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Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürgerprotesten vorerst doch nicht geschlossen

Nach einem Bericht des Wall Street Journal wird ein Verbot von Cannabis-Verteilungsstellen in Los Angeles nicht umgesetzt, nachdem Unterstützer der medizinischen Verwendung von Cannabis erfolgreich eine Petition eingereicht hatten, um den Beschluss zu blockieren.

hier die vollständige Meldung aus den IACM-Informationen vom 08. September 2012:

USA: Ein Versuch, die Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles zu schließen, wurde durch die Bürger der Stadt gestoppt

Nach einem Bericht des Wall Street Journal wird ein Verbot von Cannabis-Verteilungsstellen in Los Angeles nicht umgesetzt, nachdem Unterstützer der medizinischen Verwendung von Cannabis erfolgreich eine Petition eingereicht hatten, um den Beschluss zu blockieren. Nach Jahren fehlgeschlagener Versuche, die Zahl der Cannabis-Läden zu kontrollieren, hat der Stadtrat von Los Angeles Ende Juli eine Verfügung erlassen, die diese Verteilungsstellen für illegal erklärt hat.

Jetzt reichten Unterstützer für medizinischen Cannabis 50.000 Unterschriften ein, um das Verbot zu blockieren. Das ist nahezu die doppelte Anzahl von Stimmen, die nach Auskunft der Stadt Los Angeles dafür notwendig ist. Wenn die Stadt die Unterschriften verifiziert hat, muss der Stadtrat darüber entscheiden, ob er die Verfügung zurücknimmt oder den Wählern das Thema im nächsten Jahr zur Abstimmung vorlegt. Viele kalifornische Städte verbieten zwar den Verkauf von Cannabis an Patienten, aber etwa 50 Städte erlauben den Verkauf, regulieren aber Aspekte wie die Zahl der Verteilungsstellen, ihre Lage und die Öffnungszeiten.

Wall Street Journal vom 5. September 2012


Kommentare

14 Antworten zu „Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürgerprotesten vorerst doch nicht geschlossen“

  1. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    Bitte werdet alle aktiv und unterzeichnet mit ! 😉

    http://reformdrugpolicy.com/partner/petition/

  2. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    Na weninigstens scheinen die Berichte in der Glotze sich nochmal ein wenig zu ändern.
    Zumindest wird erwähnt daß eine Legalisierung eine Möglichkeit wäre um Legal Highs den Gar aus zu machen(Auch wenn der Rest des Berichtes imho ein wenig Fernsehtypisch überspitzt ist,kenn mich aber auch nicht allzu sehr mit Legal Highs aus,daher bildet eure eigene Meinung):
    http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=32564

  3. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    ich stimme Hans Hanf zu …

    Ich glaube auch, wir müssen den DHV ab und zu erinnern, dass sich auch andere für die Legalisierung einsetzen möchten, und vielleicht nicht soviel endlose Geduld und Zeit haben darauf zu warten, dass dies von alleine passiert, wie so manch ein Verein es tut. Es ist besser ETWAS zu tun als NICHTS, besonders wenn man versteht dass hier eine gewisse Uhr tickt ! Wenn man dabei den gleichen Wortlaut verwendet hat, liegt dies vielleicht daran, dass man dieselben Interessen hat ? da es ja Gott sei dank noch keine Patente auf Cannabislegalisierung gibt, dürfen sich hier immer noch alle engagieren, auch wenn sie damit vielleicht kein Geld verdienen :zzz

  4. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    @HansHanf:

    Mit verfeindeten Aktivisten hat das nichts zu tun.

    Dieser von dir erwähnte Petitionstext war ein Schnellschuss, weder inhaltlich noch sprachlich auf die europäische Situation abgestimmt. Wenn man sowas machen will, muss man es ja auch in möglichst viele Sprachen übersetzen, und wie Georg gesagt hat VORHER möglichst viele Organisationen zusammen holen.

  5. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    [quote name=”Hans Hanf”]Nehmt es mir nicht übel,aber ist es nicht Sch…egal wer was verfasst hat und woher der Text stammt solange er auch nur einen Hauch bewirken kann?
    Ich meine damit,ist doch Wurscht wem die Lorbeeren nun zuzuschreiben sind,hauptsache es tut sich was,oder?
    Langsam verfeindeen sich die Aktivisten untereinander und kaum einer merkts scheinbar.
    Find ich nicht gut.Zusammenhalten,streiten über solche Kleinigkeiten kann man später noch.[/quote]
    Darum ging es mir bei der Kritik auch nicht im Wesentlichen. Ich habe das nur mal erwähnt, ich hätte es schon angemessen gefunden, das vorher abzusprechen, aber das ist nicht der Punkt. Viel wichtiger ist, dass eine solche Initiative nur dann Erfolg haben kann, wenn sie vorher mit europäischen Partnern abgesprochen wird, da wir sicher nicht eine Million Stimmen im deutschsprachigen Raum zusammenbekommen. Und dafür muss ein Text her, der auf europäische Drogenpolitik zugeschnitten ist und nicht auf deutsche.

  6. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    @Cammelion
    Das kann ich bestätigen.
    Egal mit welchem US Amerikaner man spricht,oder dort Urlaub macht…
    jeder wird einem sagen das bis zu einer Unze Fund ,dies max. beschlagnahmt wird und der Finger erhoben wird.Ansonsten NICHTS weiter passiert.
    Selbst teilweise mit Joint am Steuer(was ich nicht für gut heiße),wird ein Finger erhoben aller “Du böser du” und das wars.
    Dies jedoch soll auch je nach Region unterschiedlich gewertet werden,als kein Freifahrtsschein.
    Im Großen und ganzen lachen die Amis sich kaputt über unsere Politik.
    Ebenso denken die Amis,bei den Deutschen wäre Geld satt.Wenn man diesen mal erklärt wie hier die Steuerliche Situation aussieht(allein vom Benzin her),schlagen die die Hände überm Kopf zusammen.Wenn man diesen dann noch erzählt das man für 0,5g Graß die Hose runterlassen muß usw.dann glauben die nichtmehr an die Menschheit.Sprecht mal mit Amerikanern darüber…ihr werdet erstaunt sein.

  7. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    Nehmt es mir nicht übel,aber ist es nicht Sch…egal wer was verfasst hat und woher der Text stammt solange er auch nur einen Hauch bewirken kann?
    Ich meine damit,ist doch Wurscht wem die Lorbeeren nun zuzuschreiben sind,hauptsache es tut sich was,oder?
    Langsam verfeindeen sich die Aktivisten untereinander und kaum einer merkts scheinbar.
    Find ich nicht gut.Zusammenhalten,streiten über solche Kleinigkeiten kann man später noch.

  8. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    [quote name=”Bambi”]@DHV … schaut euch dies bitte mal an, vielleicht kann man das für gute Zwecke nutzen.
    Hier wird angeboten für Legalisierung Werbung zu machen, und zwar europaweit ! …
    [b]Ab April 2012 soll es uns möglich sein eine europäische Bürgeriniatitive zu gründen, bestehend aus 7 Personen ab 18Jahren aus verschiedenen europäischen Ländern[/b]. Diese Bürgeriniatitive erlangt mit einer Stimmenanzahl von 1 Million Menschen eine gute Chance eine europa-einheitliche Regelung durchzusetzen.
    http://www.isi-europa.org/isi/
    http://www.isi-europa.org/isi/index.php?page=eu-petition [/quote]

    Diese isi-Petition finde ich ziemlich daneben. Das ist praktisch 1:1 der Text unserer Cannabispetition, s.
    http://cannabispetition.de/eine-seite/
    (Die Nutzung des Textes wurde übrigens nicht mit uns abgesprochen.)

    Dieser Text ist auf Deutschland zugeschnitten. Er wurde nur an einer Stelle “europäisiert”, um sich im gleichen Satz sofort wieder auf Deutschland zu beziehen:
    “2. dass die “geringe Menge” einheitlich im Betäubungsmittelgesetz festgelegt wird, so dass der derzeitige Flickenteppich in Europa mit sehr unterschiedlichen Vorschriften, z.B. zu “Wiederholungstätern”, durch eine bundeseinheitliche Regelung ersetzt wird.”

    Außerdem geht es in diesem Text nicht um Legalisierung, sondern um Entkriminalisierung der Konsumenten. Da hier einige europäische Länder weiter sind als Deutschland, fände ich es sinnvoller, bei einer Europa-Petition das Thema Legalisierung anzugehen.
    Dieser isi-Ansatz hier ist jedenfalls insgesamt m.E. ungeeignet.

    Wir haben das Thema Europa-Petition im Kopf und beobachten das Thema, mal sehen, wie die ersten Initiativen so laufen. Das ganze müsste aber vorher mit europäischen Partnern koordiniert werden, damit dann alle am gleichen Strang ziehen. Deshalb wäre unser Dachverband ENCOD die richtige Stelle, das Thema anzugehen. Wenn wir uns dort einig sind, dass es Sinn macht loszulegen, legen wir los.

  9. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    [quote name=”Sebastian”]Avaaz hat schon mal geholfen ,
    http://www.avaaz.org/en/end_the_war_on_drugs/
    Nun gibt es eine Global Commission on Drug Policy bei den UN.
    Grüsse[/quote]
    Die Global Commission on Drug Policy ist nicht bei der UN angebunden, sondern quasi ein privates Netzwerk von Promis und einflussreichen Leuten/Politikern gegen Prohibition bzw. für eine fortschrittliche Drogenpolitik. Und die Global Commission gab es schon vor der Avaaz-Kampagne, wobei es natürlich sehr fett und hilfreich war, wie Avaaz da eingestiegen ist!

  10. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    [quote name=”Dirk”]hier eine Plattform für Petitionen/Kampagnen:
    http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?do.ps.tpp
    Vielleicht hilfts euch weiter, wenn ihr über Avaaz ne Aktion startet und vorallem in Bezug auf Menschenrechte, Haftstrafen, Schwerkranke, usw. aufmerksam macht.
    Das Netzwerk hat ja immerhin knapp 16Mio Mitglieder weltweit.[/quote]
    Wir haben uns diese neue Möglichkeit der avaaz-Bürgerpetition schon vor längerem angschaut, halten das aber nicht für besonders schlagkräftig, da die Petitionen weder durch den Avaaz-Verteiler beworben, noch durch Avaaz übergeben werden. So wie das jetzt ist, unterscheidet sich das nicht wesentlich von anderen Petititionsplattformen wie openpetitions o.ä.
    Dann lieber gleich eine offizielle Petition im Bundestag, wie wir zur Zeit noch immer eine laufen haben und für nächstes Jahr wieder angehen wollen..

  11. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    @DHV … schaut euch dies bitte mal an, vielleicht kann man das für gute Zwecke nutzen.

    Hier wird angeboten für Legalisierung Werbung zu machen, und zwar europaweit ! Ich weiss nicht ob ich das richtig verstehe.. es scheint als hätte man hier eine Petition auf EU Ebene eingereicht (2011) und diese würde als zulässig anerkannt.

    … Ein neues Zeitalter hat begonnen, Hanf ist keine Droge, sondern Kultur …
    .. Projekt – europäische Petition
    für eine Rekultivierung, Entkriminalisierung, Legalisierung von Cannabis behandelt…

    weiter gibt es hier Bürgeriniatitiven:

    [b]Nun rufen wir sämtliche interessierte Vereine und Aktivisten auf, sich an dieser Petition organisatorisch besonders auf Europaweiter Ebene anzuschliessen[/b].

    Wir müssen nun viele Argumente und Fakten zusammentragen, die wir als zusätzliches Informationsmaterial liefern. Desweiteren müssten wir nach Bestimmungen “Online Abstimmungsmöglichkeiten” schaffen, sowie es auch in druckbarer Form zur verfügung stellen.

    [b]Ab April 2012 soll es uns möglich sein eine europäische Bürgeriniatitive zu gründen, bestehend aus 7 Personen ab 18Jahren aus verschiedenen europäischen Ländern[/b]. Diese Bürgeriniatitive erlangt mit einer Stimmenanzahl von 1 Million Menschen eine gute Chance eine europa-einheitliche Regelung durchzusetzen.

    http://www.isi-europa.org/isi/
    http://www.isi-europa.org/isi/index.php?page=eu-petition

    🙂

  12. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    @sebastian + dirk … DANKE dass ihr mitdenkt !

    Auf das Risiko hin, dass sich so manch einer beleidig fühlt, muss man trotz allem folgendes mal feststellen.
    Das Problem mit der Legalisierung in Deutschland und dem Missverständnis der Cannabisprohibition kommt daher, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung immer noch glaubt, dass ihre Regierung es gut mit ihnen meint und sie daher vor Cannabis schützt. In Wirklichkeit trägt jedoch die deutsche Politik einen Kampf auf dem Rücken seiner unwissenden Bürger aus, welches nicht mal unser Kampf ist. Den Krieg auf Drogen haben die USA angefangen, insbesondere den Krieg gegen Cannabis. Sie sind jedoch die Nation, welche gleichzeitig Cannabis Patentiert hat und selbst die liberalsten Cannabis gesetzte hat neben Kanada (beziehe mich nur auf Länder wo Cannabis illegal ist)
    Die strafrechtliche Verfolgung in den USA ist lange nicht mehr so streng wie in D. Die meisten Deutschen glauben dies nicht, da die Medien es natürlich anders darstellen. Lebe selbst in den Staaten seit zwanzig Jahren und weiß aus erster Hand, dass dort nur Dealer und harte Drogen so verfolg werden, wie sie es in Deutschland mit den Cannabiskonsumenten passiert.
    Diese Cannabis Patente, und wir haben dies überprüft, sind in Deutschland vollwertig gültig wie in vielen anderen Länder die diese Patente anerkannt haben.
    Überzeugt euch selbst hier an einem Beispiel.
    http://worldwide.espacenet.com/publicationDetails/originalDocument?FT=D&date=19991028&DB=EPODOC&locale=de_EP&CC=WO&NR=9953917A1&KC=A1&ND=4

    Deutschland verschaukelt seine Bürger und hetzt sie gegeneinander auf mit alten Mythen die die USA zwar in die Welt gesetzt haben, aber schon längst abgebaut haben und mittlerweile eine große Tolerant für Cannabiskonsum entwickelt hat.

    Deutschland versagt weiterhin seinen Kranken eine natürliche Medizin, die ihnen das Leben retten kann, und terrorisiert unschuldige Bürger, weil sie den USA alles nachmachen müssen und selbst offensichtlich nicht genügend informierte Bürger haben, die dies erkennen und ablehnen.

    Noch mal in kurz, die USA haben dafür gesorgt, dass Cannabis rund im die Welt verhetzt wird und so einen gigantischen Schwarzmarkt schürt, den sich BANKEN zu Nutze machen ( HSBC, Standard Chartered bank), während die USA Cannabis als Medizin patentiert hat !!!!

    Denkt mal nach Leute und werdet euch dessen bewusst…
    Cannabis ist harmloser als das meiste Essen, was wir täglich konsumieren und eine Medizin, die die Welt kurieren kann, Hanf ist DIE Nutzpflanze, die die Welt verbessern kann, aber nur wenn wir uns dafür einsetzten und dies fordern. WIR müssen zurückfordern was UNS ALLEN gehört !! Wir sind dafür verantwortlich uns für unsere Rechte stark zu machen, niemand sonst wird dies sonst tun.
    Politik ist der Krebs der alles Gute zerstört und Verbesserung behindert und muss somit aus der Gleichung genommen werden wo nur möglich. Die Regierung tut hier genau das GEGENTEIL von dem was eigentlich ihr Job ist ! nämlich Menschenrechte zu achten und zu schützen !

  13. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    Avaaz hat schon mal geholfen ,
    http://www.avaaz.org/en/end_the_war_on_drugs/
    Nun gibt es eine Global Commission on Drug Policy bei den UN.
    Grüsse

  14. Anonymous

    RE: Cannabisverteilungsstellen in Los Angeles werden nach Bürger
    hier eine Plattform für Petitionen/Kampagnen:

    http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/?do.ps.tpp

    Vielleicht hilfts euch weiter, wenn ihr über Avaaz ne Aktion startet und vorallem in Bezug auf Menschenrechte, Haftstrafen, Schwerkranke, usw. aufmerksam macht.
    Das Netzwerk hat ja immerhin knapp 16Mio Mitglieder weltweit.

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