Video: 3 Anträge, 3 Fraktionen: Anhörung im Gesundheitsausschuss

  • Veröffentlicht am: 28. Juni 2018 - 16:44
  • Von: Sascha Waterkotte

3 Anträge, 3 Fraktionen: Anhörung im Gesundheitsausschuss

Am 27.06. kam es im Gesundheitsausschuss zur langerwarteten Sitzung zu den Cannabis-Anträgen von Grünen, Linke und FDP, zu welcher auch DHV-Geschäftsführer Georg Wurth als Sachverständiger eingeladen war. Bei der vom Ausschussvorsitzenden Erwin Rüddel (CDU/CSU) geleiteten Debatte wurden über den Antrag der Linke für einen progressiveren Umgang mit Cannabiskonsumenten, den Antrag der FDP zu Modellprojekten sowie den Gesetzesentwurf eines Cannabiskontrollgesetzes der Grünen debattiert und dabei auch Sachverständige befragt.

Den Redebeitrag von DHV-Geschäftsführer Georg Wurth findet ihr zusätzlich auch in diesem Video.

Nach der Sommerpause wird Cannabis erneut Thema im Bundestag sein. Wir werden euch wie gewohnt zum weiteren Verlauf der Anträge auf dem Laufenden halten.

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Kommentare

Erstmal Sommerferien im Bundestag, Koffer sind gepackt, die Badehose nicht vergessen!

Aber ich würde gerne den Ablauf wissen ihr vom hanfverband müsstet ja mehr wissen.
Also
Sache wurde im Bundestag Beraten
-wird an die Parteiinternen Ausschüsse geleitet.
Ausschüsse diskutieren Intern und nachehr in der Diskussionsrunde
-veröffentlichen eine Empfehlung (jetzt kommt die große frage macht das Partei für Partei für sich oder wie?)
Bundestag sollte nach der Empfehlung Handeln
-Gesetz wird erstellt (bzw ist bei den grünen ja schon vorhanden als Entwurf)
Wird verabschiedet in der 2 oder 3 Sitzung (oder eben nicht)

Oder wie ist der Ablauf?

Ich persönlich setze alles auf die SPD dann würde ich es durchaus für möglich halten das es dieses Jahr noch was wird. Ich persönlich mache mir mehr sorgen ob das mit den Führerscheinrecht anständig geregelt wird.

Abwarten und Daumen drücken.
Sie können nicht alle Anträge ablehnen mit den Argumenten " Cannabis ist eine Einstiegsdroge bla bla bla alte Kamellen"
Sie müssen irgendwann einsehen das egal was Sie machen Cannabis immer Konsumiert wird.
Es muss sich endlich was tun, kein Lust den Rest meines Lebens ein Krimineller zu sein nur weil ich Blumen rauche.

Daumen drücken wird da nicht viel helfen, die werden bestimmt alles wieder ablehnen. Ich habe die Befürchtung das sich in Germoney erst was ändert wenn alle anderen Länder diese elende Prohibition beendet haben. Die Hoffnung auf Besserung gebe ich aber nicht auf. Babylon must fall.

Frau Ursula Havemann ist der Meinung eine Qualitätskontrolle von Cannabisprodukten sei deshalb nicht möglich, weil es zu viele Inhaltsstoffe der verschiedenen Cannabissorten gibt. Diesem Argument möchte ich widersprechen, denn Streckmittel wie z.B. Blei ect...., welche die Gesundheit der Konsumenten gefährden, sind ja keine Cannabisinhaltsstoffe. Alle natürlich vorkommenden Cannabis Inhaltsstoffe sollten legalisiert werden. Es wäre für den Konsumenten eine Horrorvorstellung, wenn Cannabis legalisiert würde, aber nur eine vom Staat zugelassene Sorte erlaubt würde, die möglichst keine Bewusstseinserweiterung ermöglicht. Beim Wein und beim Bier gibt es ja auch Sortenvielfalt und nicht die Einheitssorte. Es ist wichtig, das es den Konsumenten schon selbst erlaubt sein sollte zu entscheiden, welche Sorte für Sie die richtige ist und es muss auch erlaubt sein zu verschieden Anlässen auch unterschiedliche Sorten benutzen zu dürfen, je nach "Setting". Also bitte keine staatliche einheitssorte, sonder das bitte dem Markt überlassen.

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