Daniela Ludwig: Anti-Cannabis-Brief an CDU/CSU | DHV-Video-News #258

  • Veröffentlicht am: 31. Juli 2020 - 16:54
  • Von: Georg Wurth

Daniela Ludwig: Anti-Cannabis-Brief an CDU/CSU | DHV-News #258

Die Hanfverband-Videonews vom 31.07.2020

Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.

  • Daniela Ludwig, Anti-Cannabis-Beauftragte der Unionsfraktion
  • Drogen und Corona
  • USA: Joe Biden und Demokraten nicht für Legalisierung
  • Guerilla-Growing: Hanf statt Senf
  • Hanffahne vor Rathaus in Bargteheide
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Daniela Ludwig, Anti-Cannabis-Beauftragte der Unionsfraktion

Drogen und Corona

USA: Joe Biden und Demokraten nicht für Legalisierung

Guerilla-Growing: Hanf statt Senf

Hanffahne vor Rathaus in Bargteheide


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Kommentare

Schon einen Sekundenbruchteil nach Ansehens des Bildmaterials war mir klar, dass es sich um Zufallsaussaat gehandelt haben muss, weil Kiffer ihre zum Konsum bestimmten Pflanzen vernünftigerweise beschneiden, selbst wenn sie in der Wildnis stehen. 70 Jahre Lügen verbreiten kann auch doof machen. Dennoch dürfte die Staatsgewalt Wert darauf legen, sich angesichts dieser erfolgreichen Verbrechensbekämpfung von Lieschen Müller feiern zu lassen, hat man sich bei WC doch erst vor der ganzen Welt lächerlichst gemacht. Eine Regierung, der so grandios der Kompass klemmt, sehnt sich nach etwas Trost.

mfG  fE

Woche für Woche vergeht und jedes mal fühle ich mich hier fremder denn je. Ich schäme mich für die Regierung hier. Ich sehe langsam zu denen herab, so unverantwortlich und asozial gehandelt wird. Hier gibt es keinen Frieden, hier gibt es keine Toleranz. Hier gibt es keine Freiheit. Ich mag es in Deutschland zu wohnen und deutsch zu sprechen, mit Fremdsprachen habe ich generell Probleme. Daher ist aktuell das Auswandern leider keine Option und das ist schwer bedrückend.

Die narzisstisch veranlagten Regierungsleute sollen endlich mal empathisch werden und jedem das lassen, was >ihm< gut tut. Das ist eine Win-Win-Situation. Durch die Verfolgung etc. wird der Konsument zu einem ungesunden und suchtfördernden Konsumverhalten gezwungen. Siehe Alkohol. Je mehr der Alkohol Seit Anfang des 21ten Jahrhunderts eingeschränkt wurde, desto mehr Fälle von Alkoholmissbrauch und Gewaltfälle bekam ich mit. Im Gegensatz dazu gibt es mit echtem ungestreckten Cannabis KEINE Gewaltfälle!

Aber mittlerweile habe ich meine Meinung über die gekauften Parteien gebildet. Statt Cannabis, was viele, sehr vieleProbleme lösen kann, setzt man auf künstliche Gifte, auch Tabletten genannt und Alkohol, was die Leber nach und nach zerstört. Wo zur Hölle leben wir? Ich möchte diese Gifte nicht zu mir nehmen. Mein Leben wurde durch Alkohol zerstört und das können mindestens mehrere Millionen Deutsche ebenfalls sagen. Klar, bei Cannabis kann es genauso verlaufen, aber dort liegt es daran, dass durch das Verbot die Konsumenten verunsichert und paranoid werden. Kann man es ihnen verübeln? Ich nicht, ich fühle mich innerlich hier alles andere als frei und glücklich. Das, was die Drogenbeauftragte macht ist für mich eindeutig falsch. Und das wissen sie genauso. Nur durch die Pharmazie- und Alkohollobby sind sie so stark. Und ehrlich, ich wähle die CDU genau deswegen nicht. Eine gute Partei lässt sich nicht kaufen! Und eine gute Partei gibt es in Deutschland leider nicht. Und woran ich vermute, dass die CDU/CSU gekauft ist? Ganz einfach...haltlose Argumente. Cannabis ist kein Brokkoli, Schnaps nach jeder Mahlzeit, keine Gegenargumente, Themenablenkung und und und. Wofür ich mich aber am meisten für Daniela Ludwig schäme...wie die Diskussionsbereitschaft erlogen war. Sie ist eine herbe Enttäuschung für Deutschland und diese Lüge ist eine Schandtat von Ihr! Sie drängt Ihre Meinung durch wie ein Egoist. Sie gönnt Menschen gar nichts. Und genau das geht mir mit dieser Regierung gegen den Strich. Ich fühle mich wie ein Sklave der narzisstischen Gesellschaft Deutschlands...#ShameOnLudwig

Leider findet bei Frau Ludwig und ihrer konservativen Regierung noch immer keine objektive Auseinandersetzung mit dem Thema Cannabis statt.
Sie hält es nach wie vor nicht für nötig, ein offenes Gespräch mit unabhängigen Suchtmittelexperten zu führen, welches die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse einbezieht.
Stattdessen verharmlost sie beharrlich die weitaus gefährlichere Droge Alkohol,die aufgrund häufigen Mißbrauchs für das erneute Steigen der Coronavirusinfektionen verantwortlich ist.
Eine kluge Drogenpolitik wird somit weiterhin verhindert.

Noch einmal breitgetreten die Konzentration des THC..., ich habe schon vor 38 Jahren (seit Selbstanbau) davon abgesehen, die Hölzchenanteile mit zu rauchen.
Zu Bl. 2, "Wie wirkt Cannabis?" ...hängt...von...Stärke des aufgenommenen THC ab.
Dass die Eigenschaften einer Substanz jeweils typisch und unabänderbar sind, wusste ich schon als Kind. Obwohl es verschiedene THC-Isomere gibt, sind natürlich die Eigenschaften eines jeden auch immer gleich und nicht mal mehr oder weniger stark. Z.B. ist unter Normaldruck Wasser bei 20°C immer flüssig und nicht mal Eis. Nur zu, CDU, mit solchem Quatsch argumentieren..., man weicht dann wieder unter Bezugnahme auf das "C" im Namen gerne auf für alle Zeit unumstößliche Wunder aus, ja, ja.
Wer in einer Bildungseinrichtung etwas lernen will, muss sich mitunter sehr schnell Notizen machen, es "verschleift" die Handschrift dadurch, sie wird für andere etwas unleserlich. Die bildungsfreien Bandarbeiter unterschreiben auch im hohen Alter noch wie ein 5.-Klässler. Mir drängt sich wieder einmal die Frage auf, kann man in DE Bildungsabschlüsse kaufen (lassen)?
Ich habe mir das Lesen (5-jährig an Strassenschildern) selbst beigebracht, konnte dadurch sehr weite Radtouren im Stadtgebiet unternehmen. Bei Schulbeginn (6 J, 3 Klassen, jeweils ca. 30 Schüler) kam es mir komisch vor, dass so viele an einem Tag mit Geschnken beglückt werden. Da musste meine Mutter beichten und mein erster Brief an den Weihnachtsmann ist dann leider ausgefallen.
mfG  fE

Wer das Schreiben gelesen hat, der konnte am letzten Satz erkennen, dass die Konservativen zukünftig auf mehr Repression (...müssen die Regeln der Verfolgung geändert werden...) setzen werden.

Bitte fragt Frau Ludwig doch, welches ihr Konzept für ERWACHSENE Konsumenten ist und wie es sich rechtfertigt, dass ERWACHSENE für konsumnahe Delikte verfolgt werden.
Die gesamte Argumentation gründet sich auf - vermeintlichen - Jugendschutz.
Das ist aber nicht tragend.
Wie rechtfertigt es sich daraus, einem 55jährigen Handwerkermeister zu verbieten, eine Pflanze großzuziehen und am Samstagabend im Garten ein wenig für sich zu konsumieren. Warum ist DAS strafrechtlich relevant???????
Diese Frage lässt sich nicht mit "Jugendschutz" beantworten.

Frau Ludwig und ihr Schreiben:

1. Es gibt weit mehr als zwei Drogen, welche "legal" sind. Neben Alkohol&Nikotin z.B. Coffein und Zucker. Letzteres ist sogar für sehr hohe Todeszahlen verantwortlich. In der BRD darf jede Substanz legal konsumiert werden. Nur der Besitz ist strittig und hätte seit 1997er Bundesverfassungsgerichtsurteil wenigstens verhandelt werden müssen.

2. Auch die in Jahrzehnten 32 internationalen Todesfälle durch synthetische Cannabinoide hätten durch kontrollierte Abgabe vermieden werden können.

3. Die psychosozialen Folgen in Beruf usw., da die Mehrheit meiner Dozenten (u.a. von einer staatlichen Uni) diverse Drogen (neben Cannabis) konsumierten, kann ich vollstens nachvollziehen. Bei meiner letzten Fortbildungsstätte bin ich unfreundlich gegangen, nachdem eine LSD- und Kokain-verplante Dozentin unserer Gruppe abermals kompletten Schwachsinn erzählte. Die halbe auf Substanzen "arbeitende" Film-/Kunst-/Designbranche ist einfach nur dumm und sieht aus wie ein Bild von Immendorff (Deutscher "christlicher" Kokainkonsumierender Künstler). Das ist auch kein Fehler oder Annormal, sondern System.

4. Laut Rechtslage ist der Besitz von Cannabis in Deutschland legal, wenn man es auf Rezept aus der Apotheke bekommt. Gelegentlicher Cannabiskonsum ist laut Bundesverfassungsgerichtsurteil völlig legal. Nur der Anbau, Besitz oder Handel ist verboten.

5. ...

Erst Brokkoli, dann ein Sauflied und jetzt dieses Schreiben. Unglaublich, daß selbst die Aufklärungsschreiben von Ludwig vor etlichen inhaltlichen wie juristischen Fehlern nur so strotzen. Vor langer Zeit dachte ich, daß statt Bauerstochter Mortler endlich eine Frau mit mehr Verstand das verantwortungsvolle Amt der/des Drogenbeauftragten antritt und die gescheiterte Drogenpolitik zum Positiven ändert. Der erste Schritt wäre die Entkriminalisierung der Konsumenten aller Substanzen (ähnlich Portugal) um überhaupt Kommunikation wie Aufklärung (z.B. Streckmittel-Tests) auf diesem Gebiet zu ermöglichen. Mauern sind leider leichter zu errichten als Brücken.

Persönlich liegen zwei von mir angestrengte Strafverfahren bzgl. Cannabis momentan bei der Staatsanwaltschaft. Ein Amtsarzt behauptete "per Glaskugel" (ohne mich zu sprechen), daß ich -obwohl vom Arzt Cannabis verordnet- Cannabisabhängig* (Anzeige Nr.1) sei und wollte mich zu einer MPU sowie einen Drogenentzug zwingen - per illegaler Forderung einer Unterschrift (Anzeige Nr.2: Nötigung). Bei der Straßenverkehrsbehörde meldete ich mich Anfang Februar und bis jetzt wird mir selbst von denen keine MPU (=700€) auferlegt - ich fahre ja nicht einmal Auto und wenn, dann ohne aktives THC im Blut. Die Polizei ließ mich bis jetzt zweimal im Auftrag der Staatsanwaltschaft vernehmen und selbst diese konnte mein Anliegen sehr gut verstehen und nachvollziehen.

*Ich bin "so" abhängig, daß ich die nächsten Wochen einfach nichts konsumiere und bei gesundheitlichen Problemen ein anderes herkömmliches Arzneimittel bei Bedarf verwenden werde.

eine Wette: ich lese ab jetzt ein Jahr lang einfach nicht mehr, was es Neues gibt. Ich wette: In einem Jahr, am 05.08.2021 werden wir in Deutschland mit dieser Regierung keinen Schritt weiter sein.
Ein Hauptgrund ist sicher, dass (c)DU und (c)SU im Rektum der Pharma-, Wurst - und Hopfenlobby gefangen sind.

lars, da wirst Du wohl Recht haben. Man brauch ja nur 20 Jahre zurückschauen. Das einzige was wir erreicht haben ist medizinisches Cannabis. Das Hauptproblem bleibt somit aber bestehen. Aus politischer Sicht haben wir keine Chance. Mein letzter Hoffnungsfunken liegt nun beim Bundesverfassungsgericht.

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