Cannabiskonsum und Führerschein

Cannabiskonsum und Führerschein

Der Führerscheinentzug ist mittlerweile für viele Cannabiskonsumenten eine größere Gefahr als die Strafverfolgung. Auch wer nicht berauscht am Straßenverkehr teilgenommen hat, läuft Gefahr, den Führerschein zu verlieren. Deshalb hat der DHV zusammen mit dem VfD den "Hanfführerschein" herausgegeben.

Inhalt


Im ansprechenden rosa Führerscheinformat informiert die kleine Broschüre über die P Hanfführerschein des DHVrobleme, die Kiffer mit dem Führerschein haben können.

Die Hanfführerscheine können beim DHV bestellt werden. Einzellexemplare gibt es in jedem gut sortierten Head-Shop oder 5 Stück gegen Einsendung von zwei 55-Cent-Briefmarken an den DHV.

Deutscher Hanf Verband
Rykestr. 13
10405 Berlin

100 Hanfführerscheine kosten 10,00 Euro zzgl. Porto und können, wie natürlich andere Stückzahlen auch, in unserem Online Shop bestellt werden. Sie sind übrigens kostenlos für DHV-Mitglieder und Sponsoren.

Bezugsquelle beim Verein für Drogenpolitik:
Verein für Drogenpolitik (NRW)
An der Bundesstraße 19
33829 Borgholzhausen

Tel/Fax: 05425 - 930 715
E-Mail: lagdrogen@web.de

Weitere Informationen des Vereins für Drogenpolitik zum Thema Hanf und Führerschein und natürlich bei Cannabislegal.


Check wer fährt!

Seit dem 01.08.1998 begeht jede Person, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein Kraftfahrzeug führt, eine Ordnungswidrigkeit gem. § 24a StVG. Diese wird mit 1-3 Monaten Fahrverbot und einer Geldbuße bis 1.500 Euro bestraft. Für den Nachweis einer Drogenfahrt reicht es aus, dass zum Bispiel der Wirkstoff THC im Blut nachgewiesen wird.
THC ist bis zu 12 Stunden nach dem letzten Konsum im Blut nachweisbar, in Ausnahmefällen sogar weit darüber hinaus.
Werden neben dem Wirkstoff THC auch noch andere Substanzen (inkl. Alkohol) nachgewiesen oder werden Fahrfehler dokumentiert, droht ein Strafverfahren gem. § 316 StGB. Folgen: Entzug der Fahrerlaubnis, Geldstrafe und eine mehrmonatige Führerscheinsperre. Vor Ablauf der Frist darf die Führerscheinstelle keinen neuen Führerschein ausstellen.

In jedem Fall geht eine Meldung an die zuständige Führerscheinstelle und diese wird ein Überprüfungsverfahren einleiten oder den Führerschein direkt wegen fehlender Fahreignung entziehen.


Besitz von Cannabis

Bisher war es an der Tagesordnung, dass die Verwaltungsbehörde schon alleine auf Grund des Besitzes von Cannabis - auch bei 0,5 Gramm - ein Überprüfungsverfahren eingeleitet hat (Drogenscreening/MPU). Dies wurde durch das Bundesverfassungsgericht im Juni 2002 als verfassungswidrig zurückgewiesen. Demnach müssen weitere Tatsachen bekannt sein, die auf eine fehlende Fahreignung hinweisen.
Achtung! Dazu gehören u.a. der Verdacht auf einen erheblichen Drogenmissbrauch oder die Zuordnung zu einer Risikogruppe.
Die Kriterien für einen Missbrauchsverdacht bzw. die Einstufung in eine "Risikogruppe" werden von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt.
Werden neben Cannabis z.B. Rauchgeräte gefunden, kann auf einen Missbrauchsverdacht geschlossen werden und es droht eine teure Überprüfung der Fahreignung (Drogenscreening/MPU).
Personen, die vor ihrem 18. Lebensjahr mit Cannabis aufgefallen sind, werden i.d.R. schon zu einem Drogenscreening geladen, bevor sie den Führerschein überhaupt machen dürfen (Risikogruppe).

Da Cannabis nach wie vor unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, muss die Polizei ermitteln - auch bei den kleinsten Mengen. Da die Strafermittlungsverfahren i.d.R. bei kleinen Mengen von der Staatsanwaltschaft eingestellt werden, geht die Polizei immer mehr dazu über, die Konsumgewohnheiten zu ermitteln. Diese Erkenntnisse werden dann an die Führerscheinstelle weitergeleitet.
Keine Angaben zu den eigenen Konsumgewohnheiten machen! Dies könnte unter Umständen den Führerschein kosten und ist für das Strafverfahren ohne Bedeutung.
Achtung! Mischkonsum (Bier und Joint o.ä.) auch ohne Teilnahme am Straßenverkehr schließt die Fahreignung aus und der Führerschein kann von der Führerscheinstelle sofort entzogen werden.


Tipps für Verkehrsteilnahme

  • Fahre nie unter Drogeneinfluss!
  • Keine Jointreste im KFZ hinterlassen!
  • Keinen Kontrollanlass bieten! (Gurtpflicht/Beleuchtung/Aufkleber etc.)
  • Fahrzeugpapiere immer griffbereit halten!

Verhalten bei Verkehrskontrollen

Bleibe ruhig, freundlich, aber bestimmt. Mache keine Angaben zu deinem generellen Konsumverhalten! Dazu bist Du nicht verpflichtet und es kann nur schaden.
NIE das Einverständnis zu einem Schnelltester (Urin/Schweiß o.ä.) geben, da dieser auch den schon Tage zurückliegenden Konsum aufdeckt und damit eine Blutentnahme rechtfertigt.
Wenn dennoch eine Blutentnahme erfolgt (§ 81a StPO), Konsum umgehend einstellen, da unter Umständen ein Verkehrsverstoß vorliegt und eine MPU droht. Die Carbonsäure (Abbauprodukt von THC) ist bis zu 3 Wochen im Blut feststellbar und lässt auch auf die Konsumintensität schließen (Missbrauchsverdacht).


Impressum

Konzept und Text: Theo Pütz
Kompetente Diskussionsforen zu diesem Thema, bei denen man schnell Hilfe/Tipps bekommt, wenn eine Überprüfung droht:

 

Kommentare

Hallo
Da zur Zeit eine Regelrechte Hatz auf die Führerscheine der Hanffreunde wohlgemerkt nicht Konsumenten stattfindet und die Polizei damit droht bis zu 48 Stunden den Führerschein einzubehalten wenn keine Urinprobe abgegeben wird, benötigen wir einen rechtsverbindlichen Nachweis das dies Gesetzeswiedrig ist!
Kann uns da jemand weiterhelfen?
MfG
Andrew

Ich verstehe den Grundgedanken deiner Frage nicht. Wenn du nicht konsumiert hast, dann mach doch den scheiß Schnelltest einfach. Wenn du keine Lust hast zu pinkeln, dann sag denen du willst einen Speicheltest machen. Die sind ohnehin genauer.

Wenn du allerdings ein positives Ergebnis befürchtest, dann solltest du lieber an der Stelle ansetzen, dein Auto stehen zu lassen.

Was willst du mit irgendwelchen Gesetzeslücken? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Polizist, der den Job schon etliche Jahre macht, von einem auswendig gelernten Paragraphen beeindrucken lässt. Ich persönlich habe da immer die Erfahrung gemacht: Bist du nett zu ihnen, sind sie auch nett zu dir. Wenn du denen natürlich zu Beginn der Kontrolle schon blöd kommst, brauchst du dich nicht wundern wenn die ihren Rechtsspielraum komplett ausnutzen.

[quote name="Andrew Krieger"]Ich verstehe den Grundgedanken deiner Frage nicht. Wenn du nicht konsumiert hast, dann mach doch den scheiß Schnelltest einfach. Wenn du keine Lust hast zu pinkeln, dann sag denen du willst einen Speicheltest machen. Die sind ohnehin genauer. [/quote]
Im Gegenteil: Speicheltests sind meist ungenauer und werden deswegen auch von den wenigsten Polizeidienststellen angewendet.

Wenn du allerdings ein positives Ergebnis befürchtest, dann solltest du lieber an der Stelle ansetzen, dein Auto stehen zu lassen.

[quote name="Andrew Krieger"]Ich persönlich habe da immer die Erfahrung gemacht: Bist du nett zu ihnen, sind sie auch nett zu dir. Wenn du denen natürlich zu Beginn der Kontrolle schon blöd kommst, brauchst du dich nicht wundern wenn die ihren Rechtsspielraum komplett ausnutzen.[/quote]

Natürlich werden Polizisten oft sauer bzw aggressiv, wenn man sie mit den eigenen Rechten bzw der Gesetzeslage konfrontiert. Aber sie müssen sich dennoch an den gesetzlich vorgegebenen Handlungsspielraum halten, den sie haben. Insofern macht es immer Sinn auf den eigenen Rechten zu bestehen.

Uns sind einige Fälle von Menschen bekannt, die erfolgreich und ohne zur Blutprobe gezwungen zu werden die Schnelltests verweigern. Natürlich werden viele Menschen nach der Verweigerung auch zum Bluttest gezwungen aber das heißt nicht, dass die Verweigerung sinnlos wäre.

Ich persönlich finde es nicht richtig, wenn Menschen freiwillig auf ihre Bürgerrechte verzichten und bei irgendwelchen Urin Spielchen am Straßenrand mitmachen. Niemand sollte sich so etwas freiwillig gefallen lassen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zu meiner Person. Dauerkonsument seit ca 15 Jahren.
1,80 80 kg Leistungssportler 30 Jahre.

Ich bin vor ca 3 Monaten in eine Spezielle Verkehrskontrolle
Geraten. Eine Einheit die speziell auf fahreignung geschult war.

Ich reagierte wie gewohnt. Bin der Aufforderung nachgekommen und dem Beamten meine Unterkagen gegeben und bin ausgestiegen. Ansonsten, wie immer. Nein, keine angaben, nur mit richterlicher Anordnung, Aussageverweigerung...

Anordnung kam, Blut wurde entnommen.

Schreiben vom Staatsanwalt kam, verfahren fallen gelassen. Konsum allerdings durch Blutprobe bestätigt.

Nun muss ich zum Urinscreening. Einen Arzt habe ich schon.
Allerdings darf der mir keine Tops geben, daher durchforste ich das Netz nach guten Ratschlägen.

Ich gehe schon regelmäßig in die Sauna und trainiere, soviel zum Thema fettverbrennung. Den Konsum habe ich nun eingestellt. Die Ernährung Habe ich auch ein wenig umgestellt.

Was kann ich noch tun, außer den Urin zu verwässern?

Mal davon abgesehen, wurde ich bereits bestraft durch den Freiheitsentzug mit der Anordnung der Blutentnahme.

Nun nochmal 18€ an das Amt.

Dann 109€ für das screening

Wie oft werde ich für das selbe Vergehen noch bestraft?

Trägt es zur Sachlage bei, dass ich unter chronischen Schmerzen leide? Durch die Folgen eines Verkehrsunfalls...

Ich bin 55 Jahre alt und kosumiere Cannabis mit diversen Unterbrechungen mehrerer Jahre seit 40 Jahren. Im Moment bin ich durch Verurteilung wegen Cannabisbesitz in eine nicht geringen Menge zu einer Bewährungsstrafe von 14 Monaten auf drei Jahre verurteilt. Jetzt versucht man mir auch noch den Führeschein zu entziehen, den ich aus beruflichen Gründen, dringend benötige. Ich bin Fahrer Demenzkranker Patienten.
Die Führerscheinstelle teilte mir mit ich müse ein neurologisch-psyciatrisches Gutachten abgeben. desweiteren mit mehreren kurzfristig angesetzen Urintests rechnen. Damit habe ich kein Problem . da ich seit einem Jahr abstinent bin.
Was aber hoch interessant sein kann für alle Cannabiskonsumenten ist, man riet mir vom Kosum von Hanföl ab, da es die Tests negativ/positiv beeinflussen könne!!!
Ich selbst nehme auf Grund einer rheumatischen Erkrankung CBD Öl(CBD 5,7/THC 0,19)zu mir.
Folgerichtig stellt dies alle in der BRD erfolgenden Urintests in Frage!!!
Lasst uns weiter kämpfen werdet lauter!!
Euer Mike

[quote name="Hagbard"]Sehr geehrte Damen und Herren,

Zu meiner Person. Dauerkonsument seit ca 15 Jahren.
1,80 80 kg Leistungssportler 30 Jahre.

Ich bin vor ca 3 Monaten in eine Spezielle Verkehrskontrolle
Geraten. Eine Einheit die speziell auf fahreignung geschult war.

Ich reagierte wie gewohnt. Bin der Aufforderung nachgekommen und dem Beamten meine Unterkagen gegeben und bin ausgestiegen. Ansonsten, wie immer. Nein, keine angaben, nur mit richterlicher Anordnung, Aussageverweigerung...

Anordnung kam, Blut wurde entnommen.

Schreiben vom Staatsanwalt kam, verfahren fallen gelassen. Konsum allerdings durch Blutprobe bestätigt.

Nun muss ich zum Urinscreening. Einen Arzt habe ich schon.
Allerdings darf der mir keine Tops geben, daher durchforste ich das Netz nach guten Ratschlägen.

Ich gehe schon regelmäßig in die Sauna und trainiere, soviel zum Thema fettverbrennung. Den Konsum habe ich nun eingestellt. Die Ernährung Habe ich auch ein wenig umgestellt.

Was kann ich noch tun, außer den Urin zu verwässern?

Mal davon abgesehen, wurde ich bereits bestraft durch den Freiheitsentzug mit der Anordnung der Blutentnahme.

Nun nochmal 18€ an das Amt.

Dann 109€ für das screening

Wie oft werde ich für das selbe Vergehen noch bestraft?

Trägt es zur Sachlage bei, dass ich unter chronischen Schmerzen leide? Durch die Folgen eines Verkehrsunfalls...[/quote]

Tips zur Reinigung von Blut und Urin sind immer schwer zu geben. Wir sind keine Ärzte und der Abbau von THC-CooH im Körper scheint manchmal sehr merkwürdigen Unterschieden zu unterliegen.

Für unsere Privatsponsoren bieten wir eine kostenlose Führerscheinberatung beim Beratungsnetzwerk Fahreignung. Im Bedarfsfall können Sponsoren einfach hier anrufen oder eine Email schreiben.

Ich habe nun schon oft gehört, dass man einer Blutabnahme nicht zustimmen muss und ein Polizist diese auch nicht ohne Grund ( Verweigerung des Schnelltests ist kein Grund, völlig betrunkener oder bekiffter Eindruck schon ) fordern darf. Der Polizist muss Rücksprache mit einem Staatsanwalt oder Richter halten und die Genehmigung einfordern. Sollte er einen zwingen, soll man sich das dokumentieren lassen um danach die Möglichkeit zu haben, eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen wo der Polizist Probleme bekommen kann.

Stimmt das?

Ich habe nun schon oft gehört, dass man einer Blutabnahme nicht zustimmen muss und ein Polizist diese auch nicht ohne Grund ( Verweigerung des Schnelltests ist kein Grund, völlig betrunkener oder bekiffter Eindruck schon ) fordern darf. Der Polizist muss Rücksprache mit einem Staatsanwalt oder Richter halten und die Genehmigung einfordern. Sollte er einen zwingen, soll man sich das dokumentieren lassen um danach die Möglichkeit zu haben, eine Dienstaufsichtsbeschwerde einzureichen wo der Polizist Probleme bekommen kann.

Stimmt das alles oder ist das quatsch?

Hallo Leute, ich habe auf Abgeordnetenwatch bei der lieben Marlene Mortler mal direkt nachgefragt, was jetzt wegen Cannabis als Medizin ist, weil ich davon selber betroffen bin.
Erstaunlicherweise gab es eine Antwort, auch was das Führerscheinrecht angeht ab 2016. Man darf zumindest gespannt sein.
Seht selbst:
http://www.abgeordnetenwatch.de/marlene_mortler-778-78346.html#questions

Falls das jemand online stellen will, bitte ich aber meinen Namen zu schwärzen. Der ist zwar eh schon öffentlich, aber muss ja nicht sein. ;)

Hallo liebe Community ich wurde von der Polizei angehalten mit postivem thc test. Hatte nix dabei und war einsichtig . Bin noch in der Probezeit welche Folgen kann dass haben( habe den Konsum sofort eingestellt)

Liebe Menschen,

Ich bin 17 Jahre alt und mache gerade meinen Führerschein und wurde vor kurzem mit Utensilien zum Konsum erwischt. Ich hatte keinen Stoff bei mir, nur Papes, Tips und eine Pfeife. Der Polizist hat dies nun an die Führerscheinstelle gemeldet. Dürfen die jetzt nur aufgrund der Utensilien einen Test fordern? Schließlich war ich nicht bekifft oder hatte was dabei.

Hi...weiß jemand wie lange nach der "Tat" das Ordnungsamt eine Überprüfung anfordern kann?! Ist bei mir jetzt schon 1,5 Jahre her und ich würde gerne Sicherheit haben, dass da nix mehr kommt :D

So genau kann man das nicht sagen, das Verhalten der Führerscheinstellen ist sehr unterschiedlich. Unsere Sponsoren erhalten bei Führerscheinproblemen eine Erstberatung beim Beratungs-Netzwerk-Fahreignung kostenlos:

http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1435-neu-fuehrerscheinb...

Theo Pütz der dort arbeitet ist sehr erfahren im Bereich Betäubungsmittel, Führerschein und MPU. Wir können ihn nur empfehlen. Auch sein Buch "Cannabis und Führerschein" ist sehr empfehlenswert, du findest es in unserem Webshop oder du kannst es im Buchhandel bestellen. ISBN Nummer: 978-3-03788-279-5

Hallo, bin 17 Jahre alt und wurde vor einem halben Jahr mit 30 g Cannabis erwischt. In meiner Gerichts Verhandlung fiel das unter Eigenkonsum. War vor ein paar Wochen bei der örtliche Führerscheinstelle, diese meinten ich muss einem äG unterziehen da es sich bei mir nicht um eine geringe Menge handele. Kann ich dem äG aus dem Weg gehen in dem ich einen Anwalt einschalte?
Bei mir liegen keine Beweise zum Konsum vor(Drogenscreenings, etc).

Ich bin bei der Bundeswehr und will einfach nur noch raus aus den Laden naja ob gut oder Pech war ich in Kiel feiern und jemand hat mir ne Zigarette Angeboten so voll wie ich war schlug ich zu und rauchte natürlich erstmal ein mit dem klar merkte ich das da was nicht stimmte war mir auch mega egal in dem Moment... Naja Kamaraden sagten mir schon heute früh das ich sogar nach Cannabis gerochen habe . Hab mich neukrank gemeldet usw. Und mit dem Arzt gesprochen er meinte das wir das lieber unter den Tisch kehren sollten .. Ich wollte eig Urin Test machen lassen weil ich ja eh hier raus will , da meinte er das es evtl Probleme mit dem Führerschein geben könnte .. Naja ich hab in dem Fach kp ich hab mein Leben nie sonst so ein zeig angerührt oder kam nicht mal in die Nähe davon das ist das aller erste mal gesehen und nicht mal mit reiner Absicht und Willen ...
Da ich noch in der Probezeit bin und natürlich nie unter direkten Einfluss von Alkohol oder gar nie unter Cannabis Auto fahre kann mir das trotzdem zur Last gelegt werden wenn es hier bei der Bundeswehr raus kommt was kann mir schlimmstens passieren da ich ja sonst nie geraucht habe und nicht einmal seid vorgestern gefahren bin ?

Hallo Leute,
Ich bin 18 jahre und besitze noch kein Führerschein. Ich wurde mit 17 Jahren mit 0,1 Gramm mariohanna erwischt. Des verfahren wird eingestellt da bin ich zu 100% sicher. Aber meine frage jetzt. Wenn ich meinen Führerschein jetzt anfange muss ich dann gleich eine Mpu machen oder nur einmal ab pissen um zugucken ob ich sauber bin? Mir wurde gesagt wenn ich jetzt zu 5 suchtberatungen geh und einmal ein urin test machen werde ich keiner lei Probleme mit dem Führerschein haben. Natürlich wenn der test Negativ ausfällt. Ich soll spätestens in einem Monat den test machen. Da ich eigentlich fast jeden tag ein joint geraucht hab und vor zwei Tagen aufgehört hab. Bin ich mir eigentlich fast sicher das der Test positiv ausfällt. Ich mach jeden Tag sport. Könnt ihr mir weiter helfen?

Hallo Leute,
Mir wurde jetzt der Führerschein entzogen aufgrund eines bluttestst, jetzt komm ich nicht mwhr zur arbeit und verlier diese wahrscheinlich deswegen, ich bin mitn anwalt dabei es irgendwie zu regeln , meine frage wäre, wie ich möglichst schnell mein urin und blut thc-cooh frei kriege, konsum natürlich direkt eingestellt , angst besteht trotzdem für weitere tests da ivh gelesen hab das es bis zu 3monate nachweisbar ist , was kann ich jetzt tun um von mir abzulenken ? Ratschläge werden gern entgegenommen.
Mfg

Hallo,
als allgemeine Antwort auf alle eure Fragen: Ihr könnt nur belangt werden, wenn euch der Konsum/Besitz eindeutig bewiesen werden kann. ABER ihr dürft grundsätzlich alle Untersuchungen/Durchsuchungen verweigern. Doch wenn mindestens 2 Polizisten (bei nur einem Polizisten gilt Aussage gegen Aussage) klar sehen (nicht nur selbst gedrehte Zigarette), dass ihr im Besitz oder am konsumieren von Cannabis (nicht nur Konsumutensilien) seid oder sie sehen, dass ihr unter Einfluss davon steht (rote Augen, etc.) haben sie einen Anhaltspunkt um euch zu kontrollieren. Wenn sie behaupten einen Beweis zu haben IMMER erst zeigen lassen und in Frage stellen! Bei Tests die positiv ausgefallen sind, behaupten, dass die Messgeräte Fehlerhaft seien oder dass sie durch passiv Konsum verfälscht seien. Allgemein: Bleibt hartnäckig und lasst euch nicht überreden den Konsum/Besitz zuzugeben, ihr habt die Rechtshoheit! Wenn noch Fragen offen sind antwortet auf diesen Beitrag. Ich hoffe ich konnte euch hiermit helfen.
MfG

Hey Leute ich habe mal ne Frage und zwar habe ich so ziemlich alles falsch gemacht, ich wurde zu einer allgemeinen Verkehrkontrolle angehalten und es wurde ein Alkoholtest gemacht und nach einem Drogentest gefragt, diesem stimmte ich zu ( weil ich mir dachte wenn ich nicht zustimmme, kommt es automatisch verdächtig rüber). Dieser war dann positiv worauf ich gefragt wurde was ich denn nun sagen würde, meine Antwort ich bin trzd. nicht unter Einfluss von Drogen Auto gefahren, ich habe den Tag nicht gekifft und bin Abends Auto gefahren. Dann kam der Arzt nahm mir Blut ab machte ein paar Tests und fragte mich anschließend wie oft ich denn Cannabis konsumiere, ich Trottel habe gesagt 2-3 mal die Woche. Daraufhin bekam ich 1 Monat mein Führerschein entzogen und musste ca 900€ Strafe zahlen. Seitdem fahre ich wieder Auto bin also im Besitz der Fahrerlaubnis. Nun 1 Jahr später bekomme ich auf einmal einen Brief indem ich gebeten werde mich einer MPU zu unterziehen. Meine Werte aus dem Bluttest: Tetrahydrocannabinol (THC) : 2,0 ng/ml ; 11-OH-THC : 0,6 ng/ml ; THC-COOH : 43 ng/ml ; CIF : 6
Ich habe halt leider echt keine Ahnung und hoffe die Seite ist noch "aktiv" und mir kann hier jmd weiterhelfen, ich würde gerne wissen ob das alles so rechtens ist oder ob ich irgendwie um diese MPU herumkommen kann. MFG Dominic

Hallo Dominic,

ich kann nicht erkennen, wie du um die MPU herum kommen könntest. Du solltest dich wahrscheinlich darauf vorbereiten.

Unsere Sponsoren erhalten bei Führerscheinproblemen eine Erstberatung beim Beratungs-Netzwerk-Fahreignung kostenlos:

http://hanfverband.de/index.php/nachrichten/blog/1435-neu-fuehrerscheinb...

Theo Pütz der dort arbeitet ist sehr erfahren im Bereich Betäubungsmittel, Führerschein und MPU. Wir können ihn nur empfehlen. Auch sein Buch "Cannabis und Führerschein" ist sehr empfehlenswert, du findest es in unserem Webshop oder du kannst es im Buchhandel bestellen. ISBN Nummer: 978-3-03788-279-5

Also ich habe mich halt im Internet ein bisschen schlau gemacht und habe z.B. gelesen 1Zitat:"Die MPU wegen Cannabis am Steuer kann ab einer Konzentration von mehr als 1ng THC im Blut angeordnet werden, WENN der THC - COOH Gehalt zu selben Zeit größer als 100ng/ml, aber kleiner als 150ng/ml ist." (1 trifft zu, bei 2tem bin ich mit 43ng/ml aber wesentlich drunter).
2Zitat:"Bei einem THC Wert über 2ng/ml muss der Betroffene mindestens 1 Jahr ohne Drogen nachweisen können." (Mit genau 2,0 ng bin ich ja nicht drüber. Muss ich also 1 Jahr Drogenfrei nachweisen?).
Ich habe meinen Führerschein 4 Jahre lang, habe mir nie etwas zu Schulden kommen lassen und bin nie in einem Verkehrsunfall verwickelt gewesen. Außerdem ist es das 1 mal das ich erwischt wurden bin und da direkt von auszugehen das ich auto fahren und Cannabis Konsum nicht auseinander halten kann ist das normal ? Zudem habe ich aufgehört zu Kiffen, ich habe sogar seit dem 1April mit dem Zigaretten rauchen aufgehört.

3 Zitat:" Drogen im Straßenverkehr und in der Probezeit ( bei mir seit 2 Jahren vorbei) ziehen folgende Strafen mit sich:
- Beim 1 Vergehen: Verlängerung der Probezeit auf insgesamt 4 Jahre und kostenflichtige Teilnahme an einem besonderen Aufbauseminar.
- Beim 2 Vergehen: Verwarnung und Empfehlung einer Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung
- Beim 3Vergehen: Fahrerlaubnisentzug

Und zuletzt: 4Zitat:" Die Strafe bei Drogen am Steuer kann sich zudem noch ausweiten, wenn sie ein Wiederholungtäter sind. Werden sie also mehrmals mit Drogen im Straßenverkehr erwischt droht orftmals die Teilnahme an einer MPU.

Außerdem habe ich gehört, das eine Konzentration von 3,8ng/ml THC (bei mir 2ng/ml THC) im Blutserum einer Beeinträchtigung bei einer Alkoholkonzentration von 0,5 Promille entspreche.

Da sind halt viele Sachen die mich hoffen lassen um die MPU herumzukommen.

Hi,nach einer Hausdurchsuchung Cannabis Zucht bei Freund 27.12.2014 wurde meine Akte an die FeV. geleitet ,am19.02.2016 wurde mir gedroht Führerschein Entzug oder drogenscrenning hatte mich für die drogenscrenning entschieden für 6 Monate 4mal Urin ,nach erster screnning Urin Abgabe am 31.03.2016 kam 10,8ng,ml THC-Cooh raus ,darauf hin wurde screnning eingestellt von FeV. Stelle aus muste MPU machen ,damit war ich auch einverstanden Termin für die MPU war gestern 27.06.2016 bei der Psychologen gab sie gleich an negativ ,da ich 6 Monate abzinensnachweis volegen muss,ich sagte das ich seid Ende Januar nicht mehr thc konsumiere ,das sind nur fünf Monate ,ich habe auch nie ein Fahrzeug gefahren bin nach thc Konsum ,habe ich 3 Tage mind. kein Auto gefahren ,ich wurde auch nicht auf der Straße erwischt ,wie soll ich mich jetzt verhalten seid Ende Januar habe ich thc .

Das fällt in den Bereich der Führerschein-Erstberatung, die für DHV-Privatsponsoren kostenlos ist. Wir können sowas nicht hier mal eben per Kommentar beantworten, da muss ein Fachmann ran. Wenn du DHV-Privatsponsor bist, kannst du dich bei uns melden. 

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