Demnächst wird Hanf legal angebaut

Im Main Echo beschäftigt man sich mit der Frage, wie der Staat nach der Legalisierung von Cannabis als Schmerzmittel für Schwerkranke Geschäft ankurbelt. Dazu wird auch Bezug auf das Interview mit der DPA genommen, welches DHV-Geschäftsführer Georg Wurth zum Thema Cannabis als Medizin gab.

In Deutschland indes ist die Zielgruppe für Cannabis-Therapien bisher klein. Nur rund 1000 Patienten hatten bislang eine Ausnahmeerlaubnis zum Kauf von Cannabis für medizinische Zwecke. Doch die Nachfrage dürfte wachsen, glauben Branchenvertreter: »Cannabis als Medizin hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland stark ausgebreitet«, sagt Georg Wurth, Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands.

Den Deutschen Hanfverband ficht das nicht an. Er erwartet einen »massiven Anstieg« der Therapie-Zahlen. »Einige hunderttausend Menschen könnten hierzulande von Cannabis-Behandlungen profitieren«, sagt Geschäftsführer Wurth.

Datum: 
Donnerstag, 30. März 2017
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