Cannabis auf Rezept - wo, wie, warum?

Tagesschau.de berichtete über die wichtigsten Fragen zum Cannabis als Medizin Gesetz. Auch unser Geschäftsführer Georg Wurth wurde befragt und gleich mehrfach zitiert:

Der aufwändige Antrag beim Bundesinistitut für Arzneimittel und Medizinprodukte entfällt damit. Krankenkassen dürfen die Genehmigung einer Therapie nur in begründeten Ausnahmefällen verweigern. "Das ist ein großer Schritt in eine richtige Richtung", sagt Georg Wurth vom Deutschen Hanfverband im Gespräch mit tagesschau.de.

Doch der Deutsche Hanfverband warnt: "Cannabis ist kein Wundermittel und hilft nicht allen Patienten." Insbesondere Patienten mit einem hohen Risiko für Psychosen oder Vorerkrankungen am Herzen müssten beim Konsum von Cannabis Vorsicht walten lassen, sagt Georg Wurth.

Ärzte können über ein Privatrezept den Wirkstoff verschreiben, das Apotheken nach standardisierten Werten anmischen. Viele Patienten klagen laut Deutschem Hanfverband dabei allerdings über eine reduzierte Wirksamkeit im Vergleich zu natürlichem Cannabis.

Beispiel Krebsforschung: Es gibt Fallberichte, in denen es heißt, dass Patienten offenbar geheilt wurden. Studien mit Labormäusen bestätigen eine solche Möglichkeit. Aber hier stecke die Forschung tatsächlich noch in den Kinderschuhe, sagt Wurth. "Wir warnen davor zu denken, viel kiffen schützt vor Krebs oder Cannabis hilft automatisch gegen Krebs."

Datum: 
Freitag, 3. März 2017
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