Interview: Mario Buldt (DHV-Ortsgruppe Wuppertal) - "Legal mit klaren Grenzen"

Seit Jahren wird um die Legalisierung von Hanf gestritten. In NRW sind Modellversuche in der Diskussion. Bundesweit kämpft der Deutsche Hanfverband (DHV) für dieses Ziel. Mit dem Sprecher der Wuppertaler Ortsgruppe, Mario Buldt, unterhielt sich die Redakteurin der Wuppertaler Rundschau Sabina Bartholomä. Ein schönes Interview, wobei eine kleine Korrektur nötig ist: Den DHV gibt es bereits seit 2002.

Rundschau: Seit wann gibt es den Deutschen Hanfverband?

Buldt: Seit 2004 ist der DHV aktiv. Seither konnte er viele Menschen für sein Ziel, die Legalisierung von Hanf, gewinnen. Bundesweit sind 37 Prozent der Bevölkerung dafür.

Rundschau: Was haben Sie sich als Ortsgruppe vorgenommen?

Buldt: Den Bundesverband zu unterstützen, Aufklärungsarbeit zu betreiben, etwa durch Infostände und Podiumsdiskussionen.

Rundschau: Wie begründen Sie Ihr Ziel, die Freigabe von Hanf als Genussmittel, Medizin und als Rohstoff?

Buldt: Die Prohibition ist gescheitert, fast jeder Mensch hat in seinem Leben schon einmal Cannabis konsumiert. Ich wünsche mir eine Regelung ähnlich wie beim Alkohol, mit klaren Grenzen und einer verbraucherfreundlichen Marktregelung. Nur so ist auch der Jugendschutz garantiert, der auf dem Schwarzmarkt nicht möglich ist.

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Datum: 
Sonntag, 13. September 2015
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