Bundestag bei Cannabis-Freigabe gespalten

Auch in der Pharmazeutischen Zeitung widmet sich die Redaktion der Nachbetrachtung der Cannabis-Bundestagsdebatte und greift hierbei auf eine DPA-Meldung zurück, in der auch DHV-Chef Georg Wurth zu Wort kommt.

Der Deutsche Hanfverband befürwortet jedoch eine vorsichtige Freigabe. «Die Modellprojekte sollen wissenschaftlich untersuchen, welche Auswirkungen ein legaler Bezug von Cannabis hat», sagte Georg Wurth der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. «Wenn die Ergebnisse negativ sind, können die Projekte beendet werden. Sind sie positiv, können wir einen Schritt weiter gehen.» Der Vizechef der Jungen Liberalen, Phil Hackemann, betonte zudem: «Die eigentliche Entscheidung lautet doch, ob wir Cannabis vom kriminellen Dealer um die Ecke oder an kontrollierten Abgabestellen verkaufen lassen möchten.»

Datum: 
Freitag, 23. Februar 2018
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