Die Hanfverband-Videonews vom 06.02.2026
Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung.
- Vorbemerkungen
- Nachtrag zu Inkassoverfahren bei MarianaCSCs
- Veröffentlichung aller genehmigten Anbauvereinigungen?
- Gesundheitsminister Philippi (SPD) verbreitet Fake-News zu medizinischem Cannabis
- Demecan und Aurora vergrößern Produktionsanlagen in Deutschland
- Termine
DHV-Diamantsponsoren
Vorbemerkungen
- DHV, 05.02.2026: CaNoKo25: Garten & Balkon – Dein perfekter Outdoor-Anbau
- Bernd Werse, 02.02.2026: Jetzt online: unsere zweite Befragung zu Cannabis und Führerschein
- Direkt zur Umfrage bzgl. Cannabis & Straßenverkehr
Nachtrag zu Inkassoverfahren bei MarianaCSCs
- DHV, 30.01.2026: MarianaCSCs: Inkassoverfahren gegen Mitglieder | DHV-News # 495
- DHV, 30.01.2026: MarianaCSCs: Inkassoverfahren gegen Mitglieder
- Mariana Cannabis, 08.01.2026: Mahnungen und Inkasso bei Mariana Cannabis – unsere Erklärung
Veröffentlichung aller genehmigten Anbauvereinigungen?
- lsjv.rlp.de: FAQ: Liste der offiziell genehmigten Cannabis-Anbauvereinigungen in Rheinland-Pfalz (Stand August 2025)
- CSCs, die den DHV unterstützen
Gesundheitsminister Philippi (SPD) verbreitet Fake-News zu medizinischem Cannabis
„Es gibt inzwischen Online-Portale, bei denen man relativ einfach an ein Cannabisrezept kommt. Da ist es wie in einem guten Weinladen: Da kann etwa angegeben werden, wie hoch der THC-Gehalt sein soll oder Gründe wie schlechter Schlaf und Rückenprobleme und vieles mehr. Und dann setzt ein Arzt irgendwo in Europa seine Unterschrift darunter. Das Problem ist, dass diese Rezepte von den Krankenkassen bezahlt werden. Das heißt, wir finanzieren über das Solidarsystem auch Freizeitkonsum. Das kann nicht Sinn der Sache sein.
Wie lässt sich das verhindern?
Wir haben im Bundesrat einen Antrag eingebracht, der vorsieht, dass die Erstverschreibung von Medizinalcannabis nur noch in einem echten Arztkontakt erfolgen darf. Es geht nicht darum, Patientinnen und Patienten etwas wegzunehmen, die Cannabis wirklich aus medizinischen Gründen brauchen. Aber wir müssen verhindern, dass das System missbraucht wird. Wenn jemand Cannabis konsumieren will, dann soll er das im Rahmen der Legalisierung tun. Aber nicht auf Kosten der Solidargemeinschaft.“
Demecan und Aurora vergrößern Produktionsanlagen in Deutschland
„Der Cannabis-Produzent Demecan in Ebersbach bei Meißen hat seine Produktionsflächen für medizinisches Cannabis erweitert. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben die Flächen auf rund 64.000 Quadratmeter verdoppelt. Rund 5.000 Cannabispflanzen würden in einem Neun-Wochen-Zyklus in hermetisch abgeriegelten Räumen kultiviert.“
Leuna – Im Chemie-Dreieck im Süden Sachsen-Anhalts finden nicht nur klassisch chemisch-pharmazeutische Unternehmen gute Bedingungen vor. „Wir brauchen für unsere Produktion – für Licht, Bewässerung und Klimatisierung – vor allem zuverlässig Strom, den bekommen wir hier“, sagte der Sprecher des Cannabis-Herstellers Aurora, Dirk Heitepriem. Das börsennotierte Unternehmen baut seinen Standort in Leuna derzeit deutlich aus.
In Zukunft solle „signifikant“ mehr sogenanntes Medizinal-Cannabis in pharmazeutischer Qualität produziert werden, sagte Heitepriem. Genauere Angaben zur Menge machte er nicht.
Termine
https://hanfverband.de/termine
Burghausen: Jugendveranstaltung Bierpongtunier
07.02.2026, 16:00
Halle (Saale): Hanftisch der DHV-Ortsgruppe
13.02.2026, 18:00
Berlin: Hanftisch der DHV-Ortsgruppe
17.02.2026, 19:00
Rhein-Neckar Kreis: Online-Hanftisch der DHV-Ortsgruppe
17.02.2026, 19:00
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