Bionorica macht Lobbyarbeit gegen Hanfblüten

  • Veröffentlicht am: 19. April 2018 - 17:15
  • Von: Georg Wurth

Bionorica, eine deutsche Pharmafirma für Naturheilmittel, betreibt über die Medien, mit eigenen Ärztefortbildungen und über Beraterverträge Lobbyarbeit gegen unverarbeitete Hanfblüten zur medizinischen Anwendung. Die Firma macht gute Geschäfte mit Dronabinol, dem isolierten Hanfwirkstoff THC.

Mit Produkten wie Bronchipret® und Sinupret® ist Bionorica vielen Deutschen bekannt. Die Firma beschreibt sich auf ihrer Homepage unter anderem mit folgenden Worten:

Bionorica ist einer der führenden Hersteller pflanzlicher Arzneimittel weltweit. Unser Anspruch: Die Medizin jeden Tag ein bisschen pflanzlicher machen.

Die Firma ist seit vielen Jahren auch in Sachen medizinisches Cannabis aktiv. Sie setzt dabei aber nicht auf Hanfblüten, sondern auf Dronabinol, in dem ausschließlich der Hanfwirkstoff THC enthalten ist. Bionorica lässt in diesem Zusammenhang auch Hanf in Österreich anbauen. 2014 hat Bionorica die Firma THC-Pharm übernommen und seitdem eine marktbeherrschende Stellung in Deutschland für das Medikament Dronabinol.

THC-Tropfen vs. naturbelassene Blüten

Unverarbeitete Hanfblüten, die seit der Einführung des neuen Cannabis-Medizin-Gesetzes in großen Mengen eingeführt werden, sind also eine Konkurrenz für die Firma. Bionorica hatte die strategische Entscheidung getroffen, sich nicht am Geschäft mit den Blüten zu beteiligen, sondern auf Dronabinol und andere Zubereitungen zu setzen. Die Firma profitiert massiv von den neuen Regelungen. Laut Handelsblatt konnte Bionorica "die Zahl der Dronabinol-Patienten von 4000 auf 11.000 fast verdreifachen".

Dronabinol ist für viele Patienten auch durchaus hilfreich. Und es ist in Tropfenform für viele Patienten leicht und wie gewohnt handhabbar. Allerdings ist Dronabinol teurer als die unverarbeiteten Blüten, bezogen auf deren THC-Anteil. Und vielen Patienten ist mit reinem THC nicht geholfen! Auch einige andere Cannabinoide der Hanfblüten haben medizinische Wirkungen, das bekannteste davon ist Cannabidiol (CBD). Auch die Terpene (Geruchstoffe) der Blüten beeinflussen die medizinische Wirkung. Die vielen verschiedenen Sorten Hanfblüten mit unterschiedlicher Wirkstoffzusammensetzung tragen erheblich zur großen Bandbreite der medizinischen Anwendungsmöglichkeiten bei. Patienten und Ärzte bestätigen uns immer wieder, dass Dronabinol oft nicht so gut hilft wie Hanfblüten.

Dennoch macht Bionorica Stimmung in den Medien gegen Hanfblüten:

Firmenchef Professor Dr. Michael Popp hält an seiner Meinung fest, Blüten werde man nicht anbieten. Dass an Krebs erkrankte Patienten mit einem Rollstuhl vor das Krankenhaus gefahren werden, um einen Joint zu rauchen, kann und will er sich nicht vorstellen. Eine größere Gefahr sieht er jedoch in der Pharmakokinetik: Blüten seien keine Alternative zu Dronabinol. Sie seien schlecht dosierbar und hätten ein hohes Missbrauchspotential. Zudem gebe es Gesundheitsgefahren beim Rauchen oder Inhalieren.

Pharmaprodukte drohen Blüten zu verdrängen

Was vielen nicht bekannt ist: Weniger als die Hälfte des medizinischen Cannabis, das in Deutschland verschrieben wird, bezieht sich auf Hanfblüten. Der größere Teil entfällt auf Fertigarzneimittel - und Dronabinol, mit dem Bionorica bereits gute Geschäfte macht. Doch die Firma will ihren Marktanteil offensichtlich weiter ausbauen, zulasten der Blüten. Bionorica veranstaltet Fortbildungen für Ärzte zu medizinischem Cannabis, bei denen Stimmung gegen Hanfblüten gemacht wird:

„Wissenschaftlich gesehen ist der Einsatz von Cannabisblüten eine Steinzeit-Therapie“, meinte Dr. Christian Ude aus Darmstadt auf dem Bionorica etchics-Workshop „Cannabis in der Apotheke“. „Oder würden Sie eine Digoxin-Verordnung lieber durch einen Fingerhut-Tee austauschen?“ Aus seiner Sicht ist die Verschreibung von Cannabisblüten ein medizinischer Rückschritt.

Außerdem sagte Franjo Grotenhermen, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (ACM) auf der International Cannabis Business Conference (ICBC) im April 2018, Bionorica mache reihenweise "Beraterverträge" mit Ärzten, die sich mit medizinischem Cannabis beschäftigen und beeinflusse so Multiplikatoren, wiederum mit dem Ziel, die Ärzteschaft entsprechend der Firmenstrategie einzuschwören. Grotenhermen selbst habe dieses wie auch andere Angebote abgelehnt.

Grundsätzlich ist es nachvollziehbar, dass ein Unternehmen für sein Produkt wirbt. Doch wenn Bionorica mit dieser Strategie Blüten vom Markt verdrängt, hat das massive Auswirkungen für Patienten, Ärzte und Krankenkassen: Patienten, die auf das volle Cannabinoidspektrum angewiesen sind, stehen beim Einsatz einer Monosubstanz wie Dronabinol ohne eine passende Medikamentation da. Ärzte, die ihren Patienten Blüten verschreiben möchten, fühlen sich durch das aggressive Vorgehen von Bionorica möglicherweise dazu gedrängt, auf den Einsatz von Blüten zu verzichten. Und die Krankenkassen haben, anders als vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) behauptet, beim Einsatz von Dronabinol höhere Kosten zu tragen als bei der Verordnung von Blüten. Alles in allem also eine Verschlechterung für alles Beteiligten!

Die Probleme, die Bionorica den Blüten andichtet, beruhen primär auf Geschäftsinteressen und weniger auf der Sorge um die optimale Versorgung der Patienten. Inhalation der Blüten-Wirkstoffe per Verdampfer stellt kein Gesundheitsproblem dar, die Dosierung der Blüten ist nach einer Eingewöhnungsphase, die auch bei anderen Cannabis-Medikamenten notwendig ist, unproblematisch.

Zukünftig werden vermutlich auch Cannabis-Vollextrakte mit allen Wirkstoffen der Hanfblüten die entsprechende Vielfalt bieten. So weit sind die Anbieter aber noch lange nicht und wegen der einfachen Inhalation werden die Blüten auch dann für Viele die Medizin der Wahl bleiben.

Vielen Patienten helfen die Blüten am besten. Sie profitieren zur Zeit von der Vielfalt an Hanfsorten, die in den Apotheken verfügbar sind. Die PR-Aktivitäten von Bionorica könnten für sie zum Problem werden.

Kommentare

Guten Abend Herr Wurth,

Ihrem Artikel stimmme ich in vollem Umfang zu - dieser Trend existiert aus meiner Sicht tatsächlich. Ich bin Cannabis-Patient (aufgrund chronischer Migräne seit 1974), der seit einigen Monaten Dronabinol als Ersatz für Bedrocan (das für mich niemals erhältlich war) verschrieben bekommt. Dronabinol wirkt aus meiner Erfahrung nicht so gut wie Hanfblüten.
Bei schweren Migräneattacken waren z. B. Sativadominante Sorten sehr hilfreich (wie z. B. Critical Haze Neville oder Cinderella Jack Auto). Ca. 10 Minuten nach Einnahme lässt die überaus schwere Übelkeit nach und der extreme halbseitige Kopfschmerz war meist nach ca. 2 Stunden weg und ich wieder "voll da". Im Übrigen wird auch von der KK Druck auf Ärzte ausgeübt, keine Blüten sondern Dronabinol oder Sativex z. B. zu verschreiben. Ich bin zwar froh, überhaupt Cannabispräparate verschrieben zu bekommen, jedoch wirkt Dronabinol nicht so gut.
Ursprünglich sollte ich Bedrocan (dies steht auch in meinem Opioid-Ausweis) erhalten, das jedoch nie verfügbar war.
Im Dezember bekam ich ein Schreiben meines damals behandelnden Facharztes - unter anderem wurde das "Umschalten" auf Dronabinol so begründet - Zitat: "....offensichtlich ergreifen die GKVen aufgrund der extrem hohen Kosten, insbesondere bei der Verordnung von Blüten (bis zu 20000 € jährlich), nun Maßnahmen zur Kostendämpfung. Nach Informationen der KV Bayern drohen den verordnenden Praxen trotz Genehmigung durch die Kassen Wirtschaftlichkeitsprüfungen, die im Zweifel zum wirtschaftlichen Ruin führen können....Aus diesem Grund sehen wir uns gezwungen, keine weiteren Verordnungen von Cannabisblüten zu tätigen und die betroffenen Patienten nach wiederum entsprechender Genehmigung auf die kostengünstigeren THC Präparate, primär Sativex, alternativ Dronabinol umzustellen...." Zitat ENDE

Ich weiss ehrlich nicht, ob Dronabinol "kostengünstiger" ist, wenn man bedenkt dass ein Fläschchen mit 10 ml (2,5 % THC) ca. 260.- Euro kostet und gerade mal knapp 14 Tage für mich ausreicht.

Fakt ist: Es wird offenbar nicht zu knapp Druck auf die Ärzte ausgeübt und die Verordnung von Cannabis wird zur Farce. Der Fall Bionorica passt recht gut ins Bild.

Ich kann nur hoffen, dass sich etwas zum Besseren ändert, allerdings bin ich nicht sehr zuversichtlich, nachdem wir nun auch das Ausschreibungsdebakel miterleben konnten.

Von der Politik fühlt man sich im Stich gelassen - und auf mich wirkt es als ob da auch Absicht dahintersteckt - als wäre es abgesprochen.

Viele Grüsse,
Roland

Da lernen auch weniger große Pharmaunternehmen sehr schnell von IG-Farben & Co. und wenden die gleichen mafiösen Methoden an - das kennt man ja zur Genüge. Und leider wird es funktionieren!
Da träume mal keiner von "Verpflichtung des Eigentums" (ala Gundgesetz - Papier ist geduldig) und eventuellen ethisch-moralischen Verpflichtungen in den Vorständen solcher Unternehmen. Die sind ihren Eigentümern (Aktionären) und derem gewähltem Gremium, also dem Aufsichtrat (der die höhe ihres Salärs bestimmt) verpflichtet. Diese Entwicklung war zu erwarten: die Mafia tut (aus ihrer Sicht) was sie tun muss! Es gibt keine heile Welt, nicht einmal in Nieschen wie dieser, im höchstindustrialisiertem Land Europas und damit koruptesten in Europa. Der neue Gesundheitsminister, der sich auf eine mehr oder weniger harmlose Frage bezüglich seiner Lobbyistetätigkeit (in einer Talkshow) dermaßen affig echauviert, was ist davon zu halten?! Hat irgendjemand etwas anders erwartet?! Es geht alles weiter wie gehabt - oder schlimmer!
Ich betone an dieser Stelle mal aus- und nachdrücklich, dass ich kein Rechter welcher Coleur auch immer bin!
Wenn irgenjemand die 2. Demokratie in Deutschland zugrunde richtet, dann sind das korupte Politiker und bescheuerte Populisten (Rechtsradikale) im Gleichschritt!

Mit hanfigen Grüßen (ich konsumiere selbst keinen Hanf - bin mir aber sicher, dass die Antihanfkampagne der Pharmaindustrie krachender Blödsinn ist und nur deren Interessen dient!)
Dieter Rothscheroth

Hi,
Meine Frau ist austherapiert und hat fast 5 Jahre lang Dronabinol von der Schmerztherapeutin bekommen. Die Erhaltungsdosis in Kapselform waren 30 mg 3 x Täglich. Der Gesamtpreis für 100 Kapseln betrug 2350€.
Jetzt bekommt sie Cannabisblüten und hat einen Monatsbedarf von 90 Gramm zum Preis von etwas über 1000€.
Bei Dronabinol hatte sie immer Herzprobleme, so einen Druck auf der Brust. Zuerst hat sie den Zusammenhang zu Dronabinol und dem Herz nicht hergestellt, aber als die Kasse die Kosten nach vier Jahren nicht mehr übernehmen wollte und sie ohne alles dastand, haben wir herausgefunden, dass die Probleme von Dronabinol kommen.
Meine Frau wird diese Medikament nie mehr nehmen.
Gruss
Theo

Hallo und DANKE! Endlich versteht Ihr mal wie der Hase läuft. Glaubt Ihr mir nun? Übrigens tun die das schon seit letztem Jahr ;) hier vom 14.9.2017 Cannabis: Blüten rauchen ist keine Lösung https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=71615 Dieser Pharmazieprofessor Dr. Theo Dingermann, der wurde schon 2007 von Bionorica gesponsort. Kann man hier nachlesen. https://idw-online.de/de/news214302

Fehlt noch die Frage nach dem Interessenskonflikt der Frau Mortler bzw. Mortlers Firma Pesika die mittlerweile 25mio Jahresumsatz machen durch Saatgutveredelung für die Pharmaindustrie. Wer suchet der findet... auch heraus, dass Bionorica Saatgut veredeln lässt und dies pro Saatgut 500.000 Euro kostet. Und da gibt es noch den Daniel Bahr (Gröhes Vorgänger) der liebe Daniel wie Herr Popp ihn nannte. Sind Duz-freunde! Der gute Herr Bahr. Wie war das? Berufswunsch korrupter Politiker? Hat er Prima hinbekommen.

Hier ein kleiner Auszug: Klinische Studien werden ab sofort transparenter: Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) und das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) haben heute bekannt gegeben, dass ab sofort alle in Deutschland genehmigten klinischen Studien der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die Datenbank enthält dem DIMDI zufolge alle Studien ab August 2004. „Damit stellen wir Transparenz her für Ärzte, Patienten und andere interessierte Bürger“, sagte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP). Die Daten werden auf dem Arzneimittel-Informationsportal PharmNet.Bund veröffentlicht. https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pharmazie/arzneimittelstudien-register-fuer-klinische-studien-dimdi-bmg/

Warum wählte er ab August 2004? Liegt es vllt. daran, dasss er seinem Duz-Freund damit nen gefallen getan hat, denn: aus dem Jahre 2002 Pharma-Kritik, Dronabinol ist eine oral verabreichbare Form von Tetrahydrocannabinol (THC), dem wichtigsten und
bisher am besten untersuchten, Ich wiederhole, am BESTEN untersuchten Cannabinoid,ist jedoch in keinem Fall Mittel der ersten Wahl. Quelle: https://www.infomed.ch/attachments/pk08-02.pdf

Denn wie man 2002 schon wusste, wirkt Thc allein, also isoliert, nicht so gut wie THC+CBD. Das wusste man schon 2002! Und heute will man uns erzählen Blüten seien Steinzeitmedizin? Derjenige der diesen Satz aussprach, hat wohl sein Studium in der Steinzeit gemacht, sonst wüsste er das. Hier nochmal und diesmal aus deutschland auch aus dem Jahre 2002! Cannabisextrakt besser verträglich

Verschiedene Firmen bereiten gemeinsam mit dem DAC Untersuchungen zur Herstellung eines standardisierten Cannabisextrakts vor (21), da natürliche Gemische möglicherweise wirksamer und nebenwirkungsärmer sind als isolierte Wirkstoffe. So konnte an Probanden gezeigt werden, dass die gleichzeitige Gabe von CBD durch THC ausgelöste Angstreaktionen vermindert (22). Dies spricht für eine bessere Verträglichkeit des Extrakts im Vergleich zu reinem Dronabinol. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=24013 AUS DEM JAHRE 2002!
Systemische Korruption, nichts weiter. Darum die Mortler, die ja eig. nach dem Leistungsprinzip, welches in Deutschland gesetzlich verankert ist, niemals geeignet war als Drogenbeauftragte zu fungieren. Während die Todeszahlen kontinuierlich steigen, bekommt sie Zuhause ne Medallie für Unternehmerische Fähigkeiten im Familiären Bereich. Nicht zu vergessen, die mio. durch Pesika!Einfach mal googeln ;)

Tolles Video: Dr. Kirsten Kappert-Gonther: Die Grünen und Cannabis

Ein kleiner tipp, es als Gewissensfrage zu gestalten. Nach einfacher Rechnung zufolge, erhält ein Hersteller den 10 fachen Goldpreis für einen schnell nachwachsenden Rohstoff! Und nachdem die Apotheker nochmal Ihre 100% aufgeschlagen haben, hat man aus einem einfach und schnell anbaubaren Rohstoff(THC)(Dronabinol), den 20 fachen GOLDPREIS generiert! Das ist staatlich gestützter WUCHER auf kosten von kranken Menschen. http://alternative-drogenpolitik.de/2016/11/12/preis-fuer-100-mg-thc-je-nach-produkt/ Noch fragen? gibt noch mehr!

Noch etwas zur Übernahme von THC-Pharm, die ja auf Dr. Joachim Hartinger zurückzuführen ist. Denn Er ist das eig. Gesicht hinter Drobnabinol. Leider wurde er Zwangsverentet und verstarb einige Zeit danach. Zu lesen ist,er verhungerte und verdurstete unter staatlicher Aufsicht... Er saß im Rollstuhl und konnte sich zuletzt im Internet in Kommentaren rechtfertigen, vor Ärtzen die einen Regressanspruch angedroht wurde weil sie SEIN Dronabinol vershrieben haben. Herr Bahr hat damit angefangen Gesetze zu schmieden die es einfach machten, Ärzten Korruption vorzuwerfen. Wenn man mal genau hinsieht, sollte aufgefallen sein, dass Thc-Pharm das günstigere Dronabinol verkauften. Bionorica war teurer. Hat ein Arzt es nun gut gemeint und dem Patienten das billigere, also von Thc-Pharm , verschrieben, konnte man dem Arzt Korruption vorwerfen. Irgendwann wurden mal über 1000 Klagen gegen Ärtze fallengelassen. Sollte man mal nachsehen, wer und warum! Ja auch Franjo Grothenhermen wollte man Zwangsverenten, das gleiche Schema. Obwohl Dr.Hartingers eigene Firma Dronabinol herstellte, hatte er selbst Probleme es zu bekommen!
Ich glaube er bat auch mal jemandem vom DHV um Rat oder Hilfe, da er selbst nicht mehr weiter wusste. Kann man alles recherchieren Leute, ich Spaße nicht. Dafür ist die Sache zu ernst. Ja und der Gröhe, was hat der so für Gesetze rausgehaun? Ob es die Antikorruptionsgesetze waren, oder auch das Cannabis-Gesetz, alles Murks. Auch die Ausschreibung war doch n Witz! Genau auf Bionorica zugeschnitten, was wurde denn aus der ersten Fassung? Und warum war sie am 19. nochmals veröffentlicht worden? Diese ganz geschacher um Cannabis, die Verzögerungen, Mortler! Alles so geplant und gewollt. DAs Leid anderer und Tod von weitern, billigend in Kauf genommen. Das nennt man systemische Korruption. Lasste es euch durch den Kopf gehen und falls Ihr euch mal dazu entschliesst Anzeige zu erstatten, meldet euch bei Dr. Rüdiger Reiff! Wir hatten schonmal die Ehre. Leider fehlte Ihm öffentliche Interesse um Immunitäten aufzuheben... Es gibt noch mehr Hinweise (Indizien) die daraufhin deuten. Bei Fragen, einfach melden.

Ich kenne die Ursache warum Pharmafirmen gegen die Blüten vorgehen.

Die Ursache ist das noch nicht eingeführte bedingungslose Grundeinkommen, welches jedem Souveränität und Selbstbestimmung garantiert. Heute ist es noch so, dass jeder, auch Industrielle und Geschäftsleute, abhängig vom Einkommen aus der Wirtschaft ist. Das heißt, dass über jedem Unternehmen das Damoklesschwert des Bankrotts schwebt, sobald das Firmenbudget zu nah an die Null geht. Für jedem Unternehmer, egal ob reich oder nicht, bedeutet es ebenfalls eine große Angst davor, durch den Verlust des Unternehmens selbst in Richtung Armut zu kommen, weil es keine geschäftliche Einkommensquelle mehr gibt.
Die Cannabisblüte als Urprodukt der Natur benötigt keine industrielle Verarbeitung um sich von seiner besten medizinischen Seite zu zeigen. Firmen haben die Funktion, Produkte zu verarbeiten. Angesichts der Cannabisblüten, bestehen für Pharmafirmen das Risiko, dass ihr Geschäft im Laufe der Zeit ausklingen wird, weil die Naturblüte u. a. auch mehr gesundheitliche Wirkungspotenziale hat, als isolierte, von den anderen Geschwisterstoffen getrennten, Wirkstoffe. Denn die Masse wird demzufolge auch auf das Naturprodukt zurückgreifen und nicht mehr verarbeitete Produkte wollen. Diese Pharmaunternehmen, damit auch ihre Mitarbeiter, sehen ihre Existenz in Gefahr, wenn Cannabis als Rohstoff öffentlich gemacht wird. Arbeitslose entstehen damit. Dies ist ein Teufelskreislauf der sich überall im Wirtschaftssektor abspielt. Die Angst vor dem Bankrott und damit vor der Existenz des einzelnen Betroffenen, wenn was anderes in den Markt aufzukommen droht.

Vielleicht wäre es besser für den Hanfverband neben Cannabis auch für das BGE zu werben, damit eine Voraussetzung geschaffen wird, den existenziellen Zwangslobbyismus gegen alles was Gut ist, auflöst.

Bei einer Gesellschaft im bedingungslosen Grundeinkommen, gäbe es in Sachen Cannabis keine feindselige Lobby aus Pharmaunternehmen, die Gegen die Blüten wittern, weil sie keine Angst um ihre eigene Existenz mehr haben müssen.
Es gäbe insgesamt keine Anti-Cannabis-Lobby, im Bereich Papier, Textil, Medizin und Kultur, weil kein Industrieller die Angst vor der Existenz hat.

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