Mit Cannabis in die Notaufnahme

Die FAZ vermengt Freizeitkonsum und medizinische Anwendung, bezieht sich aber auf unsere Forderungen.

Der Deutsche Hanfverband hat vor kurzem, als sich das Gesetz „Cannabis als Medizin“ zum zweiten Mal jährte, darüber geklagt, dass die Bevölkerung trotz einer inzwischen Verzehnfachung der Zahl von mit Cannabisprodukten versorgten Patienten noch immer am Cannabismangel leidet. Die Ärzte seien viel zu zurückhaltend, die Kassen zu widerspenstig, was die Kostenerstattung angeht, die Apothekenpreise zu hoch und die Lieferengpässe ein Ärger, weil Deutschland den kommerziellen Hanfanbau verschleppt.

Fünfzig- bis sechzigtausend Cannabiskunden, die aus Krankenkassenbeiträgen finanziert werden, sind dem Verband lange nicht genug, achthunderttausend sollten es schon werden. 

Datum: 
Mittwoch, 27. März 2019

Kommentare

Ja, man bezieht sich auf unsere Forderungen, stellt sie aber unterschwellig als absurd dar.

Gleichlautende Artikel findet man auch in den Südtirolnews sowie auf der WELT.de
https://www.suedtirolnews.it/unterhaltung/wer-haette-das-gedacht/cannabis-gefaehrdet-psyche
und mit noch reisserischer Ansage
https://www.welt.de/gesundheit/article190610909/Cannabis-Konsum-Kiffen-macht-psycho.html

ja, Waffen töten, Kiffen macht psycho und Funkstreifen machen "tatütata"
Dummes Genassel und wie immer dabei unser lieber Dr. Thomasius.

Wann hört man auf, mit der Gefährlichkeit einer Substanz argumentieren zu wollen.
Dieses Stammtisch Niveau geht mrt mächtig auf den Zeiger.

Ich werde auch den Eindruck nicht los, dass es sich um gezielte Stimmungsmache gegen eine Regulierung handelt.

3 "unabhängige Journalisten" präsentieren den gleichen Schwachsinn.
sehr suspekt

lg
HD

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