Die Linke (BE 2026)

Bei unserem Wahlcheck betrachten wir die jeweiligen Wahlprogramme und Antworten auf unsere Wahlprüfsteine sowie die parlamentarischen Aktivitäten in der vergangenen Legislaturperiode.

Programm

Die Linke bietet im Hinblick auf Drogenpolitik ein umfangreiches Programm an, das sich vielen unterschiedlichen Aspekten widmet. Grundsätzlich verfolgt die Linke dabei einen Ansatz, der “Drogenkonsum nicht kriminalisiert und Konsumierende nicht stigmatisiert”. Es sollen Drogenkonsumräume und Drug-Checking-Angebote ausgebaut und spezielle Angebote für den Crack-Konsum geschaffen werden. Mikrohandel zwischen Usern soll nach dem Vorbild des Züricher-Modells zukünftig nicht mehr verfolgt werden. Auf Bundesebene schlagen die Berliner Linken legale, nicht profitorientierte Bezugsmöglichkeiten für Drogen vor. Auch im Hinblick auf Cannabis gibt es sehr konkrete Vorhaben im Wahlprogramm. Die Genehmigungspraxis für Cannabis-Anbauvereine soll vereinfacht und durch das “Land Berlin Beratungsangebote für in Gründung befindliche Vereine” angeboten werden. Die Linke will sich zudem für eine Aufhebung des Konsumverbots in den Vereinen einsetzen. Ein starkes Programm.

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“Drogenpolitik

Wir stehen für eine grundlegend andere Drogenpolitik. Wir nutzen alle Spielräume, um in Berlin eine verantwortungsvolle Drogenpolitik umzusetzen, die Drogenkonsum nicht kriminalisiert und Konsumierende nicht stigmatisiert, sondern versucht, die gesundheitlichen und sozialen Risiken für die Konsumierenden zu reduzieren.

Auf Bundesebene werden wir uns für eine weitreichende Reform des Betäubungsmittelgesetzes einsetzen, welches für Konsumierende legale Bezugsmöglichkeiten für bisher illegalisierte Substanzen schafft.

Diese Bezugsmöglichkeiten dürfen nicht profitorientiert sein und müssen mit Aufklärung, Jugendschutz und Prävention einhergehen.

Der in Berlin erfolgreich durchgeführte Ausbau von Drogenkonsumräumen sorgt nicht nur für mehr gesundheitlichen Schutz für die Konsumierenden, sondern entlastet ebenso die vom Drogenkonsum belasteten Orte. Insbesondere der Crackkonsum im öffentlichen Raum stellt eine Herausforderung für Anwohner*innen, Parknutze*innen und Gewerbetreibende dar. Um diesem Phänomen adäquat begegnen zu können, setzen wir uns für innovative Konzepte der niedrigschwelligen Drogenhilfe ein, etwa durch Inhalationsräume für Crack-Konsum nach dem Vorbild der Schweiz. Die strikte Verfolgung des Mikrohandels trägt zur Kriminalisierung von Konsumierenden bei und schadet daher mehr als sie nutzt. Das werden wir ändern.

Angebote zur Suchtprävention und Aufklärung sowie zur Sucht- und Drogenhilfe werden wir verstetigen und ausbauen, um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Suchterkrankungen zu fördern. Bedarfsorientierte ambulante Therapieangebote werden wir ausbauen. Psychosoziale sowie sozialpädagogische Betreuungsangebote für Abhängige müssen weiterentwickelt und der niedrigschwellige Zugang zur Substitutionsbehandlung vorangetrieben werden.

Die Linke Berlin setzt sich dafür ein, dass die Genehmigungspraxis für Cannabis-Anbauvereine in der Stadt vereinfacht wird. Die bisherigen rechtlichen Rahmenbedingungen sind äußerst komplex und stellen eine große Herausforderung für die ehrenamtlich tätigen Vereine dar, der Verwaltungsaufwand ist mit der maximalen Größe von 500 Mitgliedern je Verein nur äußerst schwer vereinbar. Dass der gemeinsame Konsum von Cannabis in einem Cannabis-Anbauverein verboten ist, ist absurd und muss abgeschafft werden. Das Vereinsleben in Cannabis-Anbauvereinen muss gestärkt und nicht verhindert werden. Wir setzen uns dafür ein, dass das Land Berlin Beratungsangebote für in Gründung befindliche Vereine anbietet.

Das Drug-Checking-Projekt ist ein Erfolgsmodell hinsichtlich des Gesundheitsschutzes der Konsumierenden und der Transparenz über die im Umlauf befindlichen Substanzen. Darum setzen wir uns für den Ausbau der aktuell zu knappen Kapazitäten ein, für ein mobiles Drug Checking Angebot sowie für die Ausweitung auch auf Drogenkonsumräume ein. Wir möchten ein Drug Checking für alle!

Eine entstigmatisierende Politik rettet Leben. Ein entsprechender Paradigmenwechsel hat daher oberste Priorität. In Berlin sind dafür erfolgreiche progressive Ansätze entwickelt worden, die wir wieder aufnehmen und weiterführen werden. Drogenkonsum gehört zur gesellschaftlichen Realität. Daher fordert die LINKE eine evidenzbasierte und menschenwürdige Drogenpolitik.“

“Wir fordern die Einrichtung eines Drogenkonsumraums speziell für Frauen, nicht-binäre, intergeschlechtliche und trans* Personen, die in der Sexarbeit tätig sind.“

“Wir fördern gemeinwohlorientierte und kollektiv betriebene Clubstrukturen, stärken Awareness-Arbeit in Clubs sowie niedrigschwellige Angebote zur Schadensminimierung beim Drogenkonsum.”

“Die Linke hat ein breiteres Verständnis von Sicherheit als andere Parteien. Wir wollen Ursachen bekämpfen und soziale Lösungen für soziale Probleme. Viele Instrumente, die für die Schaffung von Sicherheit relevant sind, betreffen nicht die Innen- und Justizpolitik, sondern andere Politikfelder, wie etwa eine progressive Drogenpolitik, Jugend(sozial)arbeit, soziale Sicherung und Kampf gegen Obdachlosigkeit, Prävention und Beratung im Kampf gegen Rassismus und rechte Gewalt oder der Kampf gegen häusliche Gewalt und Gewalt gegen Frauen im Bereich feministische Politik.”

“Medienmündigkeit von Kindern und Jugendlichen gehört deshalb zu den zentralen Zielen einer zukunftsorientierten Bildung. Medienbildung inklusive des reflektierten und kritischen Umgangs mit digitalen Werkzeugen, Künstlicher Intelligenz und Datenschutzfragen, aber auch Mediensuchtprävention müssen bereits ab der Grundschule verbindlich in den Rahmenlehrplänen und schulinternen Curricula verankert werden. Die Schulgemeinschaften müssen entsprechend geschult und die Ressourcen für Elternarbeit ausgebaut werden, um auch sie frühzeitig einzubeziehen.”

“Der Zaun um den Görlitzer Park ist Sinnbild einer autoritären Symbolpolitik, die Probleme nicht löst, sondern sie nur verdrängt. Damit muss Schluss sein. Statt wertvolle Ressourcen zu verschwenden, um die nächtliche Parkschließung gegen den Willen der Anwohnenden durchzusetzen, wollen wir Mittel für tatsächliche Lösungen der sozialen Probleme einsetzen: Für aufsuchende Sozialarbeit, Obdachlosen- und Suchthilfe oder Parkläufer*innen, die im direkten Gespräch für gegenseitige Rücksichtnahme sorgen.”

“Werbung für Sportwetten verbieten

Sportwetten sind eine Form des Glücksspiels und bergen ein erhebliches Suchtpotenzial. Das Geschäftsmodell basiert darauf, dass Menschen Geld verlieren – insbesondere niedrigschwellige Wett-Apps verstärken dieses Risiko. Wir fordern daher, dass sich der Berliner Senat auf Bundesebene für ein weitgehendes Werbeverbot für Sportwetten einsetzt. Auf Landesebene müssen Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen deutlich intensiviert werden, insbesondere mit Blick auf junge Männer in Sportvereinen als besonders gefährdete Gruppe. Das äußere Erscheinungsbild von Wettbüros wird geregelt, u.a. durch die Verpflichtung, dass Wettbüros getönte Außenfenster haben müssen, die den Blick ins Innere verhindern, dass Bilder, die zum Spielen anregen (zum Beispiel Illustrationen von Spielautomaten oder Glücksspielen), verboten sind, sowie die Verwendung von Sportler*innen oder anderen bekannten Persönlichkeiten im Design als Mittel zur Kundengewinnung. Außerdem müssen sie auf der Außenbeschriftung deutlich und gut sichtbar vor den Risiken des Glücksspiels warnen. Auch Doping und Medikamentenmissbrauch nehmen im Breitensport, insbesondere in Fitnessstudios, zu. Wir fordern gezielte und intensive Aufklärungsmaßnahmen für junge Menschen, um den gesundheitsgefährdenden Substanzkonsum zum Zweck des Muskelaufbaus wirksam einzudämmen.“

“Im Rahmen des Berliner Gesundheitsdienstgesetzes (GDG) wollen wir die subsidiäre und sozialkompensatorische Gesundheitsförderung, Suchthilfe und psychiatrische Versorgung für Kinder und Jugendliche sowie für Erwachsene ausweiten auf Möglichkeiten zur Übernahme von Diagnostik und Therapie, auch zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung, insbesondere in den Regionen und Fachgruppen, in denen die Kassenärztliche Vereinigung ihrem Sicherstellungsauftrag nicht nachkommt.“

“Wir setzen uns dafür ein, dass für Frauen mit Suchtmittelabhängigkeiten suchtakzeptierende Unterstützungsangebote geschaffen werden und dass wohnungslose Frauen Zugang zu sicheren und geeigneten Unterkünften erhalten.”

Antworten auf Wahlprüfsteine

Auch die Antworten der Linken auf unsere Wahlprüfsteine können uneingeschränkt überzeugen. Das CanG sehen die Linken als “ein Schritt in die richtige Richtung” und kritisieren u.a. fehlende legale Bezugsquellen. Ermessensspielräume des Gesetzes sollen liberal ausgelegt werden. Modellprojekten unterstützen die Linken und “lehnen ein Verbot der telemedizinischen Verschreibung von Cannabis ab”. Beim Drug-Checking-Projekt will man sich für eine Aufstockung der Mittel einsetzen. Wahllose Massenkontrollen im Straßenverkehr wegen Cannabis lehnt die Linke ab und befürwortet den Einsatz von Speicheltests. Eine vollständige Cannabislegalisierung erachtet die Linke als sinnvoll.

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Frage 1: Wie beurteilen Sie das 2024 verabschiedete Cannabisgesetz, nach dem der legale Besitz und Eigenanbau von Cannabis sowie Anbauvereine möglich sind?

Die Teillegalisierung war grundsätzlich ein Schritt in die richtige Richtung. Der eingeschlagene Weg wurde jedoch nicht konsequent zuende gedacht. Durch bürokratische Hürden bei den Anbauvereinigungen und fehlende legale Bezugsquellen konnte der Schwarzmarkt bisher nicht ausgetrocknet werden. Der bürokratische Aufwand für Cannabisvereine muss deutlich reduziert werden. Zudem braucht es zusätzlich einen staatlich regulierten, kommerziellen Verkauf.

Frage 2: Die gesetzlichen Regelungen zur Entkriminalisierung von Cannabiskonsum und Anbauvereinen werden je nach Bundesland sehr unterschiedlich ausgelegt (Bußgeldkatalog, Konsumverbote auf Volksfesten, Genehmigung und Kontrolle von Anbauvereinigungen). Wollen Sie diese Ermessensspielräume eher für liberale oder eher für restriktive Regelungen nutzen?

Wir wollen die Ermessensspielräume im Land für eine liberale Cannabispolitik nutzen. Auf Bundesebene setzen wir uns dafür ein, die derzeit sehr unterschiedlichen Regelungen und Verwaltungspraxen der Länder zu harmonisieren und bundesweit einen liberalen, rechtssicheren und einheitlichen Vollzug des Cannabisgesetzes sicherzustellen.

Frage 3: Städte wie Frankfurt und Hannover sowie einige Berliner Bezirke haben wissenschaftliche Modellprojekte zur Cannabisabgabe nach §2 (4) KCanG beantragt, um die Auswirkungen eines regulierten Verkaufs von Cannabis in Fachgeschäften zu erforschen. Wie stehen Sie zu solchen Modellprojekten in Ihrem Bundesland?

Wir unterstützen insbesondere die Berliner Modellvorhaben. Dass die zuständige Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung die Förderanträge bisher abgelehnt hat, halten wir für falsch. Wissenschaftliche Modellprojekte ermöglichen eine kontrollierte und sichere Abgabe von Cannabis über lizenzierte Fachgeschäfte, wodurch der illegale Schwarzmarkt effektiv eingedämmt und der Jugendschutz gestärkt wird. Gleichzeitig liefern sie wertvolle Daten über das Konsumverhalten und die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen, die als fundierte Basis für eine zukünftige, flächendeckende Gesetzgebung dienen. 

Frage 4: Die Bundesregierung möchte den Zugang zu Cannabis als Medizin durch ein Verbot von telemedizinischer Verschreibung und ein Versandverbot für Cannabisblüten einschränken. Würden Sie im Bundesrat dieses Vorhaben unterstützen?

Wir lehnen ein Verbot der telemedizinischen Verschreibung von Cannabis ab. Sie erleichtert insbesondere Menschen mit chronischen Erkrankungen, eingeschränkter Mobilität oder in unterversorgten Regionen den Zugang zu einer notwendigen ärztlichen Behandlung.

Frage 5: 2023 wurde die gesetzliche Grundlage für wissenschaftliche Modellprojekte geschaffen, in denen die Auswirkungen von Substanzanalysen illegaler Drogen (Drug Checking) erforscht werden sollen. Befürworten Sie dies in Ihrem Bundesland? Würden Sie ggf. solche Projekte aus Landesmitteln fördern?

Wir setzen auf Schadensminderung (Harm Reduction), weil Drogenpolitik Leben schützen und gesundheitliche Risiken verringern muss, anstatt Konsum allein zu bestrafen. Drugchecking ermöglicht es Konsumierenden, Substanzen auf Zusammensetzung und gefährliche Verunreinigungen untersuchen zu lassen, warnt vor besonders riskanten Stoffen und schafft zugleich einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratung und Prävention.

In Berlin wurde daher bereits ein sehr erfolgreiches Drug-Checking-Projekt etabliert. Die Linke hat sich während ihrer Regierungszeit maßgeblich dafür eingesetzt, dass das Konzept Realität wurde. Das Angebot wird so gut angenommen, dass die Kapazitäten derzeit nicht ausreichen. Wir setzen uns daher für eine Aufstockung der Mittel zur Erweiterung des Angebots ein.

Frage 6: Wie stehen Sie zur flächendeckenden Einführung von THC-Speicheltests anstelle von Urintests bei Verkehrskontrollen? Sehen Sie wegen des CanG und des neuen THC-Grenzwertes einen Bedarf für mehr Verkehrskontrollen?

Das Fahren unter akutem Drogeneinfluss muss konsequent verfolgt werden. Wahllose Massenkontrollen lehnen wir jedoch ab, weil sie erhebliche polizeiliche Kapazitäten binden und keine Verbesserung der Verkehrssicherheit bewirken.

Stattdessen befürworten wir geeignetere Mittel wie Speicheltests. Die bisher verwendeten Urintests haben den Nachteil, dass sie bei Menschen positiv ausfallen können, die tagelang nicht mehr konsumiert haben und nüchtern sind. THC-Speicheltests hingegen sind nur während der psychoaktiven Wirkung von Cannabis positiv und eignen sich daher besser, eine Beeinträchtigung für den Straßenverkehr festzustellen. Wir unterstützen daher den Einsatz von Speicheltests.

Frage 7: Welche drogenpolitischen Initiativen gab es von Ihrer Fraktion in der aktuellen Legislaturperiode? (Bitte listen Sie Anträge, Anfragen etc. konkret und mit Link auf, damit wir Ihre parlamentarische Arbeit besser einschätzen können!

Anfragen

Crack: Konsum und Maßnahmen in Berlin

Regulierung und Zuständigkeit für Cannabisanbauvereinigungen

Umsetzung des Konsumcannabisgesetzes

Sicherheitsgipfel und zukunftsweisende Drogen- und Suchtpolitik in Berlin

Zunehmende Verbreitung der Droge Fentanyl – wie ist Berlin vorbereitet?

Suchtberatungsangebote in der Jugendstrafanstalt

Görlitzer Park – Umsetzungsstand des Maßnahmenpakets und weitere Planungen

Anträge

Ab- und Weitergabe von Lachgas an Minderjährige unterbinden 

Frage 8: Welche drogenpolitischen Initiativen planen Sie in der nächsten Legislaturperiode?

Wir stehen für eine evidenzbasierte, menschenwürdige und entstigmatisierende Drogenpolitik, die auf Schadensminderung (Harm Reduction) statt Kriminalisierung setzt. In Berlin wollen wir das Drug-Checking-Angebot und die Drogenkonsumräume weiter ausbauen, die Suchtprävention und Drogenhilfe stärken sowie den Zugang zur Substitutionsbehandlung durch niedrigschwellige Versorgungsangebote verbessern. Zudem setzen wir uns für eine Vereinfachung der Genehmigung von Cannabis-Anbauvereinen ein. Auf Bundesebene wollen wir den Drogenkonsum entkriminalisieren und das Betäubungsmittelgesetz grundlegend reformieren, um eine gesundheitsorientierte statt repressive Drogenpolitik zu ermöglichen.

Frage 9: Wie stehen Sie grundsätzlich zur vollständigen Legalisierung von Cannabis, also einer bundesweiten, vollständigen Regulierung des existierenden Cannabismarktes mit Fachgeschäften wie z.B. in Kanada?

Eine vollständige Cannabislegalisierung ist sinnvoll, weil sie Gesundheits- und Jugendschutz stärkt und Konsumierende entkriminalisiert. Statt den Schwarzmarkt zu fördern, schafft ein regulierter Zugang die Möglichkeit für Qualitätskontrollen, Prävention und Beratung und entlastet Polizei und Justiz. Damit wird Drogenpolitik stärker an wissenschaftlichen Erkenntnissen und dem Schutz der Menschen ausgerichtet.

Als Teil davon braucht es regulierte Fachgeschäfte, in denen Cannabis erworben werden kann.

Bisherige parlamentarische Aktivität

Die Linke hat in der letzten Legislaturperiode zwei drogenpolitische Anträge und zahlreiche schriftliche Anfragen eingebracht, von denen einige auch einen direkten Bezug zum Thema Cannabis hatten. Wie bei den Grünen eine ebenfalls engagierte drogenpolitische Arbeit, die noch ein paar mehr Anträge hätte ausweisen können.

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Anträge

Ab- und Weitergabe von Lachgas an Minderjährige unterbinden

Verzicht auf das Recht des Abgeordnetenhauses, ein Landesgesetz zu Konsumcannabisgesetz zu erlassen

Zudem brachte die Linke zahlreiche schriftliche Anfragen zum Thema Drogenpolitik ein. Hier eine Auswahl:

Crack: Konsum und Maßnahmen in Berlin

Regulierung und Zuständigkeit für Cannabisanbauvereinigungen

Umsetzung des Konsumcannabisgesetzes

Sicherheitsgipfel und zukunftsweisende Drogen- und Suchtpolitik in Berlin

Zunehmende Verbreitung der Droge Fentanyl – wie ist Berlin vorbereitet?

Suchtberatungsangebote in der Jugendstrafanstalt

Görlitzer Park – Umsetzungsstand des Maßnahmenpakets und weitere Planungen

Wenn Polizisten kiffen

Drug Checking – Warten auf Godot?

Drug Checking – Läuft der Countdown?

Drug Checking – wird es noch was?

Ein starkes drogenpolitisches Wahlprogramm und sehr überzeugende Antworten auf unsere Wahlprüfsteine. Die Berliner Linke steht für eine moderne Drogenpolitik, die breite gesellschaftliche Themenkomplexe berücksichtigt. Aber auch in puncto Cannabis haben die Linken konkrete Ideen und verfolgen das langfristige Ziel einer vollständigen Legalisierung. Hanffreunde und Menschen, denen eine moderne Drogenpolitik am Herzen liegt, können die Linke beruhigt wählen. Klare Wahlempfehlung!