Cannabis-Freigabe: Wie legales Kiffen aussehen könnte

Die Newsredaktion von T-Online.de berichtet über die aktuelle Drogendebatte. Dabei wird Georg Wurth, der Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands, zu Prävention und den finanziellen Potenzialen der Legalisierung zitiert:

"Die Schätzungen für Steuereinnahmen auf Cannabis liegen je nach Modell zwischen 500 Millionen und 4 Milliarden Euro", so Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband, der sich für eine Legalisierung einsetzt. Und das könnte noch niedrig angesetzt sein: "Erste Zahlen aus den USA legen noch höhere Einnahmen nahe", sagt Wurth. Dort wurden 2015 allein im Bundesstaat Colorado 135 Millionen US-Dollar Steuern durch Cannabis eingenommen.

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Neben der Bekämpfung des Schwarzmarkts wird auch das Thema Jugendschutz in sämtlichen Vorschlägen der Legalisierungs-Befürworter äußerst ernst genommen: "Geschultes Personal, Informationsbroschüren und gute Produktinformationen können präventive Wirkung entfalten", sagt Wurth vom Handverband. Ein regulierter Markt biete für den Jugendschutz bessere Bedingungen als der Schwarzmarkt, "denn eine Lizenz für ein Cannbisfachgeschäft wird viel Wert sein, das wird kein Händler durch den Verkauf an Jugendliche gefährden wollen."

Datum: 
Donnerstag, 28. April 2016
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