Die Main Post berichtet über die Verhinderungstaktik des Freistaates Bayern und sprach mit DHV-Vorsitzendem Georg Wurth über rechtliche Schritte gegen dieses Vorgehen.
„Trotz der harten Linie musste Bayern 2025 erstmals drei Klubs zulassen, heute haben elf Anbauvereine im Freistaat ihre Erlaubnis. Doch es braucht auch geeignete Gebäude, wo der Hanf wachsen kann – speziell in Bayern ein Knackpunkt. Aktivist Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband kennt die Arbeit der Klubs bundesweit. Im Freistaat gebe es schon „vergleichsweise wenig Betriebsgenehmigungen. Aber dass keiner tatsächlich davon anbaut in Bayern ist durch baurechtliche Tricks begründet und so in keinem Bundesland zu sehen“. Die hohen Auflagen führten dazu, dass viele bayerische Klubs ihre Anträge wieder zurückzögen.“
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„Spezielle Flächen zum Cannabisanbau gebe es bis heute nirgends – „ein K.-o.-Kriterium für die Cannabis Social Clubs“, meint Wurth. „Das Bild passt zu dem, wie Bayern insgesamt versucht, das Cannabisgesetz durch alle möglichen rechtlichen Tricks wieder auszuhebeln.“ Sein Verband unterstützt derzeit eine Klage gegen diese baurechtliche Anforderung. Bis gerichtlich Klarheit herrscht, dürfte es aber noch Jahre dauern. „
Der Artikel ist wortgleich auch in der Augsburger Allgemeinen, dem Südkurier und der Allgäuer Zeitung erschienen.
