"An Unrecht erinnern und Zeichen gegen Polizeigewalt setzen"

innsalzach24.de berichtet über den geplanten Gedenkmarsch der Münchener Ortsgruppe des Hanfverbands für den erschossenen Andrè B., der wegen des angeblichen Handels mit Cannabis vor fünf Jahren hinterrücks erschossen wurde.

 Zum fünften Jahrestag der tödlichen Schüsse auf Andre B. aus Burghausen plant der "Deutsche Hanfverband" einen Gedenkmarsch am Samstag, den 27. Juli.

"Die ungestrafte polizeiliche Erschießung des damals 33-jährigen, unbewaffneten mutmaßlichen Cannabisdealers André Borchardt jährt sich heuer zum fünften Mal. Nachdem die Staatsanwaltschaft Traunstein, trotz einer Petition mit über 37.000 Unterschriften, ihre Arbeit ohne Klageerhebung einstellte, ruft der Deutsche Hanfverband München zur Erinnerung an das tragische Ereignis dazu auf, gemeinsam mit der Familie und Politikern am Samstag, den 27. Juli, an einem Gedenkmarsch in Burghausen teilzunehmen", schreibt der Verband in einer Pressemitteilung.

"Hiermit soll an das Unrecht erinnert und ein Zeichen gegen Polizeigewalt gesetzt werden", so der DHV. "Der DHV bittet hierzu die Stadt Burghausen um die Genehmigung eines kleinen, spendenfinanzierten Gedenksteins und fordert vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd die Entwaffnung unfähiger Schützen im Polizeidienst. Zugleich ist der Gedenkmarsch eine Demonstration zur Unterstützung der Mehrheit der verantwortungsvollen Polizeibediensteten. Vertreter der Polizei wurden zur Teilnahme eingeladen."

Der Gedenkmarsch soll um 15 Uhr vor dem Bürgerhaus beginnen und am Ort des Geschehens vor fünf Jahren enden.

Datum: 
Sonntag, 21. Juli 2019
Medium: 
Sonderthemen: 

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