Cannabis vom Arzt: Daran scheitert das Kiffen auf Rezept

Noizz wollte von uns wissen, wo es beim Gesetz zu Cannabis als Medizin hakt. DHV-Vizegeschäftsführer Florian Rister erklärte es der Redaktion.

Der Deutsche Hanfverband kritisiert gegenüber NOIZZ, es gebe schlicht zu wenige Weiterbildungs-Angebote für Mediziner: „Von staatlicher Seite scheint es kein großes Interesse an einer verstärkten Nutzung von Cannabis als Medizin zu geben, auch die Landesärztekammern und Bundesärztekammer bieten wenig zum Thema an“, sagt Florian Rister vom Hanfverband. „Der Mangel an Weiterbildungsangeboten macht es Ärzten, die zur Verschreibung von Cannabis bereit sind, aber Unsicherheiten oder Ängste bei der Umsetzung haben, sehr schwer.“

„Im Medizinstudium sollte die Verwendung von Cannabis als eine gleichberechtigte Möglichkeit unter vielen diskutiert werden“, fordert Florian Rister vom Hanfverband.

Datum: 
Samstag, 10. März 2018
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