Wissenschaft

Reklassifizierung von Cannabis erneut verschoben

13.03.2020

DHV-Chef Georg Wurth gab der Taz eine Einschätzung zur erneuten Verschiebung der UNO-Suchtstoffkommission zur Reklassifizierung von Cannabis.

Darauf hin wurden diverse Organisationen angefragt, ob sie hierzu etwas in den gängigen Massenmedien gefunden haben. Unter den Antworten waren zwei sehr ausführliche, so die vom Deutschen Hanfverband (DHV), und die vom Projekt My Brain My Choice.

Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband schrieb:

Drogenbeauftragte äußert sich zu den Zahlen des Wissenschaftlichen Dienstes

  • Veröffentlicht am: 8. März 2020 - 11:40
  • Von: Sascha Waterkotte
Pressefoto der Drogenbeauftragten: Maximilian König

Nicht nur in den sozialen Netzwerken, auch auf abgeordnetenwatch.de wurde die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) nach ihrer Einschätzung zu den Erkenntnissen des Wissenschaftlichen Dienstes befragt, über die wir vor Kurzem berichteten. Der Wissenschaftliche Dienst war zu dem Ergebnis gekommen, dass "die Verfolgung einer strikten Drogenpolitik wenig bis keinen Einfluss auf das Konsumverhalten hat." Weiterlesen $uuml;ber: Drogenbeauftragte äußert sich zu den Zahlen des Wissenschaftlichen Dienstes

Bienen fliegen auf Cannabis: Hanf könnte dem Bienensterben entgegenwirken

19.02.2020

Wir sprachen mit der Oberhessischen Presse über eine aktuelle Studie, nach der Hanf helfen könnte, das Bienensterben einzudämmen.

Georg Wurth, Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbandes, geht davon aus, dass die Ergebnisse auf Deutschland übertragen werden können: „Der Anbau von Nutzhanf ist in Deutschland erlaubt. Das einzige Hindernis sind im Grunde fehlende Verwertungsstrukturen für die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten.“

Klatsche für Verbotsparteien: Repression hat wenig bis keinen Einfluss auf Konsumverhalten

  • Veröffentlicht am: 6. Februar 2020 - 16:20
  • Von: Sascha Waterkotte

Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages haben sich mit den Auswirkungen von Repression und Legalisierung auf die Zahl der Cannabiskonsumenten in ausgewählten Ländern befasst. Der Auftrag dazu kam entweder von CDU/CSU oder von der AfD. Das Ergebnis entzieht deren repressiver Drogenpolitik jede Grundlage. Weiterlesen $uuml;ber: Klatsche für Verbotsparteien: Repression hat wenig bis keinen Einfluss auf Konsumverhalten

Sucht in Deutschland - das sagen die offiziellen Zahlen

  • Veröffentlicht am: 23. Januar 2020 - 9:10
  • Von: Sascha Waterkotte
Foto: @stoner.bazaar (Instagram)

Es ist immer ärgerlich, wenn Medien Fakten übersehen oder nicht prüfen vor der Verbreitung wie jüngst beim als investigativ angepriesenen Bericht von “Report München”, zu welchem wir letzte Woche eine inhaltliche Einordnung veröffentlichten. Da auch sich in dieser Woche weiterhin diverse Medien auf den tendenziösen Bericht beziehen und, ebenso wie tagesschau.de, diesen offenbar ohne eine Prüfung verbreiten, möchten wir an dieser Stelle für weitere Klarheit zu sorgen. Weiterlesen $uuml;ber: Sucht in Deutschland - das sagen die offiziellen Zahlen

Was Cannabis mit Jugendlichen macht

21.01.2020

Für den Beitrag über die Gefahren des Cannabiskonsums informierte sich der Deutschlandfunk auch beim Deutschen Hanfverband.

200 bis 400 Tonnen Cannabis werden jährlich in Deutschland konsumiert, schätzt der Deutsche Hanfverband. Mindestens 1,2 Milliarden Euro könnte der illegale Handel demnach einbringen – Geld, das vor allem die Organisierte Kriminalität einstreicht. Mit einer Legalisierung ließe sich dieser Schwarzmarkt eindämmen, lautet ein Argument der Befürworter. 

Cannabis & Psychosen - Wie zuverlässig ist die Lancet-Datengrundlage?

  • Veröffentlicht am: 22. Dezember 2019 - 13:49
  • Von: Michael Knodt

Nachdem im März diesen Jahres die zweite sogenannte Lancet-Studie publiziert worden war, wurde diese von zahlreichen Medien zum Anlass genommen, Sinn und Zweck eines regulierten Cannabis-Marktes infrage zustellen. Denn die neuen Indoor-Züchtungen seien aufgrund ihres hohen THC-Gehalts besonders gefährlich, weil diese laut der Studie viel eher Psychosen auslösen können als schwächeres Cannabis. Die Grenze, was starkes und was schwächeres Cannabis ist, wurde von den Forschern jedoch sehr unscharf definiert. Weiterlesen $uuml;ber: Cannabis & Psychosen - Wie zuverlässig ist die Lancet-Datengrundlage?

Blau gegen grün: Wir haben einen Drogenfahnder bei der Arbeit begleitet

19.11.2019

bento berichtet über den Stand der Dinge in der deutschen Cannabisdebatte und bezieht sich dabei auch auf eine unserer Umfragen:

Eine 2018 vom Hanfverband in Auftrag gegebene Umfrage von Infratest dimap deutet darauf hin, dass Andreas Müller damit eine Mehrheitsmeinung vertritt: 59 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, den Besitz kleiner Mengen Cannabis nicht mehr strafrechtlich zu verfolgen.

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