Vorerst nicht lieferbar

Die FAZ befasst sich mit dem Lieferengpass bei medizinischen Cannabisblüten und sprach daher auch mit Georg Wurth, dem DHV-Geschäftsführer, der hier den Eigenanbau als Lösung einbringt:

Georg Wurth, Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands, fordert in dieser „Notsituation“, dass Patienten der Eigenanbau von Cannabis erlaubt wird. „Eine legale Möglichkeit, zu der man den Patienten raten könnte, gibt es im Moment nicht.“ Und er habe schon „massenhaft“ von Kranken gehört, die nicht an Cannabisblüten kämen. „Die Patienten sind verzweifelt.“ Medizinisch gesehen, sei es mit dem synthetischen THC nicht einfach getan, da jede Cannabissorte ein eigenes Wirkprofil habe. Wurth sieht auch keine Besserung für die Zeit von 2019 an, wenn Cannabis in Deutschland geerntet werden soll – die Mengenberechnungen der Cannabisagentur seien mit erwarteten 5500 Patienten schon jetzt viel zu niedrig angesetzt. Vor Inkrafttreten des Gesetzes hatten etwa 1000 Patienten eine Ausnahmeerlaubnis für medizinisches Cannabis."

Datum: 
Freitag, 15. September 2017
Medium: 

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