Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin Berlin

Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin Berlin

Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin Berlin organisiert regelmäßige Treffen für Betroffene und Interessierte aus Berlin und dem Umland zum Thema Cannabis als Medizin. Ursprünglich in den Räumlichkeiten des DHV, mittlerweile in den größeren Räumen der Berliner Aids Hilfe angesiedelt. Dabei können Informationen und Erfahrungen über Krankheitsbilder, Behandlungswege und Arztkontakte ausgetauscht werden.

Alle zukünftigen Termine werden auf der Website des DHV unter " Termine" veröffentlicht.

Zur Vernetzung gibt es auch eine Mailingliste Cannabis als Medizin Berlin. Dort werden aktuelle Termine kommuniziert und es können Fragen gestellt werden.

Siehe auch: Bericht vom Treffen des Selbsthilfenetzwerkes Cannabis-Medizin Berlin im Oktober 2015

Ansprechpartner: Maximilian Plenert

Cannabis als Medizin - Ein Ratgeber für Patienten

Der Deutsche Hanfverband hat eine Broschüre "Cannabis als Medizin - Ein Ratgeber für Patienten" erstellt. Darin wird beschrieben, welche konkreten Möglichkeiten es in Deutschland gibt, Cannabis als Medizin zu nutzen. Insbesondere wird auf das Thema Ausnahmeerlaubnis nach § 3 Absatz BtMG zum Erwerb von medizinischem Cannabis eingegangen. Achtung: Diese Broschüre ist seit Inkrafttreten des neuen Cannabis-Medizin-Gesetzes nicht mehr aktuell, was die rechtlichen Rahmenbedingungen angeht! Wir arbeiten an einer Neuauflage.

Die Broschüre mit 26 Seiten im DIN A5 Format gibt es hier als Version zum Ausdrucken und noch einmal zum Ansehen am PC. Weiterlesen $uuml;ber:

Kommentare

Bitte um Kontakt.Dr. in Raum München der verordnet!

Das wird wohl leider nicht funktionieren, aber schreib uns ruhig mal eine E-Mail. Wir schauen dann, was wir für dich tun können.

Guten Tag, mein Name ist Noah Özdemir und ich besuche zur Zeit die Fachmaturitätsschule in der Schweiz. Ich bekam den Auftrag eine Selbstständige Arbeit zu halten bei welcher ich das Thema selber aussuchen durfte, ich entschied mich etwas über die medizinische Verwendung von Cannabis in einer Schmerztherapie zu befassen. Somit würde ich Sie gerne fragen, ob sich jemand von ihnen sich in diesem Thema auskennt und mir einige Fragen beantworten kann.
Ich bitte sie sich bei mir zu melden und wäre ihnen sehr Dankbar.

Schönen Guten Tag da hast du dir ein sehr aufwendiges und umstrittenes Thema ausgewählt. Ich arbeite im Gesundheitswesen und sehe Behandlungserfolge doch leider ist es für die Patienten ein riesiger Aufwand in der Anschaffung. Fast 50 % müssen sich diese Produkte Schwarz auf der Strasse erwerben, diese Erläutere ich kurz .aus folgenden gründen entstehen diese Probleme Einerseits weil 80 % keinen Arzt hat der vertraut mit dem Thema ist die krankenkassen über nehmen das Rezept nicht und bewandert, andererseits ist die Sorten Spezifikation sehr gering kleine Auswahl von wenig Transparenz . Es hemmt schmerzen bzw macht sie Erträglicher Essstörungen werden gleich parallel gelöst durch Heißhunger inkl. entspannung . CBD ist erstens ein Medpreparat und kein Btm es kann für entsprechendes gezogen werden. Bei rückfagen schreib mir

Hallo bin Dortmunder HIV-Patient mit Schmerzsyndrom Polyneropathie, bekomme vom Arzt 100üg Fentanyl aber wenn das Thema THC auftaucht machen alle ihre Ohren zu.
Also ich suche einen Doc im Raum Dortmund mit dem man reden kann, erbitte Hilfe von Euch!!!!

Danke für deine Antwort, habe jetzt einen doc gefunden, jedoch 1jahr Wartezeit.
Doch wen dir euch etwasvzu Ohren kommt bin ich weiterhin interessiert
MfG u Gast

Hallo , ich suche dringend einen Arzt in Hannover der Cannabis verschreibt. Kann mir jemand helfen und hat ein paar Infos für mich ?
LG

Hallo Anja,

bitte entschuldige die späte Antwort. Vielleicht findest du beim Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin Hilfe. Alternativ findest du vielleicht hier einen Arzt.

LG, Sascha [DHV]

 

Tumorschmerzen Heidelberg/Karlsruhe. Bei meiner Freundin reichen Fentanylpflaster und orale Einnahme weiterer Schmerzmittel nicht mehr aus. Ärzte wollen nun eine Schmerzpumpe einsetzen, ohne vorher Cannabis eine Chance zu geben. Nun suchen wir Beratung, danke für Tipps!

Hallo Mina,

grundlegende Informationen findest du bei der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin. Vielleicht findest du beim Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin  oder hier Hilfe bei der Suche nach einem Arzt.

LG, Sascha [DHV]

 

Ich bin Schmerzpatientin und nehme Opioide, die ich jedoch nicht gut vertrage und nicht nach Jahren nicht mehr gut wirken. Gerne würde ich Nabiximols (Sativex®) ausprobieren, finde jedoch keinen Arzt in Berlin. Mein Hausarzt und mein Neurologe sind leider nicht offen dafür. Kann mir jemand weiterhelfen?

Hallo Marion,

vielleicht hilft dir diese Liste oder diese App weiter.

LG, Sascha [DHV]

Danke, Sascha. Die App kenne ich, aber darin wurde ich noch nicht fündig. Danke auch für die Liste - es ist ja erschreckend, wie wenig Unterstützung es bei den Schulmedizinern gibt. Die verschreiben Gift ohne Ende, aber bei sowas wird die Moral ausgepackt. Bin mal gespannt, wann sich daran etwas ändert. Auch hier sind uns schon einige Länder voraus.

Hallo, ich bin 31 Jahre alt und leide seit ca 1 1/2 Jahren an Rheumatischer Arthritis und seit vielen Jahren an PTBS und chronischen Schmerzen. Seit der Trennung von meiner Ex versucht sie mir aus meinem Cannabiskonsum einen Strick bei JA un co. zu drehen, aus diesem grunde suche ich einen Arzt (im raum Aschaffenburg / Heidelberg / Darmstadt / Frankfurt) der keine Angst davor hat eine offizielle Ärztliche empfehlung auszusprechen. Ich würde mich über eine mail von euch sehr Freuen. MfG.

Hi ich suche einen Arzt in Berlin der mir Cannabis wegen einer Posttraumatischen Belastungsstörung verschreibt kann mir da jemand helfen?

Hi Michaela!

Am Besten du kommst mal zu einem der Treffen, trägst dich auf die E-Mail Liste ein oder schreibst eine E-Mail an den DHV oder alternativ an das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin. Da findet sich bestimmt jemand.

Hanfige Grüße

Florian Rister (DHV)

Hallo,
Mein Name ist Tobi('95) und ich bin mit 15 Jahren an einer Pancolitis Ulcerosa erkrankt, seit dem nehme ich Medikamente die mir mehr Schaden als Nutzen. Mit meinem Hausarzt ist es mir leider nicht möglich eine Therapie auf natürlichem/pflanzlichem Wege einzuschlagen. Ich komme aus der Nähe von Berlin. Gibt es Ärzte die sich mit der Thematik auskennen und offen mit dem Thema umgehen? Ein Beratungsgespräch würde mir schon sehr weiterhelfen
Danke

Hi Tobi,

vielleicht hilft dir diese Liste oder diese App weiter. Alternativ könntest du auch den Kontakt zum Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin suchen. Das Netzwerk t rifft sich regelmäßig in Berlin.

LG, Sascha [DHV]

Moin,

ich suche ein Arzt in Raum Lüneburg, bin seid paar Monaten Borreliose Schmerz Patient, Opium schreiben Sie mir auf, bringt aber nichts im Gegensatz zu Kräutern

Hallo,
darf eigentlich ein Arzt (hier Psychiater), bei dem ich austherapiert bin und der mir keine brauchbare Alternative benennen kann, Cannabis verweigern, obwohl ihm bekannt ist, dass es mir als einziges Mittel hilft? Darf er mich wissentlich zur Illegalität verurteilen, da mir sonst keine Handlungsalternative bleibt (er weiß, dass ich es auch bei keinem anderen arzt hier in der Stadt bekommen werde), wenn ich psychisch gesundbleiben will, mit allen damit verbundenen Risiken, obwohl er die Therapie ärztlich begleiten könnte? Und alles nicht etwa aus rechtlichen oder medizinischen Gründen, sondern nur, weil er "da nicht mitmacht", alles noch zu neu ist oder er Schiss vor seinem Chef hat...
Trifft das dann nicht eher den Tatbestand der "Unterlassenen Hilfeleistung"?

Jeder Arzt darf die Verschreibung von Cannbis verweigern. Da kann man nur einen neuen Arzt suchen, was natürlich oft sehr schwierig ist.

Hallo Georg,

danke dir für die Antwort.

Ja, das war klar, aber auch dann, wenn ihm keine anderen Alternativen zur Verfügung stehen, bzw. ausgereizt sind und er weiß, dass es bei anderen Ärzten auch nicht anders aussieht? Ihm ist bekannt, wie gut es mir hilft! Darf er mich dann einfach nach jahrelanger (wenn auch unbeabsichtigter)Fehlbehandlung einfach gar nicht mehr behandeln, weil er sonst ja (angeblich) nix hat - heimschicken und mir quasi sagen, dass ich eben illegal weiter machen muss?
Sehr, sehr eigenartige Auffassung von "Ärztlicher Fürsorge"...:(

Auch wenn das für Patienten übel ist, du kannst deinen Arzt unter keinen Umständen zwingen, dir Cannabis zu verschreiben. Wie dir ergeht es leider zur Zeit sehr vielen Patienten.

Hallo,
Ich habe in Ulm letzte Woche von einem Neurologen , eine Anwendung über 2x tgl 1g cannabis via vaporizer bekommen und auch ein privatrezept. Bei mir ist es adhs , depressionen , schlafstörungen......
Nun ist das alles ein privatrezept. Und die praxis wird definitiv KEINE stellungsnahme/empfehlung für eine kostenübernahme an die aok schreiben. wie weiter ? Wer macht das dann ? Ist ja schön dass ich ein rezept über 20g habe. Nur unschön ist,dass ich das nicht zahlen kann und der arzt angst vor regressforderungen der kassen hat.

Hi Lars,

so geht es leider momentan vielen Patienten. Da bleibt nur das Abklappern von Kassenärzten auf der Suche nach jemandem, der zum Stellen eines Kostenübernahmeantrags bereit ist. Das alleine kann ja noch nicht zu Regressforderungen führen.



Und nicht zu vergessen bleibt außerdem noch die Beschwerde bei Politik, Kassenärztlicher Vereinigung, Medien etc. pp.



Eine Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin kann auch sinnvoll sein, um sich mit anderen Patienten darüber auszutauschen:

http://www.cannabis-med.org/index.php?tpl=page&id=76&lng=de



Florian Rister

DHV

Hallo,
Mein Mann ist schwer an Darmkrebs mit vielen Metastasen in der Leber erkrankt. Die Chemo spricht nicht an, die Ärzte prognostizieren ihm in ein paar Monaten Tod durch Leberversagen. Bitte sagen Sie mir, ob sie Erfahrung mit Hanf in einem ähnlichen Fall haben, bzw. ob Hoffnung mit einer Hanfanwendung besteht. Bitte helfen Sie mir, WIE genau wir dies anwenden müssten. Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

Per E-Mail beantwortet.

Sascha [DHV]

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