Führerschein

Hanf am Steuer

17.06.2017

Beim Radiosender Deutschlandfunk Nova ging es heute in der Sendung "Redaktionskonferenz" um den Start unserer Führerschein-Kampagne "Klarer Kopf. Klare Regeln!".

Wer am Steuer mit THC im Blut erwischt wird, dem droht in der Regel der sofortige Führerscheinentzug. Das gleicht gilt für Menschen, die Cannabis besitzen, aber gar nicht konsumiert haben. Der Deutsche Hanfverband findet das ungerecht - auch weil Cannabiskonsum am Steuer härter bestraft wird als Alkoholkonsum.

Cannabis im Straßenverkehr – Hanfverband kritisiert Rechtslage

16.06.2017

Der MDR berichtet über unsere Pressekonferenz zum Start der Führerschein-Kampagne "Klarer Kopf. Klare Regeln!" folgendes:

Wer Canabis konsumiert, kann schnell seinen Führerschein los sein: Bei mehr als 1,0 Nanogramm THC pro Milliliter im Blutserum ist der Lappen weg. Kritiker meinen, dieser Wert sei viel zu niedrig, denn THC bleibe weit über den Rausch hinaus im Blut. Der Hanfverband will sich für eine Erhöhung des Grenzwerts einsetzen.

"Klarer Kopf. Klare Regeln!" Pressekonferenz zum Start der Führerschein-Kampagne

Rechtsanwalt Sebastin Glathe, Kampagnenleiterin Mariana Pinzon Becht und DHV-Geschäftsführer Georg Wurth bei der Vorstellung der "Klarer Kopf. Klare Regeln!"- Führerschein-Kampagne

Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 16.06.2017

Heute wurde im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin der Startschuss für die bislang größte Kampagne in der Geschichte des Deutschen Hanfverbands gegeben. Im Beisein des Freiburger Rechtsanwalts Sebastian Glathe stellten DHV-Geschäftsführer Georg Wurth und DHV-Kampagnen-Leiterin Mariana Pinzón Becht die bis November laufende Führerschein-Kampagne vor. Auch Betroffene der aktuellen Rechtsprechung berichteten von ihren gemachten Erfahrungen mit den Behörden, den Führerscheinstellen und den Kämpfen um ihre Führerscheine. Weiterlesen $uuml;ber: "Klarer Kopf. Klare Regeln!" Pressekonferenz zum Start der Führerschein-Kampagne

Klarer Kopf. Klare Regeln! Cannabis, Führerschein + Ungerechtigkeit

  • Veröffentlicht am: 15. Juni 2017 - 17:56
  • Von: Florian Rister

Niemand möchte berauschte Fahrer im Straßenverkehr. Die ungerechten und wissenschaftlich unbegründbaren Regelungen im Führerscheinrecht sind uns beim DHV allerdings schon lange ein Dorn im Auge. Denn täglich werden Menschen in Deutschland wegen nicht wirksamer Restmengen von THC im Blut oder sogar wegen dem einfachen Besitz von Cannabis mit Führerscheinentzug belangt. Genau so, wie es hier im Video Anton und Doro erleben. Weiterlesen $uuml;ber: Klarer Kopf. Klare Regeln! Cannabis, Führerschein + Ungerechtigkeit

München: Cannabis auf Rezept - verkehrsmedizinische Aspekte

Mittwoch, 14. Juni 2017 - 16:00

An der Universität München befasst sich das Institut für Rechtsmedizin mit dem Thema Cannabis und Führerschein für Patienten. 

Wer im medizinischen Bereich studiert oder bereits approbiert ist, kann am Mittwoch, dem 14.06.2017 an der LMU ein Seminar zum Thema "Cannabis auf Rezept – verkehrsmedizinische Aspekte" besuchen. Anmeldung ist erforderlich, der Eintritt ist frei

Weitere Informationen gibt es auf der Seite der Uni München. Weiterlesen $uuml;ber: München: Cannabis auf Rezept - verkehrsmedizinische Aspekte

Ort: 
Bibliothek des Institut für Rechtsmedizin, Nußbaumstr. 26 80336 München, Raum A01. 072

Ungerechtigkeit im Führerscheinrecht - deine Geschichte ist gefragt

  • Veröffentlicht am: 24. Mai 2017 - 17:36
  • Von: Florian Rister

Die unverhältnismäßig harte Verfolgung von Cannabiskonsumenten im Straßenverkehr, zum Teil sogar wegen nicht wirksamer Restmengen von THC oder seinen Abbauprodukten im Blut, ist uns als DHV seit Jahren ein Dorn im Auge. Um exemplarische Fälle zur Weiterleitung an Politiker und Presse sowie einen verwertbaren Datensatz zu diesem Thema zu erhalten, führen wir jetzt eine Umfrage durch. Weiterlesen $uuml;ber: Ungerechtigkeit im Führerscheinrecht - deine Geschichte ist gefragt

Kiffen gegen Regelschmerzen: Frau darf Führerschein behalten

26.01.2017

Das Verwaltungsgericht Freiburg hatte kürzlich den Führerscheinentzug einer Frau als nicht rechtmäßig erklärt. Der Hintergrund war allein die Tatsache, dass sie gegen ihre übermäßig starken Regelschmerzen Cannabis, welches bei einer Hausdurchsuchung entdeckt wurde, konsumierte. Sie sei nicht bekifft gefahren, so fudder.de. Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband nahm dazu Stellung. Weiterlesen $uuml;ber: Kiffen gegen Regelschmerzen: Frau darf Führerschein behalten

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