ICBC: Tommy Chong & die Referenten der Businesskonferenz

  • Veröffentlicht am: 7. März 2017 - 16:05
  • Von: Georg Wurth

Die  International Cannabis Business Conference (ICBC) findet vom 10. bis 12. April in Berlin statt. Es sind viele hochkarätige Referenten mit geballtem Fachwissen dabei, aber auch unterhaltsame Menschen wie der Schauspieler Tommy Chong, bekannt aus der Filmreihe Cheech & Chong.

Manche mögen es abwegig finden, einen solchen Schauspieler auf einer Businesskonferenz sprechen zu hören. Doch auch Chong hat Erfahrung in Sachen Hanf-Business und Politik. Er wurde 2003 in den USA zu neun Monaten Gefängnis verurteilt, weil er die Bong-Firma seines Sohnes finanziert und beworben haben soll. Das waren noch Zeiten!

Die Konferenz bietet eine beeindruckende Parade an Referenten. International bekannte Größen aus Politik und Wirtschaft machen ihre Aufwartung ebenso wie weniger bekannte, aber versierte Fachleute. Hier einige Beispiele:

  • U.S. Congressman Dana Rohrabacher - ein US-Kongressabgeordneter, der seit Jahren für die Legalisierung kämpft
  • Steve DeAngelo - war als Betreiber einer großen Cannabis-Abgabestelle in Kalifornien auch in deutschen Medien schon mehrfach zu sehen
  • Ed Rosenthal - der vielleicht bekannteste Anbau-Experte
  • Aaron Smith - Chef des US-amerikanischen Cannabisindustrieverbandes

Aus Deutschland sind dabei:

  • Dr. Franjo Grotenhermen - Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin
  • Dr. Ingo Michels - hat viele Jahre im Büro der jeweiligen deutschen Drogenbeauftragten gearbeitet
  • Georg Wurth - Chef des Deutschen Hanfverbandes
  • Michael Knodt - allseits bekannter Szene-Journalist
  • Günter Weiglein - einer der bekanntesten Cannabis-Patienten in Deutschland

... und viele mehr...

Die ICBC legt ihren Schwerpunkt auf das Thema Business. Dem entsprechend ist die Konferenz relativ hochpreisig. Firmensponsoren des Deutschen Hanfverbands und private Fördermitglieder bekommen einen Rabattcode, mit dem sie ermäßigte Tickets erhalten.
Der DHV wird noch dieses Jahr selbst eine Konferenz organisieren, bei der es im Wesentlichen um Politik gehen wird. Sie wird preiswerter sein, aber deshalb nicht so viele internationale Referenten bieten können.
Die Konferenz wird fast vollständig auf englisch abgehalten, es wird aber laut dem Veranstalter eine durchgehende Simultanübersetzung angeboten.

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