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Bad Salzuflen: Cannabis-Petition als Bürgerantrag eingereicht

Der 16-Jährige Pirat Daniel Rau hat unsere Petition in Bad Salzuflen (NRW) eingebracht. Unter dem Titel “Einberufung eines Runden Tisches zum Thema Verantwortungsvolle Regulierung von Cannabis auf der kommunalen Ebene” gibt es den Antrag an die Stadt hier als PDF. Am 19.03.2014 steht der Bürgerantrag auf der Tagesordnung des Hauptausschusses. Gefordert wird in dem Antrag, dass Möglichkeiten zur Errichtung einer legalen Abgabestelle in Bad Salzuflen geprüft und diskutiert werden sollen. Die Sitzung ist öffentlich. Auf Facebook gibt es hierzu eine Veranstaltungsseite.

Mit der Petition hat es Daniel Rau inzwischen nicht nur in die Lokalpresse (Lippische Landes-Zeitung, “16-jähriger Salzufler kämpft für legalen Cannabis-Konsum”, 25.02.2014) geschafft, sondern auch der WDR widmete dem Thema einen Beitrag. In der Sendung Lokalzeit vom 26.02.2014 kommt im Beitrag “Sechzehnjähriger will Cannabis-Modellversuch” nicht nur der Petent, sondern auch der Bürgermeister Wolfgang Honsdorf (SPD) zu Wort. Dieser zeigte sich zumindest vorsichtig offen für das Thema und auch die ähnlichen Anträge aus Frankfurt und Berlin waren ihm ein Begriff. Zudem wurde Saskia van Oosterum von der Drogenberatung Bielefeld befragt. Die lokale Drogenberatung begrüßte den Vorschlag ausdrücklich und sprach offen vom Ziel eines genussvollen Umgangs mit Cannabis. Die Gegenargumente der Moderatorin wie Cannabistote, Einstiegsdroge und “Mehr Konsumenten durch eine Legalisierung” wurden von ihr ausdrücklich und kompetent wider- und zerlegt.


Kommentare

2 Antworten zu „Bad Salzuflen: Cannabis-Petition als Bürgerantrag eingereicht“

  1. Anonymous

    RE: Bad Salzuflen: Cannabis-Petition als Bürgerantrag eingereic
    Am 3.05.2014 CSC Petition an den Rat der Stadt Rösrath gesendet PLZ 51503.

    Grundlage ist die Petitionsvorlage von Euch! Danke dafür.

    Gruß Andreas
    Mitglied der Piratenpartei

  2. Anonymous

    RE: Bad Salzuflen: Cannabis-Petition als Bürgerantrag eingereic
    Wäre es vielleicht möglich, daß die Frau van Oosterum als Drogenbeauftragte auf der Bundesebene tätig wird, damit Deutschland sich nicht mehr länger blamiert, was Wissen über Hanf betrifft?

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