Aspirin und fünf Gramm Gras, bitte

Die Westdeutsche Zeitung berichtet über den geplanten Gesetzentwurf, der die Versorgung von Cannabis-Patienten in Deutschland erleichtern soll und sich momentan im „EU-Notifizierungsverfahren“ befindet. Dabei zitiert sie Georg Wurth, den Geschäftsführer des Deutschen Hanfverbands. Wie in einem anderen Artikel berichtet, soll der Anbau von Cannabis für medizinische Zwecke erlaubt werden.

Der Deutsche Hanfverband steht der geplanten Neuregelung „im Großen und Ganzen positiv“ gegenüber. „Dieser Schritt war längst überfällig“, meint Lobbyist Georg Wurth, Chef und Gründer des Deutschen Hanfverbandes. Er kritisiert allerdings, dass der Eigenanbau von Cannabis auch weiterhin tabu bleiben soll. Für ihn ist die Zucht in Hobbykeller oder Küche die günstigere und bessere Alternative als der Gang zur Apotheke. „Patienten wissen in der Regel am besten, welche Sorte ihnen am besten hilft“, sagt Wurth. Merke: Cannabis ist nicht gleich Cannabis.

Datum: 
Sonntag, 20. März 2016

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