgung einfacher Cannabiskonsumenten.

Seit Antritt der Ampel-Regierung sind weit über 300.000 Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten eröffnet worden. Es reicht! Eine Verschiebung des Inkrafttretens um ein halbes Jahr würde zu weiteren fast 90.000 Strafverfahren gegen Konsumenten führen! Selbst wenn diese Strafverfahren bis Oktober eingestellt werden sollten, muss die Polizei bis dahin trotzdem Strafverfahren eröffnen. Es würden weiterhin Bürger stigmatisiert und kriminalisiert. Auch die Angleichung von Cannabis und Alkohol in der Fahrerlaubnisverordnung würde um ein weiteres halbes Jahr verschoben. Das kostet Führerscheine und viel Geld für MPUs.

Die Begründung, dass Justizbeamte strafrechtlich dafür belangt werden könnten, weil Altfälle zu spät bearbeitet werden, halte ich nicht für stichhaltig. Denn sie handeln in diesen Fällen weder vorsätzlich noch im Einzelfall wissentlich. So sehen das auch Rechtsanwalt Konstantin Grubwinkler (1) und Staatsanwalt Simon Pschorr (2).

Ein Großteil der angeblich zehntausenden Verfahren, die durch die Entkriminalisierung kleinerer Eigenverbrauchsdelikte neu aufgerollt werden müssen, dürften nicht vollständig abbezahlte Geldstrafen betreffen. In diesen Fällen wird nach einer späten Aufarbeitung eher eine Rückzahlung als eine Entschädigung fällig werden.

Und wenn in einzelnen Fällen tatsächlich Betroffene entschädigt werden müssen, weil sie zu spät aus der Haft entlassen wurden, dann wird das der Staatskasse nicht das Genick brechen, sondern Gerechtigkeit herstellen.

Unter dem Strich senden Linke und SPD gerade das Signal: Uns ist es wichtiger, die Arbeitsbelastung der Staatsanwälte auf einen längeren Zeitraum zu strecken als 90.000 Strafverfahren zu verhindern. Kritik an diesem Vorgehen kommt auch aus der Justiz selbst. Die Neue Richtervereinigung “ruft den Bundesrat sowie die Justiz- und Innenminister der Bundesländer auf, einer bundeseinheitlichen Entkriminalisierung des Cannabiskonsums nicht länger im Wege zu stehen.” (3) Und auch der 45. Strafverteidigertag forderte “die Länder auf, die angekündigte Blockade aufzugeben und dem Gesetz zuzustimmen.” (4) Auch LEAP Deutschland (5) und das Expertennetzwerk Schildower Kreis  (6) fordern eine sofortige Umsetzung des CanG und gehen dabei auf die juristische Frage der Aufarbeitung der Altfälle ein. 

Bitte stellen Sie sich nicht gegen Ihre eigene Bundestagsfraktion und gegen Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland! Verhindern Sie den Vermittlungsausschuss und sorgen Sie dafür, dass das CanG unverzüglich in Kraft treten kann!

Mit freundlichen Grüßen

(1) https://youtube.com/shorts/C6Uv9on_Ap8

(2) https://twitter.com/PschorrSimon/status/1765049141833441344

(3) https://www.neuerichter.de/cannabislegalisierung-vollenden-rechtssicherheit-schaffen/

(4) https://www.lto.de/recht/juristen/b/strafverteidigertag-dokumentation-hauptverhandlung-v-leute-cannabis-bundesrat-richterbund/

(5) https://leap-deutschland.de/pressemitteilung-leap-deutschland-e-v/

(6) https://schildower-kreis.de/offener-brief-bunderat-cang/

SPD und Grüne Sachsen

Jetzt Mitmachen! (Komma)

Jetzt Mitmachen! (Semikolon)

Anschreiben Sachsen

Betreff: Kein Vermittlungsausschuss wegen CanG!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr irritiert über die Nachrichten, dass Landesregierungen nun für eine weitere Verzögerung des Cannabisgesetzes sorgen wollen – ganz vorne dabei SPD und Grüne in Sachsen mit Gesundheitsministerin Petra Köpping und Justizministerin Katja Meier. 

Es wäre eine große Enttäuschung, wenn es dadurch zu noch mehr Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten, zu noch mehr Führerscheinentzügen und MPUs kommen sollte.

Das Gesetz ist unnötig repressiv und bürokratisch. Trotz aller Schwächen ist es aber ein großer Schritt nach vorn. Endlich wird Schluss gemacht mit der massenhaften Strafverfolgung einfacher Cannabiskonsumenten.

Seit Antritt der Ampel-Regierung sind weit über 300.000 Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten eröffnet worden. Es reicht! Eine Verschiebung des Inkrafttretens um ein halbes Jahr würde zu weiteren fast 90.000 Strafverfahren gegen Konsumenten führen! Selbst wenn diese Strafverfahren bis Oktober eingestellt werden sollten, muss die Polizei bis dahin trotzdem Strafverfahren eröffnen. Es würden weiterhin Bürger stigmatisiert und kriminalisiert. Auch die Angleichung von Cannabis und Alkohol in der Fahrerlaubnisverordnung würde um ein weiteres halbes Jahr verschoben. Das kostet Führerscheine und viel Geld für MPUs.

Die Begründung, dass Justizbeamte strafrechtlich dafür belangt werden könnten, weil Altfälle zu spät bearbeitet werden, halte ich nicht für stichhaltig. Denn sie handeln in diesen Fällen weder vorsätzlich noch im Einzelfall wissentlich. So sehen das auch Rechtsanwalt Konstantin Grubwinkler (1) und Staatsanwalt Simon Pschorr (2).

Ein Großteil der angeblich zehntausenden Verfahren, die durch die Entkriminalisierung kleinerer Eigenverbrauchsdelikte neu aufgerollt werden müssen, dürften nicht vollständig abbezahlte Geldstrafen betreffen. In diesen Fällen wird nach einer späten Aufarbeitung eher eine Rückzahlung als eine Entschädigung fällig werden.

Und wenn in einzelnen Fällen tatsächlich Betroffene entschädigt werden müssen, weil sie zu spät aus der Haft entlassen wurden, dann wird das der Staatskasse nicht das Genick brechen, sondern Gerechtigkeit herstellen.

Unter dem Strich senden SPD und Grüne gerade das Signal: Uns ist es wichtiger, die Arbeitsbelastung der Staatsanwälte auf einen längeren Zeitraum zu strecken als 90.000 Strafverfahren zu verhindern. Kritik an diesem Vorgehen kommt auch aus der Justiz selbst. Die Neue Richtervereinigung “ruft den Bundesrat sowie die Justiz- und Innenminister der Bundesländer auf, einer bundeseinheitlichen Entkriminalisierung des Cannabiskonsums nicht länger im Wege zu stehen.” (3) Und auch der 45. Strafverteidigertag forderte “die Länder auf, die angekündigte Blockade aufzugeben und dem Gesetz zuzustimmen.” (4) Auch LEAP Deutschland (5) und das Expertennetzwerk Schildower Kreis  (6) fordern eine sofortige Umsetzung des CanG und gehen dabei auf die juristische Frage der Aufarbeitung der Altfälle ein. 

Bitte stellen Sie sich nicht gegen Ihre eigene Bundestagsfraktion und gegen Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland! Verhindern Sie den Vermittlungsausschuss und sorgen Sie dafür, dass das CanG unverzüglich in Kraft treten kann!

Mit freundlichen Grüßen

(1) https://youtube.com/shorts/C6Uv9on_Ap8

(2) https://twitter.com/PschorrSimon/status/1765049141833441344

(3) https://www.neuerichter.de/cannabislegalisierung-vollenden-rechtssicherheit-schaffen/

(4) https://www.lto.de/recht/juristen/b/strafverteidigertag-dokumentation-hauptverhandlung-v-leute-cannabis-bundesrat-richterbund/

(5) https://leap-deutschland.de/pressemitteilung-leap-deutschland-e-v/

(6) https://schildower-kreis.de/offener-brief-bunderat-cang/

SPD Sachsen-Anhalt

Jetzt mitmachen! (Komma)

Jetzt mitmachen! (Semikolon)

Anschreiben Sachsen-Anhalt

Betreff: Kein Vermittlungsausschuss wegen CanG!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr irritiert über die Nachrichten, dass Landesregierungen nun für eine weitere Verzögerung des Cannabisgesetzes sorgen wollen – ganz vorne dabei die SPD mit Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne.

Es wäre eine große Enttäuschung, wenn es dadurch zu noch mehr Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten, zu noch mehr Führerscheinentzügen und MPUs kommen sollte.

Das Gesetz ist unnötig repressiv und bürokratisch. Trotz aller Schwächen ist es aber ein großer Schritt nach vorn. Endlich wird Schluss gemacht mit der massenhaften Strafverfolgung einfacher Cannabiskonsumenten.

Seit Antritt der Ampel-Regierung sind weit über 300.000 Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten eröffnet worden. Es reicht! Eine Verschiebung des Inkrafttretens um ein halbes Jahr würde zu weiteren fast 90.000 Strafverfahren gegen Konsumenten führen! Selbst wenn diese Strafverfahren bis Oktober eingestellt werden sollten, muss die Polizei bis dahin trotzdem Strafverfahren eröffnen. Es würden weiterhin Bürger stigmatisiert und kriminalisiert. Auch die Angleichung von Cannabis und Alkohol in der Fahrerlaubnisverordnung würde um ein weiteres halbes Jahr verschoben. Das kostet Führerscheine und viel Geld für MPUs.

Die Begründung, dass Justizbeamte strafrechtlich dafür belangt werden könnten, weil Altfälle zu spät bearbeitet werden, halte ich nicht für stichhaltig. Denn sie handeln in diesen Fällen weder vorsätzlich noch im Einzelfall wissentlich. So sehen das auch Rechtsanwalt Konstantin Grubwinkler (1) und Staatsanwalt Simon Pschorr (2).

Ein Großteil der angeblich zehntausenden Verfahren, die durch die Entkriminalisierung kleinerer Eigenverbrauchsdelikte neu aufgerollt werden müssen, dürften nicht vollständig abbezahlte Geldstrafen betreffen. In diesen Fällen wird nach einer späten Aufarbeitung eher eine Rückzahlung als eine Entschädigung fällig werden.

Und wenn in einzelnen Fällen tatsächlich Betroffene entschädigt werden müssen, weil sie zu spät aus der Haft entlassen wurden, dann wird das der Staatskasse nicht das Genick brechen, sondern Gerechtigkeit herstellen.

Unter dem Strich sendet die SPD gerade das Signal: Uns ist es wichtiger, die Arbeitsbelastung der Staatsanwälte auf einen längeren Zeitraum zu strecken als 90.000 Strafverfahren zu verhindern. Kritik an diesem Vorgehen kommt auch aus der Justiz selbst. Die Neue Richtervereinigung “ruft den Bundesrat sowie die Justiz- und Innenminister der Bundesländer auf, einer bundeseinheitlichen Entkriminalisierung des Cannabiskonsums nicht länger im Wege zu stehen.” (3) Und auch der 45. Strafverteidigertag forderte “die Länder auf, die angekündigte Blockade aufzugeben und dem Gesetz zuzustimmen.” (4) Auch LEAP Deutschland (5) und das Expertennetzwerk Schildower Kreis  (6) fordern eine sofortige Umsetzung des CanG und gehen dabei auf die juristische Frage der Aufarbeitung der Altfälle ein. 

Bitte stellen Sie sich nicht gegen Ihre eigene Bundestagsfraktion und gegen Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland! Verhindern Sie den Vermittlungsausschuss und sorgen Sie dafür, dass das CanG unverzüglich in Kraft treten kann!

Mit freundlichen Grüßen

(1) https://youtube.com/shorts/C6Uv9on_Ap8

(2) https://twitter.com/PschorrSimon/status/1765049141833441344

(3) https://www.neuerichter.de/cannabislegalisierung-vollenden-rechtssicherheit-schaffen/

(4) https://www.lto.de/recht/juristen/b/strafverteidigertag-dokumentation-hauptverhandlung-v-leute-cannabis-bundesrat-richterbund/

(5) https://leap-deutschland.de/pressemitteilung-leap-deutschland-e-v/

(6) https://schildower-kreis.de/offener-brief-bunderat-cang/

Grüne Brandenburg

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Anschreiben Brandenburg

Betreff: Kein Vermittlungsausschuss wegen CanG!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr irritiert über die Nachrichten, dass Landesregierungen nun für eine weitere Verzögerung des Cannabisgesetzes sorgen wollen. Es wäre eine große Enttäuschung, wenn es dadurch zu noch mehr Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten, zu noch mehr Führerscheinentzügen und MPUs kommen sollte. Auch Antworten einiger Brandenburger Grünen, dass man das Mehr an Zeit für bessere Prävention einsetzen wolle, wirken in diesem Kontext wie blanker Hohn.

Das Gesetz ist unnötig repressiv und bürokratisch. Trotz aller Schwächen ist es aber ein großer Schritt nach vorn. Endlich wird Schluss gemacht mit der massenhaften Strafverfolgung einfacher Cannabiskonsumenten.

Seit Antritt der Ampel-Regierung sind weit über 300.000 Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten eröffnet worden. Es reicht! Eine Verschiebung des Inkrafttretens um ein halbes Jahr würde zu weiteren fast 90.000 Strafverfahren gegen Konsumenten führen! Selbst wenn diese Strafverfahren bis Oktober eingestellt werden sollten, muss die Polizei bis dahin trotzdem Strafverfahren eröffnen. Es würden weiterhin Bürger stigmatisiert und kriminalisiert. Auch die Angleichung von Cannabis und Alkohol in der Fahrerlaubnisverordnung würde um ein weiteres halbes Jahr verschoben. Das kostet Führerscheine und viel Geld für MPUs.

Die Begründung, dass Justizbeamte strafrechtlich dafür belangt werden könnten, weil Altfälle zu spät bearbeitet werden, halte ich nicht für stichhaltig. Denn sie handeln in diesen Fällen weder vorsätzlich noch im Einzelfall wissentlich. So sehen das auch Rechtsanwalt Konstantin Grubwinkler (1) und Staatsanwalt Simon Pschorr (2).

Ein Großteil der angeblich zehntausenden Verfahren, die durch die Entkriminalisierung kleinerer Eigenverbrauchsdelikte neu aufgerollt werden müssen, dürften nicht vollständig abbezahlte Geldstrafen betreffen. In diesen Fällen wird nach einer späten Aufarbeitung eher eine Rückzahlung als eine Entschädigung fällig werden.

Und wenn in einzelnen Fällen tatsächlich Betroffene entschädigt werden müssen, weil sie zu spät aus der Haft entlassen wurden, dann wird das der Staatskasse nicht das Genick brechen, sondern Gerechtigkeit herstellen.

Unter dem Strich senden einige Landesregierungen gerade das Signal: Uns ist es wichtiger, die Arbeitsbelastung der Staatsanwälte auf einen längeren Zeitraum zu strecken als 90.000 Strafverfahren zu verhindern. Kritik an diesem Vorgehen kommt auch aus der Justiz selbst. Die Neue Richtervereinigung “ruft den Bundesrat sowie die Justiz- und Innenminister der Bundesländer auf, einer bundeseinheitlichen Entkriminalisierung des Cannabiskonsums nicht länger im Wege zu stehen.” (3) Und auch der 45. Strafverteidigertag forderte “die Länder auf, die angekündigte Blockade aufzugeben und dem Gesetz zuzustimmen.” (4) Auch LEAP Deutschland (5) und das Expertennetzwerk Schildower Kreis  (6) fordern eine sofortige Umsetzung des CanG und gehen dabei auf die juristische Frage der Aufarbeitung der Altfälle ein. 

Bitte stellen Sie sich nicht gegen Ihre eigene Bundestagsfraktion und gegen Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland! Verhindern Sie den Vermittlungsausschuss und sorgen Sie dafür, dass das CanG unverzüglich in Kraft treten kann!

Mit freundlichen Grüßen

(1) https://youtube.com/shorts/C6Uv9on_Ap8

(2) https://twitter.com/PschorrSimon/status/1765049141833441344

(3) https://www.neuerichter.de/cannabislegalisierung-vollenden-rechtssicherheit-schaffen/

(4) https://www.lto.de/recht/juristen/b/strafverteidigertag-dokumentation-hauptverhandlung-v-leute-cannabis-bundesrat-richterbund/

(5) https://leap-deutschland.de/pressemitteilung-leap-deutschland-e-v/

(6) https://schildower-kreis.de/offener-brief-bunderat-cang/

SPD Saarland

Jetzt mitmachen! (Komma)

Jetzt mitmachen! (Semikolon)

Anschreiben Saarland

Betreff: Kein Vermittlungsausschuss wegen CanG!

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin sehr irritiert über die Nachrichten, dass einige Landesregierungen nun für eine weitere Verzögerung des Cannabisgesetzes sorgen wollen. Für weitere Änderungen am Gesetz sprach sich auch der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Pascal Arweiler im Saarland öffentlich aus.
Es wäre eine große Enttäuschung, wenn es dadurch zu noch mehr Strafverfahren gegen Cannabiskonsumenten, zu noch mehr Führerscheinentzügen und MPUs kommen sollte.

Das Gesetz ist unnötig repressiv und bürokratisch. Trotz aller Schwächen ist es aber ein großer Schritt nach vorn. Endlich wird Schluss gemacht mit der massenhaften Strafverfolgung einfacher Cannabiskonsumenten.

Seit Antritt der Ampel-Regierung sind weit über 300.000 Strafverfahren gegen einfache Cannabiskonsumenten eröffnet worden. Es reicht! Eine Verschiebung des Inkrafttretens um ein halbes Jahr würde zu weiteren fast 90.000 Strafverfahren gegen Konsumenten führen! Selbst wenn diese Strafverfahren bis Oktober eingestellt werden sollten, muss die Polizei bis dahin trotzdem Strafverfahren eröffnen. Es würden weiterhin Bürger stigmatisiert und kriminalisiert. Auch die Angleichung von Cannabis und Alkohol in der Fahrerlaubnisverordnung würde um ein weiteres halbes Jahr verschoben. Das kostet Führerscheine und viel Geld für MPUs.

Die Begründung, dass Justizbeamte strafrechtlich dafür belangt werden könnten, weil Altfälle zu spät bearbeitet werden, halte ich nicht für stichhaltig. Denn sie handeln in diesen Fällen weder vorsätzlich noch im Einzelfall wissentlich. So sehen das auch Rechtsanwalt Konstantin Grubwinkler (1) und Staatsanwalt Simon Pschorr (2).
Ein Großteil der angeblich zehntausenden Verfahren, die durch die Entkriminalisierung kleinerer Eigenverbrauchsdelikte neu aufgerollt werden müssen, dürften nicht vollständig abbezahlte Geldstrafen betreffen. In diesen Fällen wird nach einer späten Aufarbeitung eher eine Rückzahlung als eine Entschädigung fällig werden.
Und wenn in einzelnen Fällen tatsächlich Betroffene entschädigt werden müssen, weil sie zu spät aus der Haft entlassen wurden, dann wird das der Staatskasse nicht das Genick brechen, sondern Gerechtigkeit herstellen.

Unter dem Strich sendet die SPD gerade das Signal: Uns ist es wichtiger, die Arbeitsbelastung der Staatsanwälte auf einen längeren Zeitraum zu strecken als 90.000 Strafverfahren zu verhindern. Kritik an diesem Vorgehen kommt auch aus der Justiz selbst. Die Neue Richtervereinigung “ruft den Bundesrat sowie die Justiz- und Innenminister der Bundesländer auf, einer bundeseinheitlichen Entkriminalisierung des Cannabiskonsums nicht länger im Wege zu stehen.” (3) Und auch der 45. Strafverteidigertag forderte “die Länder auf, die angekündigte Blockade aufzugeben und dem Gesetz zuzustimmen.” (4) Auch LEAP Deutschland (5) und das Expertennetzwerk Schildower Kreis (6) fordern eine sofortige Umsetzung des CanG und gehen dabei auf die juristische Frage der Aufarbeitung der Altfälle ein.

Bitte stellen Sie sich nicht gegen Ihre eigene Bundestagsfraktion und gegen Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland! Verhindern Sie den Vermittlungsausschuss und sorgen Sie dafür, dass das CanG unverzüglich in Kraft treten kann!

Mit freundlichen Grüßen

(1) https://youtube.com/shorts/C6Uv9on_Ap8
(2) https://twitter.com/PschorrSimon/status/1765049141833441344
(3) https://www.neuerichter.de/cannabislegalisierung-vollenden-rechtssicherheit-schaffen/
(4) https://www.lto.de/recht/juristen/b/strafverteidigertag-dokumentation-hauptverhandlung-v-leute-cannabis-bundesrat-richterbund/
(5) https://leap-deutschland.de/pressemitteilung-leap-deutschland-e-v/
(6) https://schildower-kreis.de/offener-brief-bunderat-cang/

Kommentare

119 Antworten zu „Mailkampagne: Vermittlungsausschuss verhindern!“

  1. KukulCan

    Moin zusammen,
    in einer anderen Aktion habe ich bereits mitgeteilt, dass 1und1 keine bulk Mails versendet, mit gmx.de oder gmx.net funktionierts!

  2. Hwnas

    Ich finde die Emailadresse von Rheinland Pfalz nicht. Habe ich schon gestern geschrieben. ES WÄRE ECHT HILFREICH WENN IHR DIE EMAILS DIREKT DAZUSCHREIBT. Ich gebe jetzt auf die herauszufinden.

    1. Simon Kraushaar

      Da sind zwei Txt-Dateien jeweils einmal Komma und einmal Semikolon. Die musst du anklicken, dann öffnen sich die Dateien… Wunderwerk der EDV!

  3. Dmon

    Dann hoffen wir mal, dass das morgen gut geht 😉

    1. Anonymous

      Amen Growmie 💚

  4. Joel

    Bin für die Legalisierung von Cannabis

  5. Michael

    Cannabisverbot muss weg, damit die friedlichsten Menschen nicht kriminalisiert werden!

  6. Dmon

    Warum werden alle meine Posts hier entfernt?
    Hab ich was falsches geschrieben?

    1. Simon Kraushaar

      Nö aber die Posts müssen manuell freigeschaltet werden. Grüße

    2. KukulCan

      Moin,
      auch meine Beiträge, vor allem den von heute morgen ist verschwunden.
      Passt evtl jemandem meine Mailadresse nicht?
      Wenn ja, aus welchem Grund?

  7. Bitter ist die Tatsache, dass die GRÜNEN (BW und NRW) scheinbar immer noch für einen VA sind. Das ist eine unglaubliche Enttäuschung und kaum zu glauben, dass die GRÜNEN der beiden Bundesländer für ein “Zittern” sorgen könnten. Die Partei, die ich seit 25 Jahren wähle und deren Mitglied ich bin.
    Im folgenden Link eine weitere Möglichkeit, Kontakt zu den besagten Parteien aufzunehmen.

    https://cangomat.av-gruenden.de

    Macht weiter und bleibt dran.
    Grüße an alle

  8. O.S.

    OFFENER BRIEF
    Liebe Cannabis Legalisierung Gegnern,
    ich bitte für Ihrer kurze Zeit, um einige Fakten bezüglich des Verbots in Betracht zu ziehen.
    Seit 2017 sind es mehrere Menschen in Europa Gestorben, weil sie an der Glaube Cannabis zu konsumieren, mit synthetische Cannabinoiden gestreckten CBD-Blüten geraucht haben. Sehr viele Menschen sind zwar nicht gestorben, aber auf Notaufnahmen gelandet sind. Da es viel einfacher ist, legale CBD-Blüten zu strecken, als wahren Cannabis zu besorgen, wird es skrupellos von Profitorientierten Personen ausgenutzt. Mit bloßen Augen kann man sehr schwer, ob überhaupt, erkennen, ob es von geputschten Materia handelt. Nicht Mal langjährige Konsumenten können Unterschied nach Aussehen feststellen. Nur Labor Untersuchung kann mit höchster Sicherheit sagen, ob etwas gestreckt ist. Wenn einem das Jugendschutz Wichtig ist, muss es verstanden werden, dass Cannabiskonsum zwar Nachteile haben kann, aber kann nicht annährend solchen Schaden verursachen, als schon einmalige Konsum unbekannten Stoffen, die auf CBD-Blüten gesprüht werden.
    An direkten Cannabiskonsum ist sehr-sehr gering die Chance zu sterben. Es ist unmöglich eine solche Menge zu konsumieren, die Tödlich sein kann. Es wird oft das Gefahr der Entstehung einer Psychose in Debatte gebracht, wenn es über Cannabiskonsum diskutiert wird. Jedoch wird es fast immer vergessen zu erwähnen, dass der Person nicht nur Cannabis, sondern auch Tabak konsumiert hat. Nur wenige wissen, dass Tabak auch mit verschiedenen Chemikalien behandelt wird. Außerdem müssen es noch verschiedenen Bedingungen bestehen, die eine Psychose begünstigen und auflösen. Es kann unbekannte Vorerkrankung, familiäre Situation oder andauernde Herabwürdigung beziehungsweise Frustration sein. Darüber hinaus kann eine Psychose bei nicht Cannabiskonsumenten auch auftreten. Daher wäre es viel Zielführender bei solchen Aussagen genau zu formulieren: hat der Person eine Mischung konsumiert? Hat der Person eine unbekannte Vorerkrankung? Was ging in seinem persönlichen Umfeld ab?
    Es gibt zahlreiche Handwerker, Sportler und Großunternehmer, die erfolgreiches, qualitatives und verantwortungsvolles Leben führen, so dass sie regelmäßig und achtend auf der Toleranzgrenze Cannabis konsumieren. Da es so viele Sorten des Cannabis gibt, kann es nicht nur verschiedenste Weise in medizinisches Bereich, sondern auch als Verbesserung der eigenen Leistung eingesetzt werden. Manche brauchen es abends nach einem schwerbelastenden und durchgearbeiteten Tag, um sich zu entspannen. Anderen brauchen es morgens, um den Arbeitstag zu erhellen beziehungsweise um die Kreativität zu steigern. Es gibt auch Menschen, die nur selten auf Konzerten oder Partys konsumieren, um Hemmungen oder sozialen Phobien abbauen zu können. Cannabis ist nicht gleich Cannabis. Und wie es wir schon wissenschaftlich bewiesen wissen, auch nicht Brokkoli. Es gibt ein breites Spektrum der Wirkung, die nach persönlichem Bedarf eingesetzt werden kann. Legalisierung würde nicht bedeuten, dass es auch muss, aber das ja, dass diejenigen die damit verantwortungsvoll umgehen können, werden nicht schikaniert oder in schlimmsten Fall mit Freiheitsentzug bestraft werden. Diejenigen, die die eigene Verantwortung nicht erlernen können oder wollen, könnten nach der Legalisierung genauso mit Maßnahmen geahndet werden.
    In die Länder, wo es zur Entkriminalisierung oder Legalisierung kam, konnte es nicht überall die eindeutige Zunahme des Konsums festgestellt werden. Es gibt sogar Beispiele, wo das Konsum gesunken ist. Ernste Erklärung und die nicht Verbreitung falschen Informationen führt zu einer engeren Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Regierung, die die soziale Verantwortung der einzelnen eher Verstärkt. Inklusion statt Ausgrenzung und Bestrafung. Steuereinnahmen der Regulierten Cannabismarkt könnten die schon erschreckende Staatsschuld sinken. Momentan wird der Bedarf nach Cannabis oft von nichts zurückschreckenden Personen skrupellos ausgenutzt. Die Polizei ist nicht in der Lage diese gewältige Problem mit demokratischen Methoden zu beseitigen.
    Die Wissenschaft weiß es zwar, dass es bei manchen Menschen eine Suchtveranlagung in die Gene zu suchen ist, jedoch die Ursache dafür ist noch nicht völlig erforscht und bekannt. Suchterkrankung kann schon von Konsum einfachen zuckerhaltigen Produkten entstehen. (Soll denn Schokokuchen auch verboten werden? Nicht wegen der Kinderarbeit und Ausbeutung der Globalen Süden, versteht sich von selbst.) Es ist aber festzustellen, dass das Verbot nirgendwo in der Welt funktioniert hat und die Anzahl der Konsumenten steigt. Das würde das Vorwurf entgegnen, dass Cannabiskonsum zur Intelligenz Verminderung beiträgt. Wenn die Konsumenten so Unintelligent sind oder davon werden, warum könnte keine Regierung in der Welt das Konsum zu verhindern? Natürlich sprechen wir über demokratische Ordnungen und nicht über Diktaturen. Aber wer will denn in einer Diktatur leben? Darüber hinaus sind die modernen Cannabis Sorten ein Ergebnis Jahren langen Hybridisation. Von einem Prozess, der bestimmte Kenntnisse vorausgesetzt und in Untergrund, trotz des Verbots begangen ist. Von Menschen, die selbst Konsumieren. Sind sie denn Unintelligent? Man geht doch morgens Brötchen einzukaufen und kauft nicht sofort Bier, nur weil es erlaubt ist. Diejenigen, die das tun, haben mit selbst Probleme beziehungsweise mit der gesellschaftlichen Ordnung, nicht mit der Substanz. Das wäre schon eine viel schwieriger beantwortbare Frage, warum und wie entsteht Sucht. Hier könnte man die Achtstunden Arbeitstag in Hinsicht der Kluft zwischen Arm und Reich oder das transgenerationelle Trauma in Betracht ziehen.
    Es ist mit Sicherheit festzustellen, die Bewusstseinsveränderung ist gleich Alt mit der menschlichen Zivilisation. Schon die erste Intoxikation von Rauch führte die Urmenschen zum Umgang mit dem Feuer und zum Kochen der Lebensmittel zu erlernen. Dies ermöglichte die Evolution des Gehirns. Im Weiteren Teilen der Geschichte finden wir keine Zivilisation, wo es nicht irgendeine Form der absichtlichen Bewusstseinsveränderung nicht existieren hätte. An der gleichen Stelle muss man erwähnen, dass Kriegsführung und die damit gebundenen Ungleichheiten auch ähnlich Alt sind. Besonders stark geworden dieser Kontrast in dem 20.Jahrhundert. Einerseits ist das Cannabis Prohibition der Industrialisierung, andererseits dem Rassismus und der Herabwürdigung zu deuten. Die Meinungsverschiedenheiten und die durch Kriege entstandene transgenerationelle Trauma könnten durch Aufklärung und mit Hilfe des Cannabis verarbeitet werden. Während ein Jahrhundert dauerndes Cannabis Verbots wurden am furchtbarsten Waffen entwickelt und gesellschaftlichen Ordnungen entstanden. Das Ende der Spaltung der Gesellschaft in Deutschland beziehungsweise in Europa und die Unterschiede zwischen der Globalen Norden und Süden ist zurzeit nicht in Sicht. Dagegen gibt es an vielen Teile der Welt große Veranstaltungen, wo Menschen mit verschiedenen Herkünften zusammentreffen, um das LEBEN zu zelebrieren. Trotz der Verschiedenheiten friedlich miteinander. Die Verbindung ist oft Cannabis. Beziehungsweise die Weltoffene Perspektive, die durch Erfahrung mit qualitativem Cannabis erlangt wird. Ich behaupte es nicht, dass es die Lösung für die Weltfriede und die Heilung für alles Schlechtes ist. Noch ermutige ich niemand auf Konsum. Auch verleugne ich die Tatsache nicht, dass unkontrollierte und nicht bewusste Cannabiskonsum auf der Leistung und das Leben, besonders im jugendlichen Alter negative Auswirkungen könnte haben.
    Aber ich bin davon überzeugt, dass der gestreckte Cannabis schon fast ein Jahrzehnt viel größere Schaden verursacht, als herkömmliche Cannabis tut und tat bisher. Synthetische Cannabinoide sind per Post bestellbar. Über 90% stammen sie aus China, die Reste kommt aus Russland. Es gibt sogar Callcenters, woher man persönlich solchen Schadstoffen legal und ohne Schwierigkeiten bestellen kann. Ob es um eine leichte Form biologische Waffe handelt, die um die Destabilisierung des Westens eingesetzt sind, kann ich nicht beweisen. Das aber jedoch doch, das von Cannabiskonsum noch niemand gestorben ist und dass es bei körperlichen-psychischen Beschwerden helfen und auch zur Steigerung der Kreativität beitragen kann. Viele Menschen wissen es nicht, dass sie nicht Cannabis rauchen, sondern etwas, was in Laboren ausentwickelt worden ist und hat eine ganz andere Wirkung auf die Rezeptoren. Von das Verbot profitieren die skrupellosen Personen, die die Marktlücke ausnutzen.
    Abschließend würde ich auf der Entwicklung der Freiheitsrechte hindeuten. Es gab Zeiten, wenn Wahlrecht für alle oder Frauenrechte negativ angesehen und stark kritisiert worden waren. Legalisierung heißt nicht, dass es obligatorisch Cannabis konsumiert werden muss. Auch nicht, dass die Konsum steigern würde. Ein bewusste Cannabiskonsumierende Person ist nicht eine Klischeehafte Erscheinung, sondern ein vielfältiger und oft aktiver Teil der Gesellschaft, der bis heute herabwertend Behandelt wird.
    Auf eine aufgeklärte, verantwortungsvolle, friedliche und von Kriegen freie 21. Jahrhundert! Regulierung statt Verbot.
    Ich bedanke mich für Ihrer Aufmerksamkeit.
    Mit freundlichen Grüßen
    O.S.

    Youtube zeigt es nicht. Wer möchte gerne weiterleiten. Alles schöne!

  9. Rödi

    Hallo Leute,
    ich konnte erst auch keine E-Mail an die saarländischen Politiker schicken. Habe dann auch den Betreff geändert, so dass darin nicht mehr Vermittlungsausschuss und CanG vorkommt. Dann ging die E-Mail wirklich durch!
    Bleibt dran alle, wir schaffen das…..

  10. bepp0

    Habe mich heute überwunden, und die Telefonummer des Herrn Tonne (SPD) aus Niedersachsen zu wählen. Dort hat man mich genervt ans Justizministerium verwiesen. Im Justizministerium sagte die freundliche Dame, sie seinen “nicht zuständig” und ich solle eine Email schreiben an:

    Am besten zu Händen Frau Dr. Kathrin Wahlmann (SPD), diese sei die zuständige und im Bundesrat stimmberechtigte Ansprechpartnerin

  11. Wo ist die Email?

    Sorry, aber kann mich meinen Vorgängern nur anschließen. Ziemlich dumm gemacht mit dem Link. Ihr habt sehr viele motivierte Leute dadurch verloren! Einfach Email dazu – fertig.

  12. Dmon

    Habe eben auch nochmal eine eigene Email an die Grünen in BW verfasst. Vielleicht kann man da noch was bewegen…

    Text wie folgt:

    Halle liebe Grünen Politiker aus BW,

    aufgrund der Bundesrats-Sitzung die diese Woche stattfindet und bei der das umstrittene CanG verhandelt werden soll, möchte ich nochmal versuchen Ihnen eine Nachricht zu schreiben.
    Das ist allgemein das erste mal, dass ich mich politisch engagiere und hoffe das Sie diese Email nicht als Spam oder Cyber-Attacke einstufen, sondern als Anliegen eines Bürgers der sich Gehör verschaffen will.
    Ich bin selbst kein Konsument von Cannabis und sehe dennoch seit Jahren die Ungerechtigkeit der Strafverfolgung eben jener Konsumenten. Wie viele anderen sehe ich hier die Notwendigkeit dieses Unrecht so schnell wie möglich zu beseitigen. Durch die geplante Amnestie könnte zumindest ein winziger Bruchteil dieser langjährigen Ungerechtigkeit beseitigt und teilweise wieder gut gemacht werden. Gerade die Streichung der Einträge im Bundeszentralregister sehe ich als wichtigen und richtigen Schritt die Kriminalisierung und Stigmatisierung die mit Cannabis verbunden ist zu beenden.

    Im Vergleich zu Ihnen denke ich nicht, dass eine Verschiebung auf Oktober der Justiz entscheidend weiterhelfen würde. “Aufgeschoben ist nicht aufgehoben” sagt man ja so schön.
    Wenn die Gefahr einer kompletten Blockade (s. Aussagen verschiedener CDU Poitiker) des Gesetzes nicht real wäre, würde vermutlich auch niemand was gegen Ihre Argumente für einen Aufschub sagen. Die Argumentation von Herrn Lucha ist soweit schlüssig und klingt durchaus vernünftig.
    Dennoch sollten Sie jetzt so kurz vor der Abstimmung im Bundesrat nochmal überlegen, ob Sie als Politiker der Grünen die richtige Entscheidung treffen.
    Ist eine temporär überlastete Justiz nicht das kleinere Übel im Vergleich zur Verfolgung und Bestrafung von tausenden Bürgern, die nach dem Rechtsempfinden eines Großteils der Bevölkerung keine Verbrecher sind?!
    Für wie wahrscheinlich halten Sie die Möglichkeit, dass durch das Einberufen des Vermittlungsausschusses das gesamte Gesetz durch Verfahrenstricks verzögert bzw. gekippt werden könnte?
    Würden Sie als Grüne das unterstützen nachdem Sie seit fast 30 Jahren die Legalisierung fordern?
    Wie lange denken Sie würde es dauern bis sich solch eine Chance wieder ergibt?
    Denken Sie nicht auch, dass wir hier eine einmalige Chance haben die Drogenpolitik in Deutschland oder vielleicht sogar in ganz Europa nachhaltig zu verändern und zu verbessern?
    Finden Sie es richtig, dass in den nächsten Monaten oder evtl. auch Jahren weitere hundert tausend Ermittlungsverfahren gegen Bürger unseres Landes eröffnet werden würden?
    Ich kann im Moment nur schwer nachvollziehen, dass ausgerechnet Sie hier wirklich zögern…

    Ich kann nur aus meinem Bekanntenkreis sprechen, aber ich denke dass Sie mit ihrer aktuellen Einstellung zu diesem Thema einige treue Wähler verlieren würden. Die Leute sind sich nicht mehr sicher wer die Grünen eigentlich sind bzw. fühlen sich als Bürger von Ihnen im Stich gelassen. Damit meine ich nicht Ihre Einstellung zum Thema Cannabis sondern viel mehr Ihren Umgang mit Bürgern in unserem Land. Bei den Idealen Ihrer Partei kann doch nicht der Justizapparat im Fokus stehen sondern viel mehr muss das Wohl des Bürgers im Vordergrund stehen!
    Ich denke wie viele anderen, dass Sie in Baden-Württemberg einen sehr anständigen Job machen und würde mir wünschen, dass sie das auch noch weitere Jahre machen können. Sie sind hier aber im Begriff eine großen Fehler zu machen indem Sie einem gewissen Anteil Ihrer Stammwählerschaft vor den Kopf stoßen, ohne überhaut die sichere Chance zu haben das Gesetz noch zum Positiven zu verändern. Wir alle wissen nicht wie die Abstimmung am Freitag aussehen wird und ob sich eine Mehrheit für den Anruf des Vermittlungsausschusses finden wird.
    Wäre es für Sie nicht katastrophal wenn das Gesetz am Freitag durchgeht und Sie dennoch auf Ihrer aktuellen Position beharren?! Bitte entschuldigen Sie meine Frage, aber hätten Sie dann nicht die Situation, dass Sie ein Gesetz haben dessen Durchführung momentan noch Fragen aufwirft, das aber grundsätzlich richtig ist? Hätten Sie dann nicht einen Teil Ihrer treuen Wähler enttäuscht und müssten bei der nächsten Wahl um deren Stimme bangen?
    Für mich gibt es hier nur eine Antwort! Die Grünen BW sorgen für eine Enthaltung im Bundesrat und halten Ihr Versprechen gegenüber Ihrer Wählerschaft sich für deren Bedürfnisse einzusetzen.
    Noch ist hier kein großer Schaden entstanden. Ganz im Gegenteil, Sie könnten Ihre Wähler in der Entscheidung bekräftigen, die Stimme der richtigen Partei gegeben zu haben. Die Partei die sich demokratisch für die Bedürfnisse und Probleme der Bürger einsetzt und nicht für die Bedürfnisse der deutschen Justiz. Es war schließlich nicht die deutsche Justiz die Sie gewählt hat, sondern wir als Bürger diese Landes!
    Ich bitte Sie Ihre Haltung zu dem Thema nochmal zu überdenken und sich lieber Gedanken dazu zu machen wie Sie dieses längst überfällige Gesetzt bestmöglich am 1.4.2024 in Baden-Württemberg durchsetzen werden. Anfangs muss und kann nicht alles perfekt sein!
    Im Vergleich zu derzeitigen Situation ist das CanG aber eine klare Verbesserung. Derzeit gibt es überhaupt keinen Jugend- und Gesundheitsschutz. Die Prävention beruht hauptsächlich auf einem Verbot, dass heute kein Jugendlicher und kein Junger Erwachsener mehr ernst nimmt. Schlimmer kann die Situation auch nach Inkrafttreten des Gesetzes nicht sein.
    Sie als Partei haben schon was zu verlieren. Deshalb beneide ich Sie nicht um diese sicherlich schwere Entscheidung.
    Ich würde außerdem niemals eine Partei nur wegen Ihrer Einstellung zu Cannabis wählen.
    Bei den nächsten Wahlen entscheide ich welche Partei meine allgemeinen Interessen am besten vertritt und schließe nicht aus, dass das trotzdem weiterhin Sie sein werden. Jedoch kann ich nicht für alle sprechen.

    Ich hoffe ich habe Sie mit meinem Schreiben nicht zu sehr gelangweilt und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute!
    Wir würden uns über ein Umdenken Ihrerseits sehr freuen.

    Beste Grüße

  13. F. H.

    Es wird Zeit für ein Umdenken und eine Legalisierung!!!!!

  14. Pepe

    Die vielen Empfänger sind problematisch. posteo.de erlaubt wegen Spamschutz nur 100 Empfänger pro Stunde

    1. Anonymous

      Mit gmail gibts da keine Probleme

    2. IT-Fachmann

      Der Tag hat mehr als 1 Std.

  15. Hwnas

    Ich habe jetzt alle mit eigenen Text angeschrieben jedoch finde ich die Email von SPD/FDP Rheinland-Pfalz nicht heraus. Wenn ich google finde ich eine die ist aber anscheinend nicht aktiv.

    Würde die gerne auch noch anschreiben. Und ansonsten gibts noch wen den ich anschreiben könnte, bin gerade so in schreib Laune, würde gerne der CDU/CSU noch paar Worte mitgeben.

    Danke

    1. Dmon

      Dort kannst du Söder paar schöne Dinge schreiben 😉
      Aber du weißt ja. Immer höflich und sachlich bleiben. Alles andere hilft uns nicht!

      https://www.bayern.de/staatsregierung/ministerpraesident/kontaktformular-ministerpraesident-soeder/

  16. Hwnas

    Hallo Leute, ich schreibe immer meinen eigenen Text, kann aber manchen die Email einfach nicht herausfinden. Bitte schreibt doch immer die exakte Email dazu damit ich nicht immer rumgooglen muss um die richtigen rauszufinden.

    Wenn ich auf die Vorgabe klicke passiert nämlich nichts. Das war bei allen dieser Aktionen so. Also einfach einmal die Email dazuschreiben anstatt einfach nur einen “Klick-mich-Link” dazulassen.

    Legalisierung! Macht alle mit! ES MUSS JETZT ENDLICH WAS PASSIEREN!

  17. Felix Haller

    Liebe Aktive,
    ich konnte keine E-Mail an die saarländischen Politiker schicken. Jetzt habe ich den Betreff geändert, so dass darin nicht mehr Vermittlungsausschuss und CanG vorkommt. Dann ging die E-Mail durch! Zumindest wurde mir das angezeigt.

    Wünsche allen gute Nerven und eine tollen Endspurt. Schreibt was das Zeug hält und sagt es weiter!

  18. Commander

    Im Saarland hat die SPD jetzt scheinbar den Spam Filter angepasst. Alles was das CanG etc. beinhaltet geht nicht mehr durch und wird als Spam geblockt.
    Es ist einfach schön zu sehen wie Politiker agieren. Man möchte halt einfach nicht vom Bürger/Wähler belästigt werden. Sehr schön….
    Aber im Saarland lässt sich ja so schön alles ignorieren mit absoluter Mehrheit. Die nächsten Wahlen kommen und scheinbar kann man sich als Politiker nur bewegen wenn es an den eigenen Stuhl oder Posten geht.

  19. Olekq

    Wo soll denn hier ein Text sein, den man Kopieren kann/soll?. Ich finde auf dieser Seite keinen einzigen Text den ich kopieren und anschließend meinen Namen unter setzen kann. Außerdem funktionieren so gut wie keine Links. Wenn man keine anständige Website auf die Beine stellen kann, kann ich euch auch nicht unterstützen Leute

    1. Ja… Vo…

      Also wenn ich auf einen der vielen “mitmachen” Links drücke kommen Adressen und Text in meine Emial-App. Wenn du beim Klicken oder Anlegen einer Email-Adresse oder einer Email-App Hilfe brauchst kannst du bestimmt deine IT Kontakte fragen… oder mich unter

    2. Jau

      “Hinweise zu den Links:

      Wenn du die Links anklickst, öffnet sich eine E-Mail mit einem vorbereiteten Text an alle Mitglieder der Grünen-Fraktion im jeweiligen Landtag. Auch an uns geht eine Kopie, damit wir wissen, wie viele E-Mails verschickt wurden. (Wir nutzen die Mail-Kopien ausschließlich zum Zählen der Mails, keine darüber hinausgehende Datenverarbeitung/-verwendung.) Wenn ihr wollt, könnt ihr den unten genannten Text verändern, ansonsten einfach euren Namen darunter setzen und abschicken.

      Wichtiger Hinweis: Bei einigen funktioniert der mailto-Link leider nicht (z.B. Chrome scheint als Browser problematisch zu sein). Beim ersten Link sind die Adressen mit Kommata getrennt und beim zweiten per Semikolon. Probiert also ruhig beide Links aus – jedes Emailprogramm ist anders. Falls das bei euch trotzdem nicht funktioniert, so müsst ihr die Emailadressen aus einer dieser beiden txt-Dateien kopieren und in euer Adressfeld einfügen.”

      Wer lesen kann ist klar im Vorteil

    3. Anonymous

      Schon mal “Anschreiben” aufgeklappt?

  20. Verena

    Sachsen enthält sich nun doch – dank Lauterbachs Protokoll!!! Allerdings kam von Niedersachsen ein komisches Statement, dass man sich in den nächsten Wochen für eine zeitnahe Umsetzung einsetzen werde… Wochen???

  21. Jon Schönberner

    Leider funktionieren die e-Mail Adressen nur teilweise schade das es nicht geht 🙄!

    1. Weedmob

      Schau mal auf https://cangomat.av-gruenden.de/

      Da gibt es auch dynamische Updates. Und sogar emails an die FW in Bayern. Die sind zwar auch erzkonservativ, aber wesentlich offener als die CSU. Pro Windkraft und nicht nicht fundamental gegen Cannabis. Wenn wir maximal Unruhe in die Sache reinbringen wollen, müssen wir auch die Bayern anschreiben und nicht nur selektive Bundesländer. Als ob Email irgendwas kosten würden. Meine Mails an die FW-BY-Abgeordneten wurden gelesen.

      1. Alex

        mir haben sie auch geantwortet. ein graus

        Sehr geehrter Herr …,

        vielen Dank für Ihre heutige E-Mail. Im Auftrag der gesundheitspolitischen Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion darf ich Ihnen wie folgt antworten:

        „Für uns als FREIE WÄHLER-Landtagsfraktion hat die Suchtprävention seit jeher oberste Priorität. Die gesundheitlichen Schäden durch den Konsum von Cannabis dürfen keinesfalls unterschätzt werden und bergen gerade im psychischen Bereich und vor allem bei jungen Konsumenten enorme gesundheitliche Risiken. Es ist zu bezweifeln, dass jedem Bürger sowie Politiker bewusst ist, dass bereits beim ersten Konsum von Cannabis schwerste Psychosen möglich sind.

        Gleichzeitig wollen wir Zufallskonsumenten nicht kriminalisieren. Auch heute noch halten wir es für unverhältnismäßig, wenn 16-Jährige, die in einem schwachen Moment zum Joint greifen, im Nachgang mit weitreichenden Folgen für ihre Berufsbiographie zu kämpfen haben.

        Im Bundeswahlprogramm sprechen sich die Freien Wähler gegenüber Cannabis offen aus, sofern es aus wissenschaftlicher Sicht vertretbar ist und die Verbesserungen bei der Suchtprävention und -behandlung sowie weitere Zusatzmaßnahmen erfolgt sind. Wissenschaftlich ist das Thema nach wie vor umstritten. Deshalb hätten wir uns eine kontrollierte Abgabe über zertifizierte Stellen wie beispielsweise über Apotheke und bei Vorliegen entsprechender medizinischer Gründe vorstellen können.

        Das vom Bundestag verabschiedete Cannabisgesetz ist inhaltlich und gestalterisch mangelhaft und lässt viele wichtige Fragen in Bezug auf die Umsetzung der Legalisierung sowie die Kontrolle im Umgang mit Cannabis unbeantwortet. Es läuft den Erfordernissen des Gesundheits-, Kinder- und Jugendschutzes sowie der Suchtprävention diametral zuwider. Darüber hinaus wird ein immenser Vollzugsaufwand verursacht und viele der geplanten Regelungen werden in der Praxis kaum effektiv zu kontrollieren sein. Deshalb ist das Gesetz insgesamt abzulehnen und auch die Anrufung des Vermittlungsausschusses mit dem Ziel der Aufhebung des Gesetzes erforderlich.

        Im Vergleich zum ersten Gesetzentwurf sind die Konsumverbotszonen etwa um Kindergärten und Schulen sogar noch verkleinert und die Mindestabstände gestrichen worden. Dass im öffentlichen Raum jede Person künftig 25 Gramm Cannabis besitzen darf, macht es für die Strafverfolgung nahezu unmöglich, Konsumenten von Dealern zu unterscheiden. Auch die Möglichkeit zum privaten Anbau halten wir für überaus problematisch.

        Mit freundlichen Grüßen

        i. A. Jana Chmielewski

        Susann Enders MdL

        Gesundheitspolitische Sprecherin
        Mitglied im Landesgesundheitsrat
        stv. Mitglied im Ältestenrat des Bay. Landtags
        Vorsitzende des Freie Wähler AK Soziales, Gesundheit
        Wissenschaft, Kultur und Bildung

        FREIE WÄHLER Landtagsfraktion
        Abgeordnetenbüro
        Greitherstraße 15
        82362 Weilheim
        Tel.: +49 (0) 881 / 927 801 00
        Fax: +49 (0) 881 / 927 801 09
        Mail:

        1. BeilR

          Sehr geehrter Herr…,

          vielen Dank für Ihre heutige E-mail. Wir werden Ihre Argumente bewusst ignorieren und als Antwort einen polemischen Standardtext einfügen:

          Auch wenn wir eigentlich für eine Liberalisierung der Cannabispolitik sind, lehnen wir einen ersten Schritt in diese Richtung dennoch entschieden ab. Da sich sämtliche Experten der Welt darüber einig sind, dass bereits einmaliger Konsum zur irreparablen Vernichtung der Psyche führen kann, sehen wir uns in der Pflicht, jeden Bürger durch Bevormundung vor dieser Gefahr zu schützen. Es ist fest davon auszugehen, dass im Fall einer Entkriminalisierung, die Kriminalität explosionsartig steigt und jeder Bürger schlagartig zum Konsumenten und/oder Dealer wird, was den unweigerlichen Verfall der Gesellschaft zur Folge hätte – dies gebiert der gesunde Menschenverstand!
          Wir müssen ebenfalls damit rechnen, dass sich drogenbedingte Todesfahrten mit Auto, Fahrrad, E-Scooter, Bus, Bahn und Raumschiff, nach Expertenmeinung, etwa vertausendfachen. Wir halten deshalb am bisherigen Vorgehen fest, unberauschte Verkehrsteilnehmer durch Führerscheinentzug und MPU-Anordnung zu schikanieren.
          Zudem haben Schätzungen ergeben, dass durch die Amnestieregelung ca. 12.000.000.000 Fälle händisch geprüft werden müssten, wofür weniger als 2 Sachbearbeiter*innen zur Verfügung stehen. Eine Aufschiebung des Inkrafttretens um etwa 700 Jahre ist demnach das Mindeste, was wir mit einer Anrufung des Vermittlungsausschusses zu erreichen versuchen.

          Wir werden jedes demokratiefeindliche Mittel nutzen, um weiterhin, unter Vorschiebung des Jugendschutzes, mündigen Bürgern ihre grundrechtliche Entscheidungsfreiheit abzusprechen und sie mit der vollen Härte des Gesetzes zu verfolgen. Die neu gegründete Taskforce “Bavarian Legal and Special Tactics” (B.L.A.S.T.) wird zukünftig vor allen Kindergärten postiert und stichprobenartig jeden Passanten durchsuchen, um die Einhaltung von Abstandsregeln und Besitzobergrenzen zu gewährleisten. Die steuerlichen Mittel in Höhe von 180.000.000€ für diese dringend notwendige Maßnahme wurden bereits bereitgestellt. Durch verstärkte Propaga…äh… Prävention werden wir uns zudem weiterhin entschlossen dafür einsetzen, Kinder und Jugendliche früh weg von Cannabis und hin zum Alkohol zu führen.

          Weder wissenschaftliche Erkenntnisse, noch stichhaltige Argumente werden unsere realitätsferne Haltung jemals ändern. Mit verschlossenen Augen sagen wir deshalb selbstbewusst:

          “Bayern ist kein Platz zum Kiffen, wem’s nicht passt, kann sich verpissen!”

          Prost!

          Ihre weltfremden Idiot*innen

  22. Felix

    Hier noch die Faxnummer der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

    0511 3030-4809

    1. Nico

      Danke für den Tip. Es gibt auch gute online Anbieter die man für ein Fax nutzen kann. Ich habe simple Fax genutzt.
      So kann man die Behörden endlich mit ihren eigenen Waffen schlagen 😀
      https://simple-fax.de/

  23. Alex

    los Leute steht auf und macht ordentlich Druck!! so nah waren wir noch nie am Ziel!!! Jetzt kommt es auf JEDEN Einzelnen an 🥦🥦🥦🥦

  24. Alex

    Vielleicht kann man mit dem Cang-O-Mat auch die SPD Niedersachsen erreichen 😉 :

    https://cangomat.av-gruenden.de/

    tolles tool (kein bot) der auch Spamfilter umgeht

    1. Übermächtiger Scrape Gott

      Bei mir werden keine Emails geblockt. Was habt ihr für ein Problem? Ändert einfach den Betreff und nutzt die generische Vorlage. Wer mir nicht glaubt und ein Codegott ist, so wie ich, kann auch noch einen Sende- und Lesetag setzen. Ihr müsst das allerdings händisch machen, sonst kann man einfache Filterregeln setzen. Also z.B. den Hanfverband in den BCC setzen Hier die emails der SPD Niedersachsen, probiert es selber aus:

      ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

      1. Hwnas

        Warum machen wir das nicht bei allen Mitgliedern der Parteien so? Ich hätte gerne eine Liste jeder Mitglieder der jeweiligen Parteien, zusätzlich zu den “info” emails.

  25. Max

    Ich habe gerade mehrere Fragen zur aktuellen Situation. Alle Rechtsgelehrte sind eingeladen zu antworten. Auch liebe Hanfverband , Richter Müller ! Ich denke die Frage kann uns helfen .

    Nach neusten Äußerungen zur geplanten Zustimmung zu einem VA aus verschiedensten Ländern , gerade solcher „ Ziel ist es das Gesetz nicht mehr aus dem VA herauskommen zu lassen!“ stellt sich mir die Frage ob Sie das überhaupt dürfen ?
    Laut Grundgesetz soll der VA dazu dienen Streitigkeiten zwischen Bundesrat und Tag zu eliminieren und zu verhandeln, jedoch wird laut Aussage der verschiedensten Personen die für einen VA betont, dass Sie das Gesetz dort durch alle möglichen Maßnahmen platzen oder auslaufen/ausbremsen/stoppen lassen wollen .
    Das ist doch Missbrauch des demokratischen ORDNUNG , laut Grundgesetz ist es doch untersagt die Demokratie zu unterwandern und das System auszunutzen.

    Genauso die Aussagen aus Bayern und co „ wer kiffen will soll aus Bayern verschwinden“
    Ganz klar setzt sich Bayern gegen das Bundesgesetz und diskriminiert Bevölkerungsgruppen,nämlich UNS !“

    Das ist Rassismus !

    An alle Rechtsgelehrten da draußen !
    Dürfen die das überhaupt?

    Ist der VA überhaupt Kompetent genug ?
    Über die Kompetenz des VA wurde in Vergangenheit immer öfters diskutiert.
    Ist der öffentlich vorgetragene Grund für die Anrufung des VA überhaupt komform mit unserer Rechtssprechung?
    Den Vermittlungsausschuss auszunutzen um ein Gesetz maximal zu behindern ist ja nicht Sinn und Aufgabe des VA !
    Die Äußerungen den VA zu nutzen um es darin sterben zu lassen durch herauszögern ist auch unzulässig, im GG steht ja, das es schnellstmöglich verhandelt werden muss , und wenn unter Vorsatz Verzögerung geplant sind und der VA nur genutzt wurde um maximale Verzögerung herbei zu führen ist es doch Missbrauch dieses Demokratischen Mittels mit VORSATZ !

    #gegeneinenvermittlungsausschuss #cangjetzt
    #010424

    1. Joe

      Die Nutzung des Vermittlungsausschusses mit dem expliziten Ziel, ein Gesetz darin festzuhalten und zu verhindern, dass es den Ausschuss verlässt, ist ein umstrittenes Thema. Rechtlich gesehen ist der Vermittlungsausschuss dazu bestimmt, Kompromisse zwischen Bundestag und Bundesrat auszuarbeiten, um einen Stillstand im Gesetzgebungsprozess zu überwinden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Vermittlungsausschuss nicht dazu gedacht ist, als Instrument verwendet zu werden, um den Prozess zu blockieren oder politische Ziele zu verfolgen, die nicht mit dem eigentlichen Zweck des Ausschusses übereinstimmen.

      Die gezielte Nutzung des Vermittlungsausschusses, um ein Gesetz darin festzuhalten, könnte gegen die Prinzipien der Transparenz, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verstoßen, die den deutschen Gesetzgebungsprozess leiten. Es könnte den ordnungsgemäßen Ablauf des Gesetzgebungsverfahrens behindern und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Integrität des Prozesses untergraben.

      Es ist wichtig, dass die Mitglieder des Vermittlungsausschusses ihre Rolle und ihre Befugnisse im Einklang mit den geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen und dem demokratischen Prozess wahrnehmen. Missbräuche oder unzulässige Verzögerungen könnten rechtliche und politische Konsequenzen haben und das Vertrauen in den Gesetzgebungsprozess beeinträchtigen.

    2. Felix

      Rassismus? Bleib mal aufm Teppich 😀

    3. Aggressiver Weedmob

      Die Aussage in Bayern wurde nur von Söder getätigt, also 37%. Der repräsentiert nur offiziell Bayern, aber keine 100%. Inoffiziell haben die FW, die mitregieren, gar nichts gegen Cannabis. Leider wurden die vernachlässigt in den Email-Aktionen. Es geht nicht nur darum den VA zu verhindern, sondern auch langfristig zu denken. Unruhe reinbringen!

      Im Programm für die Bundestagswahl betonten die Freien Wähler ihre Offenheit gegenüber der Legalisierung von Can., sofern dies aus wissenschaftlicher Sicht vertretbar ist. Insbesondere unterstrich Herr Aiwanger, dass Suchtprävention im Vordergrund steht und betonte die Ablehnung der Kriminalisierung von Zufalls-Konsumenten, insbesondere junger Menschen. (https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/freigabe-von-cannabis-aiwanger-und-die-kiffenden-waehler-77222160.bild.html)

  26. Die Entscheidung des Bundestages zur teilweisen Legalisierung von Cannabis stößt auf unterschiedliche Meinungen, insbesondere im politischen Diskurs. Während die CDU-Abgeordnete Nadine Schön die Entscheidung als “gesundheitspolitische Katastrophe” betrachtet und mögliche negative Auswirkungen für das Saarland befürchtet, sieht die Interessengruppe “Pro Cannabis Saar” die Legalisierung als Chance für Aufklärung und Gesundheitsschutz.

    Nadine Schön, die sich deutlich gegen die Cannabis-Teillegalisierung ausspricht, betont die besondere Situation des Saarlands als Grenzregion. Sie befürchtet, dass die Freigabe von Cannabis in Deutschland, im Gegensatz zu Frankreich, negative Auswirkungen auf den Tourismus haben könnte.

    In Reaktion darauf erklärt Mike Stilz, Sprecher der Interessengruppe “Pro Cannabis Saar”: “Die Sorge um mögliche negative Auswirkungen auf das Saarland ist verständlich, doch wir möchten betonen, dass eine differenzierte Betrachtung notwendig ist. Die Legalisierung von Cannabis bietet vielmehr die Möglichkeit, gezielt aufzuklären und den Gesundheitsschutz zu stärken.

    Die Interessengruppe hebt hervor, dass eine regulierte Freigabe von Cannabis die Möglichkeit bietet, den Konsum zu kontrollieren, Informationen bereitzustellen und Präventionsmaßnahmen zu verstärken. Eine sachliche Aufklärung über die Wirkungen und Risiken von Cannabis könne dazu beitragen, einen verantwortungsbewussten Umgang zu fördern.

    Mike Stilz fügt hinzu: “Unser Ziel ist es, die Legalisierung als Chance für eine umfassende Aufklärung und Prävention zu nutzen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Bevölkerung informiert ist und verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen kann. Eine differenzierte Betrachtung und eine offene Diskussion sind dabei unerlässlich.”

    Kontakt:
    Pro Cannabis Saar ev.iG

  27. Detlef Nonn

    Wenn wir , um unseren Planeten zu retten und den Treibhauseffekt umzukehren, künftig auf alle fossilen Brennstoffe und Petrochemischen Produkte ebenso verzichten wollen wie auf die Abholzung unserer Wälder zur Gewinnung von Papier und Landwirtschaftlichen Nutzflächen, dann gibt es nur eine Pflanze, die als nachwachsender Rohstoff in der Lage ist, den größten Teil an Papier, Textilien und Nahrungsmitteln sowie des privaten und industriellen Energieverbrauchs zu liefern und die zugleich die Umweltverschmutzung eindämmt, die Böden verbessert uns unsere Luft reinigt : Es ist ein alter Gefährte, der dies schon immer getan hat – Cannabis, Hanf, Marihuana!

    Jack Herer hat das in einer beeindruckenden Studie bewiesen und jedem 10.000 Dollar geboten, der seine These wiederlegt. Das ist jetzt seit über 30 Jahren niemandem gelungen . BINGO !

    Jack Herer, „Die Wiederkehr der Nutzpflanze Hanf“ (Mit einer Kurzstudie von Katalyse-Institut für angewandte Umweltforschung e.V.)

    Die nur ideologisch begründete Blockade der CDU/CSU Fraktion im Zusammenhang mit dem CanG ist einfach nur entsetzlich und weltfremd ohne Ende ! Vielleicht sollte einmal jemand die Drogenbeauftragten des Deutschen Bundestages darüber informieren, dass obwohl gesellschaftlich akzeptiert, Alkohol zu den harten Drogen gehört !

    Dann erschließt sich mir in keinster Weise, warum man hier in der öffentlichen Debatte nichts von den in Holland speziell für den Straßenverkehr entwickelten Speicheltest hört, die eindeutig zeigen, ob jemand vor „kurzem“ konsumiert hat. Wurde am Abend zuvor konsumiert, ist dieser Test negativ und die Sache hat sich erledigt ! Ist er positiv wird eine Blutprobe angeordnet, wobei der obere Grenzwert 5µg/ml ist.

    Sollte das Gesetz im Vermittlungsausschuss landen, wird das wohl die erste Wahl seit über 50 Jahren werden, an der ich nicht teilnehme, obwohl mir schmerzhaft bewusst ist, dass jede nicht abgegeben Stimme eine Stimme für die AfD sein kann.

    1. Elchmann

      Wähle dann bitte eine Kleinstpartei.
      Kannst mir eine vorschlagen… vielleicht bekommen wir die über 5% …
      aber besser kein VA

      1. bepp0

        Tierschutzpartei vllt.?

    2. Sigrid

      Ich habe Kontakt zur Bundesärztekammer aufgenommen und nach Literatur und Quellenangaben für ihre Behauptungen gefragt. Es wird sich immer wieder auf den Suchtkontrollrat der UN bezogen, auch hier ohne konkrete Quellenangabe.
      Das Todschlagsargument des “Jugendschutzes” bzw. die Behauptung, dass eine Legalisierung den Kindern und Jugendlichen schaden würde, ist fachlich und wissenschaftlich noch absolut nicht geklärt. Valide Daten liegen vor allem aus den legalisierten Staaten, besonders aus Kanada und den USA, vor. Allerdings lassen die sich oft nicht vergleichen, weil dort die Edibles und z.T. auch Werbung zugelassen sind.
      Einerseits werden von den Bundesärztekammern als Blockadeargument Drogenkonzepte zu allen Drogen gefordert, anderseits halten sie nur bei Cannabis eine Prohibition für wirksam.
      Wenn dieser undemokratische Prozess so durchläuft, werde ich zukünftig für das Verbot von Alkohol, Tabak und SUV´s kämpfen.
      Und nicht mehr grün wählen.

      1. Detlef Nonn

        In 45 Jahren haben in meinem Bekannten und Freundeskreis tatsächlich zwei Personen psychische Auffälligkeiten entwickelt. Die haben es allerdings auch übertrieben. Wenn sich jemand täglich 5g oder mehr 18% THC Gras reinzieht braucht sich nicht zu wundern, wenn im sein Gehirn um die Ohren fliegt.
        Lasst es uns mit Paracelsus sagen : Die Menge macht das Gift !

  28. Markus P.

    Hoffentlich hilft die email Aktion. Ich bin schon ein alter Knacker und habe das letzte mal von 15 Jahren einen gepafft. Der Konsum muss endlich legal werden damit nicht so viele Lebensläufe versaut werden.
    P.S. Ich werde mir die Abstimmung ansehen und wenn das wegen den Grünen nicht durchgeht verlieren die einen Stammwähler seit 37 Jahren

  29. Armin

    Michael Kretschmer auf X: “Der Freistaat Sachsen wird am
    Freitag im Bundesrat für die Anrufung des Vermittlungsausschusses stimmen. Mein Ziel ist es, dass dieses Gesetz niemals wieder aus dem VA herauskommt.”

    https://twitter.com/MPKretschmer/status/1769061791932239972

    Was ist das denn für ein Demokratieverständnis? Wo bleibt da denn der Aufschrei der aufrechten Demokraten?

    Und die Ampel-Parteien machen sich noch und wieder zu den Steigbügelhaltern solcher Anti-Demokraten (das Gesetz war doch im Bundestag demokratisch beschlossen worden, oder habe ich da etwas falsch verstanden?). Haben anscheinend nichts aus der Geschichte gelernt. Da braucht es bald schon gar keine AgD mehr, so wie der werte Herr Kretschmer mit seinen Unions-Gesellen hier vorlegt. Putin wird es ihm danken.

    1. Matemann

      Danke für deinen Hinweis. Ich hab jetzt direkt mal eine Email an Herrn Kretschmer geschickt. Was er hier von sich gibt, ist einfach eine absolute Frechheit.
      Ich verfolge die Abläufe und Prozesse zur Entstehung von Gesetzen eigentlich nicht. Das CanG ist hier eine Ausnahme und für mich teils haarsträubend wie es alles abgelaufen ist.
      Wenn das Gesetz jetzt tatsächlich in den VA kommt und dort quasi beerdigt wird, wäre das für dieses Land absolut peinlich.
      Meine Kreuze werde ich bei den nächsten Wahlen jedenfalls nur noch bei Spaßparteien machen oder direkt ungültig wählen.

  30. Tobi

    Ich habe mich in der vergangenen Woche an einer Fragestunde vor Ort mit unserer grünen Landtagsabgeordneten getroffen und habe dort berichtet, von meiner Erkrankung und wie einzigartig mir Cannabis dabei hilft meinen Alltag zu leben. Auch von der jahrzehntelangen Stigmatisierung als Konsument und den Folgen, auch auf die Psyche. Auf die Frage wie und warum ausgerechnet grüne Landespolitiker den Anstoss geben konnten das ganze via”Notbremse” in den VA zu bringen kam nur ein:”Das verstehe ich auch nicht”, und betretenes Schweigen und dann noch ein bisschen Jugendschutz blabla. Wenn ich jetzt lese das die SPD Mailaktionen blockiert bin ich ehrlich gesagt geschockt! In den vergangenen Wochen wurden wir immer wieder auf die Wichtigkeit hingewiesen an demokratischen Handeln, auch bei Protestformen, aber auch im generellen Umgang festzuhalten. Wenn jetzt die demokratischen Parteien aktive Demokratie verweigern machen sie sich jedoch keine deut besser als AgD, BSW Maaßen und wie sie alle heissen. Vielleicht bedeutet Zeitenwende ja auch das die altgedienten Parteien nicht mehr können und sich so sehr in ihrem Sumpf vergraben haben das sie nicht mehr “zu retten” sind. Da ich dadurch auch meine politische Heimat verliere, fällt mir eigentlich nur ein, selbst eine Partei zu gründen. Vielleicht das Pandon zur Österreichs Bierpartei. Die Hanfpartei oder so.

  31. Alexander Gorray

    Ich hoffe das es nicht seitens des Bundesrates in den Vermittlungsausschuss kommt, allerdings besteht bei dem Gesetz noch großer Nachholbedarf, das mit den erlaubten Mengen ist zu Beispiel totaler Blödsinn und das beweist das die Politik keinen Plan von der Hanfsucht hat. Wenn ich mir 3 Pflanzen auf den Balkon stelle und diese dann ernte ist der Ertrag weitaus höher wie 50g. Soll ich dann 98% der Ernte vernichten?

    Da muss nachgebessert werden!

    1. Detlev Beutner

      Die musst Du ins Klo kippen, und dann kann man per Abwassermonitoring beobachten, dass die Republik komplett unter Droge steht 😉

    2. Anonymous

      Das kann alles noch nachgebessert werden. Wichtig ist, dass es jetzt in Kraft tritt!

    3. Felix Reichert

      Respekt wenn du bei 3 Pflanzen 2,5kg erntest… äh…
      Aber prinzipiell hast du schon Recht. Geht aber wohlgemerkt um getrocknetes Zeug.

    4. Jörn

      Wow, 2,5 kg von drei Pflanzen auf dem Balkon. So einen grünen Däumling würde ich gerne kennenlernen.
      Vielleicht sollten Sie erst einmal Ihr Hauptaugenmerk darauf richten, dass THC-Besitz für Volljährige teilentkriminilasiert wird.
      Änderungen nach Gesetzesinkrafttreten ist Bestandteil des CanG. Säule 2 kann nur nach Säule 1 errichtet werden.

  32. Franz koller

    Legalisiert es endlich oder verbietet den Alkohol

    1. Mirco Biebrach

      ☺👍👍👍

      1. Tristan Anderson

        Jetzt ist es ja mit Kretschmers Tweet offiziell dass die VA-Befürworter den Vermittlungsausschuss dafür missbrauchen wollen das CanG zu blockieren. Daher hab ich ne Mail verfasst die ihr gerne kopieren und an die Landtagsabgeordneten schicken dürft! Macht Druck!

        Sehr geehrte Damen und Herren,

        ‘Der Freistaat Sachsen wird am
        Freitag im Bundesrat für die Anrufung des Vermittlungsausschusses stimmen. Mein Ziel ist es, dass dieses Gesetz niemals wieder aus dem VA herauskommt.’ tweetet Michael Kretschmer am 16.03.2024.

        Damit gibt er öffentlich preis dass er das demokratische Organ des Vermittlungsausschusses missbraucht um ein im Bundestag mit überwiegender Mehrheit beschlossenes Gesetz zu blockieren. Ein Gesetz für das ein Großteil der Bevölkerung seit Jahrzehnten kämpft und einsteht.

        Sollte dies auch ihr Plan sein machen Sie sich der Konsequenzen bewusst:

        – massiver Rückgang ihrer Wählerschaft
        – gewaltige Proteste bis hin zu Unruhen
        – Rückgang der Wahlbeteiligung insgesamt
        – weiterhin alle 3 Minuten ein Strafverfahren wegen konsumbezogenen Cannabisdelikten
        – unnötiges Verbrennen von Staatsmitteln
        – Fortbestehen eines gewaltigen Einschnitts in die Mündigkeit der Bevölkerung
        – aktive Stärkung der organisierten Kriminalität
        – Rechtsverfahren wegen Missbrauchs eines Staatsorgans

        Mittlerweile ist jedem bekannt dass nichts das Anrufen des Vermittlungsausschusses rechtfertigt und das CanG nach der Vermittlung mehr als unsicher ist verabschiedet zu werden.

        Sie können mit Ihren Kollegen*innen Geschichte schreiben und das CanG zum 01.04.2024 ermöglichen indem Sie gegen den Vermittlungsausschuss stimmen.
        Oder Sie können einen großen Teil der Bevölkerung gegen sich aufbringen indem sie das CanG verhindern weil sie für den VA stimmen.

        Stellen Sie sich vor: Bei jedem Joint den sich ein Mensch in Deutschland anzündet(und die werden während der Kriminalisierung mehr laut Bundesstatistik) wird man sich denken:
        ‘Das hätte legal sein können, aber die Grünen und die SPD haben es verhindert.’

        Und diesen Ruf werden Sie nicht mehr los.

        Bitte handeln Sie ein Mal im Sinne der Bürger*innen und lösen Ihr Versprechen ein.

        Mit freundlichen Grüßen,

    2. Ich

      Alkohol ist ie gefährliche Droge!
      Mann sieht es ja was alles passiert!

    3. Christiane Meyer-Borchardt

      👍🏻👍🏻👍🏻

  33. Jan F.

    Vielen lieben dank an den DHV für die einfache Aufbereitung der E-mail Aktion und die jahrelange gute Arbeit. Zusammen bringen wie die Legalisierung ins Ziel!

  34. Markus Friedrich

    Ich habe MS und bin für meinen Neurologen NICHT krank genug um Canabis bekommen zu Dürfen. Auch wohne ich in einer Wohneinrichtung für Psychisch Kranke da durch die MS meine Psyche mega gelitten hat.
    Kiffen Hilft mir mit meinem Unheilbaren Schicksal zurecht zu kommen. Ich wähle so lange ich mich entsinnen kann immer die Grünen weil die als größte Partei Canabis legalisieren wollten… Wenn das wegen denen nicht klappt werde ich aus Hass protest Nur noch die Afd wählen weil dann gibt es keine Partei mehr die ich wählen will… sind Alle SCHMUTZ und Wahlbetrüger Da kann man auch Den Größten Schmutz Wählen Die Afd weil unsere Politik is so dumm wie damals als se nit geschafft haben zu verhindern Das Adolf Hitler an die Macht kommt. Heute Schaffen sie es nicht das Zu erkennen das die Afd Schmutz ist und verboten gehört…
    Doch mein Hass Protest wird bleiben wenn ich keinen legal rauchen darf bevor ich das nächste kreutz machen darf…. Politiker der Grünen wacht auf aus euren Fantastereien und Setzt eure Wahlversprechen um: GEBT DAS HANF FREI!!!!!

    1. Simon Kraushaar

      Hallo Markus, wir alle verstehen dein Unmut hier sehr gut aber AfD sollte man trotzdem auf keinen Fall wählen. Hitler ist auch deshalb an die Macht gekommen, weil ihn mehr als 30% der Deutschen gewählt haben. Daher mach bitte nicht den gleichen Fehler! Beste Grüße und viel Kraft! Wir schaffen das zusammen! Simon

      1. Michael

        Guter Witz, Kriegstreiber und Nazis erkennt man mehr in der Ampel, siehe Gaza, siehe Ukraine, siehe Kongo. Was hatte bisher die AFD damit zu tun….obwohl ich die auch für falsch halte…

    2. Sebastian R.

      Afd ist auch keine Lösung. Ich werde auf Bundesebene aus Protest, und weil ich nur jemanden wähle dem ich Vertrauen kann, nicht mehr wählen. Keine Partei hat meine Stimme verdient… Und dieses Theater bzgl. Legalisierung glaube ich erst wenn der Stempel drauf und unterschrieben ist.

      1. Marco

        Wenn du so argumentierst – die kompletten Politik Darsteller sind keine Lösung – egal welcher Partei die angehören. Ist alles der gleiche Sumpf. Egal wer an die Macht kommt – die stopfen sich als allererstes die Taschen voll. Dann kommt eine Menge nichts, dann werden wieder einmal die Steuern erhöht – und dann ist auch schon wieder Wahl.
        Das sehe ich so seit – ja eigentlich schon so seit Ära Kohl. Richtig schlecht isses in Deutschland eigentlich erst mit Merkel geworden – und seit der Ampel gehts halt eben nur noch schneller den Bach runter mit deutschland als vorher!

    3. Ich kotze im Strahl

      Gehts noch ? Die AfD aus Protest wählen… wie dämlich ist das denn bitte, gerade als Mensch mit Behinderung. Dann viel Spaß
      mit den Nazis, die ja bekannt sind für Ihre liebevolle Zuneigung gegenüber schwachen und kranken. Wenn ich so etwas lese wird mir ganz anders.

      1. anonym

        Es geht doch hier um den VA ? Ich fände es sehr beschämend für die Vertreter der Grünen, falls auch nur ein Bundesland mit Grünen-Koalition für den VA stimmt, das wäre Verrat an Millionen Wähler. Und wer glaubt, das die Zahl der Konsumenten in Deutschland auch nur annähernd offiziell bekannt ist, der ist sehr Realitätsfern. Es gibt Millionen Konsumenten, die niemals damit aufgefallen sind und somit auch niemals erfasst wurden. Die Dunkelziffer an Wählerstimmen ist also sehr viel höher.
        Und zu dem Thema es gäbe eine Partei die nicht gut für Deutschland ist, hiervon konnte ich mich noch nicht selber überzeugen, da die Partei niemals die Möglichkeit hatte zu regieren. Da halte ich die Propaganda genau so wie die Propaganda zu Cannabis Konsumenten, mit dem Finger auf die “Drogensüchtigen” zeigen, die bei der Freigabe scheinbar in Ihren Augen dafür sorgen, dass die Gesellschaft zusammenbricht und sich gleichzeitig das Maß Bier hinter die Binsen kippen. Aber das hat hier nichts zu suchen ich hasse nur polemische Propaganda.

    4. Anonymous

      Ich kenne Leute die kriegen für Rückenschmerzen Cannabis verschrieben. Versuche es mal bei ein anderen Arzt. Es besteht aber die Möglichkeit das du privat zahlen musst für das Cannabis.

    5. Andreas ANDERJE

      Es wird Zeit das dieses veraltete Verbot in der tonne landet!!!

    6. Marco

      Die Grünen nur wegen Canabis zu wählen halte ich total für falsch – un die Derzeitige Politik gibt mir total Recht.

  35. Detlev Beutner

    Die meisten der glorreichen SPD-Fraktionsvorsitzenden sind übrigens auch via FB zB anschreibbar… 🙂

  36. Susanna Fürstenau

    Ich bin chronisch krank, seid 2009 berentet. Habe jeden Tag und jede Nacht Schmerzen. Alle Schmerzmittel brachten nur kurzfristig Besserung. Irgendwann probierte ich Cannabis… Nach einer Woche waren die Schmerzen weniger, meine Spastiken ließen nach und ich konnte mich auch mal ohne Rollstuhl bewegen. Cannabis auf Rezept ist so eine Sache, erstens Lieferschwierigkeiten, zweitens zu teuer……
    Ich hoffe soooo sehr, dass Cannabis endlich legalisiert wird. Mittlerweile bin ich auf Dronabinol eingestellt, aber wenn ich mal Cannabis habe und rauche geht’s mir für eine Weile gut. Nur schade5, dass ich mich immer noch strafbar machen muss, um Linderung zu erhalten

  37. Thorsten

    So reihen sich nun auch die Grünen in die lange Liste der Brecher der Wahlversprechen ein.
    Wenn sie das verbocken kann die doch niemand mehr ernstnehmen.
    Schande!

  38. Anonym

    Ich bin seit Jahren für eine Entkriminalisierung und unterstütze die Grünen mein halbes Leben. Ich glaube nach wie vor an das Gute im Menschen. Darum hab ich jetzt angefangen Postkarten mit positiven Hanfmotiven zu bemalen und werde sie abschicken.

    1. Anonymous

      Geile Idee, unbedingt machen! 🙂

    2. Anonymous

      Ich bin auch für eine Entkriminalisierung. Der aktuelle Gesetzesentwurf kann man in die Tonne kloppen. Wenn man etwas legalisieren möchte sollte man das aus dem BtMG streichen und über den Jugendschutz regeln – siehe Alkohol. Eine Legalisierung ist das was hier in Deutschland abläuft nämlich bei weitem nicht.

      Und wenn ich hier in den Kommentaren lese wie viele von euch allein aus diesem Grund hinter den Grünen stehen tut es mir echt leid. Wer heutzutage immer noch nicht den Tatsachen ins Auge blickt kann man leider nicht mehr helfen. Funfact: den Grünen ist das Gesetz genauso scheissegal wie allen anderen Parteien. Mit solchen leeren Versprechungen wollen die nur Wähler für sich gewinnen – mehr nicht! Wacht auf

  39. Markus

    Seit 25 Jahren warte ich auf diesen Moment. Bin direkt betroffen, Berufsverbot, Führerschein und Jobverlust und somit Arbeitslosigkeit stehen im Raum. An einem Sonntag im März 23 sind zwei Beamter zufällig an unserem Haus vorbei, haben was gerochen und sind ohne Durchsuchungsbeschluss umgehend ins Haus eingedrungen. Meiner Partnerin und mir wird nun ein gemeinschaftliches Verbrechen vorgeworfen, was die Sache noch schlimmer macht. Wehren können wir uns gegen diese Beamten mit ihren fragwürdigen Ermittlungsvorgehen nicht. Für mich ist seit einem Jahr die Welt eine andere. Nicht das Cannabis hat mir schlaflose Nächte, Existenzängste, Sorgen und finanzielle Probleme bereitet, sondern das unverhältnismäßige Vorgehen der Polizisten und die Anklage daraus. Ich war nie Arbeitslos, arbeite im Sozialen, hab nicht mal einen Punkt in Flensburg und werde nun ggf. von der bayrischen Justiz sozio-ökonomisch kaputt gemacht. Ich hoffe so sehr, dass es durchgeht! Grüße aus Bayern

    1. BeilR86

      Hey Markus,
      Geschichten wie diese lassen mir echt das Blut in den Adern gefrieren! Kann mir vorstellen wie du dich fühlst. Dass solche Stasimethoden rechtens sind und sich ein rechtschaffender Bürger 0 dagegen wehren kann, ist absolut widerlich. Bei mir ist es zwar nur der Klassiker (während der Arbeit allgemeine Verkehrskontrolle, 2ng Thc = Jobverlust + Geldstrafe + 1 Monat Führerscheinentzug + Punkte + Eintrag), aber prinzipiell sitzen wir im gleichen Boot und durch die Änderung der FEV wäre wenigstens die MPU vom Tisch. Die Teillegalisierung bedeutet mehr für uns, als endlich in Ruhe zu kiffen. Die Entkriminalisierung würde unmittelbar dafür sorgen, dass uns noch schlimmere Konsequenzen erspart blieben. Dich würde sie sogar vollständig rehabilitieren.
      Ich wähle seit Jahren die Grünen in NRW, damit sie meine Interessen vertreten und jetzt muss ich mir anhören, dass die Beseitigung derartiger Ungerechtigkeit zu viel Arbeit macht. Da kommt mir echt die Galle hoch!

      GERECHTIGKEIT KANN NICHT ZU VIEL ARBEIT SEIN!!!

      Demo, Email-Aktion, auf den Kopf stellen und 100 mal im Kreis drehen – ich bin bei allem dabei, um das nötige Zeichen zu setzen!
      Für mich, für dich, für alle…

    2. Chris

      Ich kann Dir nur raten, Dir sofort einen guten Anwalt zu nehmen. Alleine stehst Du hierbei auf verlorenem Posten. Der muss ballern, Akteneinsicht verlangen etc., das ganze Prozedere.

      1. Markus

        Hallo Chris,
        danke für Deine Antwort.
        Wir haben uns umgehend einen Anwalt genommen bzw. mussten zwei Anwälte nehmen. Das ist trotzdem ernüchternd, da wir uns nur bedingt wehren können.
        Wir leben in Bayern, da ticken die Uhren anders und zwar rückwärts. Es ist schwierig und wenn es nach den Politikern ginge, wären die Gesetzt noch härter als eh schon. Für mich würde eine Verurteilung eine berufliche und soziale Katastrophe bedeuten.
        Grüße

    3. Anonym

      RA Maximilian Donhauser anrufen.

  40. No Name

    Warum hassen Die uns nur so?

    1. Anonymous

      Weil sie sich selbst hassen.

  41. Laura Krasniqi

    Alkohol legal kaufen können
    Die Pharmaindustrie boomt und dann scheißen sie rein wegen ner Pflanze die wächst wie Tomaten oder Gurken .
    Also diese Regierung ist zu nichts zu gebrauchen ,ist wie wählen zwischen Pest und Cholera. Ihr Lügner
    Entkriminalrisirung sofort !
    Gebt das Gras frei aber Dallie 🙂

  42. Johannes Genser

    High,
    alle Emails haben funktioniert, nur Meckpomm und Sachsen konnte web.de nicht abschicken, weder mit ; noch mit ,
    Jemand eine Idee? LG

    1. Cyberpuff

      Eventuell etwas warten und dann wieder versuchen. Könnte ein Bot- oder Spamschutz sein der verhindern soll, dass man nur eine begrenzte Anzahl an Mails in einem kurzen Zeitraum versenden kann.

    2. Markus

      Bei mir hat Meck-Pom und Sachsen ebenso nicht funktioniert.

      1. christoph

        ich empfehle die Mail- Adressen zu verwenden und eigene Texte und einen eigenen Betreff zu wählen!!

    3. Anonym

      Betreff ändern

    4. Sir Protonmail

      Protonmail Account anlegen, dauert 2min und verschickt sicher.

  43. Florian S.

    Das wäre so dumm einfach es zu verschieben aus dem Grund weil es dann nur illegal bezogen werden kann, so viele warten seit Ewigkeiten darauf anzubauen und wenn man es weiter verzögert dann führt es nur dazu dass es noch länger nur illegal bezogen werden kann und am Tag unzählige Mengen an Ressourcen und Geld verschwendet werden für nichts. AUßERDEM KANN MAN ES JETZT AUCH NUR ILLEGAL BEZIEHEN WTF!?

  44. Marco Gallinger

    Wir müssen die Demokratie beschützen vor Parteien die kein Recht dazu haben mitzuregieren. Der Wählerwille muss durchgesetzt werden!

  45. D

    Liebe Grünen Legalisierung wird höchste Zeit haltet euer versprechen denkt daran bald sind wieder Wahlen wenn ihr es dieses Mal nicht durchzieht verliert ihr undertausende Wähler LG das Volk

  46. Kal El, Gutmensch

    Wusste doch, das es nichts wird. Zu viele Politiker, vor allem die ohne Ahnung, verteufeln und verdrehen Wahrheiten bei jeder Gelegenheit. Trotz eindeutigen Statistiken beim direkten Vergleich von Hanf/Cannabis mit Alkohol wird davon kaum Notiz genommen? Todesfälle (Verkehr, Langzeitfolgen), Therapie (Kosten/Nutzen), Gewalt (Sport, Familie, Vereine). Aber es wird nicht einmal akzeptiert, dass andere Länder (Portugal, Argentinien, Paraguay, Thailand, Malta) durchweg positive Bilanzen durch die liberale Drogenpolitik ziehen können! Wer glaubt, die AfD hat echte Antworten, sollte schleunigst Cannabis rauchen – denn THC regt zum nachdenken an, Cannabiskonsum beruhigt, Hanf ist eine Heilpflanze. Nur das hochgezüchtete, unkontrolliert “gepanschte” Superskunk vom Schwarzmarkt zerlegt die Gehirne der Konsumenten – egal ob jung oder alt! Und Jahr für Jahr taucht übleres “Gras” auf, mit so leckeren Drogen wie Methamphetamin, Ketamin, Opioid- und Halluzinogen-haltige Lösungen/Substanzen besprühtes Mega-Ganja…. Wo sind die Ideen, die Geschichten über die Heilpflanze Hanf, die Industriepflanze Hanf? Es gab z.Bsp. bereits eine florierende Hanfindustrie im Osten Deutschlands. Es geht wirklich um weit mehr, als um ein paar kiffende Partykids! Ich könnte praktisch mein Medikament (gegen Stress, Schmerzen, Schlaflosigkeit, und so viel mehr) im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Keller wachsen lassen. Niemand wird deshalb unterdrückt, betrogen, verletzt. Die Kosten für meine Medikamente wären deutlich geringer, eine etwaige Strafverfolgung (als jugendlicher wegen 8 Gramm 8 Monate unter Mördern, Vergewaltigern und anderen Schwerkriminellen eingesessen) ist wirklich teuer! In Untersuchungshaft kostet auch ein harmloser Kiffer ca. 100-300 Euro pro Tag!

  47. Dominik

    Wichtiger Hinweis

    Ich habe die Regel analysiert und es muss nur der Betreff geändert werden bei den Postfächern wo die Mail automatisch und Regelbasiert abgelehnt wird.

    Die Regel filtert NUR den Betreff. Ich habe mit einem anderen Betreff getestet da ging die Mail durch

    1. Martin

      Genau das habe ich bei allen Mails schon gemacht um den Filter zu täuschen. Kämpfen ist angesagt. Schluss mit Krimi!

    2. Anonym

      So muss es am besten jeder machen!

  48. Anonymous

    Bin für die Legalisierung.

    1. Stephan Clauß

      Bitte legalisieren entkriminalisieren

  49. Joshua Müller

    BITTE macht noch mehr Werbung auf Instagram! So viele machen schon mit! Wir brauchen jeden Tag aufs neue einen BOOST! Nutzt eure Reichweite HANFVERBAND!

  50. Tristan Anderson

    Wenn das CanG am 1.4. nicht in Kraft tritt setzt auf zivilen Ungehorsam und besitzt, konsumiert und baut trotzdem an. Die können uns nicht alle wegsperren und ich hab keine fckn Lust mehr mich vera**chen zu lassen.

    1. greenpeak420

      Da hast du wirklich Recht. Die labern nur rum. Das jetzt auf einmal die Grünen dagegen sind ist echt merkwürdig. Wer weiß was da abgeht. Vor allem ist das mit der Mehrarbeit doch sowas von gelogen. Die müssen doch sowieso zur Arbeit und 8 Stunden arbeiten. Die hatten soviel zeit

      1. Anonym

        Müssen der CDU für die nächste Wahl jetzt schon in den A…. kriechen. So ist das eben, wenn man seine eigenen Wahlversprechen nicht halten kann und seine eigene Wählerschaft so verjagt.

  51. André Einbrodt

    Da quillen schon so einige Mail-Fächer über…

  52. Drachenlord

    Entkriminalisiert es endlich ihr Affenköppe.

  53. Sander

    Ich kann nicht verstehen wie eine so potente Pflanze über Dekaden so kriminalisiert werden kann, wo doch vorher soviel damit gemacht wurde. Was ist das für ein grünes Interesse lieber Genmais und Genraps anzubauen um es in die Gärsilos zu werfen, weil man sonst nicht weiß, was da rein soll?
    Bei freiem Anbau auch der Bauern ! Würde sich das Thema mit der Zeit von selbst regeln…Eigenanbau etc….
    Alleine schon durch die Bestäubung der männlichen Nutzhanfpflanzen…
    Der Eigenanbauer bräuchte im Prinzip irgendwann einen Reinraum..um Sensimilla …ohne Samen.zu ernten…
    Wo sind denn die Spezialisten in Sachen Hanfanbau?
    Die Regierung scheint mir wie eine viel zu gut bezahlte Riege von Sesselfurzern.

  54. Manuel Rueß

    bei mir geht da mal wieder garnix 🙁 wie jedes mal…. wenn ich auf “jetzt mitmachen” klicke passiert garnix. das anschreiben kann ich öffnen…. und würde es dann einzeln verschicken, ABER ich habe einfach keine e mail adressen !!! BITTE UM HILFE !!!!

    1. Simon Kraushaar

      Die Mailadressen sind bei den txt-Dateien direkt unter dem Anschreiben!

    2. cap

      ich habe/hatte das gleiche Problem und habe dann einfach die Empfängerliste , den Betreff und den Text kopiert und in mein Email-Programm eingefügt. Ist etwas aufwendiger , geht aber auch schnell

  55. Stefan

    Es sind nicht so viele Fälle zu prüfen in Sachen Cannabis Amnestie! Es ist höchste Zeit für die Legalisierung von Cannabis in Deutschland! Die Bevormundung und Verbotspolitik ist gescheitert und schadet mehr, als sie nützt! Kein Vermittlungsausschuss Teillegalisierung ab 01.4.24!!

    ” Der Gesundheitsminister sagte den Funke-Zeitungen, dass die Kritik an der Amnestie der Cannabisstraftäter „massiv übertrieben“ sei. „Der Aufwand ist vertretbar“, betonte Lauterbach. „Niemand soll im Gefängnis bleiben müssen, weil den Gerichten eine Stunde Arbeit erspart werden soll.“ (epd)”

    https://www.tagesspiegel.de/politik/haftentlassung-nach-cannabis-legalisierung-bund-geht-von-bis-zu-7500-pruffallen-von-straftaten-aus-11335903.html?fbclid=IwAR1ob77JNlJoZ95phmBRomxEjM68V9f4dsYOhX0UMdVXroUzWfUvhZjJ3Lg

    1. Anonymous

      Sie sollten keine Menschen Kriminalisieren! Es wird gekifft ob sie wollen oder nicht die Augen zu verschließen Der Schwarzmarkt nimmt keine Rücksicht vor Grenzen leider!!!

  56. Sebastian K.

    Moin liebes DHV Team,
    Evtl. erklärt mal jemand der SPD Niedersachsen, dass das weiterleiten von E-Mails an dritte gegen die Datenschutzgrundverordnung verstößt.
    Siehe https://www.datenschutz.org/e-mail/

    1. Drogen mit tödlichen Substanzen verunreinigen-Leben retten- abschrecken-mau,risum

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