Urintests bei Verkehrskontrollen (Video)

  • Veröffentlicht am: 4. März 2021 - 16:26
  • Von: Georg Wurth

Urintests bei Verkehrskontrollen

DHV-Geschäftsführer Georg Wurth und die SPD-Abgeordnete Kirsten Lühmann haben letzte Woche bei einer Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestages den Ablauf einer Urinkontrolle im Straßenverkehr sehr unterschiedlich dargestellt. Wie sind eure Erfahrungen?

Wir bitten alle, die in den letzten Jahren einen Drogenschnelltest im Straßenverkehr mitgemacht haben, kurz folgende Fragen in der Kommentarspalte zu beantworten:

- Wo ist das passiert/welches Bundesland?
- Seid ihr vor dem Schnelltest aufgeklärt worden, dass der freiwillig ist?
- War es eine Urinprobe oder ein Schweiß- oder Speicheltest?
- Wenn es eine Urinprobe war, habt ihr die auf einer Toilette abgegeben? Wenn woanders, wo?
- Seid ihr beim Wasserlassen intim beobachtet worden?
- Wenn ja, wie habt ihr euch dabei gefühlt?

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Kommentare

Hallo lieber Hanfverband,
die Dame lügt wie gedruckt!!!Unglaublich wie man so dreist offen Lügen kann. Ich wurde am 02-03-2017 sowie am 14-10-2019 bei einer Polizeikontrolle, aufgefordert sofort einen Urintest abzugeben und das am am hellichten Tag. Dabei liefen während ich am Gehwegrand am Gebüsch stand und versuchte meinen Urin abzulassen, Familien mit Kinder, Leute in der vorbeifahrenden U-Bahn und Autos sowie der verachteten Blicke der Polizeibeamten/in!!!! Das ist sowas von erniedrigend!! Und das kann ich von vielen Bekannten und Freunden auch sagen, die das gleiche erlebt haben!!!!!!! Traurig, und da behaupten unsere Politiker, das wir hier in einer Demokratie leben. Da ist jeder Bananenrepublik mehr Demokratie!!!!!!!!!!!!!

Kann ich nur bestätigen. Eine fahrt durch Detmold führt bei uns zu jeder Tageszeit zu einem Schnelltest. Vorgeworfen werden immer irgendwelche Dinge, wie z.B. angeblich nicht geradeaus gefahren, Pupillen wirken auffällig usw. obwohl man das sofort wiederlegen könnte, wenn Zeugen im Auto wären. Es ist mittlerweile lächerlich, welcher Willkür von Beamten man unterliegt.

@David
ist Detmold nicht dort wo die Polizei im Ermitteln eines überregionalen Kinderpornografischen Ringes Kofferweise Beweißmittel "verloren" hatte?
(Missbrauchsfall Lügde)
Source:https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Missbrauchsfall-Luegde/3693116-Ermittlungspannen-verschwundene-Beweise-Stuehleruecken-eine-vorlaeufige-Chronik-des-Missbrauchsfalls-Luegde-Kein-Fall-wie-jeder-andere

Machen ja ne Top Arbeit dort, Wah?!
Zu Kontrollen: In der Öffentlichkeit pissen,
das muss Niemand sonst wäre dies eine einklagbare Ehr+ Privatsphäreverletzung sowie Persönlichkeitsrechtsverletzung(Herabwürdigung)
nach § 823 Abs. 1 BGB dar, darauf beharren eine richtige Toilette(Hygiene) aufzusuchen und einfordern!!!Es gilt die Unschuldsvermutung insbesondere bei keinem InPol Eintrag in der Vergangenheit
-Lasst euch nicht veralbern Jungs.Die Polizei verschüchtert gern Unwissende extra das wird denen so beigebracht.
Die Verfolgung Unschuldiger ist immer noch verboten laut Polizei Dienstvorschrift!
Es benötigt ein bereits dokumentiertes Btm-Delikt als Anfangsverdacht/Indiz so fragt die Beamten direkt danach,
die wissen genau um was gemeint ist und fragt immer was euch eigentlich vorgeworfen wird(interner Pol.Ausbildungsinhalt).
Rechtsgrundlagen und abgeleitete Rechte
Das Persönlichkeitsrecht gehört als "sonstiges Recht" zum Schutzbereich des § 823 Abs. 1 BGB. Dabei wird zwischen dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht und den besonderen Persönlichkeitsrechten unterschieden.
Formen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts sind z.B. der Schutz der Privatsphäre, das Recht am eigenen Bild und das Recht auf informelle Selbstbestimmung.
Source:https://www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/allg-zivilrecht/persoenlichkeitsrecht-typische-verletzungsfaelle-und-aktuelle-ent_208_76430.html

Kann ich nur bestätigen würde am 25.3.21 kontrolliert urintest am Gehweg ohne rechtsbelehrung schon fast unter Zwang wurde behandelt wie ein Schwerverbrecher und das im Firmen Fahrzeit die Aussage ich hab halt so ein Gesicht. Ich war sprachlos, ich arbeite täglich 9std/10std verschlafen nie bin zuverlässig. Und werde wie Dreck behandelt. Nicht in Ordnung!

Hallo

März 2019, meine erste Verkehrskontrolle im Stadtteil von Hannover, Niedersachsen, unterwegs mit einem Freund im Auto mit niederländischen Kennzeichen. Uns fuhr ein Streifenwagen entgegen, legte direkt hinter mir kehrtwende ein mit der Aufforderung anzuhalten.
Nach Aufforderung auszusteigen meinte Polizist1 einen Graßgeruch wahrzunehmen, eine kurze Runde mit mir als Fahrer ums Auto gegangen, kam ihm noch der Geruch von Katzenurin dazu und fragte ob ich diesen auch wahrnehme, ich verneinte, wunderte mich. Gleich darauf entschlossen Polizist 1&2, dass ich mich einer Urinprope zu unterziehen habe, falls ich mich weigere dann direkt eine Blutentnahme, beides auf der Wache.
Keine Aufklärung über Freiwilligkeit, eher der zwang ansonsten Stunden auf den Arzt warten zu müssen.

Auf der Wache gab ich die Urinprope zwar auf einer Toilette ab, diese hatte jedoch keine Tür, die Polizistin blieb nur wenig entfernt zur Überwachung stehen hatte mich im Blick. Da ich aus scham nicht zu ihr schaute, weiß ich nicht wieviel Intimes die Polizistin sah, es war für mich demütigent vor einer Polizistin zu urinieren. Ich bekam von ihr ein Dank für meine unkompliziertheiz.
Nachdem der THC Wert im Schnelltest angezeigt war, musste ich dennoch das warten auf einen Arzt, die Blutprobe und Reaktionstests über mich ergehen lassen.
Nach vier dreiviertel Stunden dieser Prozedur war ich nicht nur verärgert auch erschöpft und fassungslos wie mit mir auf keiner mir verständlich Grundlage umgegangen wurde. Ich möchte soetwas diskriminierendes nie wieder erleben.

- Wo ist das passiert/welches Bundesland? 2x in NRW
- Seid ihr vor dem Schnelltest aufgeklärt worden, dass der freiwillig ist? In beiden Fällen: Nein
- War es eine Urinprobe oder ein Schweiß- oder Speicheltest? In beiden Fällen: Urin
- Wenn es eine Urinprobe war, habt ihr die auf einer Toilette abgegeben? Wenn woanders, wo? Fall 1: Mitten an einer Autobahnabfahrt (oder so) in einem Busch mit bedrucktem Firmenwagen :D ca. 2016/2017. Fall 2: Querstraße Düsseldorf Dez. 2020
- Seid ihr beim Wasserlassen intim beobachtet worden? Personen standen hinter mir. Ich konnte das Verhalten nicht beobachten. Ich denke aber, dass die Beamten sich Ordnungsgemäß, wie von der Polizeischule erlernt, verhalten haben.
- Wenn ja, wie habt ihr euch dabei gefühlt? Im ersten Fall: nackt, erniedrigt, verletzlich und schwach. Im zweiten Fall: nackt, erniedrigt und gernervt.
- Info damit man die Gefühle besser werten kann: Bin ein Mann
- Weitere Informationen: 2016/2017: Polizist hat seine Sonnenbrille nicht ausgezogen (wahrscheinlich CSI: Miami Fan) und war nicht besonders freundlich. 2020: Polizist konnte mir nicht erklären, auf welchen Erkenntissen der Test "Kopf in Nacken und bis 30 Zählen" beruht. Ich war verdammt nervös, müde (1 Uhr morgens) und es war verdammt kalt, deshalb zitterte ich und habe mich verzählt. Der anschließende Test war, wie von mir erwartet, negativ.

Ich habe den Test anschließend nochmals Zuhause nachgestellt und konnte richtig zählen. Also lag es an der Beeinflussung durch den Beamten.

- Wo ist das passiert/welches Bundesland?
Baden-Württemberg (Stuttgart)

- Seid ihr vor dem Schnelltest aufgeklärt worden, dass der freiwillig ist?
Nein. Der eine Polizist äußerte "Verdacht" (Zittrige Hände), der andere sagt "ich wirke nüchtern, aber weil Kollege xy verdacht äußert müsse dieser Test gemacht werden", sonst wird man mitgenommen zur Wache. Alternativen gäbe es wohl keine.

- War es eine Urinprobe oder ein Schweiß- oder Speicheltest?
Urin.

- Wenn es eine Urinprobe war, habt ihr die auf einer Toilette abgegeben? Wenn woanders, wo?
Am Straßenrand an der Bundesstraße.

- Seid ihr beim Wasserlassen intim beobachtet worden?
Nein.

Die Situation schien allgemein Willkürlich und "Abgesprochen". Als Einzelperson ohne "Zeugen" keine Chance trotz hinreichender Kooperation und Argumentation wurden immer neue Gründe gefunden. Aufklärung fand zu keiner Zeit statt.

Ich (m, 36J) "durfte" zuletzt vor ca. 10 Jahren an einem Drogentest im Rahmen einer Verkehrskontrolle teilnehmen, dafür davor aber ziemlich regelmäßig (insgesamt ca. 20 Kontrollen die auf einen Drogentest hinausliefen), weil ich mit meinen älteren Autos scheinbar immer gut in ein bestimmtes Schema gepasst habe.

- Bundesländer: Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz
- keine explizite Aufklärung, dass die Schnelltests freiwillig sind, eher so etwas wie: "Sind Sie damit einverstanden, dass ..."
- immer Urinkontrolle
- UK wurde nie auf einer Toilette durchgeführt, immer an einem Baum / Busch / etc.
- wurde bei jeder UK ziemlich genau beobachtet

Dementsprechend habe ich mich bei jeder UK ziemlich unwohl gefühlt,
obwohl zu dem Zeitpunkt nie ein konkreter Verdacht vorlag, der eine derartige Erniedrigung rechtfertigen würde.

Bundesland Rheinland - Pfalz, wurde nicht über die Freiwilligkeit des Tests aufgeklärt, Urinprobe, konnte in eine Hofeinfahrt, ein Polizist stand die ganze Zeit neben mir.
Man fühlt sich seiner Rechte abgesprochen, als stünde man unter Generalverdacht.
Einige unangenehme Minuten später konnte ich weiterfahren, leicht gerötete Augen von einem bildschrimintensivem Alltag sind wohl Grund genug, auf Anweisung des Staates in einer fremden Hofeinfahrt zu urinieren. Unter anderen Bedingungen wird das schnell teuer.

Hey lieber hanfverband, also hier in Bayer / Unterfranken ist es wirklich extrem...
Man muss immer im Freien pinkeln und es wird immer zugeschaut...
ganz krasser Fall war ein Bekannter der hat gesagt zu dem Polizisten das er jetzt nicht kann denn er müsste schon die ganze Zeit aufs Klo um ein großes Geschäft zu machen.. also auf deutsch Er konnte da jetzt nicht rein pissen da er sich sonnst hin die Hose geschissen hätte ... also das Ende war dann sie haben ihn mit genommen und ernsthaft auf der Polizeiwache aufs Klo gelassen mit offener Tür und musste dort im sitzen dann in dieses Becher pissen und dabei noch sein anderes Geschäft erledigen mit offener Tür wo alle schön gesehen haben ..... unter der Gürtellinie so was und man konnte nicht dagegen vor gehen ^^^

der Betreff sagt schon alles. Erstmal tut es sehr weh sowas lesen zu müssen in einem angeblichen demokratischen Land mit einem großen Bezug auf Menschenrechte. Das Verhalten ist das genaue Gegenteil von Achtung von Menschenrechten, dein Bekannter tut mir dort unendlich Leid. Hat er wenigstens im Nachhinein das Fehlverhalten an die jeweils höhere Stelle weitergegeben? Sowas sollte bis hoch zum entsprechenden Ministerium geleitet werden, damit diese Kriminellen (auch Polizisten können kriminell handeln und das ist kriminell...) auch Konsequenzen ziehen...

Ich wünsche mir vom Hanfverband ein Aufklärungsvideo, das die Problematik mit dem Urintest behandelt. Urintest ist immer abzulehnen! Der gehört Bundesweit verboten. Die Praxis ist entwürdigend! Eigene Rechte darstellen! Ausweise der Polizisten einsehen! Vor der Blutabnahme muss geprüft werden, ob Ausfallerscheinungen bestehen. Sonst ist die Blutabnahme eine Körperverletzung! Strafanzeige gegen Polizisten!

Zur Frage ja man wird auf die Wache mitgenommen. Die auf der Straße pinkeln können, können dann auch weiter fahren während der andere der nicht pinkeln kann sein Auto von der Polizei konfisziert bekommt. Der damit wie ein henker auf die nächste verwarstelle fährt.

hallo DHV team,
eure frage lässt sich janz einfach beantworten:
in min 100 folgen "Achtung Kontrolle" gesehen!
da kommt das mit dem A) Urintest immer vor! bei btw verdacht.
B) unter Beobachtung der beamten....
meist auch mit Erklärung warum dabei zugesehen wird...
Menschenwürdig !!!
die folgende Blutentnahme ist Körperverletzung !
Fragt doch mal ganz doof, wie viele Becher jedes Polizeiauto an Board hat.....
lächerlich! Legalized Now!

Ich wurde im September 2019 an der Raststätte Würzburg (Bayern) von der Polizei angehalten. Wenn ich keinen Urintest gemacht hätte, wäre ich zum Bluttest mit auf die Wache genommen worden (Wischtests gibt es anscheinend dort nicht mehr laut dem Polizisten). Obwohl es eine Toilette gab musste ich mich hinter das Parkplatz Schild der Tankstelle stellen um 4 Uhr morgens bei 8 Grad und der Polizist stand erst mit der Taschenlampe neben mir ist dann nach 5 Minuten etwas weggegangen, ich konnte weitere 10 Minuten immer noch nicht pinkeln sollte dann einen Schluck trinken und durfte mich danach wieder hinter das Schild stellen und es versuchen. 2 Tropfen rausbekommen .. hat absolut nichts gutes für mich gehabt .. Test positiv, mit auf die Wache, Bluttest positiv, Mpu, erste Prüfung (August 2020) nicht bestanden, auf den 2. Prüfungstermin (März 2021) warte ich immernoch .. Mittlerweile seit über einem Jahr keinen Führerschein mehr und für die Mpu und Vorbereitung mit Bußgeld und allem drum und dran zwischen 6 und 8 tausend € investiert. Man gönnt sich ja sonst nichts! -> Vielen Dank für ihren Einsatz .. Hoffentlich können sie etwas bewirken !!

- NRW
- Ja es wude gesagt der wäre freiwillig, aber nein sagen würde direkt zur Wache gehen und Bluttest geben
- Es war eine Urinprobe
- Auf dem Parkplatz eines Fussbalstadion Um 17:00 Uhr mitten im Berufsverkehr. An einem Gebüsch.
- Der Polizist stand neben mir . Aber mit dem Rücken zu mir.
- Forgeführt .

Dazu kommt noch , der Test Schnelltest war positiv . Also doch Blutabnahme . Ergebnis A Wert . 0,0 B Wert erhöht 18 glaube ich . Führerschein trotzdem weg.

-Baden-Württemberg
-Nein
-Urintest; pinkeln
-in der Innenstadt! in einer etwas ruhigeren Seitenstraße. Um mich herum Stadt-Wohnhäuser
-Der Polizist stand ca. 2 Meter hinter mir
-es fühlt sich erniedrigend an, wie ein Schwerverbrecher. Wenn man den Test wenigstens wirklich auf einer Toilette abgeben könnte...

Hier meine Antwort auf eure Fragen, nachdem auch ich vor ein paar Jahren angehalten wurde:

Wo: Bayern
vorher über Freiwilligkeit aufgeklärt? Nein
Was für ein Test: Urin
Wo abgegeben? Im Winter draußen direkt neben einer Schnellstraße
Intim beobachtet? Ja, das kann man so sagen.
Und wie gefühlt? Äußerst undwohl und total machtlos

Bundesland Saarland,keine Aufklärung über Freiwilligkeit,Speicheltest,Ergebnisse völlig falsch(Amphetamine+,THC+)In der toxikologischen Untersuchung kein Nachweis von Amphetamin,THC kaum noch nachweisbar

Ich wurde im November 2016 auf meinem Grundstück angehalten! Die Polizei ist mir hinterhergefahren und hat, nachdem ich eingeparkt habe, die Einfahrt zugestellt. Ich kam mir vor wie ein Schwerverbrecher. Aufsteigen durfte ich erst auch nicht. Nachdem ich dann aussteigen durfte, war klar, dass der Polizist es nur auf Cannabis abgesehen hatte und hat sofort in meine Pupillen geleuchtet. Ich frage wozu das ganze nötig ist und ob ich in irgendeiner Weise komisch gefahren wäre. Antwort war nur: Nein, das ist eine allgemeine Verkehrskontrolle und ich solle bitte in einen Becher pinkeln. Vor meiner Haustür neben einem Busch... ich konnte nicht und wurde anschließend mit auf die Wache genommen wo ich unter Beobachtung auf einem WC uriniert habe. Der Schnelltest war positiv und dann musste natürlich noch ein Bluttest gemacht werden. Bis heute habe ich keine Information was mit dem Verfahren passiert ist. Mir kam das auch alles ziemlich komisch vor...

Sobald du dich auf *deinem* Grundstück befindest ist die Verkehrskontrolle nicht mehr legal. Sie hätten dich davor anhalten müssen, es bestand kein Grund für die Überprüfung und sie befanden sich auf einem Privatgrundstück, dort sind sie ohne staatliche Anweisung (Gerichtsbeschluss) oder Gefahr in Verzug nicht dazu befugt zu kontrollieren.

Und da der Polizist bereits gesagt hat, dass es nicht um einen Verdachtsfall handelt, hat er sogar bestätigt, dass das eine illegale Verkehrskontrolle war...sowas zu lesen regt auf. Die Grundrechte der Bürger werden beim Verdacht auf Cannabis außer Kraft gesetzt, dagegen müssen wir uns langsam zur Wehr setzen.

So ähnlich wurde mir es auch von einer befreundeten Juristin erklärt. Ich war alleine, sonntags Abend aufm Dorf. Der Polizist kam aus der Nachbarortschaft. Das war ziemlich viel Stress für mich und selbst heute habe ich noch Angst Auto zu fahren... so langsam muss mal etwas passieren!

Diese peinlichen Urintests gab es in unserem traditionellen Überwachungsstaat übrigens schon vor 40 Jahren. Das weiß ich aus verlässlichen Quellen damaliger Opfer.
Das gleiche galt für Häftlinge, die wegen BTM - Delikten einsassen und vor, wie auch nach jedem Freigang oder Urlaub, einen solchen Test abgeben mussten. Es oblag dem jeweiligen Vollzugsbeamten, ob und wie genau er diesen Vorgang beobachtete.
Haftanstalten zählen heute noch zu den schicksalshaften Orten, an denen sogar bislang drogenfreie Bürger erst anfingen, Drogen zu nehmen und sich dadurch nicht selten weitere Haftverlängerungen einhandelten.
Manch einem seelisch entwurzelten Prohibitionsopfer blieb nach seiner Haftentlassung nichts anderes mehr ürig, als sich einen erlösenden goldenen Schuss zu verpassen.
Diese überaus tragischen Begebenheiten verfolgen mich noch immer.
Die durch und durch verlogene Mär von der sogenannten "Resozialisierung" hat sich bis zum heutigen Tage erhalten und ist an Menschenverachtung nur schwer zu überbieten.
Höchste Zeit, dieses jahrzehntelange Desaster durch eine längst überfällige vernünftige Drogenpolitik endlich zu beenden oder wenigstens zu entschärfen!

Ich lebe in München. Mein Rekord liegt bei 2 Kontrollen auf dem Fahrrad in der Früh auf dem Weg in die Arbeit und das innerhalb einer Woche! Beide male mit folgendem Urin-Test am Straßenrand ohne das ich darüber aufgeklärt wurde das dieser freiwillig sei! Ebenfalls stand jeweils ein Polizist daneben und hat mich genau dabei beobachtet. Natürlich fühlt man sich in diesem Moment gedemütigt! Dies liegt nun ca. 2 Jahre zurück. Innerhalb der letzten 5 Jahre hatte ich 5mal das "Vergnügen"! Ich möchte auch betonen das es sich jedes mal um eine "Routine-Kontrolle" handelte, ich wurde nicht wegen einer Verkehrsgefährdung bzw. Missachtung im Straßenverkehr aufgehalten.

Hallo zusammen
Urintest am Straßenrand bei allgemeiner Verkehrskontrolle in Hessen. Ohne der Aufklärung, dass dieser freiwillig sei. Der Polizeibeamte wollte dabei den Becher fast selbst halten.
Danach habe ich mich beraten lassen, passiert mir kein zweites Mal.

Hallo liebe Hanffreunde,

wer regelmäßig raucht, der kann sich doch auch mal bzgl. der (möglichen) Folgen im Straßenverkehr informieren!
Es ist doch kein Geheimnis, dass bei irgendwelchem (ob begründet oder nicht) Verdacht auf Drogenkonsum während einer Polizeikontrolle (im Straßenverkehr), einem angeboten wird, eine Urinprobe mittels Schnelltest abzugeben.
Das ist doch nur ein Angebot für welche, die sich sicher sind, dass dieser Schnelltest negativ ausfallen wird und kein Bock haben mit auf die Dienststelle zu fahren. In diesem Fall ist das doch eine pragmatische Lösung, sich nicht weiter in der Kontrolle aufzuhalten. Jeder, der weiß, dass dieser Schnelltest womöglich positiv ausfallen könnte, sollte diesen Schnelltest doch grundsätzlich verweigern.
Jeder, der bzgl. eines (freiwilligen) Urintests positiv getestet wird, muss eine Blutprobe entnommen bekommen. Falls dieser auch positiv ausfällt, hat der getestete wohl keine Einschätzung bzgl. seines Konsumverhaltens und gehört meines Erachtens, ich bin selbst Hanfbefürworter, aus dem Straßenverkehr gezogen.

Folglich darf jeder der ein Feierabend-Bier trinkt am nächsten Morgen mit dem Auto zur Arbeit fahren, aber wenn man einen Feierbande Joint raucht, darf man am nächsten Morgen nur mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren? Aktuell gibt es in Deutschland einfach keine vernüftigen Grenzwerte für hanf Konsumenten, sonder es gilt nachwievor die NullToleraz-Philosophie. Die 1 Nanaogramm Grenze spiegelt lediglich wieder ob man gerade durch eine Hanfrauch Wolke gelaufen ist oder irgendwann selbst konsumiert hat.

Hallo, lieber Otto!
Du meinst also, dass es keine große Sache ist, in freier Wildbahn einen Becher zu befüllen? Wer das ablehnt ist also wahrscheinlich ein böser Kiffer, der eh keinen Führerschein besitzen sollte? Es gibt viele Menschen in Deutschland, die zu unrecht verdächtigt werden sowas zu tun und durch eine Behandlung als möglicherweise Schuldig zu recht an die Wand gedrückt fühlen.
Es gilt in einem demokratischen Rechtsstaat die Unschuldsvermutung. Darf ich deine Wohnung durchsuchen? Es könnte ja Sprengstoff oder Drogen dort versteckt sein. Du hast bestimmt nichts zu verbergen. So haben früher die Nazis argumentiert. Dort gab es keine Bürgerrechte. Wenn Dir so ein vorgehen gefällt, dann zieh bitte nach China oder Russland um. Da wird es Dir gefallen.

Die Frechheit ist der cutwert von 1 ng den kann man so gut wie nie einhalten wenn man abends einen geraucht hat.... Hab meinen Schein 86 abgegeben und nimmer gemacht,...

Wo: NRW
rechtsbehilfsbelehrung(freiwilligkeit) : nein
O-ton nachdem ich meinen namen gesagt hatte: Wir machen jetzt einen Drogentest!

bin wohl seit 20 jahren gebrandmarkt :-(

Test : speicheltest... ist zwar nicht so schlimm wie urin mitten in der stadt aber wenn alle hausbewohner auf einen so herab gucken war dennoch nicht schön, weil nach dem test direkt personkontrolle und ab ins auto zur wache.

soweit ich mich da jetzt eingelesen habe...

1. als allererstes nach dem grund der verkehrskontroller fragen, meistens läuft es auf eine anlasslose kontrolle hinaus... das schriftlich bestätigen lassen! ab dem punkt wirds
dann meistenens naja unbequem für beide seiten. die polizei wird sagen das sie das nicht muss blabla ist aber nicht richtig. man könnte jetzt erstmal eine rechtsbehilfbelehrung einfordern zusätzlich fordert man jetzt auch das ein gesprächsprotokell erstellt wird. die beamten werden versuchen das wieder zu verneinen, jetzt fordert man den einsatzleiter an ob man jetzt mit zur wache muss oder ob der per auto zu einem kommt ist egal. das wird die beamten so richtig nerven.

2. niemals etwas freiwillig machen weder tests egal ob urin speichel oder auf einer linie laufen, alles wird einem negativ ausgelegt.

3. IMMMER PROTEST einlegen personen/auto kontrolle. man muss sachen erdulden aber nicht freilwillig machen.

4. am ende muss in dem protokol stehen das ihr gegen alle massnahmen protest einlegt habt, die beamten werden versuchen das das so nicht drin steht.... deshalb genau lesen und eventuell selber drauf schreiben bevor man unterschreibt.

zumn selber nach lesen:
https://www.strafverteidiger-schueller.de/schwerpunkte/drogen-und-verhaltens-know-how/verkehrs-und-personenkontrollen/

das soll keine werbung für den anwalt sein aber ich konnte dort einiges über mein zukünftiges verhalten bei einer kontrolle lernen.

grüsse und schönes Wochenende

- Bundesland: NRW, 2007-Mai
- Abstrichtest (Stirn und Handflächen)
- Nein, nicht über Freiwilligkeit informiert
- Hintergrund war Fahren mit Nebelscheinwerfer, war ein Versehen, kein posen. Freitags nach der Arbeit. Dass ich meine Ec-Karte suchen musste, habe mich nervös wirken lassen, so der Beamte aus Wadersloh. „Wir machen mal einen kleinen Test mit Ihnen“ -> Freiwilligkeit oder Einverständniserklärung nicht benannt bzw. eingeholt. Getestet vor der alten Schule, mittags kurz nach Schulschluss. Das „Labor“ war auf meinem Autodach abgestellt. Hat sich auch ohne Urin vor den alten Lehrern, die mich durchs offene Fenster gefragt haben was los sei, ziemlich erniedrigend angefühlt.

2014 nach einen Verkehrsunfall ohne Schuld oder Teilschuld, aufgrund von Akteneintrag wegen Btmg, der eigentlich aufgrund von Verjährung gelöscht gewesen sein müsste, aufgefordert worden einen Urintest abzugeben. Nach mehrmaligen Verneinen wurde mir gesagt ich müsste mit auf die Wache kommen. Mir war derzeit nicht bewusst, dass ich unter Schock stand und ich spürte nur die Verletzung an den Handgelenken die ich mir durch den Airbag zuzog, aber nicht die Gurteinschneidungen und den Bandscheibenvorfall den ich dadurch erlitt, sodass ich einen Krankenwagen zuvor schon ablehnte.

Nach Drängen durch die Beamten auf der Wache bin ich auf die Toilette gegangen. 4 Polizisten um mich herum und den "Schock" den ich durch den Unfall erlitten habe führten dazu, dass ich kein Wasser lassen konnte. Polizist fing an mich zu dutzen und mir fragen zu meinen Konsum zu stellen. Ich habe nichts dazu gesagt und den Speicheltest den sie nun machen wollte, habe ich wieder verweigert und wieder waren insgesamt 5 Polizisten anwesend. Darauf wollten Sie mir Blut abnehmen und ich habe gefragt, wieso ich das eigentlich machen muss. Der Polizist sagte dann, ich würde das alles freiwillig tun. Ich habe dann erwähnt, dass ich das dann auch nicht möchte. Die 5 Polizisten, bis auf einer verließen den Raum. Aus dem Nachbarraum hörte ich ein Brüllen: "Wieso willst du den denn jetzt noch einmal anrufen? Der hat doch vorhin schon Nein gesagt." Ich vermute hier ging es um den Staatsanwalt.
Daraufhin wurde mir gesagt, dass ich nun gehen darf.
Insgesamt dauerte die Aktion 3 Stunden.

Hallo,
ich bin viele Jahre auf Festivals, Konzerte und Partys in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg mitgefahren. Ich kenne dutzende von Menschen die am Tag oder in der Nacht in der Öffentlichkeit pinkeln mussten. Egal ob vorm TÜV, vor Autobahnraststätten oder in Ballungsräumen.
Gründe für das Raster sind definitiv auch die falsche Hautfarbe, lange Haare oder Aufkleber von Rockbands auf Autos. Daraus machten die COPS keinen hehl.

- Wo ist das passiert/welches Bundesland?
Baden-Württemberg

- Seid ihr vor dem Schnelltest aufgeklärt worden, dass der freiwillig ist?
Ja. Ich wurde gefragt ob ich dazu mein Einverständnis gebe, mit dem Zusatz falls nein, dass dann eben der Staatsanwalt angerufen wird und dass es dann zur Blutentnahme kommen wird.

- War es eine Urinprobe oder ein Schweiß- oder Speicheltest?
Urinprobe

- Wenn es eine Urinprobe war, habt ihr die auf einer Toilette abgegeben? Wenn woanders, wo?
Am Strassenrand, wie von dem Polizisten gefordert.

- Seid ihr beim Wasserlassen intim beobachtet worden?
Polizist stand schräg hinter mir und konnte meinen Penis nicht sehen.

- Wenn ja, wie habt ihr euch dabei gefühlt?
War kein angenehmes Gefühl am Strassenrand bei vorbeifahrenden Autos in einen Becher zu pinkeln. Insbesondere weil in nächster nähe zwei Polizeibeamte standen und weil ich davon ausgehen musste, dass jeder vorbeifahrende auf Grund des Streifenwagens besonderes Interesse am Geschehen hat und mich beim Pinkeln sieht. Es gibt ja den Begriff Gaffer für derlei Personen.

Die Polizeibeamten fragten mich übrigens vor der Urinprobe, ob ich bereit wäre eine Test auf Ausfallerscheinungen zu machen. Da ich nüchtern war, erklärte ich mich dazu bereit.
Das lief dann allerding so ab, dass ich den Kopf in den Nacken legen, dabei die Augen schließen und auf einem Bein stehen sollte. Dabei konnte ich dann das Gleichgewicht nicht halten und der Test war vorüber. Auf meine Frage, wer da denn ruhig stehen bleiben können soll, wurde seitens des Polizeibeamten geantwortet, dass er dabei keine Probleme hätte. Er macht das dann nach, allerdings legte er seinen Kopf nicht richtig in den Nacken, sondern nur so halb und nach einem kurzen Moment in dieser Position hörte er auch schon wieder auf. Das Verhalten der Polizisten wirkte bei diesem "Test" recht routiniert.
Ich habe mehrere Presonen in meiner Familie und Freundeskreis diesen "Gleichgewichtstest" machen lassen und ausnahmslos alle konnten das Gleichgewicht nicht halten.
Die beiden Ärzte in meiner Familie meinten dazu nur, dass dies auf garnicht möglich wäre, da durch das "Kopf in den Nacken legen" Gleichgewichtsachsen verschoben werden.

Ich bin Ende 2019 mit dem Auto unterwegs in Remscheid NRW gewesen.
Ein Polizeiwagen fuhr hinter mir und hat gesehen wie ich meine Zigarette aus dem Fenster geschnippt habe. Es gab auch noch eine Lautsprecherdurchsage, die ich nicht auf mich bezogen hatte, sondern dachte, in der Ecke in der Du unterwegs bist, wird grad jemand von den Cops hochgenommen. Als das Anhalten Zeichen auf dem Dach anging, war mir klar, dass es wohl doch um mich ging. Es gab keine geeignete Parkmöglichkeit, daher hielt ich an der Fahrbahn an. Der Cop sagte direkt ich hätte einen Joint aus dem Fenster geworfen und wäre ihm supspekt. In nächsten Moment stand ich auch schon da mit geschlossenen Augen, Kopf im Nacken, Hände geradeaus und sollte nach einer Minute Bescheid geben. Es waren dann 1 Minute 20 Sekunden, und der Cop sagte zu seiner Politesse, der Typ ist ja hacke Dicht, gemeingefährlich und ein untragbares Risiko im Straßenverkehr, da ich 1:20 für eine Minute eingeschätzt hätte!
Also eröffnete er mir, dass er jetzt mit mir einen Urin Drogen Schnelltest machen würde. Wenn ich ablehnen sollte, geht es sofort zur Blutprobe sagte er. Also begleitete er mich in eine Einfahrt und gab mir den Becher, den ich voll machen sollte.
Als ich mich intim weg drehte, sagte er ich solle mich so hinstellen, dass er alles sehen kann. Da ich nicht mit einem Fake-Penis und Fake-Urin unterwegs bin, war es mir egal, dennoch fand ich es anmaßend und beschämend. Der Test schlug an, ich musste das Auto mitten auf der Fahrbahn vor der Ampel stehen lassen und bin auf die Wache abgeführt und im Anschluss ins Krankenhaus zur Blutentnahme verbracht worden. Der junge Arzt machte einige Routineuntersuchungen und füllte einen Beleg aus, auf dem Dinge wie klarer Zustand, gute Reaktionen, unauffällig angekreuzt wurde.
Im Anschluss erklärte der Cop, dass er jetzt eine Strafanzeige wegen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Drogen am Steuer ausstellt. Dann haben Sie mich Kilometer entfernt am Krankenhaus stehen lassen. Meinen Führerschein haben Sie mir direkt entzogen.

Daraufhin bin ich dem DHV beigetreten und habe eine Ausführliche Beratung vom Theo dem Führerschein Pabst erhalten. Sehr zu empfehlen! Er hat mir einen Rechtsanwalt empfohlen, der Akteneinsicht beantragt hat, die Strafanzeige zur Ordnungswidrigkeit herabstufen ließ und mir den Führerschein unverzüglich zurück senden ließ, da es überhaupt nicht rechtmäßig war, diesen einzukassieren. Und ratet mal was im medizinischen Gutachten der Rechtmedizin stand - 1.2ng/ml THC, 12ng/ml THC COOH! Das Führen eines Fahrzeugs unter Drogeneinfluss und eine Verkehrsgefährdung sind durch den nachgewiesenen Konsum von THC zu belegen.

Die Marihuanazigarette hatte ich als Gelegenheitskonsument VIER TAGE vor diesem Ereignis verkonsumiert. Bis lang hat der Spaß 1.500€, vier Wochen Führerscheinentzug und Punkte in Flensburg gekostet. Ich habe nicht wieder THC konsumiert, obwohl ich es gern mal am Wochenende ohne anschließende Fahrten getan hätte.
Ich muss aber damit rechnen, von der Führerscheinstelle zur MPU aufgefordert zu werden. Dann hätte ich maximal 6 Monate Zeit, ggf THC Rückstände im Körper loszuwerden, 6-12 Monate Abstinenz durch DrogenScreening nachzuweisen, MPU Vorbereitungskurs und MPU Begutachtung hinter mich zu bringen, damit ich den Lappen nicht verliere. Der Spaß kann auch noch bis zu 4.000€ kosten.

In welch bekackten Rechtssystem leben wir hier? Ich kann täglich zur Kneipe fahren, mir da ein Pils und ein Schnaps reinknallen, danach 0,5 in einen Alkotester pusten und vom Cop eine gute Weiterfahrt gewünscht bekommen. Rauche ich vier tagen zuvor einen Stick, werde ich wie ein Verbrecher verfolgt und das bei nur 1,2ng THC.

Ich danke dem Hanfverband für seine Tätigkeit und werde weiterhin zahlendes Mitglied bleiben. Schließt euch an.

- in Baden - Württemberg, bereits 4x die letzten Jahre.
- ich wurde noch nie aufgeklärt, dass er freiwillig ist und musste sobald sie meine Daten überprüft haben jedesmal direkt pinkeln. (hatte in München vor 8 Jahren ein Cannabis-Delikt mit 0,3 gramm Gras)
- jedes Mal eine Urinprobe
- die ersten 3x durfte ich abseits gehen wo mir keiner zugeschaut hat und ich in Ruhe pinkeln durfte, beim vierten Mal stand ein Polizist direkt neben mir auf einem Parkplatz.
- Bis auf den 2. Test waren alle sehr erniedrigend. Beim 2. Waren die Polizisten freundlich und haben nur ihre Pflicht getan, bei den anderen haben sie nach System gearbeitet und Druck ausgeübt hatte ich das Gefühl. Beim letzten Test vor wenigen Monaten wurde ich angehalten weil anscheinend 2 Polizisten gesehen hätten, dass ich nicht angeschnallt bin. Wer einmal in meinem Auto unangeschnallt sitzt macht das nicht nochmal bei dem Lärm. Das war also auch reine Provokation, die mich 30€ gekostet hat und dort durfte ich auch sofort pinkeln und musste noch andere Tests über mich ergehen lassen.
Aber am schlimmsten war der 1. Test. Dort musste ich in den Polizeibus reinsitzen und da ich extrem nervös war und somit wohl verdächtig wurde ich ausgequetscht während wir auf das Ergebnis vom test warteten. Da mir nicht erklärt wurde wann das Ergebnis kommt und wie man es sieht haben die Polizisten mich so lange in die Mangel genommen bis sie gemerkt haben, dass sie aus mir nichts brauchbares raus bekommen... Ich hatte teilweise noch Wochen später und selbst nach Jahren kommen immer noch gelegentlich Alpträume von Polizeikontrollen.

Meine Verkehrskontrolle fand in Bayern statt.
Zunächst wollte ich keinen Urin abgeben, da ich jedoch ansonsten zur Blutentnahme mit auf die Wache musste habe ich mich doch überreden lassen.
Es fand keine Art der Belehrung statt. Dass dies doch freiwillig ist war meine eigene Feststellung, welche äußerst umständlich bejaht wurde.
Die Urinprobe musste vor einer Polizistin hinter einer Tankstelle abgegeben werden. Zwar war diese ein paar Meter entfernt unwohl und erniedrigend habe ich mich trotzdem gefühlt.

Moin.
Ich wurde im November 2020 um 23:30 in Niedersachsen/Bremervörde von der Polizei angehalten. Ich kam vom der Spätschicht. Hatte vorher keine Erfahrungen damit, angehalten zu werden. Die Polizistin hat mir mit der Taschenlampe aus kürzester Distanz ins Gesicht geleuchtet und sagte dann, wir müssen einen Urintest machen, weil mein Augenlid gezuckt hat. Ich wurde nicht darauf hingewiesen, dass dies freiwillig sei. Mir wurde gesagt wenn ich es nicht mache, müsste ich mit auf die Wache und da wird gewartet bis ein richterlicher Beschluss vorliegt der mich dazu zwingt. Also habe ich den Urintest gemacht. Ihr Kollege stellte sich frontal vor mich und hat mir währenddessen die ganze Zeit mit der Taschenlampe in den Schritt geleuchtet und mir dabei zugesehen, auch als ich gesagt habe das es mir unangenehm ist und ich so nicht könnte meinte er, man müsse ja sicher gehen das nicht betrogen wird. Der Urintest war positiv und ich musste direkt mit ins nächste Krankenhaus. Dort wurde mir gesagt wenn ich mich weigern würde einen Bluttest zu machen würden zwei weitere Beamte kommen und ich werde zu viert fixiert um Blut zu entnehmen. Ich warte bis jetzt auf Post von der Führerscheinstelle.

Hallo,

Wurde in Ulm kontrolliert und musst mich an der Hauptstraße in einen Busch stellen um einen Urin Test abzugeben. Und der Polizist hatte schön kontrolliert. Leider positiv auf Cannabis gewesen und musste dann sofort zur Wache. Nach einem Blut Test, mit 1,8 ng aktiv Wert, meinen Schein zu unrecht verloren und mpu Einladung bekommen. Da der letzte joint schon vier Tage her war eine rießen Frechtheit. In Deutschland läuft dies bezüglich einiges Schief. Wird Zeit die CSU und cdu zu entmachten...

- Wo ist das passiert/welches Bundesland?
Badenwürttemberg

- Seid ihr vor dem Schnelltest aufgeklärt worden, dass der freiwillig ist?
Nein bin ich nicht, nur darauf das Urin Test dafür da ist um zu schauen ob eine Blutprobe notwendig ist, und wenn ich nichts zu verbergen hätte ich den Urin Test doch einfach machen soll (ala kooperier mal lieber)

- War es eine Urinprobe oder ein Schweiß- oder Speicheltest?
Urinprobe

- Wenn es eine Urinprobe war, habt ihr die auf einer Toilette abgegeben? Wenn woanders, wo?
Neim, nicht auf einer Toilette, sondern hinterm Auto

- Seid ihr beim Wasserlassen intim beobachtet worden?
Ja, 2 Polizisten, 1 ner none stop am schauen

- Wenn ja, wie habt ihr euch dabei gefühlt?
ziemlich schlecht, als ob man ein schwer Verbrecher wäre, da in gewisser Hinsicht die Menschenwürde einfach ignoriert wird, um die Maßnahmen durchzuführen..

Beim ersten Mal vor gut 10 - 15 Jahren unter Beobachtung des Polizeibeamten auf einem Rastplatz hinter dem Busch in der Nähe von Kassel. Ich vermute mich zu erinnern dass der Test freiwillig sei, da ich sicher war seit einigen Tagen oder Wochen nicht mehr konusmiert zu haben habe ich eingewilligt. Test fiel trotzdem positiv aus, auf THC und Heroin (außer Mohnbrötchen habe ich aber niemals Produkte dieser Art konsunmiert). Also zur Polizeiwache, Blutprobe nach langer Wartezeit und 24 Stunden Fahrverbot auf Grund des Verdachts. Ich musste am nächsten Tag zur Berufsschule, also durfte ich von der Polizeiwache ca. 5 km zu einem Bahnhof laufen um dort meine 5 Stündige Bahn-Heiumreise anzutreten. 2 Tage später dann wieder 5 Stunden Bahnfahrt und ca. 1 Std. Fußmarsch um zu meinem Auto auf dem Rastplatz zukommen. Glücklicherweise war es unversehrt und ich konnte die Geschichte vergessen da der Bluttest negativ ausfiehl.
Beim 2. Vorfall habe ich versucht von meinem Recht Gebrauch zu machen und die beiden Polizeibeamten mehrmals darauf hingewiesen dass ein Unrintest ja freiwillig sei, da dieser Hinweis von den beiden nicht erbracht wurde. Wir standen tatsächlich 30 Minuten Sonntag um 12 Uhr Nachts auf der Strasse und die beiden Polizeibeamten haben immer weiter disktuiert, dass ich ja glasig Augen habe und zumindest ermüded wirke (Sonntag um 12 Uhr nachts :). Dass ich von meinem Recht, den Urintest zu verweigern, Gebrauch mache würde laut den Polizeibeamten ja lediglich den Verdacht erhärten usw. Schlussendlich habe ich dem Test zugestimmt, da der letzte Konsum schon viele Stunden zurücklag und ich einfach müde dieser Diskussion war. Ich denke von Rechtswegen könnte man soetwas also Nötigung bezeichnen. Die Urinprobe erfolgte in einer Kneipe an der Ecke an der ich angehalten wurde. Der Gang unter Polizeischutz zur Toilette unter dem Blick der dortigen Gäste war ebenfalls erniedrigend.

Auch ich musste leider diese Erfahrung machen. Jede Einzelheit würde hier den Rahmen sprengen.
Wo? NRW Durch zwei Polizistinnen :-) Habe direkt vor Ihnen nach Aufforderung meinen Lümmel raus geholt und in den mir dafür zur Verfügung gestellten Becher Uriniert.
Ohne Worte. Was da bei der Anhörung von sich gegeben wurde ist ungeheuerlich und lässt mich von jeglichem Glauben abfallen.

Die Stories hier schockieren mich - vor allem, weil ich selbst bisher das Glück hatte, von der Polizei stets als unverdächtig eingestuft zu werden. Insofern wurde ich noch nie auf Cannabiskonsum oder -besitz kontrolliert und dabei bin ich "regelmäßiger" Konsument seit über 20 Jahren (meinen ersten Joint rauchte ich mit 19; wie oft ich seither schon in Amsterdam war und wie viele Kilos Gras ich seither beschafft und genossen habe, kann ich nicht mehr abschätzen).
Obwohl ich fast täglich Cannabis konsumiere, war ich als Autofahrer nie eine Gefährdung für andere Verkehrsteilnehmer - dabei habe ich einfach immer darauf geachtet, dass mindestens 6 Stunden zwischen Konsum und Fahrt liegen. Aber helfen würde mir das im Fall der Kontrolle leider nicht!

- Wo ist das passiert/welches Bundesland? Dortmund, NRW
- Seid ihr vor dem Schnelltest aufgeklärt worden, dass der freiwillig ist? NEIN
- War es eine Urinprobe oder ein Schweiß- oder Speicheltest? URIN
- Wenn es eine Urinprobe war, habt ihr die auf einer Toilette abgegeben? Wenn woanders, wo? VOR EINEM BAUM MITTEN IM WOHNGEBIET
- Seid ihr beim Wasserlassen intim beobachtet worden? EIN BEAMTER STAND CA 0,5M NEBEN MIR,
- Wenn ja, wie habt ihr euch dabei gefühlt? DIE SITUATION WAR EXTREM UNANGENEHM, ALS ICH DEN BEAMTEN DARAUF HINWIES SCHERZTE ER NOCH MIT SEINER KOLLEGIN DARÜBER

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Hallo, wir kennen uns bereits eine Weile.

Mein Schnelltest. Ich wurde angehalten und sollte direkt aussteigen mit dem Kommentar " Drogenkontrolle".
Über die Freiwilligkeit nicht aufgeklärt worden. Es wurde gesagt " wenn Sie das nicht machen kommen Sie mit auf die Wache"
Den Urin habe ich direkt an der Hauptstraße abgegeben. Ich habe darauf hingewiesen, dass mir dies sehr unangenehm ist, da es ja die vorbeifahrenden Leute sehen konnten. Beobachtet wurde ich dabei von den Beamten nicht. Und zur Wache musste ich trotzdem. Da ich Patient bin konnte ich aber nach einiger Zeit wieder gehen bzw. wurde sogar zu meinem Fahrzeug zurück gebracht.
Die Beamten waren soweit freundlich. Die test Situation aber tatsächlich unangenehm

Man wird ohne Verdacht verdächtigt? -> Willkür!

Am Straßenrand/Gebüsch in einen Becher urinieren, am besten noch unter Beobachtung? "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Das ich nicht lache!

Wir leben leider (wieder) in einer Zeit, in der Menschenwürde und Wissenschaft irrelevant sind. Gewöhnt Euch daran, es wird nicht besser.

Kann mich nur den Erfahrungsberichten anschließen:
Seit Besitz des Führerscheins 2001, bin ich anfangs mit Bart, langen Haaren, altes Auto und Zollgrenzbezirk (Baden Württemberg) insgesamt ca.20 Mal rausgezogen wurden und "mußte" (wußte es nicht besser) mind. bei der Hälfte UKs abgeben. War zum Glück zu der Zeit ausnahmsweise großteils "sauber".
Aber jedes Mal:
Ohne Aufklärung!
Im Freien direkt neben den Autos!
Jedes Mal zugeschaut, auch in den Intimbereich!

Wenn man verweigert, wird man richtig fies angefahren.
Seit den letzten Jahren bin glücklicherweise immer drum herum gekommen... zumindest beim Autofahrn.
Viel Glück euch allen weiterhin!!

Ein etwas anderer Fall von Erniedrigung und Verletzung der Menschenwürde ist mir am Stuttgarter Hauptbahnhof widerfahren. Ich hatte einen alten Freund getroffen und mit ihm einen Joint im Park geraucht. Da er schwer krank ist (MS und schwere Depresssion), bat er mich anschließend, ihn zu seinem Zug zu bringen. Auf dem Weg dorthin wurden wir von einer Polizeistreife abgefangen und bei mir wurde eine geringe Menge gefunden. Offensichtlich hielt die Polizei mich für einen Dealer und meinen Freund für meinen Kunden und nahmen mich auf die Wache, wo ich die im Betreff genannte Maßnahme über mich ergehen lassen musste. Die Strafanzeige wurde natürlich wegen Geringfügigkeit eingestellt.

Bin Österreicher und war geschäftlich in Deutschland unterwegs. Bei der Rückfahrt eines Kundentermins in Sachsen wurde ich von meinem Navi über Tschechien geleitet und habe bei Hof(Saale) die Grenze zu Deutschland überquert. Gleich nach kurzer Zeit tauchte hinter mir ein schwarzer Passat Kombi im Rückspiegel auf, der sich relativ schnell als ziviles Einsatzfahrzeug der Polizei entpuppte und mich zum Anhalten aufforderte. Ich wurde gleich mal befragt, ob ich in Tschechien was eingekauft hätte und gebeten den Kofferraum meines Fahrzeuges zu öffnen (mein gesamtes Gepäck wurde genauestens überprüft). Ich erläuterte den beiden Beamten den Zweck meiner Reise und teilte ihnen mit, dass ich weder was gekauft habe in Tschechien, noch angehalten habe. Anschließend wurden mir alle möglichen Fragen zu meiner Person, meiner Tätigkeit usw. gestellt und ich wurde von Beginn der Kontrolle an als potenzieller Straftäter behandelt. Ich wurde gefragt, ob ich rauche und da ich die Frage nicht sofort mit ja oder nein beantwortete, folgte sogleich die Frage, ob ich jemals Cannabis geraucht hätte. Als naiver und gewissenhafter Bürger, der zum ersten Mal mit so einer Situation konfrontiert war, antwortete ich, dass ich das während meiner Studienzeit schon mal gemacht habe und wurde sogleich damit konfrontiert, dass ich aufgrund widersprüchlicher Aussagen (????!!!!) auf die Wache mit müsste und ein Drogenschnelltest mit mir gemacht wird. Ich wurde in keinster Weise darüber aufgeklärt, dass dieser freiwillig ist. Im Gegenteil, der Beamte meinte, dass ich jetzt ja ohne weiteres meinen letzten Konsum einräumen könne, da der Test ohnehin die Wahrheit ans Licht bringen wird. Ich musste auf der Rückbank Platz nehmen, die ausgestreckten Hände auf meine Oberschenkel legen und neben mir nahm einer der beiden Polizisten Platz. Ich erkundigte mich, wie und was getestet wird und um welchen Testwert es sich da handelt. Weiters wollte ich wissen, wie lange der Konsum zurückliegen muss, damit dieser Wert nicht überschritten wird, wobei ein Beamter meinte, dass dies bis zu einem Konsum innerhalb von 7 Tagen möglich sei. Auf der Wache musste ich sogleich meinen Pass abgeben und eine Kollegin der beiden Herren fing an meine Daten einzugeben. Ich musste auf den Teststreifen pinkeln, während mir einer der beiden Beamten genau dabei zusah. Anschließend musste ich Platz nehmen und es wurde auf das Testergebnis gewartet. Der Test war negativ und ich wurde von den beiden Beamten wieder zu meinem Fahrzeug gebracht. Auf meine Frage hin, ob denn ihre Erfolgsquote normalerweise besser aussieht, fühlten sich die Beamten fast persönlich angegriffen. Eine weitere interessante Information der beiden Herren bei der Rückfahrt zu meinem Auto - "bei zweimaligem Konsum innerhalb von 15 Jahren spricht man bereits von einem regelmäßigem Konsumenten". Ich bin nach wie vor fassungslos, wie man als rechtsschaffender Bürger im 21. Jahrhundert behandelt wird und versteh nach wie vor nicht, wie die Politik mit uns Bürgern umgeht. Man wird für blöd verkauft und Entscheidungen werden getroffen von Politikern, die in erster Linie die Interessen ihrer Förderer vertreten. Vielen Dank dem Deutschen Hanfverband für den Einsatz und ich hoffe, dass die Stimmen der Vernunft auch irgendwann in der Politik Gehör finden!

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