Welche Folgen hat der Schwarzmarkthandel von Cannabis?

Cannabis ist die am meisten konsumierte illegale Droge, in Deutschland sowie weltweit. Dadurch entsteht ein riesiger Schwarzmarkt mit Milliardenumsätzen, der exklusiv für kriminelle Organisationen und Einzelpersonen bereitsteht. Der Staat hat keinerlei Regulations- oder Besteuerungsmöglichkeiten und tritt im normalen Marktgeschehen nicht auf. Die jetzige Situation kommt also einer "völligen Freigabe" von Cannabis deutlich näher, als alle Modelle, die von Legalisierungsbefürwortern ins Spiel gebracht werden.

Hier einige Folgen, die der Schwarzmarkthandel von Cannabis für die Konsumenten und für die Gesellschaft hat:

  • Leichter Zugang für Jugendliche, ohne staatliche Alterskontrolle und Regulation
  • Keine Umsatzsteuereinnahmen von dem Milliardenmarkt Cannabis
  • Weder Lohnsteuer noch Sozialversicherungseinnahmen durch Händler oder Produzenten von Cannabis
  • Kein Verbraucherschutz für Konsumenten
  • Mangelnde Qualität des Cannabis auf Grund von Streckmitteln und Verunreinigungen
  • Fehlende Rechtssicherheit beim Kauf führt zur Gefahr von Raub, Betrug und Selbstjustiz
  • Kriminelle Organisationen mit höherem Gewaltpotential sichern sich größere Marktanteile
  • Hohe Kosten für Strafverfolgung, Justiz und Haftanstalten
  • Volkswirtschaftliche Schäden durch Inhaftierungen und Berufsverluste