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Cannabis & Führerschein: Eure Fragen zur MPU (Video)

Zwei Jahre nach Einführung des neuen THC-Grenzwerts sprechen wir mit Manuel Cran von MPU-World.de über Cannabis im Straßenverkehr. Wann musst du zur MPU und wann fällst du durch? Die neuen Begutachtungsleitlinien bedrohen deinen Führerschein! Auch ein Rezept für medizinisches Cannabis schützt oft nicht vor Problemen. Wir haben im Livestream eure Fragen beantwortet. Hier das Video zum „nachschauen“.


Kommentare

3 Kommentare zu „Cannabis & Führerschein: Eure Fragen zur MPU (Video)“

  1. Old School

    Hallo,

    ich habe mit den kompletten Bericht angeschaut.
    Ich bin 58 Jahre alt. Kiffe jetzt seit 35 Jahren. Nicht exzessiv (aus meiner subjektiven Sicht).
    Führe ein normales arbeitsreiches Leben im Vertrieb, hab keine Eintragungen oder Vorstrafen, trinke kein Alkohol und habe gesunde erwachsene Kinder.

    Mein Kiffervolumen beschränkt sich auf 2 Joints jeden Abend mit einer Gesamtdosis von maximal 0,5 g.
    THC liegt zwischen 20 und 27%.
    Letzte Tüte 22.00 Uhr.
    Auto wird erst am nächsten Tag nach der Arbeit wenn überhaupt genutzt. Also fahre erst wieder ab 16.00/17.00 Uhr. Jeden Tag kommt noch Kraftsport dazu.

    Die Angst fährt komischerweise erst seit der Legalisierung mit, da plötzlich einem bewusst wird, wenn sie dich jetzt Mal plötzlich aus dem nichts kontrollieren, bin ich am Arsch. Und das 5 Jahre vor der Rente, wo ich mit dem Wohnmobil noch soviel reisen möchte. Könnte auch aufhören, aber es tut mir gesundheitlich auch gut (Rheumatisches Morbus Bechterew).

    Also möchte ich mich ab sofort vor jeder Fahrt zusätzlich selbst Testen und hab in eurem Shop den Tester entdeckt. In Eurem Video Bericht heißt es, damit kann man feststellen , ob man über 3,5 ng liegt.

    Aber ganz so richtig funktioniert der Test ja dann doch nicht.
    Folgendes habe ich beim Hersteller gelesen:
    „Schnelle Messung (25 ng/ml): Erfordert nur 10 Sekunden Schütteln/Wartezeit. Das Gesamtergebnis liegt in unter 3 Minuten vor. Ein Wert von 25 ng/ml im Speichel korreliert laut Dräger-Studiendaten eng mit dem gesetzlichen Straßenverkehrs-Grenzwert von 3,5 ng/ml im Blutserum.“.

    Also wird das aktive THC doch nur aufgrund von irgendwelchen Studien „geschätzt“ und der Test misst den einfachen Abbauwert und schlussfolgert daraus den wahrscheinlichen aktiven THC Gehalt oder verstehe ich das falsch ?

    Das wäre mir zu ungenau, da mein Abbauwert mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit weit weit über 25ng liegt wenn ich seit 35 Jahren dabei bin und das täglich.

    Habe ich das so richtig verstanden?

    Fahre bald für ein Wochenende nach Holland zum Fahrradfahren und bekomme das erste Mal mit meinen fast 60 Jahren Schiss, den Lappen auf dem Nachhauseweg zu verlieren.

    Vor der Legalisierung war es gefühlt entspannter.

    Aber ein dickes Lob an Euch für Euren unermüdlichen Einsatz. Klasse. 👍

    1. Simon Kraushaar

      Hallo in der Anleitung für den Dräger DrugCheck 3000 finden sich folgende Cut-off-Werte für Cannabinoide:

      THC related compounds [ng/mL]
      Cannabidiol >10000
      Cannabinol 350
      Delta-8-Tetrahydrocannabinol (Delta-8 THC) 50
      Delta-9-Tetrahydrocannabinol (Delta-9-THC) 25
      Delta-9-Tetrahydrocannabiphorol (THC-P) 1000
      Hexahydrocannabinol (HHC) 250
      Hexahydrocannabiphorol (HHC-P) 4000
      THC-COOH (11-Nor-9-Carboxy-Delta-9-THC) 50
      THC-OH (11-Hydroyx-Delta-9-THC) 50
      CP 47,797 >100000
      JWH-18 >100000

      THC-COOH also bei 50 ng/ml

      Es könnte also gut sein, dass der Test bei dir als täglicher Konsument also allein durch den Abbauwert positiv ist.

      Quelle für die Cut-Off-Werte:

      https://www.draeger.com/Content/Documents/Products/druck-ifu-9300015-de-me.pdf

      Grüße Simon

  2. Manuel Heß

    Hallo, mein Name ist Manuel, ich bekomme seit ca. 12.2022 Cannabis als Blüten von meinen niedergelassen Facharzt verordnet. 2017 müsste ich meinen Führerschein abgeben, da ich auch noch eine Morphinpumpe implantiert habe. Ich wollte aber unbedingt meinen Führerschein zurück, ich bin auch völlig in der Lage ein Auto zu fahren das hat mir mein Arzt auch immer gesagt. Also bin ich zur Führerscheinstelle und los ging’s, ich musste ein Verkersmedizinisches Fachgutachten bei einen Gutachter und einen Reaktionstest machen den ich überdurchschnittlich gut durchgeführt habe. Seit dem habe ich meinen Führerschein zurück bekommen.

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