Hilfe! Mein Kind kifft! - Hinweise für Eltern und Angehörige von jugendlichen Cannabiskonsumenten

Hilfe! Mein Kind kifft! - Hinweise für Eltern und Angehörige von jugendlichen Cannabiskonsumenten

Eigentlich gibt es für Ihren Sohn oder ihre Tochter, wenn sie Cannabis probieren oder konsumieren, nur zwei wirklich ernsthafte Probleme: Wenn sie von der Schule oder Polizei erwischt werden oder wenn Sie als Eltern falsch reagieren. Hier bieten wir Informationen und Hinweise für Eltern, die sich Sorgen um den Konsum ihrer Kinder machen. [1]


Kiffende Kinder - ein Problem?

Das Wissen, dass die eigenen Kinder oder Kinder von Bekannten und Verwandten etwas mit Cannabis zu tun haben, ist kein Grund zur Panik. Wie in unseren Beiträgen zu "Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken" und "Hanf - jetzt als genmanipulierte THC-Bombe" nachzulesen ist, gibt es keinen faktischen Hintergrund für die "Haschisch- Seuchen- Propaganda" der Medienwelt. Dort kommen vor allem die Extremfälle zur Sprache, die mit dem üblichen Cannabis-Konsumenten nur wenig zu tun haben. Und es kommen oftmals jene Experten zu Wort, die fast ausschließlich mit diesen Extremfällen beschäftigt sind und unproblematische Konsummuster nur vom Hörensagen kennen. Es wäre jedoch zu kurz gegriffen, auf Grund dieser wenigen und für die Betroffen sicherlich sehr tragischen Schicksale, auf die Gesamtheit der Konsumenten zu schließen. [2]

Die üblichen Konsummuster reichen von einmaligem Probieren über den gelegentlichen Konsum bis hin zu regelmäßigem kontrollierten Konsum, der vergleichbar mit einem abendlichen Glas Wein oder Bier ist. In der Regel handelt es sich aber nur um einen Probekonsum, wenn mehr konsumiert wird, dann bei besonderen Gelegenheiten am Wochenende oder auf Partys. Bis zum dreißigsten Lebensjahr haben die meisten der kiffenden Jugendlichen ihren Cannabiskonsum wieder eingestellt.
Bei den so genannten "Problemfällen" kommt zu den vielen schulischen oder familiären Problemen der Cannabiskonsum hinzu und wirkt problemverstärkend, was wiederum eine Verstärkung des Cannabiskonsums nach sich ziehen und in einem harten und unkontrollierten Konsum münden kann. Cannabis ist in der Regel nicht die Ursache des Leids, sondern der Versuch der Bewältigung bzw. Verdrängung von Problemen. Starker Cannabiskonsum kann, muss aber nicht, ein deutlicher Hinweis auf bestehende Probleme sein, deren Bewältigung aber mit Cannabis, wie mit anderen Drogen auch, nicht gelingt. Aus diesem Grund gilt es, die persönlichen Probleme anzugehen und nicht nur die vermeintlich böse Cannabissucht zu bekämpfen.

Eine reale Gefahr der Schädigung durch Cannabis besteht besonders bei sehr jungen Konsumenten (14/15 jährige). Mit sinkendem Einstiegsalter erhöht sich das Risiko, dass die persönliche Entwicklung behindert und die Hirnentwicklung negativ beeinflusst wird, während es durch verstärkte Konsumfrequenz erhöht wird.

Wenn Sie bei ihrem Kind Handlungsbedarf sehen, auf Grund eines hohen Cannabiskonsums verbunden mit einem deutlichen Leistungsabfall in der Schule und / oder Abbrechen oder Vernachlässigen von sozialen Kontakten, dann wenden Sie sich bitte an Hilfeeinrichtungen, die einen akzeptierenden Ansatz verfolgen und mit Cannabis Erfahrung haben. (Eine Liste akzeptierender Hilfeeinrichtungen finden Sie unter www.akzept.org oder aller Hilfeeinrichtungen bei www.dhs.de )

1 Quensel, Stephan: Ein Elternratschlag. In: Was tun, wenn Cannabis zu Problem wird? Leitfaden für KonsumentInnen, Eltern, LehrerInnen und BeraterInnen in der Drogenhilfe. Hg: Kolte, Schmidt-Semisch, Stöver. Frankfurt 2006
2 Die Zahlen, wie viele Cannabiskonsumenten denn nun ein problematisches Konsummuster haben, schwanken erheblich je nachdem, was die entsprechende Studie als problematisch ansieht. Extreme Probleme, wie sie oft in den Medien geschildert werden, dürften aber höchstens bei 5 % der Konsumenten auftreten.


Reden über Cannabis

Cannabis gehört in gewissem Maße zur Jugendkultur wie Musik oder Schuhmoden. Die Jugendlichen befinden sich in der Phase, in der sie beginnen ihren eigenen Weg zu gehen.
"Sie orientieren sich an anderen Vorbildern aus ihrer sozialen Umgebung, an Gleichaltrigen und älteren SchülerInnen, schwärmen für 'unmögliche' Stars, Musik und Moden, (...). Zu diesem Komplex gehören auch die Drogen, legal wie illegal. Drogen, die zusammen mit den ersten Liebesabenteuern, Raves und Diskos einen gemeinsamen 'Jugendstil' bilden, dem man 'angehören muss', will man nicht allzu sehr sozial isoliert werden." [3]

In diesen Rahmen gehören positive und negative Erfahrungen, die richtig und notwendig sind, um für die Erwachsenenwelt daraus zu lernen. Machen Sie sich das klar und machen Sie sich die Situation ihres Kindes klar. Für Eltern ist es wichtig, aus Cannabis keine Staatsaffäre zu machen, denn das würde der realen Gefährdung nicht gerecht werden. Suchen Sie ein Gespräch auf Augenhöhe und weisen Sie auf untenstehende tatsächliche Gefahren hin, diskutieren Sie z.B. Fragen nach dem Sinn und Zweck von Rausch oder den sinnvollen Umgang mit Risiken. Fördern Sie die Selbstreflexion und die Selbstverantwortung ihres Kindes. Unterstellen Sie ihrem Kind nicht Probleme, die es nicht hat, aber seien Sie aufmerksam und haben Sie ein offenes Ohr für die Probleme, die Ihr Kind an Sie heranträgt. Auch wenn es für sie erstmal schwer nachzuvollziehen ist, freuen Sie sich, wenn ihr Kind offen mit ihnen über seinen Cannabiskonsum spricht. Ein offenes Gespräch bringt mehr als eine Bestrafung. Gute Hinweise, wie man mit seinen Kindern über das Thema Cannabis sprechen kann, finden Sie in der Broschüre Cannabis - mit Jugendlichen darüber sprechen (PDF).

3 Quensel, Stephan: Ein Elternratschlag. In: Was tun, wenn Cannabis zu Problem wird? Leitfaden für KonsumentInnen, Eltern, LehrerInnen und BeraterInnen in der Drogenhilfe. Hg: Kolte, Schmidt-Semisch, Stöver. Frankfurt 2006


Probleme mit der Polizei

Rechtliche Situation: In der Regel wird bei Besitz einer geringen Menge zum Eigenverbrauch die strafrechtliche Verfolgung durch den Staatsanwalt eingestellt. Das bedeutet: Wurde Ihr Kind mit einer geringen Menge Cannabis erwischt, wird dies in den meisten Fällen keine strafrechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen. Bei unter 18jährigen ist dies jedoch abhängig von der Staatsanwaltschaft. Einige Staatsanwälte sind von der erzieherischen Wirkung eines Verfahrens bei Jugendlichen überzeugt und stellen nicht ein. Was als geringe Menge angesehen wird, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich (nähere Informationen siehe www.drug-infopool.de ).

Problematischer ist das Eingreifen der Straßenverkehrsbehörden, die von der Polizei informiert werden, unabhängig von einer Einstellung des Strafverfahrens. Mögliche Konsequenzen sind Fahrverbote, Führerscheinentzug und teure medizinisch-psychologische Untersuchungen (MPU), Anordnung von Drogenscreenings/MPU, da an der generellen Fahreignung gezweifelt wird. Für die Straßenverkehrsbehörde ist es dabei nicht entscheidend, ob ein Jugendlicher (unter 18 Jahren) ein Fahrzeug (Mofa, Leichtkraftrad) unter Drogeneinfluss gefahren hat oder "nur" im Besitz oder beim Konsum von Cannabis erwischt wurde.
Wichtig ist es auch zu wissen, dass solche Verfahren bei einer zukünftigen Führerscheinerteilung eine Rolle spielen. Es könnte also sein, dass ihr Kind, um überhaupt einen Führerschein zu erhalten, sich Drogenscreenings und/oder einer MPU unterziehen muss!

Eltern sollten in diesem Zusammenhang ihren Kindern folgendes an Herz legen:

  • 1. Unter keinen Umständen unter Einfluss von Cannabis am Straßenverkehr teilnehmen!
  • 2. "Sich nicht erwischen lassen", d.h. nicht leichtsinnig in der Öffentlichkeit den Joint kreisen zu lassen, möglichst nicht zu dealen [4] und nicht bekifft in die Schule!
  • 3. Gemeinsam sollten Sie lernen, wie man sich der Polizei gegenüber verhält und zwar unabhängig davon, ob man etwas zu verbergen hat oder nicht (Ausführlichere Informationen dazu finden Sie in den Hanfverband- F.A.Q. )

Weiter Informationen finden Sie in unserem Themenbereich unter "Cannabis und Führerschein" und "Verkehrsicherheit und Drogenkonsum"!

4 Schon die Weitergabe an Freunde kann bei Gericht negativ ausgelegt werden, denn dies fällt nicht mehr unter "Eigenverbrauch". (siehe dazu auch die einschlägigen Bestimmungen im BTMG)


Probleme mit der Schule

Grundsätzlich gilt das Prinzip der Punktnüchternheit, das bedeutet, dass Kiffen in der Schule nichts zu suchen hat, da die Anforderungen der Schule mit den Wirkungen des Cannabis nicht in Einklang zu bringen sind. Langweiliger Unterricht wird durch Kiffen vielleicht lustiger, aber nicht besser. Besser wird er durch aktive Teilnahme am Unterricht, bzw. aktives Eintreten für guten Unterricht gegenüber dem Lehrer und/oder in den Gremien der Schule. Das sollten Sie ihrem Kind auch vermitteln, wenn sie das Gefühl haben, ihr Kind konsumiert während der Schulzeit Cannabis.

Drogen und insbesondere Cannabis sind für die Schulen ein zweischneidiges Thema. Auf der einen Seite haben sie eine pädagogische und rechtsstaatliche Verantwortung, die sich klar gegen illegale Drogen, aber auch gegen Tabak und Alkohol richtet. Auf der anderen Seite schadet es dem Renommee einer Schule, wenn sie mit Drogen in Zusammenhang gebracht wird. In aller Regel wird sich die Schule im Rahmen der Prävention diesem Thema widmen, über die Erfahrungen der Jugendlichen und die Drogenrealität an der Schule wird aber ein Mantel des Schweigens gehüllt.
Wird man jedoch in der Schule oder auch auf Exkursionen oder Klassenfahrten mit Cannabis erwischt, bringt man Lehrer und Schule in einen besonderen Zugzwang mit möglicherweise so ernsthaften Konsequenzen wie dem Verweis von der Schule. Dies gilt auch, wenn die Schule sonst die Augen verschließt, denn: Konkreten Vorfällen muss die Schulleitung nachgehen, selbst wenn sie es im Einzelfall gar nicht will!

Auch dies ist ein Thema, über das man mit Jugendlichen reden kann und sollte, denn Probleme mit und in der Schule in Zusammenhang mit Cannabis und anderen Drogen können gravierende Folgen für die Entwicklung und Zukunft ihres Kindes haben.

Der Schutz ihres Kindes vor diesen Folgen sollte in jedem Fall vor einem möglichen Interesse an einer vermeintlich pädagogisch wirksamen Bestrafung überwiegen. Daher sollten Sie im Ernstfall ihrem Kind beistehen, auch um langfristig eine positive Bindung zu erreichen.

"Solange es uns und unseren Kindern gelingt, einander als prinzipiell gleichberechtigte Partner mit unterschiedlichem Wissen, Sorgen und Interessen zu begreifen, so lange sollte Cannabis sich ebenso wenig zum ernsthaften Problem entwickeln können wie das etwas missratene Schulzeugnis oder die beginnende Jugendliebe." [5]

5 Quensel, Stephan: Ein Elternratschlag. In: Was tun, wenn Cannabis zu Problem wird? Leitfaden für KonsumentInnen, Eltern, LehrerInnen und BeraterInnen in der Drogenhilfe. Hg: Kolte, Schmidt-Semisch, Stöver. Frankfurt 2006


Informationsquellen für betroffene Eltern

Zur weiteren Information seien Ihnen folgende Informationsquellen ans Herz gelegt:


Diese Informationen können Sie auch als PDF downloaden!

 

Kommentare

Sehr geehrter Autor dieses Artikels,
ich schreibe ja selten zu anderer Leuteschinder Meinung etwas,
aber in einem Leitfaden für Eltern denen zu raten ihrem Kind zu sagen "sich nicht erwischen zu lassen" gehts noch???

Des kann ich wohl nicht der Ernst sein?

Und wie kommen Sie auf die Idee Drogen zu verharmlosen?!?

Ich bin wirklich entsetzt!! Hilfe sieht anders aus!! Sie sollten sich erst mal mit Betroffenen und Angehörigen unterhalten bevor sie so einen sch.. schreiben!!!!!!!

AK

Scheinbar hat da jemand den Beitrag nicht verstanden.

Sehr geehrte Anja K.,

ich glaube, dass Sie den Sinn des Leitfadens nicht verstanden haben.
[quote name="Anja K."]

Ich bin wirklich entsetzt!! Hilfe sieht anders aus!! Sie sollten sich erst mal mit Betroffenen und Angehörigen unterhalten bevor sie so einen sch.. schreiben!!!!!!!

[/quote]

Wie sollte Hilfe Ihrer Meinung nach aussehen? Drogen sind nicht die Ursache für Probleme, sondern ein Versuch, die Folgen der Ursache abzumildern.
Und genauso, wie man bei einem Splitter einer Wunde nicht ständig Antibiotika verabreicht, damit diese aufhört zu eitern, muss man die Ursache, d.h. den Splitter entfernen, damit das Ganze wieder abheilt.

Was sollte eine Konversation mit "Betroffenen" Ihrer Meinung nach helfen und den Leitfaden optimieren? Die größten Probleme entstehen durch Halb- und Unwissen, wodurch die Angehörigen den Konsumenten derartig unter Druck setzen, dass noch mehr Probleme entstehen. Und solche Leute werden dann als "Härtefälle" dargestellt.

[quote name="Anja K."]
aber in einem Leitfaden für Eltern denen zu raten ihrem Kind zu sagen "sich nicht erwischen zu lassen" gehts noch???

Des kann ich wohl nicht der Ernst sein?
[/quote]

Wie immer gilt: Wo kein Kläger da kein Richter. Man soll sich dann einfach unauffälliger verhalten, wenn der Joint kreist. Ich verstehe da Ihr Problem nicht.
Denn den Eltern sollte das Wohl ihres Nachwuchses am Herzen liegen. Dazu gehört auch, dass die Kinder sich nicht wegen einem halben Gramm Gras die Zukunft verbauen.

[quote name="Anja K."]
Und wie kommen Sie auf die Idee Drogen zu verharmlosen?!?
[/quote]

Hier werden keine Drogen verharmlost. Da sieht man mal wieder, wie "neutral" die Berichterstattung zum Thema Drogen ist. Entgegen Ihrem Eindruck umfasst dieser Leitfaden alles, was man zum Thema wissen sollte. Denn viele Eltern werden noch einige Horrorgeschichten und Halbwahrheiten im Hinterkopf haben, die damit ausgeräumt werden. Außerdem ist er relativ allgemein gehalten. Die Themen werden grob angeissen, welche durch weitere Weblinks vertieft werden können.
Ich werde betroffenen Eltern im Bekanntenkreis diesen Leitfaden weiter leiten, sodass sie objektive Lösungsansätze finden können.

mfg,

Tobias

[quote name="Anja K."]Sehr geehrter Autor dieses Artikels,
ich schreibe ja selten zu anderer Leuteschinder Meinung etwas,
aber in einem Leitfaden für Eltern denen zu raten ihrem Kind zu sagen "sich nicht erwischen zu lassen" gehts noch???

Des kann ich wohl nicht der Ernst sein?

Und wie kommen Sie auf die Idee Drogen zu verharmlosen?!?

Ich bin wirklich entsetzt!! Hilfe sieht anders aus!! Sie sollten sich erst mal mit Betroffenen und Angehörigen unterhalten bevor sie so einen sch.. schreiben!!!!!!!

AK[/quote]

SIE sollten sich wohl zuerst informieren, anstatt so eine sch.. zu schreiben ;)

wenn es um cannabis geht, glaubt man natürlich alles was in den medien steht und vergisst, dass man selbst ein hirn zum selber denken hat und die dinge vieleicht doch objektiver betrachten sollte.

ausserdem ist dies doch keine verharmlosung von hanf, sie sind die, die das ganze warscheinlich zu eng sieht. wieso haben sie überhaupt das gefühl, was sie glauben sei die wahrheit? :'D

(fals ihr kind kifft..):
wird es wegen ihnen wohl kaum aufhören. ich hoffe das ist ihnen bereits klar. sie sollten mit ihrem kind darüber sprechen. NORMAL und so gut es geht auch objektiv darüber sprechen. ihrem kind auch zuhören. es aber auch nicht jeden tag damit nerven.

wenn sie mit dieser einstellung, mit der sie den kommentar verfasst haben, auf ihr kind zugehen können sie nicht erwarten etwas zu erreichen. wieso sollte ihr kind auch nachgeben, wenn sie mit ihrer engstirnigen sichtweise auf es 'losgehen'?

Dem kann ich als Jugendlicher nur zustimmen, als ich im Februar von meinen Eltern beim "kiffen" erwischt wurde haben sie Mega Stress gemacht mit Hausarrest und das ich raus fliegen würde wen sie mich nochmal erwischen. Ich kann jetzt sagen das hat genau das Gegenteil in mir ausgelöst. Ich hab danach rein aus Wut und trotz beinahe jeden tag konsumiert. Als dann allerdings mal jemand auf die Idee kam das es vielleicht auch nur daran lag das sie mir nie auch nur ansatzweise zuhören. Seit ich jetzt 3 Tage die Woche im jugendraum bei uns mit dem Leiter über alles mögliche reden kann, hat sich mein Konsum auf maximal 2_3 mal im Monat geregelt. Ach ja obwohl ich damals jeden tag so um die 2 Gramm cannabis konsumiert hab waren meine Leitungen in der schule nicht ansatzweise schlechter eher besser da ich mich viel besser konzentrieren konnte. Ich hoffe das ich hiermit einige zum nachdenken anregen könnte. PS. Liebe Eltern da draußen versucht doch mal bitte auch mal die Fehler bei euch zu suchen und nicht immer nur bei euren Kindern. Gruß Jannik

sehr geehrter dhv, ich habe einen fehler gefunden :P ganz am ende dieser seite in dem fett markierten absatz ""Solange es uns und unseren Kindern gelingt, einander als prinzipiell gleichberechtigte Partner mit unterschiedlichem Wissen, Sorgen und Interessen zu begreifen, so lange sollte Cannabis sich ebenso wenig zum ernsthaften Problem entwickeln können wie das etwas missratene Schulzeugnis oder die beginnende Jungendliebe."5 hier am ende steht jungendliebe ;)

[quote name="Daniel T."]...ich habe einen fehler gefunden :P ganz am ende dieser seite in dem fett markierten absatz ""Solange es uns und unseren Kindern gelingt, einander als prinzipiell gleichberechtigte Partner mit unterschiedlichem Wissen, Sorgen und Interessen zu begreifen, so lange sollte Cannabis sich ebenso wenig zum ernsthaften Problem entwickeln können wie das etwas missratene Schulzeugnis oder die beginnende Jungendliebe."5 hier am ende steht jungendliebe ;)[/quote]
Danke, ist korrigiert.

Wissen Sie eigentlich, welche Verantwortung Sie mit Ihren Beiträgen tragen?
Ich bin KEINENFALLS GEGNER von Cannabis! Aber ich würde mir wünschen, dass diese DROGE nur(ganz legal)zu medizinischen Zwecken eingesetzt wird!!!
Auch bin ich dafür, dass Alkohol und Nikotin auf dem Index stehen sollten (obwohl ich selbst rauche und hin und wieder mal ein Bier trinke!)

Ich habe einen 18 Jahre alten Sohn, der für Ihre Organisation kämpft.
Er kifft seit zwei Jahren.
Ergebnis: Psychosen!
Ich bin immer mit meinem Sohn offen umgegangen. NICHT abweisend und objektiv, was Cannabis und seinen Konsum angeht.

Fakt ist für mich: GELEGENTLICHES
Rauchen ist o.k., aber der regelmäßige Konsum bei JUGENDLICHEN, die über die "ich teste mal aus" Phase raus sind, die schon vor dem Konsum depressiv waren und mit dieser Welt nicht klarkommen, ist eine Gefahr!!
Wo steht das auf Ihren Seiten?? Warum wird nicht auf die Gefahren DEUTLICH hingewiesen??
Die "offiziellen", evtl. ETWAS kritischen Links auf Ihrer Seite helfen da wenig (die müssen ja wohl eingestreut werden...- O-Ton meines Sohnes.)
Den Interessenten Ihrer Organisation geht es um IHRE Meinung.
Mein Sohn hat sich von der Polizei "erwischen" lassen, ist aus seiner WG und von seiner Schule (Gymnasium) geflogen (nicht wegen des Aufgriffes sondern wegen des Kiffes), hat sämtliche soziale Kontakte (Freunde, Sport u. Familie) abgebrochen (trotz toleranter, gesprächsbereiter Eltern!!)und umgibt sich nur noch mit "Gleichgesinnten".

Warum gibt es bei Ihnen keine Rubrik: Jugendliche! Vorsicht! Das wofür wir kämpfen steht für Menschen dir stark und gefestigt sind!!
Verharmlosen Sie nicht weiter diese DROGE!!!
Und ja, Drogen sind nicht der Grund für Probleme. Aber Probleme mit Drogen lösen zu wollen ist der falsche Weg!!!
Und WARUM verheimlichen Sie Kritik?? Es ist schwer eine Meinung auf Ihrer Seite öffentlich zu machen!

Danke Anonymous. Habe fast die gleichen Erfahrungen gemacht. Das Problem.....es bleibt nicht beim gelegentlichen Kiffen. Mein Sohn (18) kifft jetzt auch schon vor Unterrichtsbeginn und geht mittlerweile nur noch 2 Tage in der Woche zur Schule. Heute morgen hat er vollkommen zugedröhnt am Kaffeetisch gesessen, mit roten Augen und ist ständig eingeschlafen (im Sitzen). Das Zeug hat nicht bei jedem die gleiche Wirkung. Hier wird nicht einfach ein bischen rum gekichert! Isolation, Desinteresse an allem (ausser am Kiffen) und Rückzug von fast allen Aktivitäten sind jetzt an der Tagesordnung. Kein Mensch weiss, wo er das Zeug herbekommt und welche Zusätze sonst noch drin sind. DAS ist das grosse Problem. Und noch was.....psychische Abhängigkeit kann genauso schlimm sein, wie körperliche. Also der Hanfverband sollte aufklären, dass Dealer Zusätzte beifügen, wie sich das Zeug HEUTE verbreitet, was es in vielen Familien anrichtet und WER damit Geld verdient. Zudem ist man es als Elternteil ziemlich leid, ständig einen zugedröhnten, rotäugigen und völlig passiven Menschen, den man liebt, um sich zu haben. Es zuerstört. Und das ganze Familien.

Wir klären seit Jahren über Streckmittel in Cannabis auf, weil der Staat sich konsequent weigert, vor diesem großen Gesundheitsrisiko für Konsumenten zu warnen. In einem legalen Markt könnte nicht nur der Zugang zu Cannabis für Jugendliche deutlich erschwert werden, sondern auch die Qualität und Anbaumethode des Cannabis genau überwacht werden.

Ich kann ihnen aus 3 Jahren Arbeit mit Drogenabhängigen und 2 Jahren beim Deutschen Hanfverband nur raten: Sprechen Sie mit ihrem Sohn. Schulverweigerung und übermäßiger Substanzmißbrauch haben oft tiefergehende Hintergründe. Bieten Sie ihm Hilfe an, z.B. einen gemeinsamen drogenfreien Urlaub oder Tagesausflug. Sprechen Sie ehrlich über eigenen Substanzkonsum, egal ob legale oder illegale Drogen. Zeigen Sie Verständnis, aber zeigen sie auch Grenzen auf. Wenn Sie das jetzt von unserer Seite nicht hören wollen, gehen Sie zu einer Angehörigenberatung. Wenn Sie das Thema aktiv angehen, zeigen Sie auch ihrem Sohn, was es ihnen bedeutet.

Ganz ehrlich, das Reden mit einem jungen Menschen in so einer Situation hilft überhaupt nichts!

Hello,
ein Tipp mit dem vielleicht einige Eltern sich (und ihren Kindern) einigen Stress ersparen können: erstmal informieren/beraten (lassen). Check:

https://www.elternberatung-sucht.de

@The Real:
auf die mögliche Auslösung von latent vorhandenen Psychosen weisen wir hier hin:
Cannabis und Psychose
[url] http://hanfverband.de/index.php/themen/cannabisfakten/974-cannabis-wirku...
Vielleicht meinen Sie das ja mit "Die "offiziellen", evtl. ETWAS kritischen Links", weil das ein Text der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) ist, nicht vom DHV. Wir haben diesen Text übernommen, weil wir ihn für sehr objektiv und treffend halten, so dass wir hier das Rad nicht neu erfinden mussten.
Wir verharmlosen Cannabis nicht, sondern bemühen uns nur um eine objektivere Sichtweise.
Und wir kämpfen für eine Legalisierung von Cannabis, weil das Verbot mehr schadet als Nutzen bringt; offensichtlich ist das auch bei Ihrem Sohn der Fall.
Der Verkauf von Cannabis soll dabei auf Erwachsene beschränkt sein.
Warum Sie auch Alkohol und Tabak verbieten wollen, obwohl Sie selbst Konsument sind, erschließt sich mir nicht. Wollen Sie auch Ihren Job und Ihre Wohnung verlieren?
Selbstverständlich ist es der falsche Weg, Probleme mit Drogen lösen zu wollen. Deshalb sind wir auch nicht nur für die Legalisierung von Cannabis, sondern auch für eine andere Art Drogenprävention in der Schule, bei der es nicht um wirkungslose Verteufelung geht, sondern um die Vermittlung von Drogenmündigkeit und Risikokompetenz, bei der es genau um solche Fragen gehen muss.
Ich nehme Ihren Beitrag aber mal zum Anlass, einen Video- und Textbeitrag auf meine ToDo-Liste zu schreiben (die zugegebenermaßen sehr lang ist), in dem wir nochmal explizit auf die Risiken des Cannabiskonsums hinweisen, wie sie auch im oben verlinkten Text dargestellt werden.

Leider muss ich euch schon wieder ruegen, ihr hinkt viel zu sehr hinterher, weiss nicht wieso, aber irgendwie seid ihr zu traege:

"Eine reale Gefahr der Schädigung durch Cannabis besteht bei sehr jungen Konsumenten (13/14jährige). Mit sinkendem Einstiegsalter erhöht sich das Risiko, dass die persönliche Entwicklung behindert und die Hirnentwicklung negativ beeinflusst wird, dies wird durch starke bzw. regelmäßige Konsummuster verstärkt."

Das ist per se nicht moeglich, denn wir Menschen besitzen von Geburt an ein Endocannabinoid-System, welches sehr viele funktionen im Koerper inne hat, mwer zuwenig davon hat wird krank, ein zuviel gibt es nicht, denn wenn die Rezeptoren abgesaettigt sind, sind sie zu.

Macht euch doch mal besser kundig, hiermit z.B. ist kurz und buendig:
http://www.youtube.com/watch?v=cN18wNxOrYg&feature=share

[quote name="Juergen"]Leider muss ich euch schon wieder ruegen, ihr hinkt viel zu sehr hinterher, weiss nicht wieso, aber irgendwie seid ihr zu traege:

"Eine reale Gefahr der Schädigung durch Cannabis besteht bei sehr jungen Konsumenten (13/14jährige). Mit sinkendem Einstiegsalter erhöht sich das Risiko, dass die persönliche Entwicklung behindert und die Hirnentwicklung negativ beeinflusst wird, dies wird durch starke bzw. regelmäßige Konsummuster verstärkt."

Das ist per se nicht moeglich, denn wir Menschen besitzen von Geburt an ein Endocannabinoid-System, welches sehr viele funktionen im Koerper inne hat, mwer zuwenig davon hat wird krank, ein zuviel gibt es nicht, denn wenn die Rezeptoren abgesaettigt sind, sind sie zu.
http://www.youtube.com/watch?v=cN18wNxOrYg&feature=share[/quote]
Nach dieser Theorie dürfte von außen zugeführtes Cannabis überhaupt keine Wirkungen und Nebenwirkungen haben, das finde ich wenig überzeugend.

Seit doch froh das nicht saufen :) Was ist wohl schlimmer ??????? 5 Millionen kiffer oder 5 Millionen Alkoholiker mehr :) Ihr Spinner.Meine erste Tütte habe ich mit meiner Mutter genossen.Dank,es hat mir mit meiner Asperger und ADHS Störung geholfen.Der Nachteil :( ich werde seit 25 Jahren oder so von der Polizei gejagt :) Weil ich kiffer bin.Und natürlich der Zusätzlichen Psychischen Erkrankungen durch Angst,Verfolgung,Kontrollen,Einsperren.Ach so ,deswegen macht man in Deutschland Menschenleben kaputt.Jetzt na klar,habe gekifft.Habe aber auch gute Ausbildung und Studium.Und ich habe mich schon gewundert warum die Leute 80 Klm weiter in Holland über mich lachen.Danke du in Drogen Politik so Ängstliches Deutschland.Das ich mit Alkohol umgehen kann taut Ihr mir zu.Oh oh großer Fehler beim denken für Andere.Angst sind nur böse Träume,Dinge die man sich vorstellt die eh nicht passieren :) Bist du sicher Deutschland.Vielleicht noch mal 10 Jahre drüber nach denken.Wieso seht Ihr nicht was los ist im Land.Drogen krieg ?? Ich glaube so wie etwa 70 Prozent aller Krieger dieser Welt Drogen Kriege sind.Was wohl passiert wenn alle Länder alles an Drogen Legalisieren.Bleiben nicht viele Kriege über :) oder :) Deutschland wach auf :) mach die Augen auf.Weg sehen,mit wissen ist in Deutschland Strafbar :) so wie fast alles.Das zum Thema Gesetze schaffen Freiheit :) Ihr seit so witzig :)

[quote name="Juergen"]Leider muss ich euch schon wieder ruegen, ihr hinkt viel zu sehr hinterher, weiss nicht wieso, aber irgendwie seid ihr zu traege:

"Eine reale Gefahr der Schädigung durch Cannabis besteht bei sehr jungen Konsumenten (13/14jährige). Mit sinkendem Einstiegsalter erhöht sich das Risiko, dass die persönliche Entwicklung behindert und die Hirnentwicklung negativ beeinflusst wird, dies wird durch starke bzw. regelmäßige Konsummuster verstärkt."

Das ist per se nicht moeglich, denn wir Menschen besitzen von Geburt an ein Endocannabinoid-System, welches sehr viele funktionen im Koerper inne hat, mwer zuwenig davon hat wird krank, ein zuviel gibt es nicht, denn wenn die Rezeptoren abgesaettigt sind, sind sie zu.

Macht euch doch mal besser kundig, hiermit z.B. ist kurz und buendig:
http://www.youtube.com/watch?v=cN18wNxOrYg&feature=share[/quote]
Ja da hast Du recht mit.Ich weiß es auch schon ein paar Jahre,und gebe es auch so an andere weiter.Für mich kommt die Warnung leider zu spät.
Aber lieber zu den Kindern gehen ohne Angst.Sich zu Ihnen setzen.
An ihrem Leben teilhaben !! Dadurch ensteht Vertrauen.Und auf keinen Fall verscheuchen !! Dann erfährt man oder Mutter vielleicht nichts mehr von Ihnen !!

Ich danke für einen weiteren lesenswerten Text. Ich lese euer Blog tatsächlich oft und
wurde fast nie enttäuscht. Macht weiter so und bis in Kürze!
Nebenbei bemerkt: Im Chrome funktioniert hanfverband.de nicht so
toll. Muss jemand da was tun? Den Browser nutzen doch viele Leser eurer Netzseite.

Bis bald aus Selbitz :)

Zu manchen Kommentaren kann ich nur den Kopfschütteln Ohne Worte!!!

Mein sohn hat mit 14 angefangen zu rauchen und kiffen. Er konsumierte sehr rasch auch andere drogen. Er war sehr agressiv und hatte sich von mir sehr entfernt. Mit zwingen aufzuhören, erreicht man nichts. Ich habe gelernt für meinen sohn immer da sein und meine liebe zeigen. Sehr viel mit ihm geredet, aber nie ihn verurteilt, dass er drogen konsumiertt. Ich habe ihn klar gemacht, das ich ihn finanziell nicht helfe und er dürfte nie bei uns zu hause rauchen.
Es ging mit ihm trotzdem berg ab. Er hatte mist gebaut, andauernd gelogen, nächte lang nicht nach hause gekommen usw usw.
Ich habe sehr schnell eine neue wohnung gesucht und mit ihm umgezogen.
Wetiterhin ihn nie verurteilt das ich alles nur wegen ihm mache. Heute ist er 19 und ich bin so glücklich mit ihm. Er hat von sich selber aufgehört drogen zu konsumieren.
Ich glaube man darf nicht die hoffnung aufgeben. Für meinen sohn war ich immer da, auch wenn er mich sehr verletzt hat und ich war totall verzweifelt.

Ich, weiblich 28, kiffe seit ich 16 war.
Mittlerweile täglich - allerdings NACH getaner Arbeit.
Ich bin selbstständig und habe keine Zeit für Urlaub. Dafür schalte ich am Abend mit einem Joint ab.
Ich habe viele Freunde, unternehme viel und könnte auch auf den Konsum von Cannabis verzichten.
Aber warum sollte ich etwas nicht nutzen, wenn es mir zur Verfügung steht und ich es für mich nutzen kann.
Genau so, wie ich Transportmittel nutze, um mir das Leben zu verschönern.
Ich habe auch andere Substanzen probiert, mich allerdings jedesmal ausführlich Informiert.
Jedes Erlebnis hat mir geholfen meine Umwelt anders wahr zu nehmen.

Außenstehende würden mich als Süchtig bezeichnen, doch ich brauche es nicht um Situationen zu bewältigen, sondern nutze es, um meine Wahrnehmung zu erweitern.
Das macht den Unterschied.

Meine Freunde, die selbst auch kiffen, sind allesamt sehr intelligente und erfolgreiche Menschen.

Ich bin erschüttert, was für ein Mist teilweise über Cannabis, MDMA, etc. in den Medien propagiert wird!

Bewusst und in sicherer Umgang konsumiert, können diese Substanzen den Blick auf die Welt erweitern.

Selbstverständlich ist es nicht Ratsam Dinge zu missbrauchen, um Problemen aus dem Weg zu gehen.
Zu "Dingen" zählen auch Lebensmittel, Spiele, Arbeit,...

In unserer Gesellschaft ist Kiffen mittlerweile normal!

Nicht nur Zuhause, nein, auch im Park und auf der Straße.
Und Kiffer sind nicht zwangsläufig arbeitslose Punks! Es gibt Anwälte, Studenten, Ärzte, ja auch Eltern. Doch sie alle konsumieren bewusst und ohne andere in ernsthafte Gefahr zu bringen.

Sehr richtig. Ich bin 14 und konsumiere alle 2 Monate mal einen Joint. Okay das hört sich jetzt in euren Ohren vielleicht etwas lächerlich an, aber mir reicht es foellig! Und dann ist es ein Luxus wenn man mal wieder mit Freunden im Park sitzen kann wo es eh kein Schwein interessiert. Dann kann man richtig abschalten und seine Probleme ruhen lassen. Ich habe meinen Konsum föllig im griff und er wirkt wahre Wunder ich habe eine leichte Form von Asberger und es hilft mir wirklich. Solange nichts aus dem Ruder läuft kann auch nichts schief gehen.

Kiffen zu verharmlosen ist wohl einer der größten Fehler die man machen kann.
Ich selbst bin 18 und hatte meinen ersten Joint mit 16 Jahren. Ich bin weder depressiv noch habe ich andere psychische Beeinträchtigungen im Alltag, doch nach dem Konsum dieses einen Joints, hatte ich plötzlich eine unglaubliche Panikattacke. Meine Hände haben angefangen zu zittern, ich habe plötzlich keine Luft mehr und Todesangst, sowie das Gefühl, wahnsinnig zu werden bekommen. Nach einer halben Stunde war wieder alles ganz okay.
Tatsache ist einfach, dass Marihuana unglaublich auf die Psyche schlägt, mit viel verheerenderen Folgen als Alkohol. Man kann jetzt natürlich sagen, nun gut, die Droge ist nicht für alle.
Aber dürfen wir wirklich etwas legalisieren, dass - auch wenn es bloß einen Bruchteil betrifft! - Menschen so sehr schaden kann?
Meine 5ct zum Thema.
An alle Eltern drogenabhängiger Kinder: Zeigt eurem Kind Liebe und hört ihm zu. Gelegentlicher Konsum kann funktionieren.

Hallo M.J.

Sicher kann auch Cannabis negative Nebenwirkugnen mit sich bringen, sowohl kurzfristig als auch langfristig. Das ist aber kein Grund, die Konsumenten die sich dafür entscheiden zu kriminalisieren und sie in einen illegalen Markt mit all seinen Problemen zu treiben.

Du selbst hast ja trotz dem Verbot Probleme mit Cannabis gehabt. Wieso glaubst du dann, dass das Verbot andere Leute davon abhält diesen Konsum auszuprobieren und eventuell ähnliche Erfahrungen zu machen? In den Niederlanden liegt der Cannabiskonsum im europäischen Durchschnitt, ein staatlich tolerierter Verkauf erhöht also nicht zwangsläufig den Konsum. Es verringert aber die Möglichkeiten für Ge- und Mißbraucher von Cannabis, sich über mögliche Risiken und Nebenwirkungen zu informieren.

Ich bin 41, bin selbstständig, habe drei Kinder von denen mein ältester Sohn bei mir und meiner zweiten Frau lebt. Ich selber habe meinen ersten Joint mit 15 geraucht, es war einfach nur scheiße. Mir war total schlecht, ich musste sofort auf Klo und Bewusstseinserweiterung war seeehr weit weg....
Danach hatte ich einige Jahre Abstand genommen, von Joints und auch von einigen "Freunden" von damals. Erst als ich19- 20 war fing ich wieder an zu kiffen. Damals war ich auch schon selbstständig, aber in einem ganz anderen Bereich als heute. Joints haben damals meine Arbeit begleitet, ja sogar positiv beeinflusst und beflügelt. Das war eine Seite der Medaille, die Andere sah so aus, dass ich sehr viele Menschen kennen gelernt habe, die mit TCH überhaupt nicht umgehen konnten. Sie wurden träge, total faul, vernachlässigten Arbeit und Familie und bekamen auch (zum Teil) Psychosen, die ein zwei sehr enge Freunde noch heute mit sich rumschleppen. Schlimmer noch, sie bestimmen deren Leben(salltag)!
Mein Sohn hat seinen ersten Joint mit 13! geraucht. Viel zu früh! Und das möchte ich eigentlich damit sagen, einige können besser, Andere schlechter oder garnicht damit umgehen. Was ich aber sehr wichtig finde ist, dass es einfach nicht ZU FRÜH sein sollte, egal ob ausprobieren oder kontrollierter Konsum. Wenn man so jung damit anfängt, ist die Gefahr sein Leben der Zeitlupe auszusetzen( mal abgesehen von den gesundheitlichen Gefahren ) einfach viel zu groß. Ich habe versucht nicht zu streng zu sein, habe aber trotzdem ein absolutes Verbot ausgesprochen (wegen dem alter), es hat etwa ein Jahr gehalten. Jetzt ist es wieder passiert und ich weiß nicht was ich jetzt machen soll.... Er ist bereits in der Schule total abgesackt, ist vom Gym auf die Stadtteilschule gewechselt, hat beim DFB aufgehört Fußball zu spielen, hat in seinem Verein aufgehört (er spielte Fußball seit er 5 war) und lügt nur noch um raus zu kommen um mit seinen "Freunden" abzuhängen. Vielleicht sollte ich ihn seine eigenen Erfahrungen machen lassen, was mir sehr schwer fällt, gerade weil er so jung ist. Ich liebe meinen Sohn sehr, und das weiß und spürt er auch, ich bin immer für ihn da und höre ihm auch zu, aber je mehr er "abhängt" umso weniger redet er mit mir.... Wahrscheinlich gehört das/sowas heutzutage zum erwachsen werden dazu, ich hoffe nicht....

Ich denke ich wollte mir mal was von der Seele schreiben und es mal loswerden, vielleicht hat ja jemand n Tip für mich oder erlebt Ähnliches.

Hallo,
Deine Ängste und Sorgen kann ich gut verstehen. Unserem Sohn hat es das Gehirn "weggeschossen". Psychosen und Wahnvorstellungen, Volljährigkeit und Uneinsichtigkeit erschweren es uns, ihn vernünftig behandeln zu lassen. In diesem Sinne: vielen Dank an die Cannabis-Community. Es ist einfach nur zum Kotzen.

Hallo,

vielleicht sollten sie darüber nachdenken, ob nicht viel eher die verfehlte Drogenpolitik der Regierung zu dem scheinbar zu frühen und heftigen Cannabiskonsum ihres Sohnes geführt hat. Ich kann jedenfalls nicht erkennen, wie die "Cannabis-Community" damit zusammenhängt. Jugendliche konsumieren viel zu früh Cannabis - weil es über einen völlig freien und unregulierten Schwarzmarkt verfügbar ist. Eine staatlich regulierte Legalisierung könnte dieses Problem vielleicht nicht sofort zu 100% lösen, aber deutlich reduzieren.

Nun, uns hilft das Nachdenken über was auch immer GAR NICHTS mehr. Unser Sohn wird womöglich nie wieder klar denken können. Es ist sicherlich richtig, dass es viele (die meisten?) Konsumenten gibt, die derlei Probleme nicht kennen. Mich selbst hat Hanf Konsum noch nie wirklich relaxed. Mich hat es zwei Mal wirklich in Panik und Horrorsituationen gebracht und da war mich klar: UNGEFÄHRLICH und harmlos ist das nicht.

Deswegen behaupten wir vom Deutschen Hanfverband auch grundsätzlich niemals, dass Cannabis ungefährlich oder harmlos wäre.

Ich wünsche ihnen und ihrem Sohn viel Kraft und alles Gute. Für uns geht es aber um die Frage, wie wir eine langfristige Veränderung der Gesamtsituation und einen rationaleren Umgang des Staates mit solchen Problemen erreichen. Solange Cannabis auf Schulhöfen und in Parks verkauft wird, statt in zugangsbeschränkten Geschäften, wird es unglaublich schwer bleiben, Jugendliche vernünftig aufzuklären und den Zugang zu regulieren.

Herr Rister,
Ihre Argumentation ergibt doch keinen Sinn. "Zugangsbeschränkte Geschäfte".....beschränkt für wen? Jugendliche unter 14, 16, 18??? Wieso sollte der Konsum sich mit der Legalität verändern? Wie wird hier der Dealer ausgeschaltet? Ihre Antwort bedarf noch Erklärung. Wir sprechen hier von pubertierenden Jugendlichen, die sich mit diesem Zeug bis zur Verblödung zukiffen. Von vernünftigem Umgang mit Hanf kann hier keine Rede sein! Aufklärung, ja, da sind glaube ich, alle Eltern schon mit durch. Vielleicht kann ja hier der Hanfverband helfen. Holen Sie Ihre Leute vom Computer weg und schicken Sie die in unsere Schulen. DAS wäre Aufklärungsarbeit!!

Der Dealer kann nur existieren, weil es keinen legalen Zugang für Erwachsene Konsumenten gibt. Solange 4 Millionen Menschen in Deutschland sich illegal bei irgendwelchen Leuten mit Cannabis versorgen, wird es auch für Jugendliche ein leichtes sein, sich Zugang zu verschaffen.

Der Hanfverband hilft hier ganz konkret, indem er sich für eine andere Politik einsetzt.

Da gebe ich Ihnen ohne Einschränkung Recht. Auch Alkohol und Zigaretten sind gefährlich, auch ihre ganz eigene subtile Art. Und an Aufklärung fehlt es tatsächlich nicht, es fehlt an Einsicht. Jugendliche sind durch den Canabis Konsum besonders gefährdet. Wird sich ein 15-Jähriger in einem Geschäft bei Legalisierung "gutes Zeug" legal kaufen können? Wenn ja, wird es nichts helfen, wenn nein genauso wenig. Dieses Zeug wird unterschätzt. Es ist gefährlich und gehört nicht legalisiert.

Ich kenne zwar ihren konkreten Fall nicht, aber ich denke schon, dass es allgemein bei Jugendlichen an Aufklärung über Drogen fehlt. Vor allem an ehrlicher Aufklärung, die für Jugendliche auch annehmbar ist.

Egal ob 16 oder 18, es wird eine Altersgrenze für Cannabis geben, sobald es legal ist. Momentan ist Cannabis in Deutschland völlig frei verkäuflich, oft rund um die Uhr und teilweise auch mit Lieferung frei Haus...

Abgesehen davon, wollen Sie auch nicht, dass ihr Sohn ins Gefängnis geht oder schlimmeres. Sonst hätten sie ihn ja wahrscheinlich längst bei der Polizei angezeigt. Sie wissen aber scheinbar selbst, dass ihm das nicht hilft. Sie wollen, dass er den Konsum einstellt, nicht das sein Leben durch strafrechtliche Verfolgung erschwert wird.

Ich weiss nicht was Sie mit Ihrem Blödsinn von strafrechtlicher Verfolgung hier andeuten wollen. Aber Sie können sich das schenken, unser Sohn wird nicht strafrechtlich verfolgt, dafür gibt es keinen Anlass. Ehrliche Aufklärung? Ja, ganz tolle Idee. Die strafrechtliche Verfolgung sollten Sie dabei unbedingt immer erwähnen, das wissen die Jugendlichen bestimmt noch nicht.

bei so einer mutter ist es kein wunder, dass Ihr kind nicht aufhören wird...anhand Ihrer ausführungen wird deutlich, dass Sie sich nicht ernsthaft mit dem thema und vor allem mit Ihrem Sohn auseinandersetzen. ich weiß genau wovon ich rede, ich bin 32 und habe meinen ersten joint mit 15 geraucht und war ab 16 für längere zeit stark abhängig...meine mutter reagierte damals auf das thema genau wie Sie...ich kann Ihnen nur raten, ernsthaft und uneigennützig für Ihren sohn dazusein...es ist vollkommen korrekt, dass es immer einen grund dafür gibt, dass der hanfkonsum übertrieben wird, manchmal sind es auch einfach nur banale gründe...vermutlich wird Ihr sohn Sie aber sowieso nicht an sich ran lassen (auch wenn ihm bewusst ist, wie sehr Sie ihn lieben und Sie sich sorgen) und sein problem irgendwann selbst lösen...Sie sind viel zu voreingenommen und könnten es nur sehr schwer schaffen, eine bessere verbindung aufzubauen..dazu ist sehr viel verständnis, einfühlungsvermögen und geduld vorrausgesetzt..aber es ist definitiv zu schaffen...viel erfolg

Ihr Kommentar ist einfach nur eines: DUMM. Sie haben tatsächlich keine Ahnung wovon Sie reden, glauben aber im Recht zu sein. Das gönne ich Ihnen, ich gönne dummen Menschen gerne Ihren eigenen Blödsinn.
In der Tat hat sich unser Sohn sehr gut erholt. Und er hat die Hilfe seiner Eltern respektive seiner ganzen Familie sehr dankend angenommen. Er konnte sich bei uns "fallen lassen" und sich auf das Gesunden und auf sein Studium konzentrieren, das er eigentlich rein fachlich unglaublich gerne gemacht hat, in den letzten Monaten auch aufgrund des Drogenkonsums nicht mehr hat verfolgen können.

Ihnen wünsche ich weiterhin frohes Kiffen und eine gute Zukunft. Fühlen Sie sich ruhig weiterhin angegriffen und erteilen Sie weiterhin so exellente Ratschläge.

Der Cannabiskonsum alleine könnte die Ursache sein für den Ausbruch eine Psychose, die unter anderen Umständen nicht aufgetreten wäre. Dann müsste man von einer eigenständigen „Cannabispsychose“ sprechen. Ebenso ist denkbar, dass der Cannabiskonsum nur bei den Personen eine Psychose auslöst, die bereits ANFÄLLIG hierfür sind. Cannabiskonsum wäre in diesen Fällen nicht die alleinige Ursache, sondern würde lediglich bewirken, dass die unterschwellig vorhandene Psychose zum Ausbruch kommt. Kiffen wäre also der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Sprich: Euer Sohn hatte vllt schon eine Psychose die aber noch nicht "ausgebrochen" war. Nicht alles auf den Konsum von Cannabis schieben.

Ich habe nur die ersten Zeilen dieser Web-Seite gelesen und muss sagen: SCHADE, Schade, denn es verharmlost den Cannabis Konsum total. Unser Sohn kifft leidenschaftlich gerne, nun seit 3 Jahren und hat sich nun eine Psychose damit eingehandelt. Wahnvorstellungen und womöglich irreparable Schäden im Gehirn.
Es muss heißen: FINGER WEG Leute!

Durch diese ganze Verhamloserei tritt der Ernst der Sache, nämlich dass das Zeug psychisch abhängig macht total in den Hinergrund.

Was wir jetzt erleben müssen, wünschen ich keinen Eltern und den Konsumenten auch nicht.

Schön geschrieben, doch der Link der Suchtvorbeugungs Broschüre von NRW ist doch nicht ganz gelungen, bringt mich leider nur zu einer Seite für Schönheitsoperationen.

Und die Antworten auf die Kommentare der Eltern sind meiner Meinung nach teilweise einfach nicht akzeptabel z.B. :
"Drogen sind nicht die Ursache für Probleme, sondern ein Versuch, die Folgen der Ursache abzumildern."
Natürlich.. Wie abwegig ist denn auch der Gedanke das eine Droge Probleme verursacht? ..

Alle schreiben hier immer von Aufklärung....!
Ich selber habe 10 Jahre mindestens Marijuana konsumiert und versuche (oder besser habe versucht) meinen Sohn, der jetzt 14 ist und bald 15 wird, aufzuklären. Da war alles dabei, von liebevoll über sorgenvoll bis wütend und eskalierend! NICHTS hilft wirklich. Es is ihm, für mich gefühlt, scheißegal!!
Das Einzige was vielleicht hilft ist, und da sind wir jetzt mittendrin, ihn zu lassen, zu begleiten, ihm nichts aufzuzwingen (Drogenberatung ect) und ihn seine Erfahrungen wirklich selber machen zu lassen. So weh es auch tut..... Er wird vielleicht in der Schule versagen, seine Freunde vom Gym machen vor ihm schon das Abi und werden sich umorientieren, und die Wege werden sich hier und da wohl gezwungenermaßen trennen.
Wenn er keinen Abschluss schafft, wird er sich, bis er merkt es gibt auch den zweiten Bildungsweg, einen Job suchen müssen um Geld zu verdienen. Denn ich werde diesen Lebensstil nicht finanzieren!
Er wird dann etwa 17-18 sein, und hoffentlich etwas gereifter und etwas wacher. Ich denke dann erst wird sich einiges wieder zum besseren wenden. Und das wäre noch nicht mal "Worst Case"....
Was aber am aller aller wichtigsten ist, ist Liebe! Das spüren diese kleinen verpeilten Kiffer immer(noch)!
Ich merke es jedes Mal wenn wir eine Diskussion haben und es etwas eskaliert und wir uns schnaubend gegenüber stehen, Geduld und Liebe......
Viel Glück allen Eltern (und Teenies).

Mein Sohn ist seit 2 Jahren auf dem Gymnasium total abgesackt, er hat wiederholt und ist beim 2. Mal nicht zum Abitur zugelassen worden. Jetzt hat er ein Abschlusszeugnis mit mehrfach 0 Punkten und bekommt keinen Ausbildungsplatz. Wir haben ihm immer wieder Hilfe angeboten, versucht mit ihm zu reden. Er hat immer bestritten das er Gras raucht - bis dann ein anderer Vater seinen und meinen Sohn beim Gras rauchen erwischt hat. Mein Sohn lügt, hat kaum soziale Kontakte mehr und ist fast jede Nacht unterwegs. Morgens um 6h kommt er nach Hause - obwohl wir gemeinsam vereinbart haben das er bis 24h wieder zurück ist. Mein Frau und ich waren bei der Drogenberatung, mit unserem Sohn zusammen sind wir in Familientherapie. Letzte Woche haben wir zu dritt Urlaub gemacht uns es waren wunderschöne Tagen mit einem Sohn ohne Drogen - so wie wir ihn kannten. Zu Hause zurück ist er auf einmal völlig gestresst, fast panisch und er sagt alle wollen etwas von ihm. Und das ganze Spiel geht wieder von vorne los. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll.
Er sagt alle die er kennt rauchen Gras. Wir sollen das nicht dramatisieren - Alkohol ist noch viel schlimmer. Nach dem was hier lese kommen sicher einige mit Gras rauchen klar. Aber eben auch viele nicht. Ich lege keinen Wert darauf das mein Sohn Abitur macht, bin kein Helikopter Vater. Er soll etwas lernen was ihm liegt und vielleicht sogar Spaß macht.

Sie müssen alles daran setzen, ihren Sohn von dieser Kifferei loszueisen. Das ist NICHT harmlos. Unser Sohn hat mit sehr schweren Folgen zu kämpfen nach ca. 4 Jahren Cannabiskonsum.

Ich kann allen frustrierten Eltern wirklich nur empfehlen sich mit dem Thema Sucht genauer auseinanderzusetzen. Alle über einen Kamm zu scheren und alle vorhandenen Probleme auf Cannabis zu schieben kann nicht die Lösung sein und dadurch wird es auch nicht verschwinden (Die DEA in Amerika hat eine "Erfolgsquote" von 1% wenn es um die Einfuhr von Drogen geht). Niemand von den Befürwortern möchte Cannabis verharmlosen, niemand möchte kiffende Kinder. Setzen Sie sich mit den Ländern auseinander die eine fortschrittliche Drogenpolitik verfolgen (siehe Portugal). So schwer es manchmal sein mag, setzen Sie sich NEUTRAL mit dem Thema auseinander (Krieg gegen Drogen), auch wenn Sie betroffen sind. Manchmal muss man die Wut beiseite schieben!
Alles Gute!

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