Streckmittelmelder

Berichte von Konsumenten dokumentieren die Verbreitung gefährlicher Streckmittel in Haschisch und Marihuana sowie die von ihnen ausgelösten Nebenwirkungen. In Deutschland gibt es seit Sommer 2006 zunehmend Probleme mit Verunreinigungen und Streckmitteln in Marihuana, das früher im Gegensatz zu Haschisch kaum davon betroffen war. Die Risiken dieser gesundheitsschädlichen Beimengungen sind oft erheblich. Dennoch steht die Politik diesem Phänomen weitgehend gleichgültig gegenüber.

Der Deutsche Hanfverband will die Konsumenten und die Gesellschaft vor möglichen Folgeerkrankungen schützen. Bis Ende 2012 betrieb der DHV noch einen eigenen Streckmittelmelder, der auf Grund der riesigen Masse an Eintragungen zu viel Arbeit erzeugte und daher abgeschaltet werden musste. Daraus entstand eine große Übersicht über Streckmittel in Cannabisprodukten auf dem deutschen Markt zwischen 2009 und 2012.

Derzeit betreibt der DHV keinen eigenen Streckmittelmelder, sondern kooperiert mit der Seite streckmittelmelder.org. Für die Datensicherheit dieser Seite können wir keine Garantie geben, es werden dort laut Betreiber der Seite keine Daten wie IP-Adresse, Browserversion oder ähnliches gespeichert. Auf der Seite können auch aktuelle Meldungen seit Anfang 2013 eingesehen werden.

Mehr zum Thema