DHV-Protestmailer

DHV-Protestmailer

Medien und Politiker reagieren sehr sensibel auf das Feedback ihrer Leser und Wähler. Daher bietet der DHV mit diesem Protestmailer eine technische Möglichkeit, schnell und unkompliziert gegen Missstände in der Cannabispolitik zu protestieren.


Warum ein Protestmailer?

Es ist oft schwer und zeitaufwändig, einen gut recherchierten und formulierten Protestbrief zu schreiben. Gerade in der Drogenpolitik bleibt so manch dumme Idee unwidersprochen, Fehlentscheidungen gehen im Nachrichtenalltag unter und Missstände bei Behörden setzten sich unverändert fort. Das muss nicht sein!

Und wie funktioniert es?

Wir machen uns die Arbeit, ausgewählte Probleme der Cannabispolitik zu recherchieren und formulieren einen aussagekräftigen Protestbrief. Diesen Brief können Sie nach belieben verändern oder ihn einfach so, wie wir ihn vorbereitet haben, per Email versenden. Schnell kommen so bei den Adressaten hunderte ähnliche Emails zusammen.

Oft gelingt es erst durch das Engagement von vielen, die angeschriebenen Politiker und Behörden zu zwingen, sich mit Ihrem Anliegen zu beschäftigen. Mit gemeinsamem Protest erreicht man mehr als alleine!

Email geschickt - war es das?

Darüber hinaus gibt der Protestmailer Ihnen die Möglichkeit, sich über die Ergebnisse des Protests zu informieren. Wir sammeln die Antworten, die die Versender der Protestmails erhalten, und veröffentlichen sie. Auch Reaktionen von Teilnehmern auf die Antworten werden dokumentiert. Oft wird angesichts des eingegangenen Feedbacks der angebotene Protesttext von uns so angepasst, dass die Behörden nicht einfach Standartantworten verschicken können. Nebenbei bleibt die Protestaktion so stets aktuell und die Teilnahme lohnt sich bis zum Schluss!

Was passiert mit meinen Daten?

Die persönlichen Daten der Teilnehmer, also Post- und Email-Adresse gehen an die Empfänger der Protestmail. Bei uns verbleibt nur die Email-Adresse, wenn sich der Teilnehmer damit einverstanden erklärt. Ansonsten wird auch sie gelöscht.

Aktuelle Aktionen

Derzeit keine


Wir führen auch ein Archiv mit allen Protestaktionen und dem erhaltenen Feedback.

 

Kommentare

Sehr geehrter Hanfverband,
mit Bedauern stelle ich fest, dass das Projekt "Protestmailer" 2013 eingestellt zu sein scheint.
Meiner Meinung nach schade!
Ich bin der Auffassung, dass gerade jetzt der richtige Zeitpunkt zu sein scheint den Politiker und Zeitungen/Magazinen E-Mail's oder Briefe zu schreiben um eine Kommerzielle Nutzung der Hanfpflanze zu erzielen. Ich würde mich sehr freuen wenn dieses Vorhaben neuen Anklang findet.
Gemeinsam sind wir stark!

Hallo Tassilo,

sowohl Protestmailer als auch Streckmittelmelder gehen mit unserer neuen Website (Drupal) nicht mehr und müssten neu programmiert werden. Beides haben wir vor, beides kostet aber Zeit und Geld. Angesichts der enorm schnellen Entwicklung international und in Deutschland und der immer noch kleinen Spendenbasis, die wir haben, müssen wir momentan unsere Prioritäten anders legen. Wir haben die beiden Projekte aber nicht vergessen...

Hallo liebes Hanfteam,
hiermit sende ich euch meine Protestmail. :)
Mir macht es Angst, darüber nachzudenken wie ich mein Leben auf die Reihe bekommen soll. Wie soll ich zur Arbeit gelangen? Wie soll ich mir meine Lebensmittel beschaffen? Wie soll ich meinen Freizeitaktivitäten nachgehen? Wie soll ich mit anderen Personen in Kontakt treten?
Ich finde es traurig, dass der Großteil der Bevölkerung die Benachteiligung von Cannabiskonsumenten im Straßenverkehr überhaupt nicht wahrnimmt. Es wird von allen Seiten auf denjenigen eingeschlagen, dass man ja selber die Schuld daran trägt, wenn man so verantwortungslos sei und in einem nicht zuzurechnenden Zustand ein Fahrzeug führt.
Mich deprimiert es, mitansehen zu müssen wie jeder Cannabiskonsument als verantwortungsloser Vollpfosten ohne eigenes vernünftiges Denken dargestellt wird.
Selbst wenn der Konsum schon einige Tage oder Wochen zurückliegt, ist der von der Polizei geforderte Drogentest meist immer noch positiv. Es wird behauptet man sei nicht in der Lage am Straßenverkehr teilzunehmen und sei eine immense Gefahr für die Gesellschaft.
Als Strafen drohen jedem Kiffer der Führerscheinentzug von mindestens einem Monat, wenn es kein einmaliger Konsum war folgt sogar der komplette Fahrerlaubnisentzug. Die hohen Kosten für die MPU und alle Bearbeitungskosten schränken zudem die Freizeitgestaltung noch intensiver ein.

Mal angenommen derjenige hätte wirklich ein ernsthaftes Drogenproblem, wobei würden ihm diese enormen Strafen zu einem besseren Leben verhelfen?

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