Jens Spahn zu Cannabis: "Ich bin kein Ideologe"

  • Veröffentlicht am: 26. Juli 2019 - 18:50
  • Von: Sascha Waterkotte

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner lädt regelmäßig Menschen aus Kultur, Sport, Wissenschaft und Politik in seinen Podcast "1 Thema, 2 Farben" ein, um mit ihnen über diverse Themen zu diskutieren. In der aktuellen Folge hatte er Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu Gast, wo unter anderem Spahns Einstellung zu Cannabis thematisiert wurde. Wer Spahns Äußerungen zum Thema verfolgt, kennt sicherlich seine karnevalsreife Anekdote "Jesus hat Wasser zu Wein gemacht und nicht Gras zum Schwarzen Afghanen", die er gerne mal zum Besten gibt.

Obwohl der Podcast sich laut der Episodenbeschreibung eigentlich primär um die Herausforderungen für die Pflege durch die immer weiter alternde Gesellschaft drehen soll, kommen Lindner und Spahn gleich zu Beginn des Gesprächs auf das Thema Cannabis - unter anderem weil Spahn vor Start der Aufzeichnung das Stichwort lieferte, als er nachfragte, ob die Berliner Hipgetränke von Lindners Mitarbeiterinnen einen Cannabiszusatz enthielten.

"Was genau für ein Problem mit Cannabis hast du?", will Lindner daraufhin vom Bundesgesundheitsminister wissen. Spahn berichtet von erhöhtem Therapiebedarf und Wartelisten für Cannabisentzug bei jungen Menschen und ist der Auffassung, dass Cannabis Probleme im Alltag verursacht. Dann folgen persönliche Beobachtungen: Spahn wuchs in der Nähe der niederländischen Grenze auf und hat im eigenen Freundeskreis erlebt, dass "da jemand morgens den Weg aus dem Bett nicht mehr gefunden" und seinen Ausbildungsplatz verloren hat, nur um im gleichen Atemzug einzuräumen: "Ich weiß das ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme!"

Und obwohl er gerade noch von Ausnahmefällen sprach, bei denen problematische Konsummuster auftreten, kann Cannabis laut Spahn "für zu viele" zu großen Problemen führen - und widerspricht sich damit in weniger als einer Minute selbst, was weder ihm noch seinem Gegenüber auffällt. Insgesamt dennoch eine dankbare Steilvorlage für Lindner, der bezüglich substanzverursachter Probleme fragt: "Trifft das nicht genauso auf Alkohol zu?"
Das tut es laut Spahn zwar auch und er ist laut eigenem Bekunden auch "kein Ideologe" wenn es um Cannabis geht, aber am Ende sei es ein "Abwägen von Argumenten", so der Bundesminister für Gesundheit. Nun folgt die übliche CDU-Rhetorik: Alkohol ist in Europa historisch und kulturell anders fundiert als in anderen Teilen der Welt. Zwar wisse Spahn um das Ungleichgewicht bei der Bewertung der Gefahren im Vergleich von Alkohol und Cannabis, nur dürfe man nicht eine Substanz mit der Begründung freigeben, dass eine andere ebenfalls schädlich sei.

Angesichts dieser Ausführungen zur Schädlichkeit warnt nun auch Lindner vor einer Verharmlosung, die aus seiner Sicht in manchen Legalisierungsdebatten hinsichtlich möglicher Missbrauchsprobleme stattfinde. Uns kann er da nicht meinen, aber wir würden natürlich gerne wissen, welche seriösen Debattenteilnehmer mögliche negativen Folgen des Cannabiskonsums negieren.
Aber weiter im Text: Christian Lindner sieht die Gesellschaft im Wandel. Ungeachtet der Gesetzeslage wird in Deutschland Cannabis konsumiert. Dealer bieten mitunter auch andere Drogen an. Wie wäre es also mit einer Freigabe von Cannabis und der Abgabe in Apotheken, will der FDP-Bundesvorsitzende mit Blick auf das von der FDP favorisierte Abgabemodell zur regulierten Abgabe an Erwachsene wissen.
Spahn zeigt sich hiervon wenig überzeugt und bezweifelt, dass durch eine solche Abgabe das Ende des Schwarzmarkts eingeläutet werde. Eher würden dann die Dealer im Görlitzer Park wohl dazu übergehen, andere Drogen als erstes zu verkaufen. Nichtsdestotrotz will Spahn "ideologiefrei" und "ohne Scheuklappen" die Kriminalitäts- und Suchtentwicklung in den legalisierten Ländern und US-Bundesstaaten intensiv verfolgen, er bleibt aber bei seinem aktuellen Nein zur Freigabe. Die Erkenntnisse der nächsten Jahre werden zeigen, was eine Legalisierung mit einer Gesellschaft machen wird. Warum man angesichts von bereits jetzt verfügbaren Studien und Erkenntnissen dafür allerdings noch viele Jahre Beobachtung braucht, bleibt das Geheimnis von Jens Spahn.

Was bleibt festzuhalten?
Jens Spahn betont mehrfach, kein Ideologe in der Frage nach einer Freigabe zu sein, wolle aber die Erfahrungen der nächsten Jahre abwarten. Christian Lindner scheint recht zufrieden mit dem Gesprächsverlauf, hört in den Aussagen Spahns eine prinzipielle Offenheit für Argumente heraus, was ihn gleich in mögliche Koalitionsverhandlungsszenarien abdriften lässt. Für Hanffreunde bleibt festzuhalten, dass Jens Spahn zu Cannabis zumindest noch ein bisschen mehr zu sagen hat als seine biblische Anekdote, die er dieses Mal glücklicherweise nicht bemüht hat. Immerhin! Wir werden den Bundesgesundheitsminister auf jeden Fall beim Wort nehmen, und ihn (und natürlich auch euch) regelmäßig über neuste Erkenntnisse aus den legalisierten Ländern unterrichten.

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Kommentare

Vom Jens Spahn bin ich ganz besonders enttäuscht. Gerade er müßte als Homosexueller doch wissen, was es bedeutet, wenn Bevölkerungsteile grundlos diskriminiert werden. Die Floskel "eine neue Droge freigeben" bzw. "einführen" (Zitat Mortler) hört sich für mich seltsam an. Frage: Ist mit der Abschaffung des §175 StGB in D die Homosexualität freigegeben oder gar eingeführt worden? Die Homosexualität war und ist vorhanden, genau so wie die Millionen von Cannabiskonsumenten. Wir reden nicht über die Einführung von irgendetwas Neuem, sondern wir reden über den Umgang mit Etwas, das bereits millionenfach vorhanden ist und im Augenblick noch (grundlos) mit unmenschlicher Gewalt bekämpft wird. - Herr Spahn, wenn Sie kein Ideologe sind, der wider besseres Wissen handelt, dann sorgen Sie als Bundesgesundheitsminister bitte mit dafür, daß diese teure und inhumane Menschenjagd endlich beendet wird.

Gut Argumentiert, vielen Dank!

Gutes Argument, vielen Dank !

Gutes Argument, vielen Dank!

Ich hätte es nicht besser ausdrücken können

Das Interwiev war sehr spahnend. Die Zerstörung der CDU war ein guter Ansatz den man weiter verfolgen sollte. Der Spahn würde mit seinen Argumenten u.a. zu Cannabis in jeder fachlichen Debatte untergehen. Engstirniges Denken, Logiklöcher und Stammtischweisheiten werden für die Stammwähler mit dem typischen "Konservativ-Sprech" vorgetragen. Der lebt mit der CDU in einer Welt die es eigentlich schon gar nicht mehr gibt.

"Der lebt mit der CDU in einer Welt die es eigentlich schon gar nicht mehr gibt." Treffender kann man es nicht auf den Punkt bringen.

Lieber Jens Spahn, ihre Aussage "Jesus hat Wasser zu Wein gemacht und nicht Gras zum Schwarzen Afghanen" kann man mit " Gott hat Adam und Eva ins Paradies geschickt, und nicht Adam und Adam" ebenfalls gegen Homosexualität verwenden........beides bekloppt und völlig hirnverbrannt

Danke für diesen Kommentar, der das schwachsinnige Argument von Herrn Spahn bestens karikatiert. Einen schönen Tag noch wünscht Herr Zorngiebel

Meiner Meinung nach hätte Spahn nur noch das Gegenüber, Prof. Thomasius sehr Gut zu Gesicht gestanden. Die Beiden hätten sich bestimmt noch eine größere Lüge über den Hanf aus-gedacht. Oder irgendeine andere unverschämte Hirngespinsterei....Solche Minister, Politiker, Lachfiguren, sind meiner Meinung nach, UNWÄHLBAR!!!

..und niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. Ich kann "grenness" und "Das Justizopfer" nur vollstens beipflichten. Gerade die Erklärung im Vergleich zu §175 war schlüssig und richtig. Man müsste den Mann mal genau mit dieser Tatsache, Auge in Auge, konfrontieren.

Wann fängt Kultur bei Hr. Spahn an? Ein archäologischer Fund in Bayern präsentierte vor ein paar Jahren eine Pfeife die aus der Eisenzeit (ca. 2800 Jahre alt) stammt. Damit wurde sicher kein Heu geraucht, und Tabak gibt es erst in Europa nachdem Amerika entdeckt wurde. Kultur ist was CDU/CSU als Kultur deklarieren. In Zelten das Bier in Eimern zum Massenbesäufnis ausschenken und mit dem viertelstündlichem Prosit zum schnellen saufen animieren. Hinter dem Zelt, lallen kotzen und vergewaltigen bis der Notarzt kommt. Die massenhaften Delikte die unter Alkoholeinfluss begangen werden möchte man nur beiläufig am Rand erwähnen. Schlussendlich gipfelt die Ethanolkultur dann in 40.000 Toten jährlich. Alkohol macht dumm, nur Dumme wählen CDU, ohne ausreichend dumme Säufer keine Wahlsiege. - nix für ungut, ich wollte auch nur mal so dumm wie Hr. Spahn argumentieren.

Jesus hat Wasser zu Wein gemacht und nicht Gras zum Schwarzen Afghanen. Gras zu Schwarzen Afghanen machen ist nicht schwer, Wasser zu Wein ist nicht möglich und erscheint genauso wunderlich wie die Argumente vom Gesundheitslurch Spahn. Jesus hätte auch niemals so opportunistische unsolidarische Leute wie die von der CDU gewählt. Ein bekiffter Mob hätte auch wahrscheinlich niemanden ans Kreuz genagelt. Gras zu Afghanen hätte die Situation wahrscheinlich entspannt. Darauffolgende geschichtliche Verfehlungen, wie z.B. Kreuzzüge, Völkermord oder die Gründung der CDU hätten womöglich verhindert werden können.

Was Herr Spahn da ablässt ist schon recht schräg. Warten wir doch mal ab was in anderen Ländern passiert. Also macht er aus Ländern wie Kanada ein Versuchslabor. Was mich an Lindner ein wenig stört. Er geht mir das Thema Legalisierung nicht offensiv genug an. Mir zwängt sich der Eindruck auf, dass Herr Lindner hier auf Stimmenfang ist. Ebenso wie er versucht bei jungen Wählern mit der Anerkennung von E-Sport zu punkten. Ich würde mich freuen, wenn die "Legalisation Parteien" das Thema mal offensiv in den Wahlkampf einbringen würden. Z.B. auf Plakaten und in Wahlwerbespots. Damit käme das Thema mal aus der Schmuddelecke raus. Eine Anregung an den DHV! Stellt den Politikern doch mal die Frage: "Würde ihre Partei auch offensiv für die Abschaffung der Prohibition von Cannabis im Wahlkampf werden?"

Wie sollte man diese Argumentation von Herrn Spahn verstehen? Ignorant oder ungebildet aktueller Sachlage gegenüber? Kann mir Letzteres durchaus vorstellen, das Thema Cannabis fällt vermutlich am CDU-Stammtisch regelmäßig mit Salto unter den Tisch, ganz egal, wie viel Neues es dazu zu berichten gäbe. Insofern kein Wunder, wenn auf einem Standpunkt argumentiert wird, der scheinbar dem aktuellen Stand des Wissens entbehrt. Oder wie kann man immer noch guten Gewissens damit argumentieren, dass Cannabis ja so schädlich sei, dass es weiterhin verboten gehört? (siehe oben, Zitat: "dürfe man nicht eine Substanz mit der Begründung freigeben, dass eine andere ebenfalls schädlich sei.") 1) Jugendschutz? Entfällt sofern frei ab 18. Das aktuelle Verbot nennt sich demnach: Bevormundung. Außerdem ist differenzierter Jugendschutz mit dem aktuellen Verbot nicht möglich. 2) Tödliche Überdosis? Entfällt, praktisch nicht möglich. Das ist also kein Argument. 3) Psychoserisiko? Stattgegeben unter Vorbehalt, beschränkt sich nämlich offenbar auf Jugendliche. Insofern: siehe Punkt 1. 4) (Platz für Herrn Spahns Argument.) Ergo: Vieleicht kein Ideologe, aber dann offenbar ignorant oder mit Bildungslücke.

[quote] Zwar wisse Spahn um das Ungleichgewicht bei der Bewertung der Gefahren im Vergleich von Alkohol und Cannabis, [\quote] Überall wird wegen Diskriminierung geklagt und gerne auch das rel neue Gleichbehandlungsgesetz herangezogen. Ich bin kein Jurist, finde es aber wirklich unfassbar, daß diese Art von Gesetzen immer exklusiv für einzelne Gruppen definiert werden. Gerade, wenn schon Politiker die zitierte Aussage treffen, sollte doch klar sein, daß solche Stoffe, bei ähnlicher Einstufung auch ohne extra Paragraphen, gleich behandelt werden müssen! Außerdem kotzt es mich echt an, daß ständig die Personen als Beispiel herangezogen werden, die ein problematisches Konsummuster an den Tag legen! Wer meint, sich über Jahre hinweg jeden Tag (und zwar den ganzen) zudröhnen zu müssen (egal ob mit Alkohol, Gras oder Fernsehen) und dann noch glaubt, daß das ohne Schaden einher geht, der hat einen Dachschaden, braucht aber kein Gesetz dafür oder dagegen! Ich meine, wenn ich mir einbilde, daß ich jeden Tag einen Marathon (also allgemein gesagt "extrem viel Sport treiben") laufen muß, dann brauche ich mich über abgenutzte Knie (oder Sprunggelenke oder was auch immer) nicht wundern. Aber niemand kommt auf den Gedanken ein solches Verhalten zu verbieten. Warum also beim Thema Cannabis? Ich kann sagen, daß ich seit mind. 25 Jahren kiffe, aber sicher kein problematisches Konsummuster entwickelt habe (manchmal Wochenlang nicht, unter der Woche nur in Ausnahmefällen zu "Veranstaltungen"). Nur weil irgendwer damit nicht umgehen kann, soll ich es mir verbieten lassen? Das stinkt!

Es waere wirklich wichtig, die Fakten oeffentlich zu machen, wieviele Personen verhaftet werden, wieviele eingesperrt und wie lange, welche Unterschiede es gibt bei der Rechtsprechung in Bezug auf Regionen, Staedte usw, wieviel kriminelle Delikte (ausser Kauf oder Verkauf) der Benutzung von Cannabis zugeschrieben werden, im Vergleich zu Delikten unter Alkohol, oder nuechtern, einfach nur aus purer Agression, wie im Strassenverkehr zBsp., wieviel Zeit Polizei, Personal, Richter, Anwaelte, Bewaehrungshelfer, aufwenden muessen um die Kiffer zu jagen, fangen, prozessieren, beobachten, wieviele Leben ruiniert werden wegen dieser Verfolgung, was es bewirkt in der Gesellschaft, dass man etwas verbieten will, was man nicht verbieten kann, was die Auswirkungen sind, wenn man Menschen jagt wegen Nichts und sich dabei laecherlich macht, wie gross der Respektverlust ist, wenn sich die Polizei bemueht, Cannabisbenutzer zu fangen, wieviel Geld es kostet auf Seiten der Polizei und auf Seiten der Opfer, und ob es nicht letztenendes eine Menschenrechtsverletzung ist, wenn man die Menschen staendig terrorisiert mit unsinnigen Aktionen und Strafen. Und wenn man dann noch genauer hinsieht, wie diese Politiker, die diesen Wahnsinn und dieses Unrecht dulden oder organisieren, was sie sonst noch tun, mit welchen Lobbyisten sie ins Bett steigen und den Fortschritt in einer Gesellschaft staendig nur hemmen, dann waere es doch angebracht, solche Fragen vor den Wahlen zu stellen und darauf bestehen, dass sie in den Fokus gerueckt werden und dann koennen die Leute enstprechend waehlen. Wahrscheinlich wuerde dann das ganze Spektrum CDU/CSU/AFD und Teile der SPD auf dem Misthaufen landen. Dem Spahn haette ich eigentlich zugetraut, dass er intelligenter reagiert, beim Lindner weiss man ja, dass er so eine Art Rattenfaenger ist. Schade.

Das Ministerium hat kein Interesse, einen natürlich wachsenden Rohstoff Hanf auf einen abgeschottetem Pharmazie Markt im Herzen Europas loszulassen. Der Hanf ist so gut, dass sich die chemische und pharmazeutische Industrie regelrecht davor fürchtet, Hanf freizugeben!Es geht hier nicht um Millionen sondern Milliarden! Sämtliche Studien werden hierzulande vergrämt... Hier kann nur Druck vom Wähler etwas bewirken, trotzdem hoffnungsvolle Grüsse Klaus

Seit Jahren und Jahrzehnten immer nur blablabla, dummes Politrikser Gelabere und sonst tut sich gar nix!

Jens Spahn kann ja noch die Situation in den Ländern wo Cannabis legal ist jahrelang beobachten. Da die CDU auch nicht gerade viel auf die Kette bekommt (Scheuer, Dobrindt, Flintenuschi, Klöckner, AKK ……….) ist ja die Frage wie lange wir diese Groko noch ertragen müssen. In Bremen gibt es schon RGR. GRR im Bund heisst: Cannabis Kontrollgesetz der Grünen wird umgesetzt! Nur dumme Politiker sind für die Prohibition. Kiffer gibt es in allen Gesellschaftsschichten. Würde man allen Kiffern den Führerschein entziehen, würde die Wirtschaft zusammenbrechen. Es reicht!!! Wir brauchen schnellstens einen neue Regierung.

Verstehe einer die Logik drüben in den USA wird das auch legalisiert und in Canada kann man es schon direkt im Store kaufen. Warum die Politik hier anders tickt weiß keiner. Wenn es vorteile gibt sollte man sowas auch nicht verbieten! Lieben Gruß Jasmin

Langsam sollte generell mal die Tatsache in Betracht gezogen werden, das immer mehr Jugendliche (ich habe die Erfahrung gemacht) auf diese synthetische unberechenbare Schiene der synthetischen Cannabinoide umsatteln. Die Folgen sind auch nach dem immer wieder aktualisierten NPSG-Gesetz teilweise dramatisch, von Langzeitfolgen ganz abgesehen. Natürlich sollte eine Legalisierung alterstechnisch stark überwacht werden aber es sind genug Studien bezgl. Cannabis abgeschlossen und im Gange (siehe andere Länder). Selbst ältere erfahrene Langzeitkiffer lassen sich das Recht auf den gelegentlichen Rausch nicht nehmen. Ich habe viele kennen gelernt die aufgrund der Lage unwillig auf Alkohol ausgewichen sind und selbst den synthetischen Mist ausprobieren. Teilweise mit verheerenden Folgen!! Macht es endlich bundesweit kontrolliert legal wie Alkohol und freut euch über sprudelnde Steuereinnahmen und vergesst nicht die mittlerweile bewiesene medizinische Wirkung, anstatt jetzt auch noch auf z.B. CBD Produkten beispielsweis rum zu hacken! Gruß Cyril

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